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Offener Brief an den Motorradfahrer OH XX XX

Themenstarteram 14. August 2008 um 20:37

Offener Brief an den Motorradfahrer OH XX XX

Hallo zusammen

Ich möchte mir mal ein wenig Luft machen.

Gestern bin ich auf einer zweispurigen Straße einer lang gezogenen und einsehbaren Kurve gefolgt. An deren Anfang stand ein Schild, dass auf eine temporäre Fahrbahnverengung hinweist.

Die Hindernisse waren bereits sichtbar, Trotzdem hat der Kradler, der hinter mir angeschossen kam, mich rechts überholt und sich kurz vor der Absperrung zwischen meinen Vordermann und mich gedrängelt, dass ich bremsen musste.

Unschön. Warum das Ganze?

Ein Schild wies auf „30“ hin und meine Automatik schaltet in den dritten Gang (ca. 35 km/h…offenbar war ich dem Kradler zu eng aufgerückt. Er gestikulierte erst mit dem Einen, dann mit dem anderen Arm und schrie dabei unverständliches Zeug.

Der Helm und meine geschlossenen Fenster verhinderten ein Verstehen. Was er wollte, war mir aber schon so klar.

Kaum dass das Hindernis vorbei war (und der Vordermann auf der linken Spur blieb, weil er weiter vorn abbiegen wollte), knallte der Kradler RECHTS sehr nah an dessen Kotflügel vorbei.

Wie mag sich der überholte Kleinwagenfahrer da wohl gefühlt haben? Aus meinem Blickwinkel sah das sehr eng aus.

Die nächste rote Ampel kommt bestimmt….dieses mal sogar zwei. Und an beiden hat er sich dann mittig durchgeschlängelt. Ich war zwischenzeitlich auf der rechten Spur und konnte gut sehen, dass es wieder eng wurde.

(Eine Frage zwischendurch: Was kostet eigentlich so ein kompletter Außenspiegel für einen 5er BMW?)

Auf ca. 1 km hat dieser … Vollhonk (ich denke, das trifft am ehesten zu) es geschafft, das Ansehen von Kradfahrern in den Dreck zu ziehen, zwei andere Verkehrsteilnehmer auszubremsen und war potentiell sehr nahe an Sachbeschädigung dran.

Laut meiner Erfahrung sind das die Leute, die am Lautesten schreien, wenn ihnen mal was nicht passt. (und sie wie immer im Recht sind)

Gestern war ich darüber echt sauer. Heute sehe ich das entspannter, denn für solche Fahrer regelt sich das Problem irgendwann von selbst.

Bye

Tex

Beste Antwort im Thema

... wenn ich für jede unangenehme Verkehrssituation einen "offenen Brief" schreiben würde (was Du übrigends nicht getan hast, denn dann müsstest Du anders formulieren ...) würde ich aus dem Schreiben nicht mehr herauskommen und könnte noch Sekretärinnen einstellen. Vielleicht könnte das je eine Arbeitsmarkt entlastende Maßnahme sein, die Frage ist bloß, wer sollte sowas bezahlen? ... Niemand. Und warum niemand ???? Weil es keiner lesen will. Und warum will es keiner lesen ???? Weil es keinen interessiert.

Ich wiederum hasse diese Hilfssherifs, die andere Leute im Straßenverkehr erziehen wollen (z.B. indem sie mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit die linke Spur blockieren) ... aber das interessiert auch niemanden ....

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am 14. August 2008 um 21:53

Nunja , das kannste jetzt trotzdem nicht verallgemeinern , Kradfahrer sind nunmal nicht alle gleich , klar der ein Motorrad hat nutzt auch mal gerne die Power , dennoch wissen die meisten was man damit anstellen kann und was nicht , was sich gehört was nicht , diese Sorte die du da beschreibst sind die , die sich an der nächstn Kurve selbst ausradieren .

 

Abgesehen davon ist der Fred im Lkr-Forum ehr unangebracht , denn 125er sind nunmal keine richtigen Motorräder , sondern halt nur Lkr .

Zitat:

 

Auf ca. 1 km hat dieser … Vollhonk (ich denke, das trifft am ehesten zu) es geschafft, das Ansehen von Kradfahrern in den Dreck zu ziehen, zwei andere Verkehrsteilnehmer auszubremsen und war potentiell sehr nahe an Sachbeschädigung dran.

