Schadenumfang im Gasbetrieb
Hallo zusammen.
Ich fahre seit Jahren Diesel und interessiere mich immer mehr und mehr für Gas. Dieses Jahr steht ein neuer an. Jedoch bin ich eher der Skeptiker und habe noch zu viel "Respekt" vor einem Umbau. Meine grösste Sorge ist der Schadenumfang der eintreten könnte. Diese Angst kommt aber eher durch unwissenheit, als durch bekannte Schadenfälle zu Stande.
Also bitte ich euch hier Folgendes zu posten:
-Fahrzeug
-Anlage
-Laufleistung im Gasbetrieb (Km und Zeit)
-wie wurde das Fahrzeug bewegt (Stadt, Land, Autobahn)
-in welcher Situation ist der Schaden eingetreten
-die Schadenart
-die Höhe der Reparatur
-wie wurde reguliert -> Kulanz, Garantie, eigener Aufwand
Ihr könnt eure eigenen Schäden aber auch Schäden von denen ihr nur gehört habt oder auch Links posten.
Würde sehr gerne auf Gas umsteigen und hoffe, dass man mir und anderen "Angsthasen" hiermit helfen kann die Schäden abzuschätzen, die auftreten können.
Damit dies jedoch kein reiner "negativ Thread" wird, könnt ihr mir über PN auch die Fahrzeuge/Anlagen/Laufleistung(Zeit+Km) die bisher ohne Schäden auskamen posten.
Werde diese dann hier zusammengefasst über die Bearbeitungsfunktion ergänzen.
Danke für eure Unterstützung.
Fahrzeuge + Anlagen + Laufleistung (Zeit+Km) ohne Schäden:
Beste Antwort im Thema
🙄...gott seid ihr kindisch....schande!...🙄
59 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von ka184
darf ich noch mal alle hier daran erinnern, dass ich hier wissen möchte ob und welche probleme es gibt und welche autos und anlagen gut funktionieren.
Langzeiterfahrungen kann ich dir nicht nennen, aber kurzzeiterfahrungen.
Ford Focus ST 2,5Liter 5Zylinder Turbo Motor mit ICOM JTG seit 43.000km ohne Probleme der Gasanlage. Eingebaut vor knapp 1,5jahren
Zitat:
Original geschrieben von ka184
darf ich noch mal alle hier daran erinnern, dass ich hier wissen möchte ob und welche probleme es gibt und welche autos und anlagen gut funktionieren.....an alle grüne twingo fahrer und deren widersacher....
ich bitte noch mal darum keine diskussionen mehr über luxus, geschmackssachen und motorenstärke mit deren sinn und unsinn hier zu posten.
ihr trägt nur dazu bei, dass solche threads geschlossen werden ohne, dass den te's geholfen wird. dies ist nicht der sinn von motor-talk.
Persönliche Übergriffe sind aber auch ganz sicher nicht der Sinn von Motor-Talk!
Meine Kernaussage war und ist, daß im Bereich der auch in den Niederlanden, Polen und Italien gefahrenen Autos und Geschwindigkeiten die Anlagen mehr als ausgereift und robust sind. Kein Ärger zu erwarten, abgesehen von Einbaufehlern. Wer aber 200 oder 250 km/h fahren und enstprechend beschleunigen will, der wird eher mit Problemen rechnen müssen. Der Grund ist simpel: Bei diesen Autos kommen thermische Probleme eher zum Tragen und außerdem gibt es hier keine jahrzehntelange Erfahrung.
Gruß Michael
Zitat:
Original geschrieben von ka184
Fahrzeuge + Anlagen + Laufleistung (Zeit+Km) ohne Schäden:
OK, wird dir nicht allzu viel nützen, weil alles andere als Langzeiterfahrung, aber:
Mercedes CLK 230 K, 2,3 Liter Vierzylinder, Kompressoraufladung, 142 kw
Umrüstung Juni 2006 bei km 78600, Anlage BRC Sequent 56
20.000 km nahezu reiner Gasbetrieb, Mischmasch aus Stadt, Land, Autobahn; alle Geschwindigkeitsbereiche, wobei ich längere Sequenzen >5000 U/min weitestgehend vermeide, aber durchaus auch gelegentlich >230 km/h fahre.
