Quo vadis, Biker-Treff?

Ich habe lange mit mir gerungen, ob und wie ich den nachfolgenden Beitrag abfassen soll. Schließlich hat mich die aktuelle "Diskussionskultur" doch dazu bewogen, meine Gedanken, die wenig um Bikes, aber viel um den Bikertreff kreisen, hier mal "zu Papier" zu bringen. Vornweg - ich habe nichts persönlich gegen bestimmte Nutzer, nur gewisse Verhaltensmuster stören mich sehr und dies möchte ich einfach mal aussprechen.

Wie es Euch geht, weiß ich nicht, doch mir fällt auf, dass der Bikertreff zusehends verarmt. Die Anzahl Beiträge steigt zwar exorbitant an, die Vielfalt der Nutzer, der eingebrachten Gedanken, die Vielfalt der Ansichten jedoch zeigt bedenklich sinkende Tendenz.

Anfang September schrieb ein "oller Hase", den ich persönlich kenne und aufs Äußerste fachlich und menschlich schätze:

"Ich habe aber den nicht repräsentativen Eindruck, dass seit ......  ins Forum dieses etwas leerer geworden ist (Anzahl Teilnehmer, nicht Beiträge)."
"Es bedarf gar nicht der Ignore-Taste um hier nicht mehr mit zu lesen. Ich les`noch mit, und zwar alles, allerdings vermisse ich etwas die in der Vergangenheit übliche Lockerheit und den Humor welche die Themen umgaben."

Mit entscheidend für diesen Beitrag ist eine PN eines mir sehr lieben, ebenfalls langjährigen und umtriebigen Nutzers, mit seinem Einverständnis zitiere ich Passagen:

Ich bin ja hier schon einige Zeit als Mitbenutzer im Bord.
:::::::::::::
Wird im Beitrag dann etwas geschrieben ( das gilt für alle User ) , wird sofort alles bis ins kleinste zerlegt und mit fadenscheinigen Behauptungen und der Anfrage ( weil sonst eh nichts geglaubt wird ) der Quelle dementiert.
:::::::::::::::::::::.
Auch dir wird aufgefallen sein das es sich hier immer um die selben Personen handelt.

Vielleicht ist dir auch aufgefallen das meine Beiträge ( von anderen Usern die früher oft zu lesen waren ebenfalls ) immer weniger werden, da auch persönliche Angriffe hier immer häufiger werden.
Die Akzeptanz für das miteinander (steht auch in den Forenregeln ) und anderer Meinungen ist erheblich gesunken.
Mittlerweile lese ich schon gewisse Forenbereiche nun gar nicht mehr. Das macht dort einfach keinen Spaß mehr, und die Themenstarter legen es teilweise wohl bewusst darauf an zu Provozieren oder gar zu verarschen.
::::::::::::::::::::::::::::::::.
Warum ich dir das schreibe ?

Nicht weil ich eingeschnappt oder sauer bin, sondern um einfach einmal dem Team ein Feedback aus der Sicht eines einfachen Benutzers zu geben.

Können wir irgendwie gemeinsam diesen Tendenzen gegensteuern? Können wir endlich lernen, dass es nicht ehrenrührig ist, von Anderen Rat und Erfahrung anzunehmen, ohne andere Meinung als Affront zu werten? Ist es denn wirklich sooooo schwer, eine Diskussion zu führen, um zu lernen, sich auszutauschen und nicht, um einfach RECHT zu haben und eigene Standhaftigkeit und Unbeugsamkeit zu demonstrieren? Ist nicht jeder Meinungsaustasch von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn schon zu Beginn gepostet wird "viel Feind, viel Ehr"? Ich gestehe, im Thread "Linienwahl, Durchschnittstempo, Überholvorlieben" haben mich zwei Passagen zutiefst getroffen und nachdenklich gestimmt

Original geschrieben von twindance
Wraithrider - das ist jetzt echt daneben. Du hast das Experiment nicht mitgemacht
Mit einer Sache hast du Recht: Du bist echt daneben. Und das tust du in dieser Angelegenheit nun schon zum zwoten Mal kund.

