Motorrad Führerschein Kostenbeispiel

Wer vorhat einen Motorradführerschein zu machen und nicht weiß wie viel er kosten soll, kann hier eine Kostenauflistung sehen. So viel hats bei mir gekostet und ich hoffe dadurch mehr Klarheit zu schaffen.

Vorbesitz Klasse: B

38,30 € Kreiskasse Märkischer Kreis
12,95 € Passfotos
280,00 € Grundgebühr
612,00 € Fahrstunden
(1 Übungsstunde á 36€ und 12 Pflichtfahrten á 48€)
45,00 € Prüfung Theorie
130,00 € Prüfung Praxis
20,00 € TÜV-Theorie
112,81 € TÜV-Praxis
5,10 € Landratsamtsgebühr
__________________________
1.256,16 € Gesamt

Natürlich hängen die Kosten immer vom Ort ab, aber es geht ungefähr in die Richtung.

Hoffe anderen damit geholfen zu haben und vielleicht ist ja noch jemand so gut und postet seine Führerscheinkosten.

Beste Antwort im Thema

Es gibt halt kollegen die ihren beruf und ihr leben in freiheit sehr gerne aufs spiel setzen, du hast glück gehabt das bei der ausbildung nichts passiert ist.

Das dein fahrlehrer hier gegen sämmtliche gesetztmäßigkein verstoßen hat sollte dir ja nun egal sein denn du hast ja deinen schein bestanden, es ist halt nur schlimm das es solche fahrschulen und fahrlehrer gibt.

Gruss
Maik

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Zitat:

Original geschrieben von Kleinkubikgemesch


...also kann man in jedem Fall davon ausgehen, dass sich jeder Fahrlehrer entsprechend absichert, und derjenige, der behauptet, er hätte da etwas mit dem Fahrlehrer "ausgehandelt" als Unfug bezeichnen, weil sich der Fahrlehrer, im Falle einer Verhandlung an gewissen rechtlichen Kriterien gebunden sieht und aus existenziellen Gründen sich da mit Sicherheit auf nix einlassen wird?

In wie weit das andere fahrlehrer machen weiß ich nicht, was man hier so liest ist teilweise ganz schön krass, ich mache es defintiv so und gehe damit immer bei der 2 radausbildung auf nummer sicher auch wenn es für mich mehr aufwand bedeutet, das ist es mir wert.

Gruss
Maik

Zitat:

Original geschrieben von Halic



Zitat:

Original geschrieben von labei01


Habe vor zwei jahren auch meinen Motorradführerschein nachgeholt und habe 800 € bezahlt! Vergleichen lohnt sich also
Wo war das? Und hattest du schon Vorbesitz?!

Ich fühl mich da echt verarscht, wenn ich die Preise bei mir so anschaue... weit über das doppelte 🙁

Ich hatte keinen Vorbesitz (außer Auto aber das zählt ja nicht) ich habe alle Fahrschulen verglichen in meiner nähe (Ludwigshafen bis Worms) und habe einfach die günstigste genommen! Mir war es egal was das für Fahrzeuge sind! Die teuerste Fahrschule hatte Harley Davidson als Fahrschulmotorrad! die günstigste wo ich war, hatte eine einfache CB 600.

Ich war selbst überrascht wie "Günstig" ich davon kam! und eine Fahrstunde hat gerade mal 35€ gekostet! bei den anderen 55 - 65 €

Muss noch dazu sagen das ein paar dinge seitens des Fahrlehrers nicht mit rechten dingen zugegangen sind.... z.b. Zitat: Nachtfahrt? Wenn du schon 12 Jahre mit dem Auto im dunkeln gefahren bist, dann kannst du das auch mit dem Motorrad! (somit keine Nachtfahrt gemacht)

nach 45 Minuten kennenlernen des Motorrads (habe davor noch NIE auf sowas gesessen) ging es schon auf die Autobahn!

Aber ich habe schon immer besser gelernt wenn ich ins kalte Wasser geworfen wurde

Ok, von den Karten hab ich noch nie was gesehen.

Naja, wenn man mal so Fahrschulen vergleicht, dann bekommen oft die die besten Kritiken, wo der Fahrschüler die wenigsten Stunden braucht. Auf die Prüfung vorzubereiten ist ja nicht schwer, wenn der Fahrlehrer vorher weiss, welcher Prüfer kommt und welche Strecke der immer fährt.
Von daher kann ich da einen gewissen Druck schon nachvollziehen, wenn es ein paar Fahrschulen im näheren Umkreis gibt, die prinzipiell mit wenig Stunden schulen und unter Umständen auch noch damit werben. Da ist es für eine Fahrschule, die - möglicherweise korrekterweise - mehr Fahrstunden bis zur Zulassung zur Prüfung macht, schwer. Die gilt schnell als teuer. Spricht sich ja zumindest bei den 18jährigen schnell rum.

