Neues Auto für Vielfahrerin

'nAbend zusammen.

Ich habe im Finanzierungsforum schon einen Thread zum Thema Barkauf vs. Leasing laufen, hier möchte ich jetzt nach konkreten Angeboten schauen.

Folgende Situation: Frauchen pendelt 80km einfach zur Arbeit, Vollzeit, plus etwas Freizeit macht rund 40.000km pro Jahr. Der in die Jahre gekommene Yaris, den wir auf euer anraten hin bei meiner letzten Anfrage hier noch behalten haben (Danke dafür, das war die richtige Entscheidung), soll nun endgültig gegen einen neueren Nachfolger getauscht werden.

Aufgrund der Fahrleistung tendieren wir entgegen der Gesellschaftlichen Trends noch zum Diesel. Ich selber fahre einen Toyota Hybrid und bin bestens zufrieden, weiss aber selber dass dieser nichts für 40.000km/a mit 90% Autobahnanteil ist.

Mein Weibchen hat keine besonders hohen Ansprüche an Ausstattung, außer dass sie vielleicht doch gerne eine Popoheizung hätte. Und ich möchte dass sie eine Freisprecheinrichtung hat, damit ich ich auf ihrem Rückweg auch telefonisch mitteilen kann, was sie noch einkaufen soll 😉
Das Übliche (Klimaanlage,..) sollte selbstverständlich sein. Einparkhilfe wäre in Hinsicht auf einen eventuellen Wiederverkauf vielleicht auch nicht die schlechteste Idee.

Größenmäßig hatten wir an etwas leicht Unterhalb oder in der Golfklasse gedacht. I20, Mazda 2, Ford Fiesta,...
Wichtige Eigenschaften sollten sein: Übersichtlich (gute Rundumsicht), Komfortabel und Rückenfreundlich (evtl. AGR-Sitze), Gute Erreichbarkeit der Bedienknöpfe. Leistung sollte nicht zu wenig sein, ich sag mal so 90-100PS. Der Aktuelle hat 75 PS (oder hatte die zumindest mal), da wünscht sie sich doch des Öfteren "etwas mehr".

Wir dachten an einen Jahreswagen im Bereich um 15.000€. Aufgrund der Fahrleistung wäre lange Garantie ohne oder mit hoher km-Begrenzung gut. Sie sollte damit die nächsten ca. 4-5 Jahre und damit 160-200000km vernünftig zur Arbeit und zurück kommen.

Hab ich noch was vergessen? *grübel*.. Fragt einfach wenn ihr noch Infos braucht!
Danke!

Ach ja: Suchraum ist nördliches NRW / Niedersachsen

22 Antworten

Was hast Du für ein Problem mit dem Öl? Nochmal: die Probleme gab es zu Beginn des Einsatzes des 1,6D. Das ist MEHRERE Jahre her.

Korrekt ist, dass VOLVO die von PSA übernommenen Motoren zu Beginn mit Additiv verwendet hat, dies wurde jedoch bald aufgegeben, weil die Grenzwerte auch mit anderen Kats und NOx-Trap erreicht werden konnten. Ausserdem entfiel der bei 120.000 notwendige DPF-Wechsel.

Die neuen Motore sind in Schweden entwickelt und kommen aus Schweden, die meisten Rumpfmotore kommen sogar aus DE.

Der Einsatz von ad blue kam in KW472017, im Zuge der Einführung von 6d-temp. Geh mal davon aus, dass alle Motore ad blue bekommen werden, wenn sie auf 6d-TEmp homologiert werden. Als kleine Firma hat VOLVO das nicht für alle Modelle geschafft. Und für S60/V60 wird das gar nicht mehr kommen (das Modell läuft gerade dem Produktionsende entgegen), beim V40 bin ich mir nicht sicher.

Wie wäre ein Skoda Oktavia?

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Januar 2018 um 17:00:56 Uhr:


Korrekt ist, dass VOLVO die von PSA übernommenen Motoren zu Beginn mit Additiv verwendet hat, dies wurde jedoch bald aufgegeben, weil die Grenzwerte auch mit anderen Kats und NOx-Trap erreicht werden konnten. Ausserdem entfiel der bei 120.000 notwendige DPF-Wechsel.

Ok, dann mal zum technischen Verständnis: Das Additiv dient zur Senkung der Russbrenntemperatur bei der Regenerierung (Freibrennung) des DPF.