Das erlebe ich von Fahrzeugführern mit den beiden Hs am Kennzeichen tagtäglich, daher fällt es mir jetzt schwer dazu Stellung zu beziehen. Jeder kehre zuerst vor seiner eigenen Tür.

Themenstarteram 16. August 2008 um 12:51

@ X16Z

Ich schere nicht alle Biker über einen Kamm, ich habe diesen Einen konkret angesprochen.

Deine Aussage trifft alle Hamburger.

Vor der eigenen Tür kehre ich gern. In 15 Jahren habe ich nur einen Bon bekommen, weil ich 8 km/ h zu schnell war.

Und wenn ich mal Mist gebaut haben sollte, habe ich wenigstens den Schneid, mich dafür bei dem anderen Fahrer zu entschuldigen.

Bye

Tex

Zitat:

Original geschrieben von Textron

@ X16Z

Ich schere nicht alle Biker über einen Kamm, ich habe diesen Einen konkret angesprochen.

Deine Aussage trifft alle Hamburger.

Ja, das ist korrekt.

... wenn ich für jede unangenehme Verkehrssituation einen "offenen Brief" schreiben würde (was Du übrigends nicht getan hast, denn dann müsstest Du anders formulieren ...) würde ich aus dem Schreiben nicht mehr herauskommen und könnte noch Sekretärinnen einstellen. Vielleicht könnte das je eine Arbeitsmarkt entlastende Maßnahme sein, die Frage ist bloß, wer sollte sowas bezahlen? ... Niemand. Und warum niemand ???? Weil es keiner lesen will. Und warum will es keiner lesen ???? Weil es keinen interessiert.

Ich wiederum hasse diese Hilfssherifs, die andere Leute im Straßenverkehr erziehen wollen (z.B. indem sie mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit die linke Spur blockieren) ... aber das interessiert auch niemanden ....

Nen eigenen Post kann ich mir eigentlich sparen. kandidatnr2 hat alles gesagt was ich zu sagen hätte, sogar mit der richtigen Formulierung.

Aber eine Frage habe ich dann doch noch.

Zitat:

Original geschrieben von Textron

Ein Schild wies auf „30“ hin und meine Automatik schaltet in den dritten Gang (ca. 35 km/h…offenbar war ich dem Kradler zu eng aufgerückt. Er gestikulierte erst mit dem Einen, dann mit dem anderen Arm und schrie dabei unverständliches Zeug.

Der Helm und meine geschlossenen Fenster verhinderten ein Verstehen. Was er wollte, war mir aber schon so klar.

Wieso bist du überhaupt zu dicht aufgefahren? Hat ein Auto mit Automatik keine Bremsen? Oder wolltest du den Biker nen bissel ärgern weil er es gewagt hat dich zu überholen? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das der Biker da umsonst gewedelt hat.

Zitat:

Original geschrieben von Textron

Offener Brief an den Motorradfahrer OH XX XX

Hallo zusammen

Ich möchte mir mal ein wenig Luft machen.

Gestern bin ich auf einer zweispurigen Straße einer lang gezogenen und einsehbaren Kurve gefolgt. An deren Anfang stand ein Schild, dass auf eine temporäre Fahrbahnverengung hinweist.

Die Hindernisse waren bereits sichtbar, Trotzdem hat der Kradler, der hinter mir angeschossen kam, mich rechts überholt und sich kurz vor der Absperrung zwischen meinen Vordermann und mich gedrängelt, dass ich bremsen musste.

Unschön. Warum das Ganze?

Das frag ich mich auch ständig. Hatte heute auch wieder so ein paar Helden. Einigen Leuten ist eine gewaltige Todesverachtung zu eigen.

Zitat:

Ein Schild wies auf „30“ hin und meine Automatik schaltet in den dritten Gang (ca. 35 km/h…offenbar war ich dem Kradler zu eng aufgerückt. Er gestikulierte erst mit dem Einen, dann mit dem anderen Arm und schrie dabei unverständliches Zeug.

Der Helm und meine geschlossenen Fenster verhinderten ein Verstehen. Was er wollte, war mir aber schon so klar.

