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Solar oder AKW besser für CO2 Verminderung?

Themenstarteram 24. Dezember 2009 um 2:17

Habe grade diese Berechnung gelesen.

Zwar bin ich kein Buchhalter aber der Kostenvorteil des AKW gegenüber Solar erscheint mir gewaltig.

Sieht nicht aus als ob sich Deutschland diese Investitionen in Sonnenkraft leisten kann und die USA ist eh pleite.

Wenn wir schon CO2 verringern wollen haben AKW hier einen klaren Vorteil, zumal sie auch 24 Stunden am Tag liefern, was man ja von der Sonne nicht sagen kann.

 

Gruss, Pete

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9596 Antworten

Sag doch mal einer dem SRAM, daß in Berlin die Grünen weder in der Stadt noch im Bund in der Regierung sitzen. Solche Paranoia ist ja schon peinlich.

Richtig ist vielmehr, dass sich Röttgen und Rösler gegenseitig belauern wie die Schlange das Kaninchen, nur die Rollenverteilung ist nicht ganz klar, das Kaninchen weiß nicht, ob es nicht doch ein Fleischfresser ist und eine Schlange verputzen sollte.

Merkels Damoklesschwert in Form der Option mit der SPD zu koalieren, schwebt über beiden.

Lösung des Stromverteilungsproblems ist jedoch ganz einfach:

2 neue Trassen entlang der A7 (HH-Hessen) und A9 (B-M)-fertig.

Möchte mal die Bürgerinitiative sehen, die da wegen dem "Smog" demonstriert :D

Die würden solche Lacher produzieren, daß sich keine 10 Leute zur Unterschrift überreden lassen würden.

Aber nein - erstmal MUSS alles schwarz (richtiger - schwarz-gelb) gemalt werden und der Netzausbau verzögert werden.

Eben im Sinne der Strom (-erpresser) und Netzlobby auffallend identisch), die natürlich auch was vom "UMLAGEKUCHEN" der Netz-Zusatzkosten abhaben will.

Muss wohlwieder einer erst kommen um mit überschlagender Stimme zu krakeelen:

WOLLT IHRRRR DEN TOTAAAALEN STRRRROMAUSFALL?

deutet jedenfalls vieles darauf hin.

Nach Solon und Solar Millennium droht mit Q-Cells nun die dritte spektakuläre Pleite in der deutschen Photovoltaikbranche binnen weniger Monate.

.........Zukunftsbranche ......... Leuchtturm .......... Innovativer Schub .......

 

Ja, ja..........

 

Gruß SRAM

Themenstarteram 25. Januar 2012 um 13:25

Mini AKW die Zukunft? Wahrscheinlich nicht in Deutschland...

Zitat:

Daß eine Regierung eine weltweit voran getriebene Hochtechnologie, von der sie selbst offensichtlich nichts mehr versteht, als eine demnächst überholte Energietechnik bezeichnet, ist im Grunde mehr traurig als komisch. [...] Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie Michael Vassiliadis. Zugleich leistete er einen weiteren Beitrag zur urdeutschen Debatte mit Leerbegriffen und ersetzte die nun demontierte Nuklearbrücke durch eine neue bzw. recht alte Brücke: Stromerzeugung mit Kohle. Er nannte das tatsächlich auch wieder “Brückentechnologie” - also eine Brücke als Ersatz für eine Brücke.

Interessant das es sich bei der Generation IV um in Deutschland entwickelte Technik handelt.

Man wundert sich....

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Mini AKW die Zukunft? Wahrscheinlich nicht in Deutschland...

Interessant das es sich bei der Generation IV um in Deutschland entwickelte Technik handelt.

Man wundert sich....

Witzigerweise habe ich diese Idee ungefähr 100 Seiten zuvor schon mal gepostet. "Experte SRAM" fand jedoch es wäre "Bullshit", weil z.B. ein unterirdischer Reaktorbrand viel schwerer zu löschen wäre.

Das Problem liegt wohl weniger am "Löschen" sondern an der Möglichkeit, einen unkontrollierten Reaktor einfach zuzusprengen und die Umgebung so dauerhaft vor Strahlungsaustritt zu schützen, was ja bei Fukushima (SWR) und Tschernobyl nicht ging, da würde verteilt in die Atmosphäre bzw. den Pazifik.

Ich bin ja nicht mal gegen Nutzung der Kernenergie, aber gegen den Betrieb von klapprigen teilweise seit 25 Jahren vom TÜV nicht mehr kontrollierte Atomteekessel (weil an den Kesselnähten nicht kontrollierbar), die nur von Hoffnung, Fakelaki und Bananeneuros zusammenhegalten werden, aber eben nicht versicherbar zudem sauteuer sind.

Die unterirdischen Klein-AKW´s sehe ich als durchaus gangbare Lösung an, wenn die Eckdaten stimmen. Je schneller weg vom Öl und Kohle, desto besser.

