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Reifen erster Qualität

Themenstarteram 27. September 2017 um 12:18

Wo/wie bekomme ich künftig Reifen erster Qualität?

Lege Wert auf Rundlaufgenauigkeit, Planlaufgenauigkeit, Leiselauf und Komfort.

Dazu meinen Beitrag, den ich fälschlicher Weise im Forum Golf 6 gepostet habe.

Berichte nun über das Ergebnis bzw. über den Stand meiner Bemühungen zum Beseitigen des Wummerns bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 45 km/h (Michelin PilotSport 4):

  • Michelin angerufen und Problem geschildert => Verweis von Michelin auf eine naheliegende Vertragswerkstätte zwecks Beurteilung des Wummerns.
  • Michelin angerufen und Problem geschildert => Verweis von Michelin auf eine naheliegende Vertragswerkstätte zwecks Beurteilung des Wummerns.
  • Vertragswerkstätte hat gleich zu Beginn (bei Schilderung meines Anliegens) umfangreiche Ausreden gefunden, um mich abzuwimmeln.
  • Danach Besuch bei meiner Werkstätte, die mir die Reifen verkauft und aufgezogen hat. Ergebnis => es ist auf die leichte, kaum spürbare Sägezahnbildung zurückzuführen, da der Reifen gut auf der Auswuchtmaschine läuft. Ich gebe an, dass ich die Sägezahnbildung selbst abrichte/abfräse und das Ergebnis mitteile.
  • Habe zwischenzeitlich an beiden Vorderreifen nur die Sägezahnbildung egalisiert => Ergebnis = Wummern immer noch da.
  • Nächster Schritt war die Egalisierung der Unrundheit/Höhenschlag der Vorderreifen von dem inneren Profilring ausgehend bis hin vor der Laufflächenmitte. Ergebnis => Wummern ca. 70% weg und fällt auch beim Anbremsen im genannten Geschwindigkeitsbereich nicht mehr störend auf. Man muß genau hinhören, damit man ein leichtes Wummern noch hört.
  • Wenn ich Lust dazu habe, dann richte ich noch die gesamte Lauffläche ab, damit einwandfreie Rundlaufgenauigkeit geschaffen wird.
  • Bin schwer enttäuscht von der Auskunft/Abwimmelung der Michelin Vertagswerkstätte und der Burteilung meiner Reifenwerkstätte. Scheinbar wollten die sich keine Arbeit damit machen, denn wenn ich gleich neue Reifen gekauft hätte, dann wäre das für sie einfacher gewesen.
  • Wie soll ich jetzt über die Qualität der Michelin Reifen denken bzw. wo bekomme ich künftig Reifen erster Qualität?

 

Abschliessend sei noch erwähnt, dass ich mit unrund laufenden Reifen einen deutlichen Mehrverbrauch feststellen musste. Damit ist alles kaputt gemacht, was das Energielabel vorgibt.

 

Nette Grüße

Alois

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25 Antworten

Was heißt den erster Qualität????

 

Bei Sägerzahnbildung einfach den Luftdruck auf "Max" erhöhen und Sägerzahn wird vermieden.

Themenstarteram 27. September 2017 um 12:26

Zitat:

@multiplex79 schrieb am 27. September 2017 um 12:21:41 Uhr:

Was heißt den erster Qualität????

Bei Sägerzahnbildung einfach den Luftdruck auf "Max" erhöhen und Sägerzahn wird vermieden.

Die geringe Sägezahnbildung war nicht die Ursache für das störende Wummern bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Unrundheit der Reifen sind Auslöser von mehreren, unangenehmen Erscheinungen (bitte ganzen Bericht von mir lesen).

Sind vielleicht Reifen erster Qualität nur für die Automobilhersteller zugänglich?

Alois

Um wieviel hat den die Profiltiefe gelitten beim egalisieren?

Scheinst ja 'ne ganz schöne Mimose zu sein ;-)

Aber meßbarer Mehrverbrauch wegen bissl "unrund" ? Glaub ich nicht !

Kannst ja mal chinesische Reifen probieren, die sind machmal erstaunlich rund und leise . . . schwächeln dafür oft woanders . . .

Themenstarteram 27. September 2017 um 12:37

Zitat:

@Bitboy schrieb am 27. September 2017 um 12:33:23 Uhr:

Um wieviel hat den die Profiltiefe gelitten beim egalisieren?

Ca. 1,5 mm hauptsächlich im tieferen Profilbereich.

Themenstarteram 27. September 2017 um 12:42

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 27. September 2017 um 12:36:02 Uhr:

Scheinst ja 'ne ganz schöne Mimose zu sein ;-)

Aber meßbarer Mehrverbrauch wegen bissl "unrund" ? Glaub ich nicht !

