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reifendruck überall gleich

Themenstarteram 23. Dezember 2006 um 1:57

Wollte mal wissen ob was dagegen spricht wenn auf allen 4 Reifen gleicher Druck ist? Bei meinem Octavia mit 225/45-17 Reifen hab ich rundum 2.9 bar drin. Herstellerangaben sind vo. 2,3 hi. 2,7 bar. Da der ADAC aber 0,2 bar mehr empfiehlt hab ich überall 2,9 bar, weil ich nicht verstehe warum vo. weniger sein soll obwohl mehr Gewicht auf den Reifen lastet. Übrigens war bei der Auslieferung des Fahrzeugs Auch überall gleich viel Luft 2,5 bar drin.

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11 Antworten

das hat was mit der beladung zu tun.

da bei beladung des autos i.d. regel die hinterachse mehr belastet wird als die vorderachse und somit auch die mechanische beanspruchung des entsprechenden reifens steigt, sagt der hersteller, das in den reifen der hinterachse ein höherer luftdruck herrschen muß als vorne.

grundsätzlich gilt:

je geringer der reifenquerschnitt (also: je flacher ein reifen) desto höher der luftdruck.

für deine reifengröße würde m.e. ein druck von 2,5 bar an allen reifen rundum vollkommen ausreichen.

nur wenn du mit hoher zuladung fährst, würde ich den reifendruck den herstellerangaben entsprechend erhöhen.

p.s.: der ADAC ist nicht allwissend (auch wenn er das manchmal glaubt) und kennt garantiert nicht deine reifen, deren größe und deren materialspezifischen eigenschaften. heißt: empfehlungen des ADAC (oder äquivalent) gelten nur stark verallgemeinernd!

schreib deinem reifenhersteller eine email mit allen wichtigen daten:

- weches auto

- welcher motor

- zulässige achslast

- felengröße

- reifengröße

- ...

bei dunlop gibt's ein spezielles forumlar, das man ausfüllen kann. habe innerhalb von 4 stunden eine antwort bekommen. :)

Moin,

Jünter ... das hat auch was mit der Traktion zu tun ;) Je höher bei einem Fronttriebler der Reifendruck auf der Frontachse iss ... desto schlechter wird ab einem Grenzwert die Traktion (ähnliches bei zu starken abweichen nach unten).

MFG Kester

Zitat:

Je höher bei einem Fronttriebler der Reifendruck auf der Frontachse iss ... desto schlechter wird ab einem Grenzwert die Traktion

mag wohl stimmen, ist aber nur auf der rennstrecke relevant...

Zitat:

Original geschrieben von masterburner

das hat was mit der beladung zu tun.

da bei beladung des autos i.d. regel die hinterachse mehr belastet wird als die vorderachse und somit auch die mechanische beanspruchung des entsprechenden reifens steigt, sagt der hersteller, das in den reifen der hinterachse ein höherer luftdruck herrschen muß als vorne.

grundsätzlich gilt:

je geringer der reifenquerschnitt (also: je flacher ein reifen) desto höher der luftdruck.

für deine reifengröße würde m.e. ein druck von 2,5 bar an allen reifen rundum vollkommen ausreichen.

nur wenn du mit hoher zuladung fährst, würde ich den reifendruck den herstellerangaben entsprechend erhöhen.

p.s.: der ADAC ist nicht allwissend (auch wenn er das manchmal glaubt) und kennt garantiert nicht deine reifen, deren größe und deren materialspezifischen eigenschaften. heißt: empfehlungen des ADAC (oder äquivalent) gelten nur stark verallgemeinernd!

Dem schliesse ich mich voll und ganz an. So hätte ich den Sachverhalt jetzt auch geschildert.

Der Hersteller muss sich eben absichern, indem er den Druck vorschreibt, mit dem man selbst und die allgemeine Technik einfach klarkommt, auch wenn das Fahrzeug bis zur maximal zulässigen Grenze im hinteren Bereich beladen ist. Der demzufolge hintere höhere Reifendruck wirkt sich dagegege aber bei unbeladenem Fahrzeug nicht nachteilig aus.

