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Leises Auto mit viel Platz und ebener Ladefläche gesucht

Themenstarteram 31. Januar 2021 um 23:58

Helo,

Bisher war ich mit Mietwagen und Carsharing in der Stadt gut beraten, bin aber nun aufs Land gezogen und nun brauchts das eigene Auto. Folgende Anforderungen:

- ich bin geräuschempfindlich (arbeite im Audiobereich), daher sollte das Fahrzeug grundsätzlich und auch bei 160kmh auf der Autobahn noch angenehm leise sein

- für meine Teilselbständigkeit muss ich Equipment transportieren, es braucht also mindestens die Ladefläche eines Kombis und sollte auch angenehm also eher tiefliegend beladbar sein sowie eine ebene Ladefläche haben

- am Liebsten ist Platz und Luft genug, dass ich im Urlaub auch mal darin übernachten kann

- der grösste Spritschlucker sollts natürlich auch nicht sein

- im Durchschnitt würde ich vermutlich 12000-15000km im Jahr fahren.

- Budget: bis 25000

Komfortable Autos sind meist die leiseren aber nicht unbedingt die Praktischsten.

Wer hat eine Idee?

Danke!

Michaela

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19 Antworten

Ford S-Max

Lärmschutzverglasung -> sehr leise innen

Platz ohne Ende -> über 2.000 Liter Gepäckvolumen

Liegefläche mind. 125x200 m

800 Kg Zuladung

Als Benziner und mit Deinem Budget gibt es >200 Treffer ab BJ 2018:

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

 

Bei 160 auf der Autobahn ist der S-Max schon bauartbedingt laut. Und bei der Geschwindigkeit wird der sowieso schon versoffene Benziner in dem Auto, zum Spritschluckmonster.

Ich würde nach Insignia, Mondeo, Superb, Passat, E-Klasse schauen.

Ich würde den BMW 5er ergänzen und vorschlagen, den Superb von der Liste zu streichen, da der ziemlich laut ist, auch lauter als der Passat.

 

Zudem rate ich, so es ein Automatik sein soll, zu einem Fahrzeug mit Wandlerautomatik.

Innenraumgeräusch bei 130 km/h laut ADAC Messwerten:

BMW 520D Touring : 66,2 dB(A)

Superb 2.0 TDI Combi: 66,8 dB(A)

Also kaum ein Unterschied und für den Menschen nicht merkbar.

Und einen DSG vs Wandler Krieg muss man jetzt nicht in jedem Thread entfachen.

Ich würde da auch am ehesten an die e Klasse denken.

Wenn der Verbrauch nicht die erste Rolle spielt als Sechszylinder Benziner.

 

Als Diesel ist der Wagen zwar viel sparsamer aber eben auch etwas lauter.

Wobei auf der Autobahn die Wind- und Abrollgeräusche den Motor ubertönen.

Tempo 160 ist gefragt. Und da ist ein Maybach 62 mit 71 dB gelistet, also bei nur 30 km/h mehr fast 4x lauter als das die Beiden da oben, ob Wandler oder DSG.

Ähnliche Werte erreichen S-Klasse, einige große A8 und die E-Klassen mit den größten Motoren.

Mit anderen Worten:

Wer SO lärmempfindlich ist, muss auf die 160 km/h verzichten, oder Oberstklasse fahren und (auch den Sprit) zahlen, und trotzdem drastisch mehr Lautstärke hinnehmen, als bei 130 km/h in der Brot-und-Butter-Mittelklasse.

Die Anfrage ist strange....

Ach ja: mit den falschen Reifen, am besten mit Sagezahnbildung, kann man aus der leisesten Mittelklasse ein dröhnendes Objekt machen.

Wahlweise Kopfhörer mit aktiver Lärmunterdrückung tragen. Die sind sogar in der Lage, meine Frau leisezustellen, ohne dass Musik läuft. Gegen ihre Schläge helfen die Kopfhörer nicht, aber Lärm ist kein Thema mehr damit.

Naja, Autofahren und Kopfhörer ist auch keine gute Kombination.

Aber wenn man im Audio Bereich arbeitet, würde ich auf eine gute Soundanlage achten. Dann sind die Außengeräusche auch kein Problem mehr :D

PS: Eines Verdopplung der Lautstärke wird nicht bei 2dB mehr wahrgenommen, wie oft behauptet wird. Es ist ein Märchen.

