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neuer Yaris - NICHT-Hybrid

Toyota Yaris XP21
Themenstarteram 4. Februar 2021 um 9:43

Guten Morgen,

man liest soviel über den Hybrid(en) und den GR, aber ich interessiere mich eher für den normalen ohne Hybrid-Strom :).

Und zwar den "großen", also den mit 125PS.

Ist ja fast old-school, großer Hubraum (immerhin 1,5l) und kein Turbo-Schnickschnack. Ein freidrehender Sauger mit Direkteinspritzung also.

Wer hat ihn, wer fährt ihn? Seid Ihr zufrieden? Hat er ein gut spürbares Drehmoment, oder ist er trotz allem eine lahme Schüssel?

Besten Dank & VG

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23 Antworten

Ich habe gefunden diese Video, das ist aber interessant:

https://youtu.be/dV79ssExQ1o

Ich war interessiert auf die CVT version, aber das ist noch zu teuer für mich...

Themenstarteram 5. Februar 2021 um 13:37

Hier ein paar nette Worte zum 125PS-Nicht-Hybriden:

Mit dem reinen Verbrenner hat Toyota dem Hybrid aber einen starken Konkurrenten an die Seite gestellt: Alternative: Benziner mit 125 PS

Hier leistet der Dreizylinder 125 PS, die sich bei niedrigen Drehzahlen nicht lange bitten lassen und oben heraus durchaus energisch anpacken. Die sechs Vorwärtsgänge lassen sich locker und leicht wechseln, das Handling wirkt etwas aufgeweckter als beim eher behäbigen Hybrid und die Federung zeigt sich auf Kopfsteinpflaster oder Querrinnen weniger ungnädig. Weiteres Argument für den Verbrenner, der gegen knapp 1.100 Euro Aufpreis auch mit einer stufenlosen CVT-Automatik erhältlich ist: Er kostet, handgeschaltet und in der empfehlenswerten Ausstattungslinie Club, knapp 3.000 Euro weniger als der Hybrid. Da können viele Käufer sicher verschmerzen, dass er mit 4,7 Litern nach WLTP die 2,8 Liter Normverbrauch des Hybrid klar verfehlt.

Fährt den hier denn wirklich niemand?

Ein wenig blöd finde ich, daß

  • der Nicht-Hybrid hinten nur Trömmelchen bekommen hat, und ihm die Scheibchen vorenthalten wurden.
  • ausschließlich die sog. "Premiere Edition" (mit ihrem auf genau eine Außenfarbe reduzierten Farbangebot) eine Innenraum-/Ambientebeleuchtung samt beleuchteter Mittelkonsole spendiert bekam. Für die anderen Ausstattungsvarianten bekommt man das nicht. Nicht für Geld noch gute Worte. :(

Sei froh das der Trommeln hat.

Beim Hybrid musst ständig nach den hinteren bremsen schauen und sie frei bremsen. Da hab ich lieber die klobigen Trommeln aber meine Ruhe.

Wäre nicht der erste Fall wo man eigentlich noch gute Bremsen auf den Schrott wirft weil sie vergammeln sind.

Themenstarteram 5. Februar 2021 um 13:50

Zitat:

@sharock22 schrieb am 5. Februar 2021 um 13:47:12 Uhr:

Sei froh das der Trommeln hat.

Beim Hybrid musst ständig nach den hinteren bremsen schauen und sie frei bremsen. ...

...

Versteh ich nicht. Warum das denn? Rosten die? Setzen sie sich fest? Was ist das Problem mit den Scheibenbremsen hinten?

Ja weil die meisten die Karre immer rollen lassen oder sanft bremsen bzw rekuperieren und die hinteren bremsen nicht belasten und nicht anschauen und dann sagt der TÜV:

Ne, so nicht weil die vergammelt sind.

Das ist aber nicht nur beim Hybrid so. Ich hab letztens nen Audi gesehen der hatte 5 Speichen Felgen und vorne war alles blank und sauber und hinten alles braun und mit Schlieren... der wird auch so ein bremssparer sein.