Ausserdem gebe ich generell ca. 0,5 bar mehr rein, da der Hersteller auch den Fahrkomfort seines Produktes gewährleisten will und diesem nicht mal nachgesagt wird, es sei hart und unkomfortabel. Deswegen werden eher noch relaltiv niedrige Drücke angegeben. Da mir der Komfort aber nicht so wichtig ist, sondern ein straffes Fahrverhalten, pumpe ich deutlich mehr rein. Ein Blick von knapp über den Boden auf die Reifenaufstandsfläche überzeugt mich dann immer, das der Reifen dann meist trotz 3 bar immer noch mit seiner ganzen Breite auf dem Asphalt aufliegt. Die Merkmale eines Reifen, der mit zu hohem Luftdruck gefahren wurde (Profil nur in der Mitte abgefahren), hatte ich jedenfalls noch nie.

am 24. Dezember 2006 um 18:50

würde mich an den Reifendruck halten den der Hersteller bei der jeweiligen Reifendimension / Beladung vorgibt.

Warum auf den letzten Federungskomfort verzichten, das dass bischen Reifenquerschnitt heutzutage noch hergibt, mit unnötig hohem Reifendruck, und dann die Pneus in 10-20 TKm noch ungleich in der Mitte abgefahren sind?

 

MfG Tellerfeder

Üblicherweise gibts für hinten ne zweite Empfehlung für volle Beladung.

am 24. Dezember 2006 um 22:18

Zu hoher Reifendruck macht sich auch in zweierlei Hinsicht negativ bemerknar.

1. es kann sein, dass der Reifen nur noch mittig abgenutzt wird und wie schon erwähnt

2. die Traktion lässt nach. Ist beim Beschleunigen weniger schlimm als beim Bremsen. Bin damals fast jemndem hinten drauf gerutscht deswegen und habe sofort wieder auf Normwerte abgelassen. Lieber 0,1 Liter Mehrverbrauch aber rechtzeitig zum Stehen kommen.

Zitat:

Original geschrieben von patti106

Bin damals fast jemndem hinten drauf gerutscht deswegen und habe sofort wieder auf Normwerte abgelassen.

dann hast du wohl den sicherheitsabstand zu gering gehalten. es ist überhaupt kein problem den reifendruck um 0,3 bar zu erhöhen, es macht sich nicht bei verschleiß bemerkbar. fahre seit jahren mit 195/65 15 mit 2,9 bar rundum, absolut gleichmäßige abnutzung.

solche sachen würde ich auch nicht paschal sagen, was wieviel besser ist.

Der hersteller gibt drücke raus. dann gibts bei etlichen fahrzeugen eine bemerkung, im winter 0,2 oder 0,3 bar erhöhen.

Habe die erfahrung gemacht, das sich auch bei sommerreifen diese werte recht gut machen.

Mit serienwerte war bei mir der druck zu gering, hatte recht starken verschleiß an den kanten.

Wieweit nach oben reserven sind, ist natürlich vom reifen wie vom fahrzeug abhängig.

Die reifendrücke sind i.d.r sehr komfortbetont, das stimmt schon.

Für das beste fahrverhalten müsste man genau beobachten, wie sich der reifen verschleißt. wenn er überall etwa gleich verschleißt, dann ist es genau richtig. innen oder aussen mehr ist zuviel oder zuwenig druck.

wobei sich zuwenig druck in einem gewissen maß für den komfort besser auswirkt, aber in hinsicht auf fahrverhalten ist es problematisch, da alles schwammig wird und sich die schleudergefahr erhöht.

Mit höheren druck verringert sich dann schön langsam die auflagefläche, und dann ist es auch nicht mehr so sicher.

0,2-0,3 bar über den nennwert bei max beladung, dann ist gut.

so fahre ich.

wenn der reifen so hart ist, kann es sein, das sich gewisse fahreinflüsse stark in die lenkung übertragen, der komfort extrem nachläst, oder sich einfach gewisse nachteile in hinsicht auf traktion ergeben.

am 26. Dezember 2006 um 1:42

Wenn ich aber auf die Bremse trete und das einzige was steht die Räder sind und dieses auch nur passiert wenn man die 155er-Spalttabletten übers Maß aufpumpt, wird es wohl nur am Luftdruck gelegen haben ;)

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