"Ein um 3 db höherer Pegel bedarf der doppelten physikalischen Energie (z.B. doppelte Verstärkerleistung). Dadurch wird das Signal natürlich lauter, die Schallintensität verdoppelt sich, wird aber bei weitem nicht als doppelt so laut wahrgenommen.

Ein um 6 db höherer Pegel verdoppelt den Schalldruck. Die hierfür benötigte (Verstärker)-Leistung beträgt zum Ursprungssignal bereits das vierfache, aber auch das wird immer noch nicht als doppelt so laut wahrgenommen.

Ein um 10 db höherer Pegel wird nun schließlich vom Menschen als doppelt so laut wahrgenommen. Das hierfür nötige Mehr an Leistung beträgt aber mehr als das 16-fache"

Mercedes E-Klasse Kombi

ich muss natürlich den Skoda Octavia Kombi (G-tec=mit Erdgasanlage - sofern Tankstelle auf den normalen Wegen vorhanden) vorschlagen. Das Auto ist extrem leise (jetzt auch noch - bei 170.000 km) und unerreicht sparsam und abgassauber.

Superb mit Lärmschutzverglasung und kleineren Benzin Motor. Mehr Platz gibst nicht, ist leise und sparsam.

Gruß. I.

Einen direkten Tipp habe ich jetzt leider nicht, was die Autowahl angeht. Ich würde eventuell von den 160 k/mh abweichen. Ich vermute mal, je schneller, desto lauter wird es im Innenraum. Die Auswahl in diesem Segment ist wirklich groß.

Zitat:

@Andreas.Weber schrieb am 1. Februar 2021 um 07:58:34 Uhr:

 

PS: Eines Verdopplung der Lautstärke wird nicht bei 2dB mehr wahrgenommen, wie oft behauptet wird. Es ist ein Märchen.

Was Du schreibst, ist vollkommen richtig, außer...

dB(A) ist keine physikalische Maßeinheit, sondern ein Konstrukt aus Physik und Biologie.

Die Biologie wurde mit Probanden durchgeführt, die den Knopf drücken sollen, wenn sie meinen, dass der Schall doppelt so laut sei. Der Proband drückt den Knopf für "Verdopplung" tatsächlich bei 6 dB(A) - oder auch bei 10 dB(A) - je nach Quelle, wer die Verdopplung beschreibt. Jeder Proband drückt anders. Zudem gibt es signifikante Unterschiede bei verschiedenen Frequenzen.

 

Alles in allem muss man beim "Auto leise machen" tatsächlich die 50% Energie aus der Schalleistung wegnehmen, um 3 dB Schalleistung zu reduzieren. Ebenso exponentiell steigt die Energie mit zunehmender Geschwindigkeit (Wind, Motor, Reifenabrollgeräusche). Dagegen erfolgreich anzukämpfen muss schon Maybach heißen.... Überschall ginge übrigens auch.

Für Normalsterbliche ist Mitteklasse bei 130 km/h finanzierbar, wenn er/sie/es lärmempfindlich ist. 66 dB ist übrigens auch nicht leise. Bei diesem Lärm muss man die Stimme schon erheben, um zu kommunizieren. Frauen reden üblicherweise mit 55 dB(A), Männer mit 60 dB(A).

75 dB(A) ist der normale Lärm in einer Produktion, z.B. bei der Platinenherstellung.

Die Anmerkung mit dem Kopfhörer war ein Scherz :-) Sollte mit der Zusatzbemerkung (die übrigens zu 100% zutrifft) klar geworden sein.

Wenn ich das noch richtig behalten habe:

Dezibel misst den Schalldruck. 10 db(A) mehr bedeutet eine Verdopplung des Schalldrucks, und dafür ist bei Hifi-Geräten die 10-fache Leistung nötig.

Der Mensch empfindet den Zuwachs aber nicht als doppelte Lautstärke, sondern eben höchst individuell bei niedriger und hoher Lautstärke.

Ob Töne und Geräusche eher angenehm oder unangenehm empfunden werden, ist wieder ein anderes Kapital. Ein leiser Brummton kann unangenehmer sein als das durchschnittliche Fahrgeräusch in größerer Lautstärke.

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