Könnte mir sogar drei 100MW(el)-Reaktoren in Berlin vorstellen, wenns Urstromtal nicht so nass wäre. Der Harz, Elbsandsteingebirge, Bayr. Wald, schwäb Alb, Alpen als harter Felsen wären wohl besser geeignet.

Wind ist ansonsten derzeit unschlagbar.

Auch wenn SRAM sicher bald einen Horrorfilm dreht "vom Windrad erschlagen und verweht" Untertitel: vom Windstrom betäubt, vom Windrad zerstückelt, Ökozombies erobern Berlin" :D

Themenstarteram 25. Januar 2012 um 17:39

So ganz billig ist der Solarstrom scheins auch nicht.

Zitat:

Der zweite Artikel kommt von Spiegel Online und beziffert die jährlichen Kosten des EEG, die 2011 zum ersten Mal die 100-Milliarden-Euro-Schallmauer geknackt haben.

[...]

So kommt es, dass die Solaranlagen nur ca. 3% zur Gesamtstromherstellung beitragen, aber 50% der Fördermittel erhalten. Ein Wahnsinn bei dem sich eigentlich auch eingefleischte Ökos an den Kopf langen müssten.

Sind da Änderungen geplant?

Verschiebung der EEG und forcierter Bau von Stromtrassen in Nord-Süd Richtung z.B.?

Bosch verliert 500 Mio.€ durch Solarenergie

Man darf gespannt sein, wie lange sich die Konzernspitze das ansieht ;)

Mein Tip: drei Jahre, dann wird der Krempel abgewickelt.

 

Gruß SRAM

Tja, wenn man Verbraucher abschalten muß, weil nicht genug elektrische Energie da ist, dann kostet das:

weitere 100 Mio.€

:D

Weiterhin Viel Spaß in Ökotopia !

 

.........stay tuned ;)

 

Gruß SRAM

 

P.S.: plus 3,5% mehr für Haushalte kommen noch dazu .....

Themenstarteram 25. Januar 2012 um 20:01

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Tja, wenn man Verbraucher abschalten muß, weil nicht genug elektrische Energie da ist, dann kostet das:

weitere 100 Mio.€ :D

Weiterhin Viel Spaß in Ökotopia !

.........stay tuned ;)

Gruß SRAM

Warum braucht das eine Staatsverordnung? Wegen dem Geld?

Ich kenne das von Chicago, das an ganz heissen Sommertagen (40C) Bestimmte Hochverbraucher, von 14:00 bis 19:00 abschalten. Das ist aber im Vertrag zwischen der Firma und dem Netzbetreiber festgelegt. Im Sommer 2001 passierte das an 3 Tagen (das ich weiss).

Dann machen die auch Peak Reduction.

Gruss, Pete

 

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Bosch verliert 500 Mio.€ durch Solarenergie

Man darf gespannt sein, wie lange sich die Konzernspitze das ansieht ;)

Mein Tip: drei Jahre, dann wird der Krempel abgewickelt.

 

Gruß SRAM

Es sind halt nicht genug neue Patente hinzugekommen .

Da der Preiskampf wirklich extrem ausfällt - wird es wohl

mit der Produktion in Deutschland nichts . - Aber Bosch

kann gleichfalls in China ... produzieren / Patente anwenden .

Der Verbraucher kann sich trotzdem an Fotovoltaik erfreuen -

so er Geld hat - und diese zur Co2/Kostensenkung einsetzen .

Wenn die Preise weiter sinken amortisieren sich die Anlagen

je nach Nutzung ohne Steuergeld -Zuschuss nach 3-5Jahren

Nutzung . Bin auch am Überlegen .

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Ich kenne das von Chicago, das an ganz heissen Sommertagen (40C) Bestimmte Hochverbraucher, von 14:00 bis 19:00 abschalten....

Gruss, Pete

Moin, Pete

DAS ist ja genau das witzige am Solarstrom für die USA.

Wenn es heiß ist, liegt es meist an der hohen Sonneneinstrahlung. Nun ist es aber so, dass eben Solarzellen bei maximaler Sonneneinstrahlung auch ihr Maximum an Leistung bringen (sinkt zwar wieder etwas bei >60°C, mal egal) und somit der Tageslastkurve prima folgen. Allein die 7,5 GW(p) Zubau in 2011 allein in D dürften im Sommerhalbjahr einen großen Teil der Tagesstromproduktion ausmachen. Natürlich würde PV exzellent in die US-Infrastruktur passen. (man muß ja nicht solche aberwitzigen Vergütungen zahlen, 12 c reichen ja auch). Hierzulande gibt es auch genügend Klimaanlagen, aber niemals einen Stromengpaß im Sommer, wenn man mal von Rheinkraftwerken absieht, die wegen Niedrigwasser die Leistung drosseln müssen - ah siehste - wieder ein sinnvolles Argument.

