Neue Batterie vor dem Einbau laden?

MOTOR-TALK

Ich habe eine Frage zum Thema Batterie und erstladung vor dem Einbau.

Heute ist meine neue starterbatterie gekommen, diese habe ich vorsorglich gemessen und eine Spannung von 12,6 Volt festgestellt. Da ich irgendwo mal gelesen habe dass die Spannung einer komplett vollen Batterie bei ca. 12,75 liegt ich habe daraufhin ein Ladegerät angeschlossen und nun lädt es schon seit beinahe 7 Stunden und hört nicht auf.

Das Ladegerät ist ein neues ctek XMS 5.0 und sollte eigentlich die Batterie in kürzester Zeit voll geladen haben was es aber nicht tut

Jetzt meine Frage ob die neue Batterie schon kaputt ist oder ist das Verhalten normal?

VG

Beste Antwort im Thema

Was soll die Spielerei, die Batterie ist voll? Bau die Batterie ein und fertig. Du kannst aber auch weiter spielen und die Batterie anschließend entsorgen.

MfG kheinz

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Werd hier keinen Masterarbeit schreiben, empfehle mal hier zu lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ladeger%C3%A4t

Und was speziell ist daran hier interessant?

Zitat:

@crafter276 schrieb am 25. März 2020 um 12:09:25 Uhr:



Zitat:

@Bitboy schrieb am 25. März 2020 um 11:48:19 Uhr:


Crafter 276 , Oh Verzeihung hab grad gesehen mit wieviel Volt, sogar Kommastellen scheinen wichtig, du die Batterie lädst, meine werden mit Ampere geladen, damit die auch Leistung haben und nicht nur Spannung.

Super....................Sicher kannst du mir auch erklären welche Parameter notwendig sind um eine Batterie zu laden.........................................Und mir erklären warum bei ca. 14,4 Volt eine Batterie nicht mehr geladen, die Ladung also unterbrochen wird....................

MfG kheinz

Das ist aber komisch. Ich habe von meinem Nachbarn ein Ladegerät an die Batterie gehangen und die zeigte bis 15,2 V. Ich glaube wenn du in der Bulk oder absorbtion bist ist die Spannung deutlich über 14,4 Volt oder?!

Bei einer Ladung per Lichtmaschine wären 14,5 V - max. Ladung und 15,5 V - defekter Regler.

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Zitat:

@Omega_3L_Stuggi schrieb am 25. März 2020 um 10:13:03 Uhr:



Die Batterie hat 125 Ah und das Ladegerät kann lt. Datenblatt 110 Ah laden. Also ist es meiner Meinung nach noch vertretbar. Ich habe das LAdegerät jetzt die ganze Nacht dran gelassen und heute morgen war es dann auf Floatmodus und die Batterie voll.

Ich vermute das die niedrige Temperatur in der TG ausschlaggebend für den langen Ladevorgang war.

Die tiefere Temperatur war vermutlich nicht der Grund.

CTEK hat das MXS 5 bis 110Ah ausgelegt und das hat seinen Grund.
Da du lediglich nach geladen hast, gilt laut Bedienungsanleitung die 160Ah Grenze.

Die Hauptladephase ist aus Sicherheitsgründen mit 20 Stunden begrenzt. Die Absorptionsphase auf 8 Stunden.
Das sind reine Sicherheitszeiten, die, bei korrekter Kapazitätswahl der Batterie nicht ausgenutzt werden sollten/müssten.
Von daher gibt es schlichtweg Batteriekapazitätsgrenzen bei denen noch ordnungsgemäß geladen werden kann.
Für das Vollladen einer entladenen Batterie hat CTEK eben 110Ah als Obergrenze angesetzt und nicht 125Ah.

Zur Hauptladung:
wenn die eingestellte Spannung in 20 Stunden (also bis zur Sicherheitsabschaltung) nicht erreicht wird, wäre das z.B. nicht korrekt. Der maximal mögliche Strom ist nun mal auf 5A begrenzt und dadurch kann man keine größeren, entladenen Batterien in der Hauptladephase korrekt laden.

Zur Absorptionsphase:
Diese wird korrekterweise durch Unterschreiten eines bestimmten Stromwertes beendet. Nach meinen Messungen liegt der, in der 5A-Einstellung, bei ca 0,6A.
Wenn diese 0,6A innerhalb von 20 Stunden nicht unterschritten werden, wird die zeitliche Begrenzung aktiv.
Je größer die Batterie, desto länger dauert es, diese 0,6A zu unterschreiten und genau das ist der Grund, weswegen, die Absorptionsphase bei deiner relativ großen Batterie lange gedauert hat.

Zum Nachladen deiner 125Ah-Batterie ist das MXS 5 ausreichend, es dauert halt nur etwas.

Zitat:

@Omega_3L_Stuggi schrieb am 25. März 2020 um 14:28:04 Uhr:



Zitat:

@crafter276 schrieb am 25. März 2020 um 12:09:25 Uhr:


Super....................Sicher kannst du mir auch erklären welche Parameter notwendig sind um eine Batterie zu laden.........................................Und mir erklären warum bei ca. 14,4 Volt eine Batterie nicht mehr geladen, die Ladung also unterbrochen wird....................