Themenstarteram 5. Februar 2021 um 14:37

OK, verstehe. Aber dennoch denke ich, daß es beim Nicht-Hybriden kein Problem sein würde. Da würden die hinteren Scheibchen bestimmt schon zur Arbeit gerufen. Andere Autos, die große Mehrzahl, haben hinten auch Scheiben. Und es ist ja nicht so, daß die alle vergammeln. Also, ne - mir wäre ne ordentliche Bremstechnik hinten lieber als ne Trommel. Das ist ja echt Steinzeit.

Sag das nicht so laut.

Schau dich in anderen abteilen um das Problem haben viele mit den bremsen hinten nicht nur die Hybride und bei 125 PS und dem Gewicht reichen die Trommeln locker da würde ich mir keine Gedanken machen. :)

Haben den 111ps 1.5er im Vormodell. Bissig ist er alle Fälle. Vor allem die ersten 2 Gänge. Für einen Kompakten Wagen find ich es echt cool.

Themenstarteram 5. Februar 2021 um 23:23

Klingt gut! Freut mich, wenn er genug Wumms hat.

am 7. Februar 2021 um 15:36

Zitat:

@E46320dtouring schrieb am 5. Februar 2021 um 13:37:59 Uhr:

Hier ein paar nette Worte zum 125PS-Nicht-Hybriden:

Mit dem reinen Verbrenner hat Toyota dem Hybrid aber einen starken Konkurrenten an die Seite gestellt: Alternative: Benziner mit 125 PS

Hier leistet der Dreizylinder 125 PS, die sich bei niedrigen Drehzahlen nicht lange bitten lassen und oben heraus durchaus energisch anpacken. Die sechs Vorwärtsgänge lassen sich locker und leicht wechseln, das Handling wirkt etwas aufgeweckter als beim eher behäbigen Hybrid und die Federung zeigt sich auf Kopfsteinpflaster oder Querrinnen weniger ungnädig. Weiteres Argument für den Verbrenner, der gegen knapp 1.100 Euro Aufpreis auch mit einer stufenlosen CVT-Automatik erhältlich ist: Er kostet, handgeschaltet und in der empfehlenswerten Ausstattungslinie Club, knapp 3.000 Euro weniger als der Hybrid. Da können viele Käufer sicher verschmerzen, dass er mit 4,7 Litern nach WLTP die 2,8 Liter Normverbrauch des Hybrid klar verfehlt.

Fährt den hier denn wirklich niemand?

Ein wenig blöd finde ich, daß

  • der Nicht-Hybrid hinten nur Trömmelchen bekommen hat, und ihm die Scheibchen vorenthalten wurden.
  • ausschließlich die sog. "Premiere Edition" (mit ihrem auf genau eine Außenfarbe reduzierten Farbangebot) eine Innenraum-/Ambientebeleuchtung samt beleuchteter Mittelkonsole spendiert bekam. Für die anderen Ausstattungsvarianten bekommt man das nicht. Nicht für Geld noch gute Worte. :(

3.000,- € Hybridaufpreis sind eine Menge Holz, da sollte jeder für sich mal eine Amortisationsrechnung aufmachen.

Beispiel:

Vergleich Yaris Benziner – Hybrid bei 15.000 km/Jahr und 1,50 €/l

jeweils in der Ausstattung als Elegant

Typ / Hubraum / CO2 nach WLTP / HP/TK/VK / Verbrauch WLTP

Toyota Yaris Elegant Hybrid / 1,5 l / 97g/km / 16/21/21 / 4,3 l

Benziner:

150 x 6 l/100km Durchschnittsverbrauch = 900 l x 1,50 = 1.350,00 + 102,60 (Kfz-Steuer) = 1.452,60 €/Jahr

Hybrid:

