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Langstreckenfahrzeug günstig u2500€

Themenstarteram 12. November 2020 um 21:47

Moin,

Ich suche für den Sommer 2021 ein Langstreckenfahrzeug da ich gedacht hab so ein Roadtrip in die Ukraine wäre ganz cool(falls die Seuche mitspielt)

Ich habe 0 Ahnung von Autos und meine bekannten/ Freunde noch weniger deswegen wende ich mich verzweifelt an euch

Ich weiß 2500 is nicht viel Geld aber meine Ansprüche sind gering :D

Meine Ansprüche am besten ein bisschen Platz ( kein Van o.ä ) eher so Richtung limo- Kombi gedacht Baujahr egal zuverlässig sollte er die 2000km ( hin und zurück und bisschen bummeln) überstehen danach ist es mir relativ :D

Diesel wär gut :D so was ich jetzt von euch verlange sind konkrete Vorschläge plus am besten worauf man bei dem und dem Modell beachten sollte ja evtl auch nicht den Spritfresser... :)

Mit freundlichen Grüßen :D

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 13. November 2020 um 21:15

Zitat:

@xis schrieb am 12. November 2020 um 23:40:00 Uhr:

Für 2000 Euro nimmst einen Mietwagen und vom Rest des Geldes bezahlst Du den Trip.

Die meisten Mietwagen dürfen die EU nicht verlassen. Da musst Du also ein wenig suchen.

Ne das ist mir zu langweilig:D

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Für 2000 Euro nimmst einen Mietwagen und vom Rest des Geldes bezahlst Du den Trip.

Die meisten Mietwagen dürfen die EU nicht verlassen. Da musst Du also ein wenig suchen.

Für solche Touren braucht man Platz und erstklassige Sitze.Bei dem Budget gibt es nur noch Autos mit über 200t Km auf der Uhr.Dazu sollte der Motor auch den Sprit vertragen.Gerade in den ehemaligen russischen Ländern wird eine komische Brühe gefahren,die du schon am Geruch erkennst.Für sowas empfehle ich einen Volvo 850/V70 als Benziner.Dem 5 Zylinder kannst du alles andrehen,wenn es sein muß,auch Wodka.Ein simpler Saugbenziner macht meiner Meinung am meisten Sinn.Da kann eigentlich nichts kaputt gehen und wenn doch,kann das jeder Dorfschmied reparieren.Die Turbodiesel sind viel komplexer,mit den Turbos,Hochdruckpumpen oder Injektoren und bei der Spritqualität gilt es da vorsichtig zu sein.Ich würde auch auf eine funktionierende Klima achten,denn dort kann es sehr heiß werden.Den ganzen Tag mit offenen Fenstern,ist auch keine Lösung,denn der Staub ist dort schon gewaltig.

Aus Roadtriperfahrungen aus dem Ostblock und restliche Europa ... informiere dich mal ob es überhaupt so einfach in die Ukraine geht (Einreise)... Unsere Autos waren immer 1000 EUR und weit darunter ... jedoch musste vorher natürlich viel geschraubt werden...

Ich würde einfach wenn es soweit ist, schauen was in eurer Region so verfügbar ist ... die klassiker Toyota, Ford, Opel ... eigentlich egal, irgednwie ein auto mit dem geringsten Misstrauen...

Unsere Tourwagen waren ... in jungen Jahren verkraftet man ja eher unkompfortablere Autos ... Golf 2 Diesel, Alfa 156, Ford Fiesta, Toyota Starlet, Ford Mondeo, Opel Astra ...

die größe hängt ja auch davon ab was man vor hat, beim reinen Zelten, braucht man mehr Platz für den ganzen Krempel, wir sind bei den letzten Trips auf Unterkünfte ala Airb&B umgestigen, sind einfach unterm Strich günstiger als die ganzen Zeltplatzgebühren und um Welten komfortabler:cool:, da reichen dann auch Kleinwagen ... außerhalb von Autobahnland Schland, ist eh beim ~120 km/h Schluss, sofern es überhaupt AB gibt, bereits in Polen zieht sich vieles über Landstraßen ...

aber auch beim Zelten reicht ein Fiesta, wir waren immer 2-3 Autos, pro Auto 2 - 3 Personen... gerade im z.B. südlichen Italien, ist man froh kein Dickschiff durch die Gassen steuern zu müssen:D

Ich habe auch schon mehrere ähnliche Touren hinter mir. Die Autos kannst du dir auf meinem Profil ansehen, sie kosteten im Schnitt deutlich unter 1000 Euro, haben alle durchgehalten, und konnten meist noch gewinnbringend verkauft werden. Geschraubt wurde vorher eigentlich kaum, Augen zu und durch...

Ich würde auch sagen: wenn es so weit ist, ebay Kleinanzeigen beobachten (mehrmals täglich) und schnell sein, sobald ein gutes Angebot daherkommt. Wenn die Kiste dann bei der Besichtigung anspringt, fährt, bremst und lenkt, dann wird sie schon noch ein paar Kilometer verkraften. Für alles weitere gibts nen Schutzbrief oder ADAC plus. Und bis dahin solltest du dir rudimentäres Autowissen und easy fixes für ein paar übliche Probleme anlesen (Batterie streikt, Thermostat hängt, Auspuff abgefallen,...) , ganz ohne geht es halt doch nicht.

