Smart Roadster für 1,85m und 145kg?

Wie der Titel schon sagt will ich es schnell auf den Punkt bringen.

ich bin 17 und will mir bald mein erstes Auto zulegen. Zum studieren ziehe ich voraussichtlich nach Berlin brauche daher was kleines, moderates im Unterhalt für die Stadt.

Daher haben die Zahlen des Smarts mich grübeln lassen ob er mein zukünftiger wird. Kaum Verbrauch, quasi keine Steuer, unkonventionelles, exotisches Design. Eigtl. genau meins.

Da ich aber nichts von Autos verstehe und noch nicht in echt in einem gesessen hab, würde ich gern von euch wissen: Was für eine Laufleistung kann man erwarten? Und pass ich da überhaupt rein? (1,85m/145kg) in diversen Foren hieß es bis 2m muss man wohl klettern sollte aber im sitzen keine Probleme haben.

Ich danke euch schon mal für eure Hilfe und bin gern offen für andere Vorschläge!!

Beste Antwort im Thema

Moin,

mit gut 190 cm passe ich den in Smart ganz gut 'rein, mir fehlt allerdings etwas die Masse - und damit vermutlich auch die Breite 😉.

Es gibt tatsächlich keinen anderen Roadster in dieser Größe, der ein vergleichbares Raumangebot hätte. Auch nicht in Bezug auf das Kofferraumvolumen, sofern man das Coupé nimmt. Der vordere Kofferraum fasst eine Getränkekiste - oder die Dachholme, falls diese ausgebaut werden. Der hintere Kofferraum im Coupé hat genug Platz für zwei Reisetaschen - oder das Hardtop, sofern vorhanden. Das nicht-Coupé hat hinten lediglich knappe 20 cm Laderaumhöhe.

Ein gutes Stadtfahrzeug ist er allerdings nur bedingt. Mit weniger als 1,20 m Fahrzeughöhe ist die Übersicht im Stadtverkehr arg eingeschränkt, Ein- und Ausstieg in engen Parklücken ist eine Fitness-Übung (daher Sport-Wagen), und eine Servolenkung haben die wenigsten gehabt. Der Turbo sollte warm- und kaltgefahren werden, und unter 10 km Fahrstrecke kommt man bei aktuellen Außentemperaturen nicht auf Betriebstemperatur. Für Laternenparker ist er auch eher ungeeignet, denn wie schon geschrieben wurde: Die Wenigsten sind dicht. Der Vorderwagen wurde damals im Rahmen von Rückrufaktionen zwar meistens nachgedichtet, damit zumindest das Motorsteuergerät nicht absäuft; Es bleiben aber Eintrittswahrscheinlichkeiten an den Spiegeldreiecken sowie den Ansätzen der Dachholme am Überrollbügel. Ist auch unabhängig davon, ob das Soft- oder Hardtop montiert ist.

Die Elektrik ist ebenso viel oder wenig das Problem wie beim Fortwo, mehr als der hat der Roadster auch nicht. Am wahrscheinlichsten ist früher oder später der Ausfall des Kupplungsaktuators, in vielen Fällen ist das aber auch nur ein Masseproblem durch Korrosion der Verbindung von Chassis und Motorträger. Die Schaltung selber ist der größte Kritikpunkt am Fahrzeug, denn sie stolpert den Fahrleistungen sprichwörtlich hinterher - die Schaltpausen sind lang, ein Grund warum der Brabus-Roadster trotz fast 20 PS Leistungsvorteil gegenüber der 82 PS-Version kaum bessere Beschleunigungswerte auf dem Papier hat. Der 61-PS-Motor wurde direkt aus dem Fortwo übernommen und teilt dessen eingeschränkte Haltbarkeit, die beiden "größeren" Motoren sind jedoch stark überarbeitet (Zylinderkopf, Kolben, Kurbelwelle, Ölkühler, Turbolader etc.) - und schaffen je nach Pflege auch mal über 300000 km. Aber es sind halt sehr kleine Turbomotoren, die man durch Misshandlung auch schon vor 100000 km das erste Mal kaputt bekommt. Ohne Exit-Strategie (Smart billig kaufen, bis zum Motorschaden fahren und dann die Reste verkaufen, oder aber Rücklage für einen Motortausch haben/anlegen) würde ich mir keinen zulegen. Wir sprechen von günstigstenfalls 12 Jahre alten Autos.

