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Probleme nach Privatverkauf

Themenstarteram 1. Mai 2021 um 21:43

Hallo Zusammen ,

kurz die Vorgeschichte:

2019 habe ich einen Audi A4 3.0 Tdi mit 31.000 km gekauft.

Auf Grund von Schwangerschaft habe ich mich dazu entschlossen, dass Auto zu verkaufen. Somit unser erster Privatverkauf.

Es dauerte nicht lange bis wir einen Interessenten gefunden hatten. Da dieser aus 600 km Entfernung kommen wollte, haben wir alles vorbereitet. Auto abgemeldet , Vertrag usw vorbereitet.

Heute kam er dann mit seinem Sohn. Schaute sich das Auto entsprechend an und machte mit Sohn und meinem Partner eine Probefahrt.

Er war begeistert und wollte das Auto kaufen. Vorher haben wir ihn mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass die Reifen höchstens noch eine Saison halten weil sie einen leichten Sägezahn haben. Dies fand noch im Beisein vom Schwiegervater von mir statt.

Weitere Mängel lagen keine vor . Das Auto war vor 2 Wochen zum Check bei Audi weil wir sowas sehr genau nehmen und es sich bei dem Auto um einen höheren Verkaufspreis handelt. Daher die Aussage mit dem Sägezahn. Bremsen vorne wurden im Februar gemacht , hinten laut Werkstatt alles gut.

Ansonsten sind alle relevanten Sachen an den Käufer übergeben wurden. Sprich alle Nachweise von Reparaturen usw.

Vorhin kam ein Anruf, dass die Bremsscheiben hinten angeblich total im Poppes wären und das kein Sägezahn wäre . Er wolle jetzt am Montag zum Freundlichen fahren, der ihm das Bestätigt. Natürlich fing er sofort damit an , dass wir das gewusst haben müssten und wir das bezahlen sollen.

Wie seht ihr das ?

Gibt es hier Ansprüche?

Was wäre hier das sinnvollste ?

Vertrag von ADAC mit Sachmängelhaftung. Wäre es so gewesen , hätte es doch bei der Probefahrt auffallen müssen. Wir haben uns auf die Aussage von Audi berufen . Wenn uns gesagt wird , dass es ein Sägezahn ist , vertrauen wir natürlich auf die Aussage von Audiwrkstatt meines Vertrauens.

Vielen Dank schon mal

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18 Antworten

Rufnummer blockieren und erst reagieren wenn ein gelber Brief vom Gericht kommt.

Genieße deine Schwangerschaft.

Ist leider üblich geworden, im Nachhinein irgendwelche Mängel an den Haaren herbeizuziehen, um den Kaufpreis nachträglich zu mindern.

Der ADAC-Vertrag sieht einen Gewährleistungsausschluss vor und davon sind nur wesentliche, dir bekannte und verschwiegene Mängel nicht umfasst. Alles, was bei einer normalen Besichtigung/Probefahrt erkannt werden kann (nicht erkannt werden muss), fällt unter den Ausschluss. Dass Bremsscheiben hinüber sind, ist auf einen Blick zu erkennen.

Also einfach nicht mehr auf seine Anrufe reagieren, gar nicht erst annehmen.

Mit SachmängelHaftung oder ADAC KV mit Ausschluss der SachmängelHaftung?

Wenn ihr die SachmängelHaftung ausgeschlossen habt, dann einfach nicht reagieren.

Warum hat er die vermeintlich verschlissenen Scheiben nicht bei der Probefahrt Besichtigung entdeckt?

Themenstarteram 1. Mai 2021 um 22:11

Zitat:

Mit SachmängelHaftung oder ADAC KV mit Ausschluss der SachmängelHaftung?

 

Wenn ihr die SachmängelHaftung ausgeschlossen habt, dann einfach nicht reagieren.

 

Warum hat er die vermeintlich verschlissenen Scheiben nicht bei der Probefahrt Besichtigung entdeckt?

Natürlich mit Ausschluss. Es war der Vertrag von ADAC , der auf der der Internetseite heruntergeladen werden kann.

 

Das ist eben die Frage. Laut Freund wurde das Auto bis 150 km/h gefahren und spätestens da hätte es in meinen Augen auch auffallen müssen ( wenn es so gewesen wäre ).