Nicht, dass ich hier angezählt werde, damit kann ich leben. Aber der Fakt, dass sowohl im ersten als auch diesem bezogenen Artikel emotionslos, sachlich und fachlich hinterlegt die vom Nutzer gestellten Fragen ganz konkret beantwortet werden und statt einer konstruktiven Argumentation sich dann (als bildhafte Beschreibung) die Ohren zugehalten und "dadadadadaaaaaaaaa" gesungen wird, um dann später zu verkünden "aber meine Frage wurde nicht beantwortet" - sorry, dann frage ich mich ernstlich, warum reden bzw. schreiben wir hier miteinander? Dann bekommt für mich der frühe Ausspruch dieses Users "viel Feind, viel Ehr" einen ganz anderen Sinn.

Der zweite Ausspruch eines von mir sehr geschätzten Nutzers stammt wie gesagt aus gleichem Thread
................. (soviel Zeit muss schon sein, gelle... das ist eben sein Nick 😉 ) ist oftmals schlicht "Opfer" des "Rudelbeisseinigkeitseffekts" oder auch mal des "Affrontphänomens" - objektiv sauber ist die Beisserei jedenfalls nicht immer, wenn nicht sogar selten?

weil gerade in diesem Thread selten ein Angriff auf die Person, sondern in der ganz überwiegenden Zahl der Beiträge eine Kritik am Argument erfolgte (die Jauchegrube verschweigen wir jetzt mal😉). Könnte es denn nicht stattdessen sein, dass das "Rudel" vom "outlaw" bewusst oder unbewusst gereizt wird, bis ein Rudelmitglied die Zähne zeigt? Kann es vielleicht sogar sein, dass sich das "Rudel" immer wieder aus verschiedenen Mitgliedern zusammensetzt, die in Threads zuvor sogar auch mit dem "outlaw" gemeinsam argumentierten?

Bin ich vielleicht selber schon so kritikunfähig, dass ich nicht erkenne, dass meine Argumentation nicht mehr sachlich, sondern persönlich gefärbt ist, obwohl ich mich stets bemühe, keine Angriffe gegen Persönlichkeiten zu lancieren, sondern mich stets mit dem Inhalt zu beschäftigen? Ich hoffe nicht, eine häufig angegriffene Person wird sich an die PN erinnern, in der ich eine der äußerst seltenen wirklich persönliche Wertung abgab und zu der ich noch immer stehe.

Warum ich dies jetzt schrieb - einfach in der Hoffnung, dass wir gemeinsam wieder ein bißchen mehr Spaß, Humor und Substanz in den Bikertreff einbringen, der bisher immer etwas ganz Besonderes im MT darstellte.

Halten wir es doch mit unserem Wikinger:
sondern; weil ich gewöhnt bin mich selbst zu reflektieren - und dadurch mir auch immer mal wieder unzweckmäßige oder gar schädliche eigene "Gewohnheiten" auffallen.

und beschränken diese ständige Lernen, Selbstreflektieren, auch Selbstkritik nicht nur auf unser Verhalten auf den schönen Straßen, sondern implementieren dies auch hier, damit wir dauerhaft weiter Spaß am Bikertreff haben.

Zum Abschluss möchte ich mich vielleicht mal sogar selbst zitieren (aus dem "Sagts uns)
Niveau hat nichts mit geschliffener Ausdrucksweise zu tun, nicht mit Darbietung von Phrasen in gestelzter Wortwahl. Niveau ist das Tolerieren anderer Meinungen, der respektvolle Umgang mit dem Gegenüber (ich vermied ausdrücklich den Begriff Gegner), die Bereitschaft, über die Argumente des Kontrahenten zumindest nachzudenken. Da darf ruhig die Wortwahl derber sein, auch mal Begriffe wie "Ar---loch" oder "Doofer Sack" fallen, wenn aus dem Gesamt-Beitrag erkennbar ist, dass der Gegenüber dennoch als ernstzunehmender Gesprächspartner akzeptiert wird.