"PV-Bilderstürmer SRAM" weiß das alles - nennts dennoch Ökotopia. Bei ihm sollen die Kohle-KW und AKWs dennoch volle Lotte durchlaufen ca 60% der Wärme auch im SOMMER in die Luft, die Donau, den Rhein pusten und bringen so den Fischen das "Rückenschwimmen" schneller bei.

komischer Fachmann - sicher im Auftrag von Chevron oder den Russen. Ach nee, bei "rot" dreht er ja gleich durch. ;)

Ich würde mir wünschen, wenn von den vielen geplanten Kohle-KW-Neubauten die Mehrheit gar nicht realisiert würde.

Fast alles verbraucherferne DINOs. Die Steinkohlendinger sind sogar teurer als Wind. (3ct/kWh allein für die Kohle!) Na, vielleicht sind auch deshalb DONG-Energie aus dem Projekt "Greifswald-Lubmin" 2009 ausgestiegen ;)

"Von Dänen lernen heißt siegen lernen" - oder wars doch die Sowjetunion? Jetzt wird es wohl ein 500MW-GUD mit KWK mit über 80% Energienutzung :)

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Bosch verliert 500 Mio.€ durch Solarenergie

Man darf gespannt sein, wie lange sich die Konzernspitze das ansieht ;)

Mein Tip: drei Jahre, dann wird der Krempel abgewickelt.

Gruß SRAM

Wieder mal eine typisch SRAMsche Verdummungsmasche. Bosch spricht von "Zukunftsinvestition" und

Zitat:

Dennoch glaubt das Management weiter fest an die Notwendigkeit, auf Zukunftsmärkte der alternativen Stromgewinnung und -nutzung zu setzen.

SRAM "interpretiert" daraus genau das Gegenteil.

Wenn Bosch nicht auch bei den Einspritzsystemen 10 Jahre keine Gewinne gemacht hätte, wären die nicht heute die Nummer 1.

Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil :D

nicht nur "linken" ;) - welch Wortwitz!

Die setzen sogar auf EV :eek: wow!

Wenn eine Sparte devestiert werden soll, schmücke ich vorher die Braut und rede nicht deren Marktabwertung herbei........

..........du wirst niemals vor einer solchen Entscheidung von einem vernünftig agierenden Großkonzern schlechtes über die abzustoßende Sparte hören, schließlich will man diese noch Verlustreduzierend verkaufen.

____________

Brennstoffpreise bitte dem genehmigten Szenariorahmen entnehmen. Man beachte die Kosten Deutscher Braunkohle im Vergleich zu Gas und Öl ;)

 

Gruß SRAM

- gut ich bin jetzt von mir ausgegangen .

Derzeit kostet ein 100Watt Fotovoltaik-Modul

ca 100Euro und erbringt im Jahr rund 100kWh

nutzbarer Energie . Jetzt kommt das Problem

der einfachen / preiswerten Integration bei

schwankenden Leistungsabgabe des Moduls .

Da sind halt preiswert umzusetzende Ideen

gefragt . - Dann kann Jeder z.B. Hausbesitzer

einen Teil seines Energiebedarfes preiswert

abdecken, ohne Steuermittelzuschüsse in

Anspruch nehmen zu müssen . Wenn der Preis

je 100Watt-Modul auf 50Euro sinkt dürfte

doch auch der letzte "Öko-Skeptiker"

überzeugt sein ! - Oder ? :confused: :)

Grüße

Themenstarteram 26. Januar 2012 um 13:17

@ Audi-gibt-Omega

Sicherlich passen PV gut in den Verbrauchsablauf im Sommer.

Das Problem ist aber nicht fehlender Strom sondern Strom am falschen Platz. In einem Ballungsgebiet wie Chicago kann man nicht Unbeschränkte Mengen von Strom Down Town schicken, da machen die Leitungen nicht mehr mit. Den Leitungen ist es egal aus was der Strom fabriziert ist...

Ich bin gegen "Einspeisevergütung", schon garnicht so einen Wahnsinnspreis wie die erwähnten 12 cent!

Ich bin bereit einen einmaligen Zuschuss bis 50% für Alternativen** auszugeben, wenn sie nachweisen können das sie zur Peak Stunde das Netz entlasten. Weiterhin bin ich bereit die Stromgesellschaften zu zwingen den Strom zu kaufen aber nur zum Eigenerzeugungspreis, also 6 cent maximal und nur zu Peak Zeiten. Es ist den Öffentlichen Erzeugern nicht zuzumuten Fremdstrom während der Low Demand Stunden kaufen zu müssen wenn sie ihren eigenen Strom in die Mülltonne kippen.

Gruss, Pete

** Das China Modell

Ja, so sehe ich das auch.

Ich frage mich immer, was die Verantwortlichen in unserem Land dazu getrieben hat, diese irrsinnigen Einspeisevergütungen für die öffentlichen Versorger verpflichtend zu machen.

Von Realitätssinn zeugt diese Entscheidung jedenfalls nicht.

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