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Probleme mir Porsche 968

Themenstarteram 10. Juli 2005 um 13:08

Hallo Leute,

gibt es bei dem 968 größere Probleme mit der Nockenwelle?

Sprich, dass die Zahnräder der Nockenwelle schon nach 80.000km defekt sind?

Gruß

Baschdi

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8 Antworten
am 10. Juli 2005 um 13:14

es gibt beim 968 kein anderes problem, dass bekannter wäre...

 

mfg

Das Problem kann, muß aber nicht auftreten. Die typischen 968-"Krankheiten" wären (nicht nur die Nockenwellenproblematik ist bekannt):

1. Kettenspannerschiene

2. Karies (Zahnausfall) an den Nockenwellen

3. Variocam (primär Undichtigkeiten)

Ansonsten halt sportwagentypisch höherer Verschleiß von Bremsbelägen/-scheiben und Kupplung je nach Fahrweise. Und natürlich hausgemachte Probleme durch Umbauten, Unfallschäden und vernachlässigte Wartungsintervalle, sparen an Reifen (Noname-Bereifung), Verbauen von Billigteilen oder nur halbherzige Aktionen (z.B. nur linker Stoßdämpfer gewechselt statt paarweise (links z.B. Fichtel&Sachs und rechts Monroe) etc.

Bei 150.000 km kann auch mal das Transaxial Probleme machen (überarbeitete, neu gelagerte Transaxialwellen gibts u.a. bei Dirk Weisbrodt (Diweis.com).

am 10. Juli 2005 um 18:51

Hallo,

und hier noch einmal.... da ist alles erklärt, beschrieben und fotografiert.... übrigens betrifft auch den 44er S2

http://www.neunertreff.de/forum/showthread.php?t=1790

Gruss

Anni

Themenstarteram 10. Juli 2005 um 20:02

Vielen Dank!!!

am 10. September 2012 um 22:55

Die eigentlich wirklich einzige Schwachstelle des 968er sind die Nockenwellen. Er war ja der erstste Porsche mit variabler Ventilsteuerung und daher gabs noch Kinderkrankheiten. Die Firma die die Nockenwellen herstellte hatte überdies Fertigungsprobleme. Daher empfehle ich den Nockenwellenzahnriemen (Auslaß) und die Kette (Einlaß) alle 40.000 Km zu wechseln und dabei auch die Teflonschienen des Kettenspanners nach Rissen zu überprüfen, und gegenfalls zu wechseln. Auf diese Weise können die Nockenwellen durchaus 250.000 Km durchleben, sonst werden mit 100%iger Sicherheit bei, spätestens, 120.000 km die Zahnräder "Karies" erleiden. Im schlimmsten Fall rutscht die Kette über die ausgebrochenen Zähne, und die Ventile kollidieren mit den Kolben! Dann sind neue Ventile, Zilynderkopf und Nockenwellen fällig, also so um die 6.000 Euro!!!!!

Einem regelmäßig gepflegten 968er passiert das aber nicht, wenn die oben genannten Wartungen durchgeführt werden! Oft ist es besser sich zu einem privaten Porsche Spezialisten zu begeben, als zu einem Porsche Zentrum. Diese tauschen nämlich nur den Zahnriemen ohne sich um die Kette, oder die Spannerschienen zu kümmern!!!

Ganz wichtig ist auch der jährliche Öl- und Ölfilterwechsel (Nur vollsynthetisches Öl, wie Mobil), denn die Variocam Technik wird per Öldruck bedient. Verschmutztes Öl kann den Mechanismus beschädigen!

An sonsten ist des Porsche 968 nach dem Porsche Hausmagazin Cristophorus (3/96), das "perfekteste Fahrzeug das bei Porsche jemals vom Fließband gerollt ist"... Und, "zu seiner Zeit, wohl der beste Sportwagen der Welt"!!!!!!!!! Das kann ich nachdem ich seit 30 Jahren Porsche Transaxlefahrzeuge fahre (924, 944-2.5, 944 S2, 968), nur bestätigen! Mein 968 ist fast 30 Jahre alt, ohne jeglichen Rost und sieht aus und fährt, wie ein Wagen der erst 2 Jahre alt ist!!! Aber wie gesagt, die regelmäßige Wartung (ein mal im Jahr Inspektion) ist Pflicht! Wer da an der falschen Stelle spart, zahlt garantiert drauf!