Unterschiedliche Meinungen sind noch lange kein Indikator und auch keine Rechtfertigung dafür, dass der StreitPARTNER diffamiert wird.

So long, viele Grüße und in der Hoffnung, jeder denkt mal ganz kurz drüber nach und verbeisst sich "Flames" 😁

twindance

Beste Antwort im Thema

Ich habe lange mit mir gerungen, ob und wie ich den nachfolgenden Beitrag abfassen soll. Schließlich hat mich die aktuelle "Diskussionskultur" doch dazu bewogen, meine Gedanken, die wenig um Bikes, aber viel um den Bikertreff kreisen, hier mal "zu Papier" zu bringen. Vornweg - ich habe nichts persönlich gegen bestimmte Nutzer, nur gewisse Verhaltensmuster stören mich sehr und dies möchte ich einfach mal aussprechen.

Wie es Euch geht, weiß ich nicht, doch mir fällt auf, dass der Bikertreff zusehends verarmt. Die Anzahl Beiträge steigt zwar exorbitant an, die Vielfalt der Nutzer, der eingebrachten Gedanken, die Vielfalt der Ansichten jedoch zeigt bedenklich sinkende Tendenz.

Anfang September schrieb ein "oller Hase", den ich persönlich kenne und aufs Äußerste fachlich und menschlich schätze:

"Ich habe aber den nicht repräsentativen Eindruck, dass seit ......  ins Forum dieses etwas leerer geworden ist (Anzahl Teilnehmer, nicht Beiträge)."
"Es bedarf gar nicht der Ignore-Taste um hier nicht mehr mit zu lesen. Ich les`noch mit, und zwar alles, allerdings vermisse ich etwas die in der Vergangenheit übliche Lockerheit und den Humor welche die Themen umgaben."

Mit entscheidend für diesen Beitrag ist eine PN eines mir sehr lieben, ebenfalls langjährigen und umtriebigen Nutzers, mit seinem Einverständnis zitiere ich Passagen:

Ich bin ja hier schon einige Zeit als Mitbenutzer im Bord.
:::::::::::::
Wird im Beitrag dann etwas geschrieben ( das gilt für alle User ) , wird sofort alles bis ins kleinste zerlegt und mit fadenscheinigen Behauptungen und der Anfrage ( weil sonst eh nichts geglaubt wird ) der Quelle dementiert.
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Auch dir wird aufgefallen sein das es sich hier immer um die selben Personen handelt.

Vielleicht ist dir auch aufgefallen das meine Beiträge ( von anderen Usern die früher oft zu lesen waren ebenfalls ) immer weniger werden, da auch persönliche Angriffe hier immer häufiger werden.
Die Akzeptanz für das miteinander (steht auch in den Forenregeln ) und anderer Meinungen ist erheblich gesunken.
Mittlerweile lese ich schon gewisse Forenbereiche nun gar nicht mehr. Das macht dort einfach keinen Spaß mehr, und die Themenstarter legen es teilweise wohl bewusst darauf an zu Provozieren oder gar zu verarschen.
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Warum ich dir das schreibe ?

Nicht weil ich eingeschnappt oder sauer bin, sondern um einfach einmal dem Team ein Feedback aus der Sicht eines einfachen Benutzers zu geben.

Können wir irgendwie gemeinsam diesen Tendenzen gegensteuern? Können wir endlich lernen, dass es nicht ehrenrührig ist, von Anderen Rat und Erfahrung anzunehmen, ohne andere Meinung als Affront zu werten? Ist es denn wirklich sooooo schwer, eine Diskussion zu führen, um zu lernen, sich auszutauschen und nicht, um einfach RECHT zu haben und eigene Standhaftigkeit und Unbeugsamkeit zu demonstrieren? Ist nicht jeder Meinungsaustasch von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn schon zu Beginn gepostet wird "viel Feind, viel Ehr"? Ich gestehe, im Thread "Linienwahl, Durchschnittstempo, Überholvorlieben" haben mich zwei Passagen zutiefst getroffen und nachdenklich gestimmt

Original geschrieben von twindance
Wraithrider - das ist jetzt echt daneben. Du hast das Experiment nicht mitgemacht
Mit einer Sache hast du Recht: Du bist echt daneben. Und das tust du in dieser Angelegenheit nun schon zum zwoten Mal kund.