Bis auf ein (auf Garantie) getauschtes Multiventil im Tank wegen Geräuschentwicklung beim Tanken bislang keine Schäden, was hoffentlich noch lange so bleibt.
Ein Bekannter kaufte vor etwa 2 Monaten einen Honda Jazz als Neufahrzeug, der direkt vom Autohaus mit einer Prins-Anlage ausgerüstet wurde. Er spulte innerhalb kürzester Zeit 15.000 km damit ab, ist ebenfalls recht begeistert. Schaden bei seinem Auto war ein (ebenfalls auf Garantie getauschtes) Steuergerät.
Hoffe es hilft,
Stefan
lohnt sich eine LPG-Umrüstung nur auf Benziner oder auch auf Dieselfahrzeuge?
Würde das ggf. bei der nächsten Neuanschaffung eines Kangoos (Nutzfahrzeug) in Betracht ziehen.
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"Meine Kernaussage war und ist, daß im Bereich der auch in den Niederlanden, Polen und Italien gefahrenen Autos und Geschwindigkeiten die Anlagen mehr als ausgereift und robust sind. Kein Ärger zu erwarten, abgesehen von Einbaufehlern. Wer aber 200 oder 250 km/h fahren und enstprechend beschleunigen will, der wird eher mit Problemen rechnen müssen. Der Grund ist simpel: Bei diesen Autos kommen thermische Probleme eher zum Tragen und außerdem gibt es hier keine jahrzehntelange Erfahrung."
Diese Aussage, um es mal studentisch - intellektuell überlegen zu formulieren, ist suboptimal da weder zielführend noch korrekt.
Ich hatte einen A8 mit 4,2 liter Maschine / 300 PS. Was diesen Motor gastauglich macht sind die niedrigen Drehzahlen bei hohen Tempi, da die Ventile die etwas höhere Temperatur die sie im Gasbetrieb durchaus erreichen können, durch relativ lange Zeit im Sitz (eben die niedrige Drehzahl) wieder abgeben können.
Ich bin fast 50.000km auf Gas gefahren, habe das Fahrzeug mit fast 230.000km verkauft und es läuft noch heute. (mit nun runden 280.000km)
Es gibt recht viele Fahrzeuge mit hohen Leistungen die umgerüstet sind. Wer glaubt das Niederländer oder Polen weniger Auto/lLeistungsverückt sind wie die Deutschen, hat vermutlich diese Länder nie besucht. Und Italieniern eine ruhige Fahrweise zu unterstellen ist halt auch eher etwas...naiv?
Wer einen solchen Mitteilungs und Belehrungsdrang wie Du verspürt, werter CNG-LPG, der muss mit etwas Gegenwind schon rechnen!
An den TE:
Ich würde die Finger von kleinen Motoren mit hohen Leistungen lassen und auch von Turbomotoren obwohl es auch da nicht wirklich eine große Pannenhäufigkeit gibt. (das ist eher persönliche Animosität als Fachwissen)
Es gab mal einzelne Motoren die relativ weiche Ventilsitze hatten (ich glaube Ford einer der Hersteller bei dem einzelnen Modelle ungeignet für Gas sind)
ansonsten können fast alle Motoren Gas ab.
Wichtig, richtig wichtig ist der Umrüster und seine Ahnung vom Anpassen der Anlage.
@Hawsk: Diesel kann man nicht umrüsten.
Zitat:
Original geschrieben von hommer1964
mhh noch nie gehört, kannst du da mal was genaueres dazu schreiben? Würe das heißen das man unter Umständen z.B. im 5ten Gang bei 2500u/min sparsamer fährt als im 6ten be 1500U/mi?Zitat:
Original geschrieben von Schnibble
schon was von der strybeck-kurve gehört? (oder so ähnlich 😉 )
zu tiefe drehzahl (bzw. kolbengeschwindigkeit) bewirkt auch wieder einen höheren reibungswiderstand den wir doch net haben wollen.
