Rückfahrkamera wofür das denn?

Hallo,

beim mitlesen einiger Threads ist mir aufgefallen, daß viele Käufer bei ihren Autos Rückfahrkameras mitbestellen. Wozu braucht man die denn? Habe ich was verpasst? Natürlich sind die Autos größer und (leider) unübersichtlicher geworden. Aber wenn z. B. beim VW Golf, den ich für noch recht übersichtlich halte, auch ständig diese Dinger bestellt werden, frag ich mich, ob dem Autofahrer mittlerer Art und Güte ein wenig das Fahrvermögen verloren gegangen ist?

Die Diskussion ist eröffnet...

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Klar...

und Navis sind für Idioten die zu blöd sind eine Karte zu lesen und oder keinen Orientierungssinn haben 😉

Und ich fang mein Rind noch selber auf der Wiese und zerlege es im Garten 😁

Aber Früher war ja bekanntlich alles, ausnahmslos alles besser 😉

Wozu soll ich noch einparken lernen, wenn es eine Maschine besser erledigen kann als ich?
Da beschäftige ich mich doch lieber mit wichtigeren Dingen und schneid alte überflüssige Zöpfe ab und wann auch gerne mal ab und beschäftige mich mit spannenderen Dingen.
Die Menschheit wird nicht untergehen, wenn sie nicht mehr einparken können.

Sorry, das war mal eine etwas überspitzte Gegendarstellung.
Mich nervt nur etwas diese altbackene Einstellung man müsse noch alles selber machen können sonst ist man nichts mehr Wert in unserer Gesellschaft.
Ich prognostiziere mal in spätestens 100 Jahren wird niemand mehr Autofahren können, weil es niemand mehr machen muss... da geht alles automatisch.

Autofahren macht zwar spaß (zumindest mir) aber generell ist es so ziemlich die unsinnigste Zeitverschwendung die man so den Tag machen kann...
Transport von A nach B... wärenddessen zu nichts in der Lage.

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Die braucht man wohl auch, wenn die ganzen Scheiben mit Bildschirmen zugepflastert sind. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Wagen66


Hallo zusammen,

ich habe mal den Thread verfolgt und finde es interessant in welchen Diskussionen das hier ausartet. Ich bin der Meinung, dass das jeder so halten kann wie er möchte. Wenn man zusätzlich Geld dafür ausgeben bitteschön, soll man halt. Wer es nicht braucht kauft es sich einfach nicht. Basta.

Genauso, und wenn es dann Serie ist, dann kann er ja die Rückfahrkamera mit Panzerband zukleben...🙂

.........oder ganz einfach den Stecker ziehen 😁

Ich hab die Rückfahrkamera im Yaris serienmäßig. Erst dachte ich auch man braucht sowas nicht. Aber mittlerweile möchte ich sie nicht mehr missen. Ein äußerst sinnvolles Feature. 😉

Wenn eine Rueckfahrkamera das Ueberfahren eines Kindes verhindert hat sie ihr Geld verdient.
Das ist aehnlich wie Airbags, die braucht eigentlich auch niemand (bis es kracht)

Pete

Ich muss auch sagen, dass ich die Kameras mehr als sinnvoll finde... Ich mein es ist ja nicht so, dass die einem Schaden, sondern viel eher helfender Natur sind.

Hab ich vom Navi auch mal gedacht. Inzwischen finde ich nicht mal meinen Supermarkt um die Ecke ohne das Ding. 😁

letzteres ist für manche sicherlich zutreffend, aber für bedenklich halte ich das schon!
Der Orientierungssinn ist nicht so ganz unwichtig (nicht nur beim Autofahren)! Und der muss trainiert werden, um zu funktionieren!
Wer kann denn heute noch an seinem Heimat-Standort sagen, wo Norden ist??? Viele nicht!
Wenn man sich stoisch immer nur auf das Navi verlässt, dann werden sich in Zukunft immer mehr Leute völlig unkonditioniert plötzlich in einem Bach, oder Fluss wiederfinden... (Das Navi hat's gesagt! - heute ist das immer noch die Lachplatte... Doch in zwanzig Jahren?)
Das sind alles "Hilfsmittel", die einem das Leben erleichtern sollen, und mehr nicht!
Das Denken sollte man da nie abschalten!
Weder beim Navi, noch beim Rückwärtsfahren!
Mir graut's vor der Nachfolge-Generation, die mit verbundenen Augen nicht mal mehr ihren eigenen Hintern finden kann!!

So Long...

Also ich finde solche Kameras praktisch wenn sie da sind, würde aber ansonsten auch keine extra bestellen.

Mein "neuer" Passat, den ich nun seit einigen Wochen fahre, hat eine RFK in der Heckklappe und da war es als Goodie einfach mit drin. Bis dahin wollte ich sowas schon immer gerne mal haben, auch wenn ich es eher als Spielkrams angesehen habe, nicht als nützliches Extra.

Nach einigen Rückwärtsfahren jedoch muss ich meine Meinung revidieren. Ein sehr schönes Nice-to-have, da man neben den Parkpiepern nun eine optische Kontrolle hat, wie weit man bereits an ein Hindernis herangefahren ist. Man sieht auf dem Display die Kante der Heckschürze und kann somit recht genau navigieren. Sollte ich mal eine Anhängerkupplung nachrüsten, könnte ich so direkt an einen Anhänger fahren.