Nicht, dass ich hier angezählt werde, damit kann ich leben. Aber der Fakt, dass sowohl im ersten als auch diesem bezogenen Artikel emotionslos, sachlich und fachlich hinterlegt die vom Nutzer gestellten Fragen ganz konkret beantwortet werden und statt einer konstruktiven Argumentation sich dann (als bildhafte Beschreibung) die Ohren zugehalten und "dadadadadaaaaaaaaa" gesungen wird, um dann später zu verkünden "aber meine Frage wurde nicht beantwortet" - sorry, dann frage ich mich ernstlich, warum reden bzw. schreiben wir hier miteinander? Dann bekommt für mich der frühe Ausspruch dieses Users "viel Feind, viel Ehr" einen ganz anderen Sinn.

Der zweite Ausspruch eines von mir sehr geschätzten Nutzers stammt wie gesagt aus gleichem Thread
................. (soviel Zeit muss schon sein, gelle... das ist eben sein Nick 😉 ) ist oftmals schlicht "Opfer" des "Rudelbeisseinigkeitseffekts" oder auch mal des "Affrontphänomens" - objektiv sauber ist die Beisserei jedenfalls nicht immer, wenn nicht sogar selten?

weil gerade in diesem Thread selten ein Angriff auf die Person, sondern in der ganz überwiegenden Zahl der Beiträge eine Kritik am Argument erfolgte (die Jauchegrube verschweigen wir jetzt mal😉). Könnte es denn nicht stattdessen sein, dass das "Rudel" vom "outlaw" bewusst oder unbewusst gereizt wird, bis ein Rudelmitglied die Zähne zeigt? Kann es vielleicht sogar sein, dass sich das "Rudel" immer wieder aus verschiedenen Mitgliedern zusammensetzt, die in Threads zuvor sogar auch mit dem "outlaw" gemeinsam argumentierten?

Bin ich vielleicht selber schon so kritikunfähig, dass ich nicht erkenne, dass meine Argumentation nicht mehr sachlich, sondern persönlich gefärbt ist, obwohl ich mich stets bemühe, keine Angriffe gegen Persönlichkeiten zu lancieren, sondern mich stets mit dem Inhalt zu beschäftigen? Ich hoffe nicht, eine häufig angegriffene Person wird sich an die PN erinnern, in der ich eine der äußerst seltenen wirklich persönliche Wertung abgab und zu der ich noch immer stehe.

Warum ich dies jetzt schrieb - einfach in der Hoffnung, dass wir gemeinsam wieder ein bißchen mehr Spaß, Humor und Substanz in den Bikertreff einbringen, der bisher immer etwas ganz Besonderes im MT darstellte.

Halten wir es doch mit unserem Wikinger:
sondern; weil ich gewöhnt bin mich selbst zu reflektieren - und dadurch mir auch immer mal wieder unzweckmäßige oder gar schädliche eigene "Gewohnheiten" auffallen.

und beschränken diese ständige Lernen, Selbstreflektieren, auch Selbstkritik nicht nur auf unser Verhalten auf den schönen Straßen, sondern implementieren dies auch hier, damit wir dauerhaft weiter Spaß am Bikertreff haben.

Zum Abschluss möchte ich mich vielleicht mal sogar selbst zitieren (aus dem "Sagts uns)
Niveau hat nichts mit geschliffener Ausdrucksweise zu tun, nicht mit Darbietung von Phrasen in gestelzter Wortwahl. Niveau ist das Tolerieren anderer Meinungen, der respektvolle Umgang mit dem Gegenüber (ich vermied ausdrücklich den Begriff Gegner), die Bereitschaft, über die Argumente des Kontrahenten zumindest nachzudenken. Da darf ruhig die Wortwahl derber sein, auch mal Begriffe wie "Ar---loch" oder "Doofer Sack" fallen, wenn aus dem Gesamt-Beitrag erkennbar ist, dass der Gegenüber dennoch als ernstzunehmender Gesprächspartner akzeptiert wird.