Natürlich muss es auch noch ein paar Vorteile geben... Der Verbrauch liegt am unteren Rande des Möglichen, selbst im Stadtverkehr reißt man 6 Liter selten - auf Landstraßen steht auch mal eine 4 vor dem Komma. Mein Schnitt liegt meistens bei 5-5,5 Litern/100 km. Nicht nur die Steuern sind lächerlich niedrig, die Versicherungskosten sind es auch. Die Fahreigenschaften sind selbst von einem Mazda MX-5 unerreicht (im Serienzustand verglichen), um die Kurvenlage und das Handling des Smart zu toppen, muss es schon 'ne Elise sein. Nicht zuletzt sind die Preise recht stabil, großartiger Wertverlust ist nicht mehr zu erwarten.

Alternativen:

MX-5. Passe ich allerdings nur in den NA hinein, am NB sind die Sitze dicker gepolstert und leicht höher, damit geht's bei mir nicht mehr. Das zieht sich leider bis zum aktuellen Modell durch. Ist vom Rost abgesehen recht solide, und ein Zahnriemenriss bleibt beim 1.6er weitgehend folgenlos (da Freiläufer).

MR-2 W3. Hat tatsächlich ein ähnliches Sitzplatzangebot wie der Smart, aber keinen nennenswerten Kofferraum. Die Serienbereifung begrenzt das Fahrleistungspotential durch frühes Untersteuern, und der Motor war anfällig für Toyotas Shortblock-Problem, was erst in den letzten Baujahren gefixt wurde. Bei Älteren sollte man nach solchen mit nachweislicher Reparatur suchen, erkennbar ist's am hohen Ölverbrauch.

MG F. Günstig zu bekommen, aber hier werkelt Rovers 1.8er K-Motor mit Hang zu Kopfdichtungsschäden und mit komplexem Kühlsystem. Kann man in den Griff bekommen wenn man sich auskennt, aber der Aufwand steht in einem schlechten Verhältnis zum Kaufpreis. Ist generell nicht einfacher zu unterhalten als der Smart. Passe ich auch nicht 'rein.

Fiat Barchetta. Hat keinen Hinterradantrieb, aber basierend auf dem Punto sind reine Verschleißteile günstig, und durch den "Ihhh, Fiat"-Bonus liegen die Kaufpreise am Boden. Neben Rost am Verdeckkasten, Dellen im Kofferraumdeckel und blinden Scheinwerfern ist der klassische Defekt ein kaputter Phasensteller des Motors; Klingt dann wie 'nen Trecker, fährt aber trotzdem. Passe ich auch nicht 'rein.

Renault Wind. Die Preise sind extrem durchgesackt, und für einen frontgetriebenen Kleinwagen fährt er tatsächlich recht sportlich. Ich kürze die Erklärung mal ab, denn ich hab' da schon was vorbereitet 😉. Passe ich auch nicht 'rein.

BMW Z3. Eigentlich der MX-5 von BMW, allerdings schwerer und weniger direkt zu fahren. Wird von BMW-Fahrern für mangelnde Qualität kritisiert, was allerdings in dem zuvor genannten Fahrzeugumfeld kein Ausreißer nach unten ist. Passe ich auch nicht 'rein.

Daihatsu Copen. Als Kei-Car eines der kleinsten Fahrzeuge im Vergleich, und anfangs nur mit der 660 cm³-Motorisierung und als Rechtslenker angeboten, wobei dann auch der Wartungsaufwand etwas höher ist (Ölwechselintervalle). Als 1.3er problemloser, und ähnlich wie der Wind tatsächlich recht sportlich zu fahren, wenn auch nicht auf Smart-Roadster-Niveau. Passe ich ausnahmsweise tatsächlich so gerade noch 'rein.

Ford StreetKa. Günstig, weil ähnlich ungeliebt, bzw. wenig nachgefragt wie die Barchetta. Rost war nicht ganz so extrem wie beim normalen Ka, allerdings ist sind die sonstigen Unterschiede gering. Weniger exklusiv als ein Copen, und im Vergleich zum Wind - alt. Passe ich so gerade eben 'rein.