ja, das kann u.U. sogar vorkommen - ist bei vielen fahrzeugen der fall - beim 4. zum 5. gang (->stadtfahrt)
es ist nämlich so, dass der gleitreibungskoeffizient nicht linear ist. sondern eher "badewannenförmig"
wobei, bei niedrigen gleitgeschwindigkeiten die reibung recht hoch ist, dann recht schnell abnimmt und langsam mit steigender geschw. wieder zunimmt.
niedrige drehzahl bedeutet nämlich nicht unbedingt niedrigen verbrauch
Zitat:
Original geschrieben von Michel1966
Ich hatte einen A8 mit 4,2 liter Maschine / 300 PS. Was diesen Motor gastauglich macht sind die niedrigen Drehzahlen bei hohen Tempi,
Aber auch nur wenn du in den 5. schaltest, wo er aber die vmax kaum halten kann. Wenn du ihn im 4. auf vmax hochziehst dreht er dabei recht hoch, und das dauert auch recht lang. Von meinen 11 Audis (davon 8 S-Modelle) hatte der A8 4,2quattro die schlechteste Motor-Getriebe-Abstimmung, Saugmotor und dann ein 4-E-Getriebe ist ein Unding.
@Michel1966
So, jetzt hast Du ganz geschickt mit Deinem (ehemaligen) dicken Auto angegeben. Wie schön. Wir verneigen uns nun tief und in Ehrfurcht vor Dir.
Nun zum Wahrheitsgehalt meiner Aussage: Sie ist zielführend und korrekt. Wenn man nichts dazudichtet oder verdreht. So wie Du es gemacht hast. Es scheint hier die neue Mode zu sein, zwischen den Zeilen etwas zu lesen, was da nicht steht.
Dein alter Audi hat einerseits eine nicht allzu hohe Literleistung und andererseits bedingt durch den hubraumstarken Motor eine so hohe absolute Leistung, daß man selbst auf deutschen Autobahnen diese Leistung in der Regel nur zu einem Bruchteil ausnutzen kann. Der Audi ist ein gutes Beispiel für und nicht gegen meine Aussage.
Gerade in den Niederlanden - wo ich mich sehr oft aufhalte und auch einige Bekannte habe, mit denen man sich natürlich auch über solche Themen austauscht - sind sogar die hier und laut französischer Liste problematischen Ford-Modelle mit den weichen Ventilsitzen unkritisch. Warum? Wegen der dort gefahrenen Geschwindigkeiten. "Raser" fahren dort Tacho 140, aber meist wird langsamer gefahren. Und übrigens sehr ruhig und ausgeglichen, es wird gerade im Vergleich zu Deutschland in der Regel auch viel weniger beschleunigt und abgebremst.
Wenn jemand wirtschaftlich fahren will und/oder z. B. weiß, daß er in der Regel wegen des täglichen Berufsverkehrs nie schneller als 120, 130 oder auch 140 km/h fahren kann, dann kann er eigentlich jedes normale Auto wählen, Angst um den Motor braucht er nicht zu haben.
Mit der Literleistung der Motoren und einer zügigeren Fahrweise steigt dagegen das Risiko. Das ist vergleichbar mit dem Rauchen - man stirbt nicht sofort, aber gesund ist es nicht (*).
Es ist zweifelsfrei möglich, auch Autos mit sehr hohen spezifischen Leistungen umzurüsten und das wird natürlich auch gemacht. Aber es ist nun einmal so, daß dieses ein neues Gebiet ist. In Deutschland wurden bis vor kurzer Zeit nahezu keine leistungsstarken Autos umgebaut (weil hier fast überhaupt keine Autos umgebaut wurden), in den anderen Ländern sind Themen wie Vollgasfestigkeit aber kein Thema. Also ist auch dieser Teil meiner Aussage ist absolut richtig: Für den Umbau 200 oder 250 km/h gefahrener Autos gibt es keine jahrzehntelange Erfahrung.
Ein etwas höheres Schadenrisiko ist daher sicherlich gegeben, auch wenn man das absolute Risiko bei vernünftig gefahrenen Autos noch immer als gering einschätzen kann.
Oder kürzer: Wer verbrauchsarm, ausgeglichen und ohne Vollgasorgien fährt, der braucht niemals Angst vor einem Motorschaden durch den Gasbetrieb zu haben.
