Sperre für Füllmenge rausnehmen.
Hallöle !!!
Ich habe mit jemandem gesprochen, der seit 10 Jahren Gas fährt. Der sagte, dass er bei jedem Auto die Sperre aus dem Tank nimmt, die das komplette Befüllen verhindert. Das gab noch nie Probleme. Wenn es sich ausdehnen würde, dann würde das Überdruckventil es rauslassen und selbst das ist bei ihm angeblich noch nie vorgekommen.
Also, was haltet ihr davon? Hat das jemand von euch gemacht? Und wie macht man das überhaupt?
59 Antworten
Nichts!
Die Frage ist vor allen Dingen ob nicht die ABE der Anlage erlischt. Auf alle Fälle gefährdet er nicht nur sich selbst !
Fahre auch ohne Füllstop und habe keine Probs.
Mein Umrüster hat die Sperre rausgenommen, nachdem des öfteren nur 60% reingingen.
Für das Entfernen muß der Tank aber so gut wie leergefahren werden.
Was da genau gemacht wird kann ich Dir allerdings nicht sagen.
grußi olaf
es ist mehrere jahre her, da hats nen audi a6 das gesamte heck zerfetzt. der besitzer hatte den füllstop entfernen lassen und den voll getankten wagen in der prallen sonne stehen lassen.
ich weiß nur nicht mehr, ob durch das abblasen vom sicherheitsventil die gasladung den wagen gesprengt hat, oder der tank gerissen ist.
Also das mit dem Füllstop ist so ne Sache für sich!
Ich würde ihn so lassen wie er ist!
Aber wenn jemand mehr tanken möchte könnte man ihn etwas verbiegen so das 90% tankbar sind! Das finde ich dann eher noch in ordnung wie ganz raus!
Zitat:
Original geschrieben von xr2i120
Also das mit dem Füllstop ist so ne Sache für sich!
Ich würde ihn so lassen wie er ist!Aber wenn jemand mehr tanken möchte könnte man ihn etwas verbiegen so das 90% tankbar sind! Das finde ich dann eher noch in ordnung wie ganz raus!
Seh ich änlich😁
Den Füllbegranzer auszubauen ähnelt sehr sehr der Methode: "Chef, es brennt" - "Jetzt nicht! - und bitte schalt doch den Feueralarm ab - er nervt"
Das ähnelt stark nach Leuten die einen zu kleinen Tank sich haben einbauen lassen
Bessere Methode: größer dimensionieren.
Denn wenn 47l (39 netto) im Mercedes zu wenig sind, dann sind es 47 l auch. also gewonnen ist wenig - riskiert allerdings viel.
Ich habs zwar auch schon mal an anderer Stelle geschrieben: Wer sich selbst gefährdet , das ist mir schnuppe. Aber mit nem Gasauto bewegt man sich im öffentlichen Raum und gefährdet andere durch solche Aktionen. Es gab schon Tiote und verletzte bei unfällen mit Fahrzeugen an denen am Füllanschluss und Tankstopp gefummelt wurde! Passiert mit einem Fahrzeug mit Fummeleien am Füllstop irgendetwas zahlt dann auch kein Versicherung.
Ich werde mich mit keinem über einen auf 85 oder 90% "gebogenen" Schwimmer streiten, aber solche "Füllstopp raus Aktionen" dürfen nicht unkommentiert bleiben.
Im Extremfall bist Du der Idiot, der verantwortlich ist, wenn Gasautos aus Garagen wieder verboten werden, wenn Dein Auto hochgeht. Erst Hirneinschalten, eh Du also anfangen lässt an elementaren Sicherheitsbestandteilen des Gesamtsystems herumzufummeln. Machst Du das auch mit der Erdgasleitung im Heizungskeller?! Glückwunsch!
Erlaubt ist es nicht ganz klar
Allerdings die ersten Gastanks die mir in den 70 er Jahren eingebaut wurden hatten nicht den Befüllungsstopp nach ca 80 %
Die konnte man randvoll füllen
Bei den neueren Gastanks hat mich dann auch die geringere Befüllung genervt und ich habe dann immer den Schwimmer fest gebunden .
Übrigens gibts ein Überdruckventil das bei überdruck Gas nach aussen abführt .
Erlaubt ist es aber nicht !!!
Moin,
so ne Anfrage bei solch Temperaturen. Manchmal versteh ich die Leute nicht mehr. Wer sich nur ein bisschen mit Materie beschäftigt und das große Ding auf seinem Hals nicht nur zum Essen reinstopfen mit sich rumträgt, wird doch schon durch schieren Nachdenken von solch einer Aktion ablassen.
Ist ja alles richtig, dass es ein Sicherheitsventil gibt, welches den Druck kontrolliert ablassen kann. Aber wohin entläßt es denn das Gas? Im schlechtesten Falle auf nem Supermarktparkplatz, wo grad jemand seine Kippe ausm Fenster Richtung deines Kofferraums schnippt.