 

Das Auto wurde , wie oben geschrieben, vor Verkauf komplett von Audi durchgecheckt weil es eh da war . Außerdem bin ich das Auto bis Sonntag gefahren und habe von defekten Bremsen nichts gemerkt.

Sämtliche Sachen sind bei Audi gemacht wurden und die Nachweise / Rechnungen hat der Käufer von uns bekommen.

Blockier die Nummer. Ist nur ein Versuch nachzuverhandeln

Mit 150 km/h fahren hat das nichts zu tun, man merkt auch nicht, ob eine Bremsscheibe runter ist, es sei denn, dass schon Metall auf Metall reibt und Funken sprühen. :-D

Aber bei einem Audi dieses Baujahres dürften elektronische Verschleiß Sensoren drin sein, die da vorher anschlagen und das melden, ist zumindest bei meinem Mercedes so.

Und selbst wenn es so ist, dass die Scheiben vielleicht in 5.000-10.000 km runter müssen, dann ist es ein Verschleißteil und kein Mangel.

Er kann da gar nichts machen, einfach nicht unter Stress setzen lassen (schon gar nicht in der Schwangerschaft) und ignorieren.

am 2. Mai 2021 um 0:41

Zitat:

@Maexchen2012 schrieb am 1. Mai 2021 um 22:57:33 Uhr:

 

Aber bei einem Audi dieses Baujahres dürften elektronische Verschleiß Sensoren drin sein, die da vorher anschlagen und das melden, ist zumindest bei meinem Mercedes so.

Die von Dir angesprochenen Verschleißsensoren detektieren üblicherweise den Bremsbelagverschleiß. Hier wurden aber die Bremsscheiben reklamiert und da das Fahrzeug 2019 mit 31tkm auf der Uhr von der Threaderstellerin gekauft wurde, dürfen zwei Jahre später ohne weiteres spekulative 70tkm Gesamtfahrleistung angenommen werden. Ein 3.0er Diesel wird ja üblicherweise nicht im Stadtverkehr verheizt, sondern bewegt sich typischerweise eher auf Autobahnen und Landstrassen mit entsprechend langen Wegstrecken. Die Behauptung des Käufers könnte also der Wahrheit entsprechen. Hilft ihm aber meiner Meinung nach nicht, da Bremsscheiben leicht inaugenschein genommen werden können. Ein versteckter Mangel scheidet so schonmal aus. Die Behauptung die TE hätte von dem Mangel gewusst und ?arglistig? verschwiegen sehe ich aber als willkommenen Anlass jedwede Kommunikation mit dem Käufer für beendet zu erklären und mich wichtigeren Dingen zu widmen.

Bremsscheiben sind Verschleißteile und niemals ein Mangel, ausser es wurden über die Beschaffenheit Zusagen gemacht.

Ah okay, das hatte ich falsch gelesen, ich dachte der Wagen wäre aus 2019 und hätte jetzt 31.000km auf der Uhr.

Und da ja i.d.R. der Klotz vor der Scheibe durch ist, bin ich vom Sensor ausgegangen. Aber wenn die Klötze vorher schon Mal getauscht wurden kann es natürlich so sein.

Aber wie du schon sagst, es handelt sich um Verschleiß und das muss der Käufer einkalkulieren, es ist ja kein Defekt.

Zitat:

@Maexchen2012 schrieb am 1. Mai 2021 um 22:57:33 Uhr:

Mit 150 km/h fahren hat das nichts zu tun, man merkt auch nicht, ob eine Bremsscheibe runter ist, es sei denn, dass schon Metall auf Metall reibt und Funken sprühen. :-D

Aber bei einem Audi dieses Baujahres dürften elektronische Verschleiß Sensoren drin sein, die da vorher anschlagen und das melden, ist zumindest bei meinem Mercedes so.

Du verdrehst hier die grundlegendesten technischen Zusammenhänge. Eventuell solltest du dich erst informieren, bevor du so was schreibst.

Zur Erklärung: der Verschleiß an der Bremsscheibe kann nie zu einem Metall-auf-Metall-Schleifen führen. Und genauso wenig sind in den Autos Sensoren zur Detektierung vom Bremsscheibenverschleiß verbaut.