Die wesentlichen Eigenschaften der Fahrzeuge sind damit natürlich nur kurz und unzureichend angerissen, denn wesentlich für Dich wäre zunächst die Frage, wo Du überhaupt 'rein passt. Mit den Meisten wird's knapp werden, bei Smart und MR-2 sehe ich noch die besten Chancen. Mit der Technik auseinandersetzen musst Du dich in jedem Fall, jeder hat so seine Spezialitäten und Eigenheiten, und je besser Du dich auskennst, desto günstiger stehen die Chancen bei den Unterhaltskosten.

Gruß
Derk

Nachtrag: Selten geworden und alt, aber es könnte passen: Honda CRX del Sol, wurde aber schon 1998 eingestellt.

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Die neuen Empfehlungen sind schon eher meins Fiat 500c ist einer meiner Favoriten stell mir den nur Platztechnisch "kuschlig" vor der Mini ist auch sehr schön, da müsste es nicht mal ein cabrio sein da war ich auch schon Probesitzen aber preislich kann man sich da auch einen 3er holen. Der A2 sowie die meisten restlichen Vorschläge sind ziemlich unterdurchschnittlich" im Design. lediglich der neue Twingo als Cabrio sieht auf Google Bilder gut aus, den finde ich wiederum auf keinen Gebrauchtwagen Seiten

Welcher Twingo als Cabrio? Meinst du den Renault Wind? Oder den Smart BR 453 Cabrio? Twingo III und Smart Baureihe 453 haben ja die gleiche Basis.

Und die Alfas oder Toyota MR2 oder Mazda RX-8 sehen mit Sicherheit nicht "unterdurchschnittlich" aus.

http://www.motorauthority.com/.../...go-cc-concept-coming-to-frankfurt
bezüglich dem rx8 und mr2 reden wir glaube ich vom falschen post und der smart fortwo ist auch nicht was ich suche.

Ich studiere in Berlin an der FU und besitze nur ein eigenes Auto, weil ich 25 km nördlich von Berlin wohne und ab und an mal etwas flexibel sein muss. Allerdings habe ich diesen Wagen nur, weil ich davor noch eine dreijährige Ausbildung gemacht habe und so etwas Geld zusammenkam.
Zu den Hauptverkehrszeiten willst du in Berlin definitiv nicht Auto fahren. Das verspreche ich dir - sei es Stadtautobahn, Seestraße und wie die ganzen wichtigen Straßen so alle heißen mögen.
Normalerweise bekommst du als Student mit der Abgabe deiner Semestergebühren ein Semesterticket für Berlin ABC, womit du an sich überall in und um Berlin hinkommst.
Als frischer Student kann ich dir sagen, dass ein Auto zwar nett ist, du es aber mitten in Berlin nicht brauchst. Das Studentenleben ist teuer. Du brauchst Lektüre, Bücher, allgemeiner Kram zum Studieren und man möchte mit den Kommilitonen auch was unternehmen. Da mal ein Barabend, Kinobesuche, Party etc.. Ich verspreche dir, dass du dich über den Unterhalt eines Gegenstandes ärgern wirst, den du eventuell gar nicht wirklich brauchst. Mit Anschaffung und Sprit ist es ja noch nicht getan.

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Zitat:

@simply_AL schrieb am 23. März 2017 um 18:37:58 Uhr:


http://www.motorauthority.com/.../...go-cc-concept-coming-to-frankfurt

Eine "News" von 2007 mit einem Twingo CC Concept? Das wurde dann als Serienmodell der Renault Wind. Verkaufsstart war im September 2010.

Zitat:

@simply_AL schrieb am 23. März 2017 um 17:46:58 Uhr:


Danke für den Beitrag, sehr hilfreich der Daihatsu sieht echt cool aus stell ich mir nur leider recht kompliziert vor bezüglich reperaturen etc. In dem Rest sehe ich leider nur die typischen Budgetkleinwagen und die möchte ich eigtl umgehen. trz. Danke

Beim Copen ist es mit Reparaturen nicht kompliziert, eher im Gegenteil. Die Toyota-Technik gilt nicht umsonst als sehr zuverlässig und ist recht gut zugänglich. Bei dem Daihatsu traue ich mir noch zu, die Wartung selbst durchzuführen, bei den meisten Anderen nicht.