Unterschiedliche Meinungen sind noch lange kein Indikator und auch keine Rechtfertigung dafür, dass der StreitPARTNER diffamiert wird.

So long, viele Grüße und in der Hoffnung, jeder denkt mal ganz kurz drüber nach und verbeisst sich "Flames" 😁

twindance

1599 weitere Antworten
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@Lewellyn
Die Farbe gefällt mir mal. Klingt nach einem lustigen Band, sollte ich mal in Erwägung ziehen mir zuzulegen. Da es in meinem Stammbaum französische Vorfahren gibt, wäre das in der Tat nicht vollständig auszuschließen. Allerdings ist die Ähnlichkeit aber nur oberflächlicher Natur, bediene ich mich doch bei weitem nicht solch perfider Methoden und ist auch das Ziel meiner Handlungen nicht das Stiften von Unfrieden als solches.

Zitat:

Original geschrieben von kandidatnr2


... Du siehst Dich also in einer "gehobenen" Position?

Hängt immer davon ab, mit wem ich grade rede.

@frankatbike
Du brauchst doch einfach nur mal bei Google was denkt ihr über Motorrad / was verbindet ihr mit Motorrad / Assoziation Motorrad oder dergleichen eingeben, dann kannst du dir ausführlich durchlesen, was die Leute außerhalb deines Dunstkreises und ohne die Befürchtung dir auf die Füße zu treten so über Motorradfahrer denken, was damit in Verbindung gebracht wird. Da sieht man recht deutlich, dass Fischmanni mit dem wo als zu nach bei ich ihm da zustimmte Recht hat.

Zitat:

Original geschrieben von frankatbike


Auf der Basis einem von dir unterstellten „Minderwertigkeitsgefühl“ Biker [...] als Pöbel zu bezeichnen

Habe ich nicht getan.

Zitat:

Original geschrieben von Cruisersteve


Sag mal Wraithrider...für wen hälst Du Dich?...doch nicht etwa was besseres als alle anderen User hier im Forum?

Solche Pauschalisierungen sagen mir ganz und gar nicht zu.

Zitat:

Original geschrieben von sampleman


Tamagochi-Mopped
Und das, wo diese Schrottkiste noch nicht mal nen Bordcomputer hat!

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider



Zitat:

Original geschrieben von sampleman


Tamagochi-Mopped
Und das, wo diese Schrottkiste noch nicht mal nen Bordcomputer hat!

Hat sie wohl. Halt nur ohne Display und ohne (noch mehr) Knöppe. Oder meinst du, das sitzt ein kleiner Japaner in der Kupplungsglocke und sortiert die Gänge für dich?

Und das Wort "Schrottkiste" kam von dir. Tut mir leid, wusste ich nicht. Dabei hat Honda doch früher mal ganz ordentliche Mopedden gebaut. Vielleicht in Zukunft lieber was aus Spandau? Meinjanur...