Ist sicher nicht korrekt und vermutlich im Zweifelsfall auch juristisch problematisch. Allerdings habe ich auch noch nie von einem Fall gehört, wo ein Fahrlehrer oder eine Fahrschule einen aufn Sack bekommen haben, weil sie einen Schüler nicht adäquat ausgebiltet haben.

Also richtige Nachtfahrten (komplett im Dunklen) gab es bei mir auch nicht.
Es waren mehr Abenddämerungsfahrten, was ich auch gut fand.

Ich habe die Angewohnheit im Beisein von Anderen besonders gut sein zu wollen, es führt zu Verkrampfungen aus denen wiederum Fehler entstehen.
Privat bin ich nun mehrfach im Dunklen unterwegs gewesen und teilweise sogar mit Sonnenbrille (Sehstärke). Alleine bin ich wesentlich ruhiger und fahre meine eigne Suppe, auch wenn das aus Vorsicht mal nur 70-80km/h auf der Landstraße heißt.

Diesen "Kreutzel"bogen kenne ich. Mein Fahrlehrer hat mir so ein Heft geschenkt wo Tipps zum einparken (Auto) enthalten sind. In der Mitte ist genau dieser Bogen.
Eine Seite davor ist eine Tabelle, um sich die Fahrstundentermine zu notieren, welche ich auch bis fast zum Ende geführt habe.

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Zitat:

Original geschrieben von NyahNorman


Also richtige Nachtfahrten (komplett im Dunklen) gab es bei mir auch nicht.
Es waren mehr Abenddämerungsfahrten, was ich auch gut fand.

Ich habe die Angewohnheit im Beisein von Anderen besonders gut sein zu wollen, es führt zu Verkrampfungen aus denen wiederum Fehler entstehen.

Ich hatte richtige Nachtfahrten, von der Dämmerung in die totale Finsternis, mitten in der Nacht durch bewaldetes, kurvenreiches Gebiet, mit der Gefahr auf Wildwechsel.Im Hochsommer wird es erst um 22 Uhr dunkel, da musste der Fahrlehrer dann durch...kann mir vorstellen dass viele da keinen Bock drauf haben.

Zitat:

Original geschrieben von Kleinkubikgemesch


Im Hochsommer wird es erst um 22 Uhr dunkel, da musste der Fahrlehrer dann durch...kann mir vorstellen dass viele da keinen Bock drauf haben.

Also "kein Bock" will ich meinem Fahrlehrer nicht unterstellen, weil ich oft seinen Terminplan gesehen habe.

Einmal bin ich bis in die Dunkelheit gefahren, aber das war nur kurz. Ich denke, dass mein Fahrlehrer wusste, was er tut.

Ich bin dafür aber überdurchschnittlich viel im Regen gefahren. Er war da immer etwas besorgt (nass & kalt), ich fands toll.
Warum sollte ich aber eine Fahrstunde verschieben, nur weil es in Strömen regnet 😁

Zitat:

Original geschrieben von NyahNorman


Ich bin dafür aber überdurchschnittlich viel im Regen gefahren. Er war da immer etwas besorgt (nass & kalt), ich fands toll.
Warum sollte ich aber eine Fahrstunde verschieben, nur weil es in Strömen regnet 😁

Das war mein klares Defizit, ich hatte immer Glück mit dem Wetter.

Dafür war meine erste Tour, die ich mit meiner Schüssel gemacht habe, zusammen mit ein paar anderen,( alles Ssp, ich bildete in der Gruppe meist immer das Schlusslicht🙁 ), ein Reinfall.Die Rückfahrt endete in einem Regendesaster, wo es aus Eimern geschüttet hat und die Sicht stark eingeschränkt.

Nass bis auf die U-Hose und um Erfahrungen reicher😉

Zitat:

Original geschrieben von NyahNorman


Ich bin dafür aber überdurchschnittlich viel im Regen gefahren. Er war da immer etwas besorgt (nass & kalt), ich fands toll.
Warum sollte ich aber eine Fahrstunde verschieben, nur weil es in Strömen regnet 😁

Mein Fahrlerher war da immer vorsichtiger, bei starkem Regen hat er die Stunde lieber verschoben. Allerdings verständlich, wenn man weiß, dass im bei sonem Wetter mal ne Schülerin weggerutscht ist und vom Gegenverkehr überfahren wurde.

Ich vermute mal dein Fahrleherer war eher desswegen besorgt.

Mein FL war natülich besorgt, wenn Fahrten bei schlechten Wetter standfanden. Eine Fahrstunde konnte man immer gut verschieben im Gegensatz zu einer Prüfung (da muss man auch bei Regen durch und nur selten wird unterbrochen bzw. abgebrochen).

Bei mir war damals das Problem, dass ich fast täglich erst gegen 18 Uhr von der Uni Heim kam. Abends war aber LKW Fahrstunde und somit bin ich oft nur Samstags gefahren. Fällt das noch wegen Regen aus, hatte ich in der Woche gar keine Fahrschule. Ich wollte aber auch fertig werden und längere Pausen mag ich einfach nicht.