Allerdings ist der Copen innen etwas eng. Wirklich bequem waren die Platzverhältnisse markenuntypisch für mich (1,87m, damals ca. 75 kg) nicht. Für mich war es besonders im Beinraum zu knapp.

Bei MR2 und auch allen MX-5 (außer dem aktuellen, den habe ich nicht anprobiert) hatte ich übrigens das selbe Problem. Im Smart Roadster habe ich dagegen sehr gut gesessen.

Edit: ups, am Thema vorbei 😁

Moin,

mit gut 190 cm passe ich den in Smart ganz gut 'rein, mir fehlt allerdings etwas die Masse - und damit vermutlich auch die Breite 😉.

Es gibt tatsächlich keinen anderen Roadster in dieser Größe, der ein vergleichbares Raumangebot hätte. Auch nicht in Bezug auf das Kofferraumvolumen, sofern man das Coupé nimmt. Der vordere Kofferraum fasst eine Getränkekiste - oder die Dachholme, falls diese ausgebaut werden. Der hintere Kofferraum im Coupé hat genug Platz für zwei Reisetaschen - oder das Hardtop, sofern vorhanden. Das nicht-Coupé hat hinten lediglich knappe 20 cm Laderaumhöhe.

Ein gutes Stadtfahrzeug ist er allerdings nur bedingt. Mit weniger als 1,20 m Fahrzeughöhe ist die Übersicht im Stadtverkehr arg eingeschränkt, Ein- und Ausstieg in engen Parklücken ist eine Fitness-Übung (daher Sport-Wagen), und eine Servolenkung haben die wenigsten gehabt. Der Turbo sollte warm- und kaltgefahren werden, und unter 10 km Fahrstrecke kommt man bei aktuellen Außentemperaturen nicht auf Betriebstemperatur. Für Laternenparker ist er auch eher ungeeignet, denn wie schon geschrieben wurde: Die Wenigsten sind dicht. Der Vorderwagen wurde damals im Rahmen von Rückrufaktionen zwar meistens nachgedichtet, damit zumindest das Motorsteuergerät nicht absäuft; Es bleiben aber Eintrittswahrscheinlichkeiten an den Spiegeldreiecken sowie den Ansätzen der Dachholme am Überrollbügel. Ist auch unabhängig davon, ob das Soft- oder Hardtop montiert ist.

Die Elektrik ist ebenso viel oder wenig das Problem wie beim Fortwo, mehr als der hat der Roadster auch nicht. Am wahrscheinlichsten ist früher oder später der Ausfall des Kupplungsaktuators, in vielen Fällen ist das aber auch nur ein Masseproblem durch Korrosion der Verbindung von Chassis und Motorträger. Die Schaltung selber ist der größte Kritikpunkt am Fahrzeug, denn sie stolpert den Fahrleistungen sprichwörtlich hinterher - die Schaltpausen sind lang, ein Grund warum der Brabus-Roadster trotz fast 20 PS Leistungsvorteil gegenüber der 82 PS-Version kaum bessere Beschleunigungswerte auf dem Papier hat. Der 61-PS-Motor wurde direkt aus dem Fortwo übernommen und teilt dessen eingeschränkte Haltbarkeit, die beiden "größeren" Motoren sind jedoch stark überarbeitet (Zylinderkopf, Kolben, Kurbelwelle, Ölkühler, Turbolader etc.) - und schaffen je nach Pflege auch mal über 300000 km. Aber es sind halt sehr kleine Turbomotoren, die man durch Misshandlung auch schon vor 100000 km das erste Mal kaputt bekommt. Ohne Exit-Strategie (Smart billig kaufen, bis zum Motorschaden fahren und dann die Reste verkaufen, oder aber Rücklage für einen Motortausch haben/anlegen) würde ich mir keinen zulegen. Wir sprechen von günstigstenfalls 12 Jahre alten Autos.

Natürlich muss es auch noch ein paar Vorteile geben... Der Verbrauch liegt am unteren Rande des Möglichen, selbst im Stadtverkehr reißt man 6 Liter selten - auf Landstraßen steht auch mal eine 4 vor dem Komma. Mein Schnitt liegt meistens bei 5-5,5 Litern/100 km. Nicht nur die Steuern sind lächerlich niedrig, die Versicherungskosten sind es auch. Die Fahreigenschaften sind selbst von einem Mazda MX-5 unerreicht (im Serienzustand verglichen), um die Kurvenlage und das Handling des Smart zu toppen, muss es schon 'ne Elise sein. Nicht zuletzt sind die Preise recht stabil, großartiger Wertverlust ist nicht mehr zu erwarten.