Zu viel verlangt, kurz die Bremse anzutippen? Mir geht bei so Deppen auch immer temporär die Hutschnur hoch, nichts desto trotz setze ich niemanden absichtlich unter Druck.

Zitat:

Kaum dass das Hindernis vorbei war (und der Vordermann auf der linken Spur blieb, weil er weiter vorn abbiegen wollte), knallte der Kradler RECHTS sehr nah an dessen Kotflügel vorbei.

Wie mag sich der überholte Kleinwagenfahrer da wohl gefühlt haben? Aus meinem Blickwinkel sah das sehr eng aus.

Die nächste rote Ampel kommt bestimmt….dieses mal sogar zwei. Und an beiden hat er sich dann mittig durchgeschlängelt. Ich war zwischenzeitlich auf der rechten Spur und konnte gut sehen, dass es wieder eng wurde.

Hast Du zu dem Zeitpunkt etwas anderes erwartet?

Zitat:

(Eine Frage zwischendurch: Was kostet eigentlich so ein kompletter Außenspiegel für einen 5er BMW?)

Reiner Matwert etwa 100 €, dazu kommen Arbeitslohn, je nach Modell Lackierarbeit und eventuell ein Ersatzwagen.

Zitat:

Auf ca. 1 km hat dieser … Vollhonk (ich denke, das trifft am ehesten zu) es geschafft, das Ansehen von Kradfahrern in den Dreck zu ziehen, zwei andere Verkehrsteilnehmer auszubremsen und war potentiell sehr nahe an Sachbeschädigung dran.

Laut meiner Erfahrung sind das die Leute, die am Lautesten schreien, wenn ihnen mal was nicht passt. (und sie wie immer im Recht sind)

Ohne jetzt provozieren zu wollen, aber überleg mal, was Du mit diesem Thread gerade für dein eigenes, wenn auch nur virtuelles Ansehen getan hast. Und übermäßig leise schreist Du hier auch nicht. Nicht dass ich besser wäre, mich hat's heute Mittag auch wieder gejuckt. Muss mich dann auch immer wieder dran erinnern, dass ich selbst nicht perfekt bin. Diese Denkweise kann ich übrigens sehr empfehlen, hilft dabei, schnell wieder runterzukommen.

Zitat:

Gestern war ich darüber echt sauer. Heute sehe ich das entspannter, denn für solche Fahrer regelt sich das Problem irgendwann von selbst.

Bye

Tex

Du sagst es. Warum dann der Aufstand?

am 16. August 2008 um 23:09

:DWat 'ne Uffregung...also nee, is ja ganz schrääcklich...:D

1. Also Biker mögen es gar nicht, wenn ihnen ein Auto dicht auffährt, weil man absolut keine andere Möglichkeit hat als genötigterweise auf's Gas zu drücken, und dann womöglich unschuldig (:D, klar, wir sind alles heilige...:D:rolleyes:) in die nächste Radarfalle zu tappen. Gestikulieren bringt nix, damit reizt man den (Bier-?)Dosenfahrer meistens nur, und Verzögern ist lebensgefährlich, weil das Mopped viel schneller langsam wird als jedes Auto.

2. Rechts überholen, na das ist natürlich die Höhe, also sowas, aber ein Knöllchen ist halt Privatvergnügen des Moppedfahrers, seine Sache also, auf seine Haut aufpassen wird er dabei vermutlich selber haben, manche "Oberlehrer" kommen dann ja "zeitgenau" rüber, nachdem sie die linke Spur ewig bummelnd blockiert haben, während rechts bis zum Horizont kein KFZ zu sehen ist....

3. An der Ampelschlange vorbeischlängeln, nunja, neidisch im Auto ???:D:D..., ist soweit ich gehört habe, indirekt unerlaubt, so mehr oder weniger, weil man dabei oft ne durchgezogene Linie überfahren müßte, aber wenn sie vielleicht nur gestrichelt war... also doch neidisch, oder ??

4. Wenn er keinen Autospiegel abrasiert hat dabei, ist's auch keine Sachbeschädigung, wenn doch, müßte er ihn natürlich bezahlen. "Beinahe-Sachbeschädigung", sowas von Paragraphen-Pseudokreativ-Fantasie habe ich ja noch nie gehört, soll er wohl profilaktisch 'nen neuen Außenspiegel zahlen, weil der ja unter gewissen Umständen hätte zu Bruch gehen können, oder was sollte das??