Mit Grenzwerten hat das rein gar nichts zu tun. Der Regenerationszyklus ist nicht Teil der Messungen zum Einhalten von Normen.

Durch das Additiv (Eolys) verbrennt die Asche bei niedrigeren Temperaturen. Dies bedeutet es muss weniger Sprit eingespritzt werden und die Freibrennung passiert schneller und verlässlicher.

Adblue ist etwas anderes, das wandelt dagegen Stickoxide (NoX) in Wasser und Stickstoff um. Nebenbei wird so die Abgasrückführung und der Partikelfilter entlastet.
Die Grenzwerte kann man auch ohne Adblue einhalten, dann eben auf Kosten von Verbrauch und Belastung der AGR-Komponenten und des DPF. Man spart aber natürlich dann die Zugabe von AdBlue (was aber sehr günstig ist).

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Januar 2018 um 17:00:56 Uhr:


Die neuen Motore sind in Schweden entwickelt und kommen aus Schweden, die meisten Rumpfmotore kommen sogar aus DE.

Ok, dann ist der Wikipedia-Artikel falsch. Dort steht, die Motoren werden in SWE und China gebaut.

https://en.wikipedia.org/wiki/Volvo_Engine_Architecture

Du brauchst mich nicht zu behandeln wie einen dummen Schuljungen. Vielleicht kenne ich mich mit der Abgasnachbehandlung besser aus als Du?

Wenn Du meinen Vorschlag nicht magst, dann sag es, und gut ists.

Im übrigen: schon mal was von verschiedenen Märkten gehört?

OK, alle BMW kommen aus Taiwan. Und alle Audies aus Mexiko und alle VW aus Ungarn.

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Wir sind doch alle ein Leben lang Schuljungen und lernen immer dazu 🙂
Volvo ist nun mal eine 100 Prozent Tochter eines chinesischen Konzerns. Egal ob mir das gefällt oder nicht.

Mir gefällt der C30 sehr gut, der hätte mir als Vorschlag besser gefallen. Wenn es ihn denn mit Euro 6 gäbe...

Mit dem problematischen PSA Motor? Und dort sogar noch in Reinkultur?

Aber, schlag ihn doch vor, vielleicht gefällt er dem TE.
Ich kenne beide, rein sachlich hat der C30 nicht einen Stich gegen V40.

Der mit 114 PS ist quasi der selbe Motor wie im V40.
Rein sachlich ist der C30 deutlich leichter.
Dürfte auch noch einen Partikelfilter mit Additiv haben, kenne mich aber bei Volvo nicht so aus.

Euro V - Diesel empfehle ich niemandem zum Kauf.

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Januar 2018 um 17:00:56 Uhr:


Korrekt ist, dass VOLVO die von PSA übernommenen Motoren zu Beginn mit Additiv verwendet hat, dies wurde jedoch bald aufgegeben, weil die Grenzwerte auch mit anderen Kats und NOx-Trap erreicht werden konnten. Ausserdem entfiel der bei 120.000 notwendige DPF-Wechsel.

Du verwechselst hier etwas. Als Ersatz für das Partikelfiltersystem von PSA mit Additiv hat man bei Volvo einen Partikelfilter ohne Additiv eingebaut.

Natürlich hat man keinen Partikelfilter durch eine "NOx-Trap" ersetzt, denn beide Systeme haben ganz unterschiedliche Funktionen und sind kein Ersatz für einander. Alle Diesel mit Euro 5 oder besser haben einen Partikelfilter - daran führt kein Weg vorbei.

Der Wechsel bei 120tkm ist auch nicht "notwendig", sondern wird empfohlen. Jeder der solch ein Fahrzeug hat und es auch deutlich über 120tkm fahren möchte füllt bei 120tkm das Additiv auf und wartet dann, wann sich der Partikelfilter meldet.

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Januar 2018 um 20:34:01 Uhr:


Du brauchst mich nicht zu behandeln wie einen dummen Schuljungen. Vielleicht kenne ich mich mit der Abgasnachbehandlung besser aus als Du?

Kein Grund gleich so dünnhäutig zu reagieren. Mag sein, dass du mehr über Abgasnachbehandlung weißt als wir alle zusammen. Ändert aber nichts daran, dass dein Erklärungsversuch (Ersatz von Partikelfilter durch "NOx-Trap"😉 falsch ist.

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