MfG kheinz

Das ist aber komisch. Ich habe von meinem Nachbarn ein Ladegerät an die Batterie gehangen und die zeigte bis 15,2 V. Ich glaube wenn du in der Bulk oder absorbtion bist ist die Spannung deutlich über 14,4 Volt oder?!

Das sollte eigentlich nicht sein, ist auch bei dem kleinen CTEK, sofern das Gehäuse in kalter Umgebung steht, aber leider möglich.

Meine Lichtmaschine lädt, wenn es kälter wird, standardmässig z.B. bis 14,9V. Bei 20 Grad sind es aber nur ca 14,5V.

Dort wird die Temperatur allerdings direkt am Minuspol der Batterie gemessen und zusätzlich spielt bei der Kompensationsberechnung die Außentemperatur noch ein Rolle.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 25. März 2020 um 13:25:37 Uhr:


Mein Fritec bietet die Auswahlmöglichkeiten Blei-Säure, Lithium oder Reinblei.
Die Spannung steigt bei Blei-Säure bis auf 14,4 V an, der Strom fängt klein an, steigt dann auf die maximale Stromstärke an und sinkt gegen Ende ab.

bei dem Miniladegerät und einer 125Ah-Batterie spielt es absolut keine Rolle, wenn sich der Ladestrom langsam steigert und selbst bei einer üblichen Motorradbatterie (um die 10Ah) ist das ziemlich wurscht...

Hilft das was: hier stehen auch endlich mal die 13,80 Volt dabei.
https://www.accu3000.de/.../Ladetechnik_W-IU-und_IUoU-Kennlinie.pdf
Nachtrag
http://forum.vw-183.de/read.php?3,35905,35970

Mit der Erhaltungsladung wird beim CTEK eigentlich erst wirklich voll geladen....

Zitat:

@navec schrieb am 25. März 2020 um 19:00:25 Uhr:


Mit der Erhaltungsladung wird beim CTEK eigentlich erst wirklich voll geladen....

Welche Stufe ist die Erhaltungsladung bitte:, Stufe 7, 'Float', 13.6 Volt? Oder Stufe 8, 12.7 - 14.4 Volt, 'Pulse'?

hier mal was für die Wissenschaftler: und bitteschön auch mal nach der Gasungsspannung schauen.
http://mdvp.bplaced.net/Bat/Batterie.pdf

Zitat:

@paulfaehrt schrieb am 25. März 2020 um 19:56:20 Uhr:



Zitat:

@navec schrieb am 25. März 2020 um 19:00:25 Uhr:


Mit der Erhaltungsladung wird beim CTEK eigentlich erst wirklich voll geladen....

Welche Stufe ist die Erhaltungsladung bitte:, Stufe 7, 'Float', 13.6 Volt? Oder Stufe 8, 12.7 - 14.4 Volt, 'Pulse'?

https://www.ctek.com/.../MXS_5.0-manual-low-DE-DE.pdf

Zitat:

@paulfaehrt schrieb am 25. März 2020 um 19:56:20 Uhr:



Zitat:

@navec schrieb am 25. März 2020 um 19:00:25 Uhr:


Mit der Erhaltungsladung wird beim CTEK eigentlich erst wirklich voll geladen....

Welche Stufe ist die Erhaltungsladung bitte:, Stufe 7, 'Float', 13.6 Volt? Oder Stufe 8, 12.7 - 14.4 Volt, 'Pulse'?

Float, ist, wie in der BA zu erkennen, Stufe 7 und dauert maximal 10 Tage.

Dort wird also konstant mit 13,X V geladen.

In dieser Stufe sinkt der Strom noch minimal weiter; die Batterie wird also noch weiter geladen.

Wenn man die Zeit hat, ist es für die (vor allem für die ältere) Batterie häufig (messbar) gut, wenn diese ein paar Tage im Erhaltungsmodus des Ladegerätes angeschlossen bleibt.
(Sulfatierung bildet sich weiter zurück)

Nach 10 Tagen wird der Erhaltungsmodus abgeschaltet und die Spannung der Batterie verringert sich dann (Beginn von Stufe 8, "Pulse"😉
Vor allem bei AGM- oder Gel-Batterien kann es dann z.Teil sehr lange dauern (mehrere Tage), bis 12,7V unterschritten werden, das Ladegerät nach lädt und das Spiel von neuem beginnt.
(Was das mit "Pulse" zu tun hat, kann ich nicht beantworten...hört sich aber irgendwie nach High-Tec an)

Da das CTEK keine besondere Lagerspannung besitzt, ist es notwendig, dass die Ladung mit der Erhaltungsspannung nicht permanent über lange Zeit anliegt.

@navec
Danke für die ausführliche Antwort! - Die Beschreibung war mir vorher nicht ganz klar.

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