5. Mit zu knappen Abstand überholt, bzw. rechts vorbeigefahren, nunja, "Sauerei", könnt' sich ja einer erschrecken. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, gefährdet sich der Moppedfahrer dabei hauptsächlich selbst, meistens weniger andere - also zum großen Teil wieder sein Privatproblem, aber dies zugegeben, nur zum Teil, ist schon völlig richtig, könnt' sich ein Autofahrer auch erschrecken und den Lenker sonstwohin verreißen. Aber dann hätte er auch ein bisserl schwaches Nervenkostüm, um am Straßenverkehr teilzunehmen, man denke nur das Handy klingelt plötzlich oder die Oma hinten sieht 'ne Spinne auf'm Sitz und kreischt plötzlich.

Grüßle:)

PS: Pfff.. jetzt ist mir auch etwas wohler, muß ja keiner lesen...:confused:

PPS: Was ich jetzt noch nicht kapiert hatte, da müßte ja ne mindestens 2-spurige Straße durch ne 30iger-Zone gegangen sein, sowas habe ich noch nie gesehen, das wäre sicher sehr selten, wenn's nicht überhaupt ein konstruierter Luftballon eines "Verkehrsverhaltenvorhersageprofilers" (wenn's "beinahe-Sachbeschädigung" geben soll, wer weiß, vielleicht sogar sowas peinliches...) ist.... hat er das dichte Auffahren sicherheitshalber in der 30iger Zone zugegeben....Scherzle...:confused::p:D;)

Ich finde die Diskussion durchaus interessant. Immer wieder passiert es mir, dass ich von anderen Verkehrsteilnehmern genötigt werde. Nicht täglich, nicht wöchentlich - aber immer mal wieder. So hat mich z.B. vor ein paar Tagen ein Golf (GER-PS XX) durch absichtliches Ausscheren auf die linke Spur am Überholen gehindert und zu einer Vollbremsung gezwungen.

Erst wollte ich den Fahrer anzeigen aber nach einiger Zeit war mein Adrenalinspiegel wieder auf normalem Niveau und ich dachte mir - was solls.

Da sowohl selbst ernannte Polizisten als auch Adrenalinjunkies die Gesundheit oder gar das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährden stellt sich schon die Frage wie man damit umgehen soll. Mir fällt auf, dass hier in der Diskussion wohl Einige erkannt haben, dass sie ein ähnliches Verhalten zeigen - oder warum wurde gleich so persönlih beleidigt reagiert?

Zusasmmenfassend fällt mir auf, dass das Fehlverhalten des Einen nicht abgehandelt werden kann ohne gleichzeitige (heftige) Gegenvorwürfe - das hilft nicht weiter.

Das größte Schwein in diesem Land, das ist und bleibt der Denunziant !

Zitat:

Original geschrieben von uwbiker

Da sowohl selbst ernannte Polizisten als auch Adrenalinjunkies die Gesundheit oder gar das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährden

Wobei Motorrad Adrenalinjunkies zu 95% nur ihr eigenes Leben gefährden. Selbst ernannte Polizisten gefährden zu 100% !!!mit Vorsatz!!! das Leben von anderen.

Zitat:

Original geschrieben von 1,9lgurke

Zitat:

Original geschrieben von uwbiker

Da sowohl selbst ernannte Polizisten als auch Adrenalinjunkies die Gesundheit oder gar das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährden

Wobei Motorrad Adrenalinjunkies zu 95% nur ihr eigenes Leben gefährden. Selbst ernannte Polizisten gefährden zu 100% !!!mit Vorsatz!!! das Leben von anderen.

Das stimmt so nicht, denn jeder der unverantwortlich fährt kann die Gefahr für andere nicht kalkulieren. Sei es ein Kind das von einem zu schnellen Fahrzeug (egal welches) erfasst wird oder ein Fahranfänder, der durch rücksichtsloses Überholen in Bedrängnis gebracht wird. Auch Adrenalinjunkies gefährden andere mit Absicht!

Für mich ist beides gleichermaßen unakzeptabel.

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