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Mit dem Wohnanhänger in Frankreich schneller am Ziel, da 130km/h erlaubt sind.

Themenstarteram 10. April 2010 um 7:45

Jetzt steht die Urlaubszeit wieder auf dem Plan.

Es fällt auf, dass man mit dem Wohnwagen-Gespann in Frankreich die Autobahnen mit 130 km/h befahren darf. In Deutschland sind nur 80/100 km/h erlaubt, obwohl das gleiche Material eingesetzt wird. Die Autos und die Wohnwagen sind identisch, benötigen also für Frankreich m.W. kein zusätzliches Equipment.

Liegt das an den besseren Autobahnen, dass man dort schneller fahren darf?

Gruß

Ulicruiser

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von UliCruiser

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

NOCHMAL: es liegt an den anderen Gesetzen, ists denn so schwer zu verstehen?

Es muss also eine Entscheidungsbasis geben, auf die diese Gesetze beruhen.

Ich vermute nunmal, dass sicher der schlechte Zustand der deutschen Aurtobahnen wesentlich mit dazu beiträgt, dass diese Begrenzung existiert.

Gruß

Ulicruiser

Das wird der letzte Grund sein. Bei schlechten Teilstrecken werden einfach TL-Schilder gepflanzt.

Deine Logik widerspricht sich auch selber.

Anhängergespanne dürfen wegen der guten Straßen 130 km/h fahren.

Solo PKW dürfen aber auch nur 130 km/h fahren. Warum nicht schneller? Wegen der schlechten Straßen????:D

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22 Antworten
am 10. April 2010 um 8:55

ds liegt nicht an den besseren Autobahnen sondern schlicht und ergreifend an anderen Gesetzen.

VORSICHT: fährst du mit einem in D zugelassenen Fahrzeug dort die 130 KmH kann dir die Versicherung im Schadensfall einen Strick draus drehen.

Klar mags die gleiche Technik sein, jedoch ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit die du versichert hast eben bei 80 oder 100 eingetragen, daran ändert auch der Grenzübertritt nichts

Zitat:

Original geschrieben von UliCruiser

 

Liegt das an den besseren Autobahnen, dass man dort schneller fahren darf?

Gruß

Ulicruiser

Weil wir so schlechte Autobahnen haben, dürfen wir ohne Anhänger dann auch mal open end fahren? :D

Themenstarteram 10. April 2010 um 9:56

Zitat:

Original geschrieben von patti106

Weil wir so schlechte Autobahnen haben, dürfen wir ohne Anhänger dann auch mal open end fahren? :D

Woran liegt es denn dann?

Fahrbares Material ist doch identisch; Fahrzeuglenker auch; vergleichbare Witterungsverhältnisse?

Gruß

Ulicruiser

Hallole zusammen.

AAAAchtung Kostenfalle :

Auch in Frankreich gibt es einen Begriff der Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit heisst.

Es wird sehr Deutlich unterschieden wie ich vor drei Jahren schmerzlich selber erfahren habe.

Hat damals noch günstige 400 Euros gekostet.

Ich war mit 108, gemessen worden, die Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit für den Hänger in D mit 80.

Ich hätte die Geschwindigkeitsänderung eintragen lassen

können die möglich ist ( im Fahrzeugschein nur als

Verbundgespann mit 100 KM/H Zulässigen Eintragungen

möglich sind aber eben nur nur mit ABS an Zugfahrzeug

und Hänger die dann auch zulässig währen , sonst nicht)

diese war im alten Hängerschein mit 80 angegeben, also

hätte ich mich daran halten müßen.. wegen Angeblicher Bremsunterschiede.

Dies ist im Neuen EU tauglichen Anhängerschein möglich.

Früher war das kein Tema aber inzwischen ist die

Länderspezifische Reglung etwas anderst und die

anderen EU Partner haben gelernt das da Kohle zu

machen ist.Das setzt aber eine Freigabe der

Anhängerherstellers voraus die dieser vermutlich nicht

rausgibt weil Haftungstechnisch relevant.