Kannst ja mal chinesische Reifen probieren, die sind machmal erstaunlich rund und leise . . . schwächeln dafür oft woanders . . .

Hat wirklich nichts mit Mimose zu tun, sondern mit meinen Erfahrungen die keiner nachahmen muss. Ausserdem hast du meine Kernfrage nicht beantwortet.

Bei 6mm die man runter fahren kann wären das 25% Profilverlust

(...) Ich stimme OO--II--OO zu, deine sog. Kernfrage kann man nicht beantworten. Deine irrealen Qualitätsansprüche scheine jenseits dem Stand der Technik zu liegen.

Themenstarteram 27. September 2017 um 13:09

Zitat:

@Bitboy schrieb am 27. September 2017 um 13:01:56 Uhr:

Bei 6mm die man runter fahren kann wären das 25% Profilverlust

Der Profilverlust bedeutet mir sehr wenig. Hauptsache ist mir, dass ich ruhig und ohne Vibrationen unterwegs bin. Hätte ich das nicht in den Griff bekommen, so wären die Reifen schon weit vor Erreichen der Verschleißgrenze abmontiert worden.

Es gibt keine erste oder zweite Qualität bei den einzelnen Herstellern.

Die Produktqualität von Erstausrüstungs-Reifen und den Gummis für das Ersatzgeschäft ist identisch.

Am Ende müssen die hohen Erwartungen auch noch von der Technik und den Mitmenschen zu erfüllen sein.

Ich vermute das der TE da an Grenzen stößt!

@Alois Steiger

 

Dein Fall ist sicherlich verdammt ärgerlich und das ist nachvollziehbar.

 

Ich würde nie bei irgendwelchen Herstellern anrufen, da wird man selten gut behandelt...leider schon zu oft erlebt und nicht nur bei vergleichsweise günstigen Sachen wie Reifen.

Der Weg müsste über den Verkäufer führen (da git es durchaus Fristen einzuhalten, Stichwort Beweislastumkehr). Dieser müsste Reifen zurücknehmen und bei Michelin begutachten lassen.

Das bedeutet natürlich auch für dich einen Aufwand und dass du in der Zeit wohl mit Winterreifen rumfahren darfst.

Zudem ist das alles auch ergebnisoffen.

Willst du das ganz große Fass aufmachen, müsstest du dich an die Verbraucherzentrale wenden, damit diese sich entweder beim Händler oder beim Hersteller für dich einsetzt.

Mit der Abfräserei des Gummis hast du dir aber glaub keinen Gefallen getan, da würde ich als Hersteller mich nun weigern irgendwas zu erstatten oder auszutauschen.

 

Hinsichtlich Michelin kann sowas durchaus auch mal vorkommen (Höhenschlag etc.), wie eben bei jedem Hersteller. Michelin ist da aber grundsätzlich nicht kleinlich im Rekkamationsfall.

Du kannst nun entweder die Marke verdammen oder den Händler wechseln, weil dieser sich, mMn, irgendwie hätte bewegen und für dich einsetzen müssen.

 

Scheiß Situation, in der ich jetzt nicht vom Einzelfall sprechen will, weil dir das nicht hilft und ich es selbst auch nicht hören wollte, aber es gibt keinen guten Rat.

Moin!

Es ist immer das Gleiche, wenn ich selber "daran herumbastele", verliere ich die Garantie und/ oder Gewährleistung und bin auf das "Gutwill" des Verkäufers und / oder des Herstellers angewiesen. Leistet der Hersteller keinen angegebene Garantie, tritt die gesetzliche Gewährleistung in Kraft. D. h.: In den ersten 6 Monaten muss der Verkäufer nachweisen, dass die Reifen OK waren, danach der Käufer, dass sie nicht OK waren (Beweislastumkehr).

Der richtige Weg ist immer den Verkäufer anzusprechen, denn das ist der Vertragspartner. Hat man aber einen "guten Draht zum Hersteller", kann man es auch dort versuchen. Viele Hersteller sind bereit, direkt mit dem Käufer zu verhandeln. Zumindest habe ich oft diese Erfahrung gemacht.

G

HJü

Zitat:

@hjluecke schrieb am 27. September 2017 um 16:40:24 Uhr:

Leistet der Hersteller keinen angegebene Garantie, tritt die gesetzliche Gewährleistung in Kraft. D. h.: In den ersten 6 Monaten muss der Verkäufer nachweisen, dass die Reifen OK waren, danach der Käufer, dass sie nicht OK waren (Beweislastumkehr).

Hersteller und Verkäufer sehen meist in einem kleinem Hohenschlag keinen Mangel.

Der Käufer muss im Zweifel erst beweisen, dass es überhaupt einen Mangel gibt und erst dann greift die Vermutung aus § 476 BGB.

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