Margen im Gebrauchtwagenhandel

Guten Tag

Ich wundere mich, wie hoch die Margen der Garagen / Kiesplatzhändler im Gebrauchtwagenhandel wohl sind. Unter Margen verstehe ich die Differenz zwischen Ankaufs und Verkaufspreis.

Weiss das jemand? Besonders interessieren würde mich ein Vergleich der Margen in Deutschland, der Schweiz und den USA.
Sind die Gebrauchtwagenmärkte in diesen Ländern für die Garagen / Kiesplatzhändler insgesamt lukrativ?

Vielen Dank für Deine Einschätzung
Marco

Beste Antwort im Thema

Ich glaube viele Kissplatzhändler sind einfach Geldwäscher.

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Große seriöse Autohäuser verkaufen die Autos die nicht zum weiterverkauf ins eigene Angebot passen an Aufkäufer zum Paketpreis an.
30 x pauschal 3500 €.

10 x Schrott 10x Mitte und 10 x Super.

Ich kenne Zahlen bis zu 700 Autos/Monat ein Händler mit mehreren Niederlassungen.

Der Händler spickt sich die guten raus und verkauft wieder an weitere Händler.

Zum Händler werden genügen 11,98 € Gewerbeschein.

Schlechte Autos werden in einem Ring verteilt und Privat versucht an den Mann zu bringen.

Ich kenne einen Ort dort gibt es einen russichen Händler und in jeder Straße verkauft ein Landsmann privat dem seine Autos.
Auch der Tüvprüfer ist Russe.

Mit einem Gewerbeschein kommst du an Autos, an die der Privatmensch nicht ran kommt.

Die C klasse die ich Do gekauft habe, sollte beim Benz - Händler 1500 € Ankauf erzielen.
Ich habe als Privatperson mit viel Glück diesen Wagen für das dreifache gekauft.

Der Verkäufer bekam hunderte von Angebote alle unter 1500 €.

Insgesamt 640 Anrufe.

Ich schätze den Wagen auf 6 - 7800 € tatsächlichen Wert.

Die meisten Menschen sind durch dieses nicht zuende gedachte Gewährleistungsrecht verunsichert.

Da geben die lieber für 1500 € ihr Auto ab.

Der Markt ist aus meiner Sicht schon brutal.
Da habe ich vor 6 jahren mit dem kauf eines Wohnmobiles schon mal erlebt.

Die Aufkäufer werden zwischen weindend und drohend am Telefon auftreten.
Die Menschen bekommen Geschichten erzählt das die VK Angst bekommen.

Und im Einkauf liegt der Gewinn.

Ich kenne selbst einige Händler. Deren Motto ist:" Probleme werden kostenlos mit dem Auto weiter verkauft"!

Aber sicherlich sind nciht alle so!!

Trotzdem habe ich das diese Woche wieder live erlebt.
Mein 10 JAhre gefahrenes Auto verkauft und ein brauchbares Neues zu bekommen.
2000 km gefahren um mir Tippfehler, km falsch abgelesen oder eine Ecke Rost aus der eine 6 m lange Kante wurde.
Lustigerweise mittlerweile mit deutschen Dialekt und trotzdem keiner, oder deutsche Frau die aber nicht die Türe aufmacht.
Da ich 2 m groß bin höre ich nicht die großspurigen Worte:
"Was du wollen, muss du neue Auddo kaufen, nix Neuwaggen"§
Hast du nix Kolle für neu? Was du erwarten?

Zitat:

@Bananenbiker schrieb am 10. Juni 2016 um 20:07:34 Uhr:



Die C klasse die ich Do gekauft habe, sollte beim Benz - Händler 1500 € Ankauf erzielen.
Ich habe als Privatperson mit viel Glück diesen Wagen für das dreifache gekauft.

Der Verkäufer bekam hunderte von Angebote alle unter 1500 €.

Insgesamt 640 Anrufe.

Ich schätze den Wagen auf 6 - 7800 € tatsächlichen Wert.