Mein FL hat 2 Fahrstunden wegen Regen mal nicht gemacht und 1 Doppelfahrstunde auf 45min reduziert. Letzteres aber wohl aus Mitleid und weil er vor lachen nicht mehr konnte, als ich an der Ampel meine Hände hob und aus den Handschuhen ein Schwall Wasser kam 😁
Ich bin ihm aber sehr dankbar für die Regenfahrten. Vorwiegend fand es auf bekannten Strecken statt und so lernte ich den Asphalt bei Regen kennen (Asphalt ist nicht gleich Asphalt). Er hat mir aber auch immer übers Headset ein paar Tipps gegeben, wobei ich die nicht wirklich nötig hatte.

Ne Nachtfahrt hatte ich auch nicht. Die wäre auch tatsächlich mitten in der Nacht gewesen.
Dafür Regen und den in Strömen. Der wurde nur mit "Heute wirste nass." gewürdigt.

Entschuldigt bitte, dass ich den Thread nochmal hochhole, aber hat sich 2013 jetzt etwas verändert? Wegen dieser EU-Neuregelung mein ich? Ist der Motorradführerschein jetzt teurer geworden?

Danke!

Zitat:

Original geschrieben von Flowsn92


Entschuldigt bitte, dass ich den Thread nochmal hochhole, aber hat sich 2013 jetzt etwas verändert? Wegen dieser EU-Neuregelung mein ich? Ist der Motorradführerschein jetzt teurer geworden?

Danke!

Die Pflichtstundenanzahl hat sich nicht geändert, lediglich die Trennung in A1/A2 kam hinzu.

Habe eben den Motorradführerschein A bestanden (bin schon über 40 Jahre alt, den 3er schon seit ich 18 bin mir belaufen sich die Kosten auf 2000 Euro mit allem (auch Fotos, Gebühren usw. eingerechnet). Habe 20 Fahrstunden benötigt: zum einen bin ich kein Naturtalent, zum anderen kam mir der Winter dazwischen, da habe ich sicherheitshalber noch Übungsstunden gebraucht. In der Prüfung übrigens 1mal Hütchen umgeworfen und Motor abgewürgt...

Zitat:

Original geschrieben von G-Stone


Was ist da denn schiefgelaufen? Ich habe meistens Doppelstunden gehabt und wenn 15-20min von 90min für die Übungen draufgehen und der Rest dann eben Überland bzw Autobahn gefahren wird, ist doch dann ok?!

Bei mir es genau andersrum. Der FL sieht wenn du zum Übungsplatz fährst, wie du den Verkehr beherrscht. Mit über 10 jahren Führerschein sollte das für die Direkteinsteiger kein Thema sein. zudem hatte zumind. ich schon einige "Testfahrten" auf meiner GS500. War seit 1,5Jahren wieder mit der 125er Unterwegs. Entsprechend habe ich den überwiegenden Teil auf dem Übungsplatz verbracht. als das alles gesessen hat, haben wir schnell die Sonderfahrten gefahren und ich war bei der Prüfung.

Entsprechend kam ein Preis von 750-850 € im Dreh zustande.

Anbei bemerkt, betrug meine "Grundgebühr" nur 30€ und die Passbilder gabs auch für die hälfte (am Beispiel vom TS). Weiterhin habe ich die Ausbildungsunterlagen nicht gekauft und im Internet gelernt. Theorie mit 0Fehlerpunkten.

Zitat:

Original geschrieben von paf



Zitat:

Original geschrieben von Flowsn92


...
Die Pflichtstundenanzahl hat sich nicht geändert, lediglich die Trennung in A1/A2 kam hinzu.

Habe eben den Motorradführerschein A bestanden (bin schon über 40 Jahre alt, den 3er schon seit ich 18 bin mir belaufen sich die Kosten auf 2000 Euro mit allem (auch Fotos, Gebühren usw. eingerechnet). Habe 20 Fahrstunden benötigt: zum einen bin ich kein Naturtalent, zum anderen kam mir der Winter dazwischen, da habe ich sicherheitshalber noch Übungsstunden gebraucht. In der Prüfung übrigens 1mal Hütchen umgeworfen und Motor abgewürgt...

Alles klar, vielen Dank für deine Einschätzung! Ich denke, ich könnte es auch mit weniger Übungsstunden hinbekommen, da ich nur von A1 zu A2 aufsteigen möchte. Hier (

http://...radfuehrerschein-kosten.de/.../

) steht, dass ich dann keine Theorieprüfung mehr machen muss, ist das richtig?

Hier (http://www.dekra.de/de/neuerungen) steht, dass "der Umfang der Ausbildung" sich nach den individuellen Fähigkeiten des Fahrschülers richtet. Habt ihr Erfahrungen, wie viele Fahrstunden man da ca. noch machen muss?

Grüße

knapp 500.....DM :-)

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