Zitat:

Original geschrieben von Rasmus968

Die eigentlich wirklich einzige Schwachstelle des 968er sind die Nockenwellen. Er war ja der erstste Porsche mit variabler Ventilsteuerung und daher gabs noch Kinderkrankheiten. Die Firma die die Nockenwellen herstellte hatte überdies Fertigungsprobleme. Daher empfehle ich den Nockenwellenzahnriemen (Auslaß) und die Kette (Einlaß) alle 40.000 Km zu wechseln und dabei auch die Teflonschienen des Kettenspanners nach Rissen zu überprüfen, und gegenfalls zu wechseln. Auf diese Weise können die Nockenwellen durchaus 250.000 Km durchleben, sonst werden mit 100%iger Sicherheit bei, spätestens, 120.000 km die Zahnräder "Karies" erleiden. Im schlimmsten Fall rutscht die Kette über die ausgebrochenen Zähne, und die Ventile kollidieren mit den Kolben! Dann sind neue Ventile, Zilynderkopf und Nockenwellen fällig, also so um die 6.000 Euro!!!!!

Einem regelmäßig gepflegten 968er passiert das aber nicht, wenn die oben genannten Wartungen durchgeführt werden! Oft ist es besser sich zu einem privaten Porsche Spezialisten zu begeben, als zu einem Porsche Zentrum. Diese tauschen nämlich nur den Zahnriemen ohne sich um die Kette, oder die Spannerschienen zu kümmern!!!

Ganz wichtig ist auch der jährliche Öl- und Ölfilterwechsel (Nur vollsynthetisches Öl, wie Mobil), denn die Variocam Technik wird per Öldruck bedient. Verschmutztes Öl kann den Mechanismus beschädigen!

An sonsten ist des Porsche 968 nach dem Porsche Hausmagazin Cristophorus (3/96), das "perfekteste Fahrzeug das bei Porsche jemals vom Fließband gerollt ist"... Und, "zu seiner Zeit, wohl der beste Sportwagen der Welt"!!!!!!!!! Das kann ich nachdem ich seit 30 Jahren Porsche Transaxlefahrzeuge fahre (924, 944-2.5, 944 S2, 968), nur bestätigen! Mein 968 ist fast 30 Jahre alt, ohne jeglichen Rost und sieht aus und fährt, wie ein Wagen der erst 2 Jahre alt ist!!! Aber wie gesagt, die regelmäßige Wartung (ein mal im Jahr Inspektion) ist Pflicht! Wer da an der falschen Stelle spart, zahlt garantiert drauf!

Jaja man kanns übertreiben. ;) Es ist übrigens gar nicht gut eine nagelneue Kette auf eine einige 10.000 oder 100.000 km gelaufene Nockenwelle zu spannen. Das wäre genauso als spannt man eine neue Bremsscheibe unter die alten Bremsbeläge.

Das erhöht nur den gegenseitigen Verschleiß, da sich die Kette auf die "alten" Nockenwellenzähne einarbeiten muß. Regelmäßige Kontrollen von Kette und Nockenwellen sind aber genauso substanziell wie die Kontrolle der Kettenspannerschienen und Wechsel des Zahnriemens. Und wenn ein Tausch von Ketten und/oder Nockenwellen aufgrund Längung der Kette oder eines drohenden oder gar bereits erfolgten Zahnverlustes ansteht dann ist der Austausch von Nockenwellen und Kette zusammen die sinnvollste Geschichte. Übrigens fliegt bei mir bald der Kettenspanner komplett raus. Das würde ich nach so hohen Laufleistungen eh empfehlen. Ansonsten regelmäßige Kontrolle und Austausch der Schienen.

Es gibt übrigens auch eine Sport-Nockenwelle von Dirk Baur die haltbarer sein soll. Die kenne ich aber nur vom hören sagen.