Erst, wenn der Bremsbelag komplett bis auf die Metallgrundplatte abgeschliffen ist, kommt es zu einem Metall-auf-Metall-Schleifen zwischen der Bremsscheibe und dieser Bremsbelaggrundplatte.

Und die Bremsbelagverschleißanzeige sagt nur aus, dass der Bremsbelag zu dünn ist.

Nicht Scheibe.

Die ganzen "technischen" Spekulationen sind zum einen sinnlos, weil es Verscheiß betrifft und zum anderen ziemlich sicher falsch.

An der Hinterachse "vergammeln" die Scheiben bei nahezu jedem Fahrzeug mit der Zeit, weil die Hinterachse relativ wenig am Bremsgeschehen mitleistet. Das ist erstmal ziemlich normal. Bei VAG/Audi ist das bei manchen Modellen besonders heftig ausgeprägt. Also sicher nichts ungewöhnliches.

Der Käufer hat sich doch den Audi mit seinem Sohn angeschaut und wenn die Bremsen wirklich im Poppes wären, dann hätten die das doch sehen müssen.

 

Er möchte den Preis im Nachhinein drücken.

 

Lass dich nicht verunsichern.

Wenn er dir zu sehr auf den Wecker geht, blockiere ihn

Wenn so ein einer das bei mir versuchen würde würde ich den sagen. Muss ich mir mal selbst ansehen, kommen sie bei mir vorbei. Wenn er wirklich kommen sollte würde ich draufgucken und sagen. Ist halt Verschleiß kann ich nix machen.

 

Würde ich aber nicht machen wenn ich schwanger wäre;) da sollte man sich nicht stressen lassen.

 

Scheint echt ein Hobby geworden zu sein ihm Nachhinein nochmal etwas Geld rauszuholen

Zitat:

@Nipo schrieb am 2. Mai 2021 um 07:29:06 Uhr:

Zitat:

@Maexchen2012 schrieb am 1. Mai 2021 um 22:57:33 Uhr:

Mit 150 km/h fahren hat das nichts zu tun, man merkt auch nicht, ob eine Bremsscheibe runter ist, es sei denn, dass schon Metall auf Metall reibt und Funken sprühen. :-D

Aber bei einem Audi dieses Baujahres dürften elektronische Verschleiß Sensoren drin sein, die da vorher anschlagen und das melden, ist zumindest bei meinem Mercedes so.

Du verdrehst hier die grundlegendesten technischen Zusammenhänge. Eventuell solltest du dich erst informieren, bevor du so was schreibst.

Zur Erklärung: der Verschleiß an der Bremsscheibe kann nie zu einem Metall-auf-Metall-Schleifen führen. Und genauso wenig sind in den Autos Sensoren zur Detektierung vom Bremsscheibenverschleiß verbaut.

Erst, wenn der Bremsbelag komplett bis auf die Metallgrundplatte abgeschliffen ist, kommt es zu einem Metall-auf-Metall-Schleifen zwischen der Bremsscheibe und dieser Bremsbelaggrundplatte.

Und die Bremsbelagverschleißanzeige sagt nur aus, dass der Bremsbelag zu dünn ist.

Nicht Scheibe.

Mir ging es hier grundlegend um die Aussage, dass man es bei einem Tempo bis 150kmh beim fahren heute merken müssen. Das ist Quatsch, höchstens durch eine Sichtprüfung ist das möglich. Die Bremskraft wird nicht durch eine fast verschlissene Bremsscheibe beeinträchtigt...

Also bei meinen B9 sind ALLE Scheiben sauber

Schwager fährt nen B8 2.7 TDI, auch seine Scheiben sind sauber.

 

Damit meine ich, der TÜV wird das Tragbild nicht bemängeln.

 

Es ist die Frage, was der Käufer mit "Bremsscheiben für den Poppes" meint

 

Die TE sagte ja, dass der Audi in der Vertragswerkstatt war und er für den Verkauf gecheckt wurde.

 

Ich behaupte, wenn die Bremsen "für den Poppes" wären, hätte ihr das der Serviceberater mitgeteilt.

 

Eigentlich sollte man die Kommunikation beenden, du brauchst dir keine Gedanken machen. Der Käufer kann dir nichts

 

Wenn du aber magst, soll er dir Fotos von der Bremse schicken und die Beurteilung seiner Werkstatt

Zur reinen Unterhaltung hier im Forum :-)

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