Och, zum Thema dass angeblich ungebildetere Leute wohl eher die schlechter dotierten Jobs kriegen, wie der sampleman scheinbar noch naiver Weise glaubt, muss ich doch mal kurz eine kleine off-topic Rundum-Watsche vom Stapel lassen:
In meiner Erfahrung und in meiner Umgebung kommt mir immer wieder zu Ohren, dass extrem gebildete, extrem kompetente Leute nicht nur keine gut dotierten Jobs bekommen, sondern oftmals gar keine Jobs ... warum ? Ganz einfach, man pflegt hierzulande bereits wieder das blühende Geschäft der Sklaverei im wesentlichen, und es bringt ja nichts, die Deppen zu versklaven, die sowieso nichts können ... einfach weil hierzulande in sehr vielen Firmen und Instituten nur noch dümpelnde Deppen die Stühle platt hocken, sich im Kreis herum für nichts fürstliche Gehälter zuschanzen, und in verschworenem Einklang mit Nachdruck dafür sorgen, dass bloß kein "Nestbeschmutzer" die heiligen Hallen der Firma/ des Institutes betritt, der eben so fachkompetent ist, dass er merkt, was für unglaubliche Nulpen sich dort im Kreis herum für's Kaffeeklatsch halten eben fürstliche Gehälter zuschanzen. Die Belegschaft huldigt dem depperten Chef und der Chef lobt die faule und genauso depperte Belegschaft ... so läuft das nämlich mittlerweile, schlicht weil alle einfach nur das Tafelsilber der Firma/des Institutes verscheuern; und wenn tatsächlich mal kurz Fachkompetenz nötig sein sollte, dann sourcen diese Ganoven out an einen Leiharbeiter-Sklaven, den sie als Praktikant oft sogar noch im wesentlichen Lehrgeld bezahlen lassen, von dem man sich kurz kompetente technische Nachhilfe geben läßt ... die arme Sau glaubt dann meistens auch noch, dass die Typen ihn prüfen wollen, um ihn später vielleicht fest anzustellen, und erzählt alles was er weiß - dabei sind diese hochbezahlten Typen meistens wirklich so doof und haben Schwierigkeiten mit 8-Klässler-Niveau.

Wo waren wir stehen geblieben ? Ach ja, das niedrige Niveau vom Bikertreff wird bemängelt ... nun ja, Kunst und Literatur (und hier wird ja auch geschrieben) sind ja ein Spiegel der Gesellschaft ... na denn mal los, strengt Euch halt mal an ... statt auf irgendwelchen unpassenden "Etiquetten" notorisch rumzureiten und beleidigte Leberwürschte Seiten-weise auszuwalzen ... denn nichts anderes tun die vielen festangestellten dümplenden Deppen in den deutschen Firmen/Instituten ... furzen in den Sessel und wenn ihnen einer mal mutig die (völlig berechtigte) Meinung geigt, laufen sie glutrot an, kriegen nen cholerischen Anfall und kommen mit Knigge-Etiquetten und ähnlichem Mist in oftmals extrem bedrohlicher Weise daher ...

Grüßle

Edit: Ooops, da kamen ja mittlerweile zwei Beiträge dazwischen, ich antwortete eigentlich auf sampleman's Beitrag weiter oben, denn im letzten Beitrag vom sampleman ging's ja um Bordcomputer, Mopped-Mäusekinos und kleine japanische Gang-Sortierer im Getriebe ... das (zefix, wie oft soll ich das zweite 's' denn noch rauslöschen ...) Niveau steigt ja förmlich ins Unermessliche verglichen mit Knigge und Co. ... übrigens scheinen die deutschen Auto- und Motorradfirmen auch noch eine rühmliche Ausnahme von der von mir oben beschriebenen Grundtendenz in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu sein ... denn die Karren fahren ja alle noch ganz gut ... noch ...

Zitat:

Original geschrieben von Kawa_Harlekin


Och, zum Thema dass angeblich ungebildetere Leute wohl eher die schlechter dotierten Jobs kriegen, wie der sampleman scheinbar noch naiver Weise glaubt, muss ich doch mal kurz eine kleine off-topic Rundum-Watsche vom Stapel lassen:

Warum nur, warum...

...warum wusste ich, dass so was kommen würde?

Schaumer nochmal, was ich denn geschrieben habe:

Zitat:

Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist überiges Motorradfahren inzwischen mehrheitlich ein Hobby für Menschen, deren Bildungs- und Einkommensniveau eher über- als unterdurchschnittlich ist.