Die Nockenwellen meines 968 sind übrigens über 300.000 km alt. Ebenso alt ist die dazu gehörende Kette und der Kettenspanner und das restliche Fahrzeug (Verschleißteile mal nicht berücksichtigt) :D.

Fast 30 Jahre kann Dein 968 auch nicht sein, da er erst Ende 1991 auf den Markt kam und somit dieses Jahr erst 21 Jahre alt werden kann (maximal). Beim letzten Baujahr wären es nur 17 Jahre. ;) ;)

Zur Information: In der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Motor Klassik" gibt es einen umfangreichen Artikel mit Kaufberatungen zu den wichtigsten Versionen der Transaxlemodelle 924, 944, 968 und 928 von Porsche.

am 11. September 2012 um 13:41

Zitat:

Fast 30 Jahre kann Dein 968 auch nicht sein, da er erst Ende 1991 auf den Markt kam und somit dieses Jahr erst 21 Jahre alt werden kann (maximal). Beim letzten Baujahr wären es nur 17 Jahre. ;) ;)

--------------------------

Sorry, das war ein Tipfehler :rolleyes:, mein 968er ist 1993 gebaut worden und wird also nächstes Jahr 20 Jahre alt! Es ist übrigens 'ne Rechtslenkung, da ich in England lebe. Das ist natürlich phänomenal das deine Nockenwellen 300.000 Km gehalten haben, aber das wohl eher die Ausnahme, als die Regel. Ich habe meinen 968er 2007 mit 75.000 Meilen (120.000Km) auf dem Tacho gekauft und bei der großen Inspektion bei 80.000 Meilen stellte sich heraus das die Zähne der Nockenwelle sehr stark abgenutzt und abgerundet waren, wenn auch noch keiner rausgebrochen war. Ich entschloß mich also beide Nockenwellen, den Riemen, die Rimenlager, Die Kette und die Spannerschienen austauschen zu lassen. Das ganze hat mich bei einem der besten englischen Porschespezialisten £3.000 (3.800 Euro) gekostet, beim Porschezentrum hätte das doppelte zu Buche geschlagen! Und natürlich stimme ich dir zu das die regelmäßige Kontrolle der Nockenwellen und des Kettenspanners unabdingbar sind, ich laß das spätestens alle 4 Jahre machen.

Zitat:

Original geschrieben von Rasmus968

Zitat:

Fast 30 Jahre kann Dein 968 auch nicht sein, da er erst Ende 1991 auf den Markt kam und somit dieses Jahr erst 21 Jahre alt werden kann (maximal). Beim letzten Baujahr wären es nur 17 Jahre. ;) ;)

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Sorry, das war ein Tipfehler :rolleyes:, mein 968er ist 1993 gebaut worden und wird also nächstes Jahr 20 Jahre alt! Es ist übrigens 'ne Rechtslenkung, da ich in England lebe. Das ist natürlich phänomenal das deine Nockenwellen 300.000 Km gehalten haben, aber das wohl eher die Ausnahme, als die Regel. Ich habe meinen 968er 2007 mit 75.000 Meilen (120.000Km) auf dem Tacho gekauft und bei der großen Inspektion bei 80.000 Meilen stellte sich heraus das die Zähne der Nockenwelle sehr stark abgenutzt und abgerundet waren, wenn auch noch keiner rausgebrochen war. Ich entschloß mich also beide Nockenwellen, den Riemen, die Rimenlager, Die Kette und die Spannerschienen austauschen zu lassen. Das ganze hat mich bei einem der besten englischen Porschespezialisten £3.000 (3.800 Euro) gekostet, beim Porschezentrum hätte das doppelte zu Buche geschlagen! Und natürlich stimme ich dir zu das die regelmäßige Kontrolle der Nockenwellen und des Kettenspanners unabdingbar sind, ich laß das spätestens alle 4 Jahre machen.

Ist ja auch nicht böse gemeint gewesen. ;) Bei dem Schadenbild hätte ich übrigens ebenso gehandelt. Und wie gesagt fliegt bei mir im Winter der komplette Kettenspanner raus. Bei 300.000 km hat er seine Schuldigkeit getan.

 

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