Gruß Michael
(*) Hier noch ein Hinweis: Allgemein heißt es, daß einige wenige Teile des Motors (z. B. Ventile) im Gasbetrieb thermisch stärker belastet werden, daß Lager usw. dagegen wegen der ruhigeren Verbrennung sogar weniger belastet werden.
Zitat:
Original geschrieben von Michel1966
...Was diesen Motor gastauglich macht sind die niedrigen Drehzahlen bei hohen Tempi, da die Ventile die etwas höhere Temperatur die sie im Gasbetrieb durchaus erreichen können, durch relativ lange Zeit im Sitz (eben die niedrige Drehzahl) wieder abgeben können.
Einspruch, Euer Ehren! Die Gesamtverweilzeit der Ventile im Sitz ist drehzahlunabhängig (es sei denn, der Motor hätte tatsächlich in der Länge und nicht nur im Winkel variable Ventilsteuerzeiten, was aber die Ausnahme ist, ich kenne da nur die BMW Valvetronic und Honda VTEC. Vamos und VVT-i sind dagegen nur Phasen/Winkeländerungen).
Die thermische Belastung steigt natürlich proportional zum Kraftstoffdurchsatz, also zur Last, an.
"So, jetzt hast Du ganz geschickt mit Deinem (ehemaligen) dicken Auto angegeben. Wie schön. Wir verneigen uns nun tief und in Ehrfurcht vor Dir."
Jeder disqualifiziert sich so gut Er kann.
Damit der TE wenigstens manchmal Infomationen bekommt:
Mein Fahrzeug DB C240T ( V6)
Umgerüstet Mai 2006 bei KM 127000 Gasanlage ICOM
Gefahrene KM seitdem ca. 50.000
Mängel : Keine
Gruß mamru
Moin Moin,
ich habe in meinem Volvo seit gut 8 Jahren eine Vialle-Venturianlage verbaut. Ich hatte diesen Monat das erstemal kleinere Probleme mit dieser Anlage.
Eine defekte Magnetspule. Und vermutlich ist beim Tanken etwas Wasser in die Anlage gekommen. Magnetspule gewechselt. Das Wasser ist raus. Der Wagen läuft wieder TOP.
Der Wagen zieht Regelmaßig einen Pferdeanhänger. Auf der Autobahn mit Tempo 130 verbrauche ich gute 10,5 Liter Gas.
Verbaut wurde ein 70 Liter Muldentank. Tankanzeige und Umschalter wurden links und rechts vom Lenkrad eingesetzt.
Bin gespannt was länger hält. Der Volvo oder die Gasanlage.
nicht schlecht - dann beginnst Du ja langsam zu sparen...
125tkm in 8 Jahren....dafür hätte ich im Leben nicht umgerüstet; mein Respekt!
Mit dem 850er haste gute Changen in Richtung 400tkm zu gelangen; anders wohl bei den neuen Ford-Volvos :-(
gruß
Autogas war 2000 schon attraktiv. Bei den damaligen Preisen hatte sich die Anlage nach gut 3 Jahren amortisiert. Das einzige Problem was bestand was das sehr dünne Tankstellennetz in Deutschland. Allerdings habe ich damals an der Holländischen Grenze gewohnt und mit einer Tankfüllung komme ich ca. 500 km.
Zitat:
Gerade in den Niederlanden - wo ich mich sehr oft aufhalte und auch einige Bekannte habe, mit denen man sich natürlich auch über solche Themen austauscht - sind sogar die hier und laut französischer Liste problematischen Ford-Modelle mit den weichen Ventilsitzen unkritisch. Warum? Wegen der dort gefahrenen Geschwindigkeiten. "Raser" fahren dort Tacho 140, aber meist wird langsamer gefahren. Und übrigens sehr ruhig und ausgeglichen, es wird gerade im Vergleich zu Deutschland in der Regel auch viel weniger beschleunigt und abgebremst.
Also ich war auch schon einige Male in den Niederlanden und kann nur sagen:
Die fahren sowas von schwul auf, da könnt ich kotzen, von wegen gleichmässig --- Gas, Bremse, Gas, Bremse...
Und andauernd fährt dir einer direkt vors Auto, weil er nicht 10 Sekunden warten kann um den LKW zu überholen...schon ist man wieder voll auf der Bremse