Ein klassisches Beispiel wie auch im privaten Bereich sich beim Autokauf "In die Tasche gelogen" wird. Das setzt sich ganz oft im professionellen Bereich fort und es bleiben nur wenige "Fähnchenhändler" im Geschäft. Hier ist an der Straße ein Platz auf dem Fahrzeug zum Verkauf feil geboten werden, der Name wechselt in regelmäßigen Abständen und die Fahrzeuge bleiben gefühlt gleich, auch wenn ich das nicht genau beobachte. Es sind meisten Fahrzeuge im niedrigen 4-stelligen Preisbereich und 1-3 hochwertigere Modelle. Bei den Fahrzeugen im unteren Preissegment mag die prozentuale Marge hoch sein, aber man muss eben entsprechend hohen Durchsatz generieren um auf einen ansprechenden Umsatz und Gewinn zu kommen!

ja klar, das viel gestrickst wird ist klar.
Aber man muss schon genau schauen was man kauft um zu überleben.

Den viele Leute haben Ahnung und da will man auch kein Schrott verkaufen allein schon aus Gewissensgründen.

DIe Margen sind bei Autos bis 3000€ finde ich am besten, den da ist nicht soviel Kapital gebunden und prozentuale Marge ist gut

Zitat:

@einsdreivier schrieb am 9. Juni 2016 um 18:38:45 Uhr:


Du gehst hier aber von einer automatischen Wertsteigerung aus.

Stell dir vor die Kiste steht 6 Monate, du willst sie verticken, dann fallen dem Käufer die inzwischen eckigen Räder auf, dann ist in der Zwischenzeit ein Radlager oder eine Achsmanschette durch (war schon, aber hat sich in der Standzeit verschlechtert, insbesondere Scheibenbremsen sind auch so eine Sache), Zahnriemen, Auspuff... nur gibst du da jetzt auch noch Gewährleistung drauf, musst du schließlich.

Der Händler Einkaufspreis ist doch nicht gleich dem Händler Verkaufspreis. Sowas ist doch schon mit einkalkuliert.

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Zitat:

@Zoker schrieb am 12. Juni 2016 um 15:51:14 Uhr:



Zitat:

@einsdreivier schrieb am 9. Juni 2016 um 18:38:45 Uhr:


Du gehst hier aber von einer automatischen Wertsteigerung aus.

Stell dir vor die Kiste steht 6 Monate, du willst sie verticken, dann fallen dem Käufer die inzwischen eckigen Räder auf, dann ist in der Zwischenzeit ein Radlager oder eine Achsmanschette durch (war schon, aber hat sich in der Standzeit verschlechtert, insbesondere Scheibenbremsen sind auch so eine Sache), Zahnriemen, Auspuff... nur gibst du da jetzt auch noch Gewährleistung drauf, musst du schließlich.

Der Händler Einkaufspreis ist doch nicht gleich dem Händler Verkaufspreis. Sowas ist doch schon mit einkalkuliert.

Autos die länger stehen z.b 4 Wochen lässt man kurz an wegen der Batterie und bewegt sie mal 1-2 km wegen flugrost auf Scheibenbremsen und das der Motor richtig warm wird dann passt das .

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 12. Juni 2016 um 15:31:46 Uhr:


Ein klassisches Beispiel wie auch im privaten Bereich sich beim Autokauf "In die Tasche gelogen" wird.

Warum sollte ich mir die Tasche voll lügen??

Zitat:

@Zoker schrieb am 12. Juni 2016 um 15:51:14 Uhr:



Zitat:

@einsdreivier schrieb am 9. Juni 2016 um 18:38:45 Uhr:


Du gehst hier aber von einer automatischen Wertsteigerung aus.

Stell dir vor die Kiste steht 6 Monate, du willst sie verticken, dann fallen dem Käufer die inzwischen eckigen Räder auf, dann ist in der Zwischenzeit ein Radlager oder eine Achsmanschette durch (war schon, aber hat sich in der Standzeit verschlechtert, insbesondere Scheibenbremsen sind auch so eine Sache), Zahnriemen, Auspuff... nur gibst du da jetzt auch noch Gewährleistung drauf, musst du schließlich.

Der Händler Einkaufspreis ist doch nicht gleich dem Händler Verkaufspreis. Sowas ist doch schon mit einkalkuliert.

Unglaubliche Weisheit! Hätte ich nie gedacht! 😕

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