Und sonst würde ich nur sagen: mach es, das könnten einige der besten Tage deines Lebens werden. Bis in die Ukraine bin ich noch nicht gekommen, nur bis Moldawien, aber es war grandios.

Themenstarteram 13. November 2020 um 21:13

Zitat:

@tartra schrieb am 13. November 2020 um 10:18:53 Uhr:

Aus Roadtriperfahrungen aus dem Ostblock und restliche Europa ... informiere dich mal ob es überhaupt so einfach in die Ukraine geht (Einreise)... Unsere Autos waren immer 1000 EUR und weit darunter ... jedoch musste vorher natürlich viel geschraubt werden...

Ich würde einfach wenn es soweit ist, schauen was in eurer Region so verfügbar ist ... die klassiker Toyota, Ford, Opel ... eigentlich egal, irgednwie ein auto mit dem geringsten Misstrauen...

Unsere Tourwagen waren ... in jungen Jahren verkraftet man ja eher unkompfortablere Autos ... Golf 2 Diesel, Alfa 156, Ford Fiesta, Toyota Starlet, Ford Mondeo, Opel Astra ...

die größe hängt ja auch davon ab was man vor hat, beim reinen Zelten, braucht man mehr Platz für den ganzen Krempel, wir sind bei den letzten Trips auf Unterkünfte ala Airb&B umgestigen, sind einfach unterm Strich günstiger als die ganzen Zeltplatzgebühren und um Welten komfortabler:cool:, da reichen dann auch Kleinwagen ... außerhalb von Autobahnland Schland, ist eh beim ~120 km/h Schluss, sofern es überhaupt AB gibt, bereits in Polen zieht sich vieles über Landstraßen ...

aber auch beim Zelten reicht ein Fiesta, wir waren immer 2-3 Autos, pro Auto 2 - 3 Personen... gerade im z.B. südlichen Italien, ist man froh kein Dickschiff durch die Gassen steuern zu müssen:D

Ja also die Einreise ist kein Problem bin gebürtiger Ukrainer und es steht die Hochzeit von meinem Bruder an... Deswegen war Roadtrip sicher die falsche Bezeichnung:D da ich sicher 2 wochen bleibe muss viel Zeug mit :D aber vielen dank

Themenstarteram 13. November 2020 um 21:14

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 13. November 2020 um 11:34:30 Uhr:

Ich habe auch schon mehrere ähnliche Touren hinter mir. Die Autos kannst du dir auf meinem Profil ansehen, sie kosteten im Schnitt deutlich unter 1000 Euro, haben alle durchgehalten, und konnten meist noch gewinnbringend verkauft werden. Geschraubt wurde vorher eigentlich kaum, Augen zu und durch...

Ich würde auch sagen: wenn es so weit ist, ebay Kleinanzeigen beobachten (mehrmals täglich) und schnell sein, sobald ein gutes Angebot daherkommt. Wenn die Kiste dann bei der Besichtigung anspringt, fährt, bremst und lenkt, dann wird sie schon noch ein paar Kilometer verkraften. Für alles weitere gibts nen Schutzbrief oder ADAC plus. Und bis dahin solltest du dir rudimentäres Autowissen und easy fixes für ein paar übliche Probleme anlesen (Batterie streikt, Thermostat hängt, Auspuff abgefallen,...) , ganz ohne geht es halt doch nicht.

Und sonst würde ich nur sagen: mach es, das könnten einige der besten Tage deines Lebens werden. Bis in die Ukraine bin ich noch nicht gekommen, nur bis Moldawien, aber es war grandios.

Oha krass :D vielen Dank für deine Tipps

Themenstarteram 13. November 2020 um 21:15

Zitat:

@xis schrieb am 12. November 2020 um 23:40:00 Uhr:

Für 2000 Euro nimmst einen Mietwagen und vom Rest des Geldes bezahlst Du den Trip.

Die meisten Mietwagen dürfen die EU nicht verlassen. Da musst Du also ein wenig suchen.

Ne das ist mir zu langweilig:D

Hat überhaupt einer Erfahrung mit Mietwagen hier in DE mieten und Richtung Ostblock fahren? Ich kann mir vorstellen bei denen gehen alle Alarmglocken an, wenn man das anfragt? Entweder sagen sie gleich Nein, oder heftige Aufschläge/SB?

Zitat:

@tartra schrieb am 14. November 2020 um 09:41:41 Uhr:

Hat überhaupt einer Erfahrung mit Mietwagen hier in DE mieten und Richtung Ostblock fahren? Ich kann mir vorstellen bei denen gehen alle Alarmglocken an, wenn man das anfragt? Entweder sagen sie gleich Nein, oder heftige Aufschläge/SB?

Die Frage ist wo fängt der Ostblock an. Solange es die EU ist kein wirkliches Problem, allerdings bei eingeschränkter Fahrzeugauswahl. Aufschläge auch keine nