Neue Legierung der Ventile und Köpfe bei VW

Nabend Gemeinde

Ich habe mal eine Frage an die Experten und Sachkundigen!

Ich fahre einen Golf V Bj. 11/2005 Modell 2006.

Natürlich auf LPG.

Meines Wissens ist das bei dem VW Motor den ich fahre 1.6l Motorkennbuchstabe BSE kein Problem.

Nun habe ich heute gehört, das sich die Metallegierungen der Ventile und oder Zylinderköpfe im VW - Konzern im Jahr 2000 geändert haben. In welche Richtung weiß ich nicht. Man sollte aber ein Additiv im Gasbetrieb benutzen.

Muß ich mir nun Sorgen machen?

Habe jetzt 48.000 km Gesamtfahrleistung und davon 46.000 Km auf LPG.

Über eine aussagekräftige Antwort würde ich mich sehr freuen, vorallem mein Gewissen beruhigen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Du hast sicherlich genau wie ich schon einige von den Smart 600ccm Motoren überholt

Ich bin kein Uhrmacher, ich repariere Autos! Nein, einen Smartmotor hab ich noch nicht gemacht!

1-2 ltr. Ölverbrauch für einen 3 Zylinder 600ccm Motor ist wie 10l. beim 8 Zylinder Mercedesmotor! Ich rede von gesundem Ölverbrauch!

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Dass das auch für etwas gut ist, war mir neu.
Dieses Verfahren gab es doch schon bei der "Ente" um den Verteiler zu sparen und trotzdem mit einer Zündspule beide Zylinder des Boxers zu zünden.
Später gab es das bei allen Automarken, um Basis - Vierzylinder mit zwei Spulen zu betreiben.
Aber da hatten schon die "besseren" Motorisierungen eine Spule pro Topf.

Zitat:

@Käfer1500 schrieb am 29. Mai 2018 um 12:52:56 Uhr:


So, mal wieder ein Update von mir nach 177tkm auf Autogas mit dem VW 1.6 "BSE" : Zündkerzenwechsel mit Kompressionsmessung, Kerzen sehen alle gut aus (Abbrand ist aber im Vergleich zu den neuen deutlich sichtbar), Kompression auch:
Kompression kalt Zyl. 1-4 in bar: 12,9 13,1 14,1 11,6 (relativ zu 123110 km am 26.09.2015: -.2 +.3 +1.9 -2.3).
Die hohen ABweichungen an Zyl. 3 + 4 erkläre ich mir so, dass ich damals den Kompressionsprüfer auf Zyl. 3 nicht fest genug aufgeschraubt hatte und diesmal auf Zyl. 4 nicht.

So, letztes Update zu meinem BSE, knapp 2 Jahre und 37tkm später: Exitus bei 214561km durch Kompressionsverlust auf Zyl.2 - der damals noch gut war. Zyl.4, der 2018 schon schlechte Kompression zeigte, drückt kalt auch nur noch gut 7 bar und hat ebenfalls ein bescheidenes Kerzengesicht.

Der Motor lief zwar noch, aber extrem unrund und zeigte MKL und Fehlerspeicher P0302 "Verbrennungsaussetzer Zylinder 2" , auch weiterhin, nachdem ich auf Verdacht die ganze Zündanlage (Zündmodul, Kabel, Kerzen) neu gemacht hatte. Knapp 1l Öl/tkm brauchte er seit 30tkm eh schon, und den Kat zerlegte es vor wenigen tkm daher auch schon, der kapitale Schaden deutete sich also bereits seit einiger Zeit an.

Diagnose kam dann von @gascharly , Vermutung: Kompressionsverlust an Kolben/Kolbenringen, durch beim BSE wohl häufig auftretendes Verziehen der Zylinderwandungen. Nach Ausbau war auch der "Mexico" Schriftzug am Kopf unter dem Auslasskrümmer lesbar.

Rein wirtschaftlich natürlich fast ein Totalschaden, aber da ich meinen Passat auf Autogas noch einige Jahre fahren will, und ich günstig an einen gebrauchten "CCSA" Motor kam (der sich dann später doch als "CMXA" aus Litauen entpuppte), wagte ich das Experiment. Weiter geht es also mit einem ab Werk gasfesteren (weil E85 tauglichem) Motor, weitere updates folgen 🙂

VW 1.6 BSE Kompressionsdiagramm nach 214
VW 1.6 BSE "Mexico" Zylinderkopf
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