150 x 4 l Durchschnittsverbrauch = 600 l x 1,50 = 900 + 34,00 (Kfz-Steuer) = 934,00 €/Jahr

Ersparnis pro Jahr: 518,60 € für den Hybrid

Allerdings ist die Versicherung des normalen Yaris-Benziners preiswerter: HP/TK/VK: 16/19/20, teurer allerdings die Kfz-Steuer wegen CO2 nach WLTP mit 128 g/km = 102,60 €/Jahr Kfz-Steuer

3.000,- € Mehrpreis des Hybriden : 518,60 = 5,78 Jahre für Amortisation des Hybridaufpreises (ohne Berücksichtigung der Versicherungseinstufung, d.h. die Dauer der Amortisation erhöht sich, da die Versicherungseinstufung für den normalen Benziner günstiger ist).

Die Dauer der Amortisation erhöht sich auch deutlich, wenn die jährliche Fahrleistung in km unter 10.000 km pro Jahr fällt.

@Alfons007: gute Rechnung, aber wie so viele vergisst du den Restwert, welcher bei den Hybridmodellen deutlich höher liegt. Deshalb lohnt sich der Hybrid quasi immer, unabhängig von der Fahrleistung und weiteren äußeren Faktoren.

Die Frage ist halt, ob man zum Kaufdatum den Aufpreis investieren kann oder will und ob einem das Fahrgefühl des Hybriden zusagt.

Zitat:

@E46320dtouring schrieb am 5. Februar 2021 um 14:37:09 Uhr:

OK, verstehe. Aber dennoch denke ich, daß es beim Nicht-Hybriden kein Problem sein würde. Da würden die hinteren Scheibchen bestimmt schon zur Arbeit gerufen. Andere Autos, die große Mehrzahl, haben hinten auch Scheiben. Und es ist ja nicht so, daß die alle vergammeln. Also, ne - mir wäre ne ordentliche Bremstechnik hinten lieber als ne Trommel. Das ist ja echt Steinzeit.

Hintere Trommelbremsen wurden in meiner Jugend bur aus einem Grund mit Scheibenbremsen ersetzt. Für den Hersteller war die Teilelogistik attraktiver und die Wartungskosten wurden gesenkt. Gleichzeitig wurden die Teilekosten erhöht. Nutzen für den Käufer war erstmal gering. Kein Wunder. Sportwagen hatten ja immerhin 75PS.

am 7. Februar 2021 um 18:42

Zitat:

@der_hausmeister schrieb am 7. Februar 2021 um 15:59:03 Uhr:

@Alfons007: gute Rechnung, aber wie so viele vergisst du den Restwert, welcher bei den Hybridmodellen deutlich höher liegt. Deshalb lohnt sich der Hybrid quasi immer, unabhängig von der Fahrleistung und weiteren äußeren Faktoren.

Die Frage ist halt, ob man zum Kaufdatum den Aufpreis investieren kann oder will und ob einem das Fahrgefühl des Hybriden zusagt.

Ich will darauf nicht rumreiten. Ich sehe das anders, zumal der Restwert viele ebenfalls nicht interessiert. Und für Kurzstreckenfahrer (also unter 10.000 km im Jahr) lohnt sich der Hybrid nur, wenn man ihn solange fährt, bis er auseinanderfällt. Wer genau davon ausgeht bzw. sich davon leiten läßt, dem kann man einen Hybridkauf in den nächsten 4 Jahren nur empfehlen.

Im Kleinwagenbereich gibt es jetzt ja bekanntlich 2 überragende Voll-Hybride, die man sehr gut vergleichen kann.

Und wie der Restwert in 4-5 Jahren aussieht, angesichts der nächsten per EU-Zwang angeordneten nächsten CO2-Flottenreduzierung (ab 2025) und der mit Sicherheit dann folgenden Kfz-Steueranpassung hierzulande, kann man noch gar nicht abschätzen.

Was früher, oder bis jetzt noch gestimmt hat, wird in Zukunft anders. Definitiv.

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