An die dabei eingeblendeten Linien (Fahrzeugrichtung und Lenkradposition) muss ich mich noch gewöhnen, um sie als Einparkhilfe zu nutzen. Davon ab muss (und möchte) ich mich auch weiterhin umdrehen und auch die Außenspiegel nutzen, da man durch die Kamera alleine nicht alles einsehen kann.

Wie schon andere schrieben: Alleine auf Assistenz-Systeme darf man sich nie verlassen. Aktuell hat mich jemand vor zwei Wochen an der Frontschürze touchiert, weil "sein Parkpieper nicht losgegangen ist". Er beging Fahrerflucht, wurde aber beim Wegfahren gesehen. Für 1000 € gab es dann eine neue Front, da er wohl mit soviel Wumms losgedonnert ist, dass das Kunststoff der Schürze in sich gestaucht und dabei gebrochen ist.

Ich möchte sie nicht mehr missen und sollte ich die Wahl haben, würde ich immer wieder eine RFK nehmen. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von paraflyer75


Mein "neuer" Passat, den ich nun seit einigen Wochen fahre, hat eine RFK in der Heckklappe und da war es als Goodie einfach mit drin. Bis dahin wollte ich sowas schon immer gerne mal haben, auch wenn ich es eher als Spielkrams angesehen habe, nicht als nützliches Extra.

Nach einigen Rückwärtsfahren jedoch muss ich meine Meinung revidieren. Ein sehr schönes Nice-to-have, da man neben den Parkpiepern nun eine optische Kontrolle hat, wie weit man bereits an ein Hindernis herangefahren ist. Man sieht auf dem Display die Kante der Heckschürze und kann somit recht genau navigieren. Sollte ich mal eine Anhängerkupplung nachrüsten, könnte ich so direkt an einen Anhänger fahren.

An die dabei eingeblendeten Linien (Fahrzeugrichtung und Lenkradposition) muss ich mich noch gewöhnen, um sie als Einparkhilfe zu nutzen. Davon ab muss (und möchte) ich mich auch weiterhin umdrehen und auch die Außenspiegel nutzen, da man durch die Kamera alleine nicht alles einsehen kann.

Wie schon andere schrieben: Alleine auf Assistenz-Systeme darf man sich nie verlassen. Aktuell hat mich jemand vor zwei Wochen an der Frontschürze touchiert, weil "sein Parkpieper nicht losgegangen ist". Er beging Fahrerflucht, wurde aber beim Wegfahren gesehen. Für 1000 € gab es dann eine neue Front, da er wohl mit soviel Wumms losgedonnert ist, dass das Kunststoff der Schürze in sich gestaucht und dabei gebrochen ist.

Ich möchte sie nicht mehr missen und sollte ich die Wahl haben, würde ich immer wieder eine RFK nehmen. 🙂

Das wäre ein genialer Entfremdungszweck 🙂

Bei Erschütterung werden die letzten 30 Sekunden der Kamera gespeichert, zwecks Täterermittlung 😁

Dann macht auch vorne eine Kamera Sinn.

In Russland (???) fahren sowieso viele mit solchen Überwachungskameras am Rückspiegel montiert.

Zitat:

Original geschrieben von devastators


Das wäre ein genialer Entfremdungszweck 🙂
Bei Erschütterung werden die letzten 30 Sekunden der Kamera gespeichert, zwecks Täterermittlung 😁
Dann macht auch vorne eine Kamera Sinn.
In Russland (???) fahren sowieso viele mit solchen Überwachungskameras am Rückspiegel montiert.

Da ist das wohl auch zwingend notwendig! Woher sonst sollten wir so lustige Unfallaufnahmen auf YouTube herbekommen. 😁

Habe auch schon überlegt, wie man das realiseren kann. Kameras in alle Richtungen und bei Erschütterung aufnehmen - im Falle eines Parkremplers. Wird wohl zu aufwändig und wie Google mit so einer 360°-Kamera auf dem Dach herumfahren ist auch doof.

Aber "gefährdete" Stellen kann man mit etwas Aufwand doch sicherlich überwachen lassen.

Soo schwer ist das gar nicht: Die Kamera läuft immer, und zeichnet in einer Art Round Robin Verfahren permanent auf. Die einstellbare Größe des Files bestimmt, wie weit die Aufzeichnung zurückgeht. Zusätzlich braucht man dann noch einen Sensor, der ab einer gewissen Erschütterung des Fahrzeugs, plus einer gewissen Latenz-Zeit die Aufzeichnung anhält.
So in der Art funktionieren auch die Flugschreiber in der Luftfahrt-Industrie...
Nachteil: Wer soll das Ganze permanent mir Strom versorgen??
Die Batterie im Auto? Die hat ja mit sich selbst schon genug Probleme!

So Long...

Zitat:

Original geschrieben von Triumph BGH 125


Nachteil: Wer soll das Ganze permanent mir Strom versorgen??
Die Batterie im Auto? Die hat ja mit sich selbst schon genug Probleme!
So Long...

Ohne aktivem Display verbraucht so ein System vielleicht 1-2 Watt... sollte kein Problem sein.

Ich denke eher sowas scheitert an der Gesetzeslage.
Der 0815 Ottonormalverbraucher darf AFAIK nicht einfach irgendwo Überwachungskameras an öffentlichen Stellen platzieren.

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