Alternativen:

MX-5. Passe ich allerdings nur in den NA hinein, am NB sind die Sitze dicker gepolstert und leicht höher, damit geht's bei mir nicht mehr. Das zieht sich leider bis zum aktuellen Modell durch. Ist vom Rost abgesehen recht solide, und ein Zahnriemenriss bleibt beim 1.6er weitgehend folgenlos (da Freiläufer).

MR-2 W3. Hat tatsächlich ein ähnliches Sitzplatzangebot wie der Smart, aber keinen nennenswerten Kofferraum. Die Serienbereifung begrenzt das Fahrleistungspotential durch frühes Untersteuern, und der Motor war anfällig für Toyotas Shortblock-Problem, was erst in den letzten Baujahren gefixt wurde. Bei Älteren sollte man nach solchen mit nachweislicher Reparatur suchen, erkennbar ist's am hohen Ölverbrauch.

MG F. Günstig zu bekommen, aber hier werkelt Rovers 1.8er K-Motor mit Hang zu Kopfdichtungsschäden und mit komplexem Kühlsystem. Kann man in den Griff bekommen wenn man sich auskennt, aber der Aufwand steht in einem schlechten Verhältnis zum Kaufpreis. Ist generell nicht einfacher zu unterhalten als der Smart. Passe ich auch nicht 'rein.

Fiat Barchetta. Hat keinen Hinterradantrieb, aber basierend auf dem Punto sind reine Verschleißteile günstig, und durch den "Ihhh, Fiat"-Bonus liegen die Kaufpreise am Boden. Neben Rost am Verdeckkasten, Dellen im Kofferraumdeckel und blinden Scheinwerfern ist der klassische Defekt ein kaputter Phasensteller des Motors; Klingt dann wie 'nen Trecker, fährt aber trotzdem. Passe ich auch nicht 'rein.

Renault Wind. Die Preise sind extrem durchgesackt, und für einen frontgetriebenen Kleinwagen fährt er tatsächlich recht sportlich. Ich kürze die Erklärung mal ab, denn ich hab' da schon was vorbereitet 😉. Passe ich auch nicht 'rein.

BMW Z3. Eigentlich der MX-5 von BMW, allerdings schwerer und weniger direkt zu fahren. Wird von BMW-Fahrern für mangelnde Qualität kritisiert, was allerdings in dem zuvor genannten Fahrzeugumfeld kein Ausreißer nach unten ist. Passe ich auch nicht 'rein.

Daihatsu Copen. Als Kei-Car eines der kleinsten Fahrzeuge im Vergleich, und anfangs nur mit der 660 cm³-Motorisierung und als Rechtslenker angeboten, wobei dann auch der Wartungsaufwand etwas höher ist (Ölwechselintervalle). Als 1.3er problemloser, und ähnlich wie der Wind tatsächlich recht sportlich zu fahren, wenn auch nicht auf Smart-Roadster-Niveau. Passe ich ausnahmsweise tatsächlich so gerade noch 'rein.

Ford StreetKa. Günstig, weil ähnlich ungeliebt, bzw. wenig nachgefragt wie die Barchetta. Rost war nicht ganz so extrem wie beim normalen Ka, allerdings ist sind die sonstigen Unterschiede gering. Weniger exklusiv als ein Copen, und im Vergleich zum Wind - alt. Passe ich so gerade eben 'rein.

Die wesentlichen Eigenschaften der Fahrzeuge sind damit natürlich nur kurz und unzureichend angerissen, denn wesentlich für Dich wäre zunächst die Frage, wo Du überhaupt 'rein passt. Mit den Meisten wird's knapp werden, bei Smart und MR-2 sehe ich noch die besten Chancen. Mit der Technik auseinandersetzen musst Du dich in jedem Fall, jeder hat so seine Spezialitäten und Eigenheiten, und je besser Du dich auskennst, desto günstiger stehen die Chancen bei den Unterhaltskosten.

Gruß
Derk

Nachtrag: Selten geworden und alt, aber es könnte passen: Honda CRX del Sol, wurde aber schon 1998 eingestellt.

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