Jol.

NOCHMAL: es liegt an den anderen Gesetzen, ists denn so schwer zu verstehen?

hier sind z.B. auch Butterflys verboten beim Nachbarn aber nicht

deswegen darfst du aber eben noch lange nicht mit einem in D mit 80KmH zugelssenem Fahrzeug im Ausland auf dicke Hose machen und die 130 nutzen

Zitat:

Original geschrieben von UliCruiser

Jetzt steht die Urlaubszeit wieder auf dem Plan.

Es fällt auf, dass man mit dem Wohnwagen-Gespann in Frankreich die Autobahnen mit 130 km/h befahren darf. In Deutschland sind nur 80/100 km/h erlaubt, obwohl das gleiche Material eingesetzt wird. Die Autos und die Wohnwagen sind identisch, benötigen also für Frankreich m.W. kein zusätzliches Equipment.

Liegt das an den besseren Autobahnen, dass man dort schneller fahren darf?

Gruß

Ulicruiser

Hallole Zusammen...

Man weis ja das die extra bezahlbaren Franz.

Autobahnen besser sind wie unsere, zum

anderen an der Länderspetzifischen technischen

Auslegungen der dort zugelassenen Anhänger

/ Auflieger

Die haben andere Zulassungsvorschriften die

zum Beisp bei franz.Wohnanhängern auch duch

die unterschiedlichen Aufkleber (80 / 100 /130)

kenntlich gemacht werden müßen.

Das sieht man auch an LKW die durch zusätzliche

Bremssysteme wie Wirbelstrombremsen oder

Retarder (durch VOIT Aufkleber kenntlich) deutlich

verbessert werden.

Jol.

Themenstarteram 10. April 2010 um 12:16

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

NOCHMAL: es liegt an den anderen Gesetzen, ists denn so schwer zu verstehen?

Natürlich liegt es an den Gesetzen!

Ich gebe allerdings zu bedenken, Gesetze sind nicht gottgegeben, sondern von Menschen definiert worden.

Ich gehe mal davon aus, dass sich die Damen und Herren, die die Gesetze definieren, vorher Gedanken machen.

Es muss also eine Entscheidungsbasis geben, auf die diese Gesetze beruhen.

Ich vermute nunmal, dass sicher der schlechte Zustand der deutschen Aurtobahnen wesentlich mit dazu beiträgt, dass diese Begrenzung existiert.

Ich vermute zusätzlich, bei manchen Gesetzen kann man anderer Meinung sein, dass es nicht eine Willkür ist um den Bürger zu ärgern.

Gruß

Ulicruiser

Zitat:

Original geschrieben von UliCruiser

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

NOCHMAL: es liegt an den anderen Gesetzen, ists denn so schwer zu verstehen?

Es muss also eine Entscheidungsbasis geben, auf die diese Gesetze beruhen.

Ich vermute nunmal, dass sicher der schlechte Zustand der deutschen Aurtobahnen wesentlich mit dazu beiträgt, dass diese Begrenzung existiert.

Gruß

Ulicruiser

Das wird der letzte Grund sein. Bei schlechten Teilstrecken werden einfach TL-Schilder gepflanzt.

Deine Logik widerspricht sich auch selber.

Anhängergespanne dürfen wegen der guten Straßen 130 km/h fahren.

Solo PKW dürfen aber auch nur 130 km/h fahren. Warum nicht schneller? Wegen der schlechten Straßen????:D

frag halt mal bei den Franzmännern nach warum es dort so viel sein darf als Highlight der Liste

irgendwo könnte es ja herkommen dass die meisten anderen für weniger sind

http://www.autokiste.de/verkehrsrecht/tempolimits.htm

 

oder reich eine Petition ein, steht jedem frei

Zitat:

Original geschrieben von jloethe

Das sieht man auch an LKW die durch zusätzliche

Bremssysteme wie Wirbelstrombremsen oder

Retarder (durch VOIT Aufkleber kenntlich) deutlich

verbessert werden.

das was du da aufzählst sind aber alles eigentlich bremsen, die lediglich mehr oder weniger verschleißfrei die geschwindigkeit des lkw im gefälle halten sollen ohne dabei die betriebsbremse zu überlasten......und der voit-aufkleber ist lediglich werbung, sagt aber nichts darüber aus, welche art der "motorbremse" im lkw verbaut ist!