Sorry für die harten Worte, aber manchmal versteh ich manche Leute nicht...
😕
simmu
Kurzer Kommentar dazu... Bei einem randvollen Tank und einem Grad Temperaturerhöhung erhöt sich der Druck um ca. 6-8 Bar. Der Tank hat bei ca. 60 Grad den Berstdruck erreicht. Da schon ca. 6 Bar im Tank vorliegen, wird er allerspätestens bei 10 Grad Temperaturerhöhung platzen. Und ich würd mich da nicht auf das Sicherheitsventil verlassen. Außerdem: Was soll das? Ist dann doch nur rausgeworfenes Geld!!! Wer zuviel davon hat kann auch den Benzintank parallel volltanken, dann hat man auch mehr Reichweite...
@VentoRenner
Wenn so wie du behauptest pro Grad der Druck sich um 6-8 Bar erhöhen würde so hätte man bei einem Temperaturanstieg von 60 Grad eine Druckerhöhung von 360 bis 480 Bar .
Der Prüfdruck liegt bei 30 Bar der normale Betriebsdruck bei 8-12 Bar
Dann müssten in den Anfängen der Gasanlagen die Autogastanks reihenweise in die Luft geflogen sein und ich würde das hier mit Sicherheit nicht mehr schreiben können .
Es gab damals diese Sicherheitsreserve von ca 20 % gar nicht .
Mir ist auch noch kein Fall bekannt wo ein Flüssiggastank und über den sprechen wir ja hier explodiert ist.
Es sind crashtest durchgefürt worden wo der ganze Tank zusammen gedrückt wurde und der Tank dennoch ganz blieb .
Auch wurden Versuche mit total ausgebrannten Fahrzeugen durchgeführt
wo selbst nach dem Brand noch Flüssiggas im Tank vorhanden war .
Laut Adac ist ein Benzintank nach einem schweren Unfall ein wesentlich größeres Gefahrenpotential .
Aber wie ich auch schrieb ist es illegal am Gastank zu manipulieren !!
Gruß Rolli
Ps Ich hatte das Glück knapp 30 Jahre fahren mit Autogas zu überleben
insgesammt ungefähr 600000 km
Zitat:
Original geschrieben von rolli1959
@VentoRenner
Wenn so wie du behauptest pro Grad der Druck sich um 6-8 Bar erhöhen würde so hätte man bei einem Temperaturanstieg von 60 Grad eine Druckerhöhung von 360 bis 480 Bar .
Der Prüfdruck liegt bei 30 Bar der normale Betriebsdruck bei 8-12 Bar
Dann müssten in den Anfängen der Gasanlagen die Autogastanks reihenweise in die Luft geflogen sein und ich würde das hier mit Sicherheit nicht mehr schreiben können .
Es gab damals diese Sicherheitsreserve von ca 20 % gar nicht .
Mir ist auch noch kein Fall bekannt wo ein Flüssiggastank und über den sprechen wir ja hier explodiert ist.
Es sind crashtest durchgefürt worden wo der ganze Tank zusammen gedrückt wurde und der Tank dennoch ganz blieb .
Auch wurden Versuche mit total ausgebrannten Fahrzeugen durchgeführt
wo selbst nach dem Brand noch Flüssiggas im Tank vorhanden war .
Laut Adac ist ein Benzintank nach einem schweren Unfall ein wesentlich größeres Gefahrenpotential .
Aber wie ich auch schrieb ist es illegal am Gastank zu manipulieren !!
Gruß Rolli
Ps Ich hatte das Glück knapp 30 Jahre fahren mit Autogas zu überleben
insgesammt ungefähr 600000 km
Hi, Werkstätten die sowas machen sollten sofort dichtgemacht werden, denn auch Sicherheitsventile haben manchmal eine Eigenschaft, dass sie nicht funktionieren im richtigen Augenblick und das nicht nur bei Gasanlagen!
Gruß Eierkopf😕
Hallo!!
Manche Werkstätten prüfen auch gar nicht den Füllstop. Auch der Tüv nicht. Ich habe meinen Umrüster gedrängt , er soll den Füllstop i.o. bringen.
Also vielleicht erklärt mir das mal einer....mal angenommen, die Pumpe meiner Tanke schafft 15 bar...dan wären in meinem Behälter bei voller Füllung ohne Füllstop 15 bar. Richtig ? Entnehme ich nun Gas, fällt der Druck (das Medium kann sich ausdehnen).
Befülle ich an der gleichen Tanke den gleichen Tank mit korrekt arbeitendem Füllstop, so wird der Tank zwar mit 15 Bar gefüllt, aber da der Füllstopp bei 80 % schließt, herrscht im Tank welcher Druck ?
(ein um 20% geringerer Druck? oder auch 15 bar? oder steigt der Druck sobald die Temperatur über die Verdampfungstemperatur des Gemisches geht ? oder wie?)
Grosses Fragezeichen !