(Die Fettungen habe ich nachträglich eingefügt)

Und dann, lieber Harlekin, empfehle ich einen Ausflug auf die Website des Arbeitsamtes, pardon, heißt ja jetzt Bundesagentur für Arbeit, der Laden. Die haben da ein hübsches, kompaktes Dokumentchen von mageren 192 Seiten Stärke, es hört auf den lieblichen Namen "Arbeitsmarkt 2010" und enthält auf Seite 18 bis 19 folgende, aufschlussreiche Textstelle:

Zitat:

Von allen Arbeitslosen konnten 41 Prozent keine, 50 Prozent eine betriebliche oder schulische und 5 Prozent eine akademische Berufsausbildung vorweisen. Nach den letzten Berechnungen des IAB für 2009 war die Arbeitslosenquote von Ungelernten (21,9 Prozent) mehr als dreimal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (6,6 Prozent) und knapp neunmal so hoch wie bei den Akademikern (2,5 Prozent).

Was meinst du: Bei wem ist die Chance größer, dass er sich ein Motorrad leisten kann?

Kleiner Tipp: Weniger schreiben, mehr recherchieren.

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Wenne dich kürzer fasst, kommen auch keine Beiträge dazwischen!

UUUps, auch bei mir einer dazwischen!

Nuja, bei den Mopeds darf man auch schon desöfteren mal per eigenem Mapping nachhelfen. Daher weis ich auch das bei mir Elektronik werkelt sonst könnt ich meinem Einspritzerl ja ned zwangsweise per Kastl sagen wie er einzuspritzen hat. 😁

Oh ja, da kann ich doch meinen alten Witz wieder anbringen:
Mathelehrer und Schüler treffen sich auf der Tankstelle. Der Mathelehrer fährt Golf, der Schüler Porsche.
Da sagt der Mathelehrer: Wie kannst Du Dir so ein teures Auto leisten, Du warst in Mathe doch immer so schlecht?
Schüler antwortet: Ick mach in Kisten. Ick koof die für einen Euro und verkoof se für drei Euro. Und von die zwei Prozent, davon lebe ick. ...

2. Es stimmt, das Niveau war schon mal besser hier. Ich erinnere mich gerne an Freds, wo wir uns darüber unterhalten haben, wie man als Stehpinkler den Strahl so dirigiert, dass es möglichst wenig spritzt. ...
Insofern ist doch alles im grünen Bereich.

Gruß k2

@wr
Zu müßig, sich mit dir darüber zu unterhalten....

@all
Habt ihr schon einen Advenskalender? 😛

Nee, natürlich noch nicht, wir kaufen alle antizyklisch, iss' billiger! 😛

Spätestens ab 23.12. gibts die Teile nachgeschmissen, wenn Du die Ladentür nicht zuschmeißt... 😁

Wollt mir erst DEN HIER holen aber so viel trink ich dann doch nimmer. Wobei das ja eh nur kleine Flaschen sind.

Wobei DER HIER bissl hübsch wär. Und auch mehr Inhalt. 😁

Das hier soll der absolute Hit sein:

http://www.google.de/.../catalog?...

Zitat:

Original geschrieben von Marodeur


Wollt mir erst DEN HIER holen aber so viel trink ich dann doch nimmer. Wobei das ja eh nur kleine Flaschen sind.

Und meine Frau meinte doch glatt, jeden Tag so ein großes Advents-"Türchen" schleppen wäre ihr schlicht und ergreifend zu schwer. 🙄 Die Weiber können sich ja auch mal anstellen... 😁

Zitat:

Original geschrieben von mik222



Zitat:

Original geschrieben von Marodeur


Wollt mir erst DEN HIER holen aber so viel trink ich dann doch nimmer. Wobei das ja eh nur kleine Flaschen sind.
Und meine Frau meinte doch glatt, jeden Tag so ein großes Advents-"Türchen" schleppen wäre ihr schlicht und ergreifend zu schwer. 🙄 Die Weiber können sich ja auch mal anstellen... 😁

Wobei

DER HIER

bissl hübscher wär. Und auch mehr Inhalt. 😁

Jetzt weiß ich endlich, warum manche Bierkästen 24 Flaschen fassen! 😰

Zitat:

Original geschrieben von Ramses297


Jetzt weiß ich endlich, warum manche Bierkästen 24 Flaschen fassen! 😰

Siehste, so lernt man im BT auch noch was für's Leben. 😛

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