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm

das was du da aufzählst sind aber alles eigentlich bremsen, die lediglich mehr oder weniger verschleißfrei die geschwindigkeit des lkw im gefälle halten sollen ohne dabei die betriebsbremse zu überlasten

Wobei die Bremswirkung dieser Dauerbremsen allerdings gewaltig ist.

Zu den Zeiten, in denen ich mir mein Studium mit Kies und Zuckerrüben kutschieren verdient habe (frühe 90er), gab es nur die Auspuffklappenbremse. Die konnte man treten oder es bleiben lassen, ausser Lärm hat die nicht viel gemacht... Heutzutage fahre ich fast ausschließlich bei der Feuerwehr, auch da gibts nur die Auspuffklappenbremse.

Neulich bin ich mal am Wochenende spaßeshalber einen nagelneuen Scania (Wechselbrücke) mit Retarder gefahren. Unbeladen muss man hier den Hebel schon sehr dosiert einsetzen, sonst hängt man böse im Gurt...

Übrigens: Gehen bei der Betätigung des Retarders eigentlich die Bremsleuchten an ? Ich hoffe doch...

Gruß, Hannes

Bremsleuchten brauchst du erst bei einer bestimmten Verzögerung, und vorher leuchten sie nicht.

Die Verschleisfreie Bremsen sind eigenlich dazu gedacht das man die Geschwindigkeit halten kann, vorallem im Gefälle. Die Wirbelstrombremse ist in Frankreich tatsächlich weiter verbreitet, in Deutschland hat man dafür den Retarter bzw. Intarter, wobei die Wirbelstrombremse eigentlich das bessere ist. Der Unterschied ist das die verschleisfreie Bremse in Frankreich vom Staat gefördert wird, d.h. das Gewicht der verschleisfreien Bremse wird nicht zum Gesamtgewicht gezählt, wiegt diese z.b. 500kg, dann darf er nachher diese 500kg mehr Laden, also die Nutzlast ändert sich nicht. Man wollte damit die Sicherheit fördern, ob das seit einführung und anpassung an die EU-Richtlinien immer noch so ist weis ich aber nicht. In Deutschland wirst du eigentlich dafür bestraft das du mehr Sicherheit hast, denn wenn du hier die 500kg einbaust, hast du 500kg weniger Nutzlast als jemand der das nicht einbaut.

Themenstarteram 10. April 2010 um 19:24

Zitat:

Original geschrieben von Zoker

d.h. das Gewicht der verschleisfreien Bremse wird nicht zum Gesamtgewicht gezählt, wiegt diese z.b. 500kg, dann darf er nachher diese 500kg mehr Laden, also die Nutzlast ändert sich nicht. Man wollte damit die Sicherheit fördern

Tolle Sache. Da hat der Gesetzgeber mitgedacht, ganz im Sinne des Bürgers.

Gruß

Ulicruiser

Hallo,

ich frag mich beim lesen dieses Threads gerade, welche Sinn es machen sollte mit einem PKW-Wohnwagen-Gespann 130 km/h zu fahren. Die meisten Fahrer haben ja ihr Gespann nicht mal bei 100km/h richtig unter Kontrolle. Da möcht ich nicht in der Nähe sein, wenn die bei 130km/h aus dem Windschatten eines LKWs kommen, oder sich der Hänger anfängt sich aufzuschaukeln.

Wenn schon 130km/h mit nem Gespann, dann aber auch alle 2 Jahre ein Pflicht-Fahrsicherheitstraining für den Fahrer und nicht nur bessere Technik am Hänger.

MfG Zille

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