Motorlager Getriebelager W212 OM651 220 CDI
Im Forum liest man öfter von stärker werdenden Vibrationen und lauteren Motorgeräuschen. Oft scheinen Motor und Getriebelager das Problem zu sein - nach Wechsel ist oft von deutlichen Unterschieden zu hören.
Jetzt scheint es mich bei 165tkm erwischt zu haben. Trotz zusätzlichen Dämmmaßnahmen (siehe Geräuschdämmungsthread) klingt der Motor hart. Im Leerlauf war bei warmen Motor kaum mehr zu hören, dass es ein Diesel ist. Jetzt vibriert er und ist ziemlich nervig laut. Auch beim Beschleunigen sehr unangenehm. Wenn er einmal rollt ist alles okay. Leistung und Verbrauch ist alles in Ordnung.
Beim Anlassen merkt man auch, dass der Motor stärker "pendelt". Es ist wie ein kleiner Ruck.
So würde ich bei mir eben auch auf die 3 Lager schließen - kam ziemlich plötzlich.
Jetzt meine Fragen. Kann man irgendetwas speziell prüfen, sieht man etwas an den Lagern?
Und was habt ihr so für den Wechsel der 3 Lager bezahlt?
27 Antworten
Oha :O Ich habe letztes Jahr beide vorderen zusammen für 160€ von Meyle bekommen. Das hintere (Getriebelager) vor kurzem für ca. 30€....Hammer wie die Preise hoch gehen! Aber ja, die Lager machen extrem viel aus! Seit das hintere auch neu ist, läuft er wieder seidenweich! 😉
Die vorderen Meyle-Lager gibt es im Moment ab 65€ im Netz.
Ich habe vor ein paar Wochen alle drei Lager gegen neue von Lemförder getauscht. 130€ in Summe. Wobei das Getriebelager auch nach 150tkm noch sehr gut aussah. Die Motorlager waren definitiv hinüber. Man könnte meinen, man hätte einen Neuwagen.
Auf Motorlagern waren Aufkleber der Firma "Vibracoustic". Lemförder scheint also nicht selbst zu produzieren.
Zitat:
@Monochromatic schrieb am 12. Juli 2023 um 00:24:39 Uhr:
Die vorderen Meyle-Lager gibt es im Moment ab 65€ im Netz.Ich habe vor ein paar Wochen alle drei Lager gegen neue von Lemförder getauscht. 130€ in Summe. Wobei das Getriebelager auch nach 150tkm noch sehr gut aussah. Die Motorlager waren definitiv hinüber. Man könnte meinen, man hätte einen Neuwagen.
Auf Motorlagern waren Aufkleber der Firma "Vibracoustic". Lemförder scheint also nicht selbst zu produzieren.
Danke für die Info!
Ich werde auch tauschen!
Machen Sie es selber oder Werkstatt?
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Selbst. Mit Wagenheber und Auffahrrampen.
Hier gibt es Anleitungen:
https://rammbrunnen.jimdofree.com/
Es geht zwar um den 204, aber der 212 ist genauso aufgebaut.
Was hält Ihr von Firma Ridex!?
Die Motorlager sind auch da 45 Euro pro Stück, Getriebelager 25 Euro!
Hallo zusammen,
die Motorlager (zumindest das linke) können recht einfach geprüft werden. Einfach den Platz 10mm Luft. Bevor ich gewechselt habe, waren es vielleicht noch 2mm. Wie oft geschrieben, unbedingt Qualität kaufen. Lemförderer sind im freien Handel nicht teuer. Der Wechsel geht mit Motorkran recht gut. Nervig für mich waren die Stecker, denen man immer nicht ansieht, wie sie auseinander gehen (der DPF muss raus). Für den Ausbau des DPF auch unbedingt den Haltewinkel am Motorblock etwas lösen. Geht dann gut (sonst eher schwer). Das Getriebelager habe ich mitgemacht. Dies war aber noch iO.
Blöde Frage: kann man den Motor "einfach so" mal eben anheben (sei es mit Motorbrücke oder Wagenheber von unten)?
Ich meine, der ist doch an das Getriebe gebunden, ist da so viel Bewegung möglich ohne etwas zu beschädigen?
Mit "einfach so" ist da nichts. Der OM651 hat ganz schön Gewicht. Mit Wagenheber von unten würde ich nicht machen, Gefahr zu groß, dass was kaputt geht.
Der OM651 hat eine Kunststoffölwanne. Wenn man von unten anheben will, ist das kein Problem, wenn man es am Getriebe anhebt. Für die rechte Seite muß der DPF raus, sonst hat man da kein Chance.
Zum Testen gibt es da einen ganz einfachen Trick, Bremse drücken und leicht Gas geben 1500 Umdrehungen. An den Schwingungen wirst du es merken. Umso stärker die Schwingungen desto schwächer die Motorlager.
Zitat:
@Lürch schrieb am 1. August 2023 um 11:54:43 Uhr:
Hallo zusammen,
die Motorlager (zumindest das linke) können recht einfach geprüft werden. Einfach den Platz 10mm Luft. Bevor ich gewechselt habe, waren es vielleicht noch 2mm. Wie oft geschrieben, unbedingt Qualität kaufen. Lemförderer sind im freien Handel nicht teuer. Der Wechsel geht mit Motorkran recht gut. Nervig für mich waren die Stecker, denen man immer nicht ansieht, wie sie auseinander gehen (der DPF muss raus). Für den Ausbau des DPF auch unbedingt den Haltewinkel am Motorblock etwas lösen. Geht dann gut (sonst eher schwer). Das Getriebelager habe ich mitgemacht. Dies war aber noch iO.
Hallo du meinst 2mm Abstand von Plastikabdeckung des Motorlager zu dem Motorhalterung?
Wieviel mm sollte es bei neuen sein bzw. wie sieht es jetzt bei dir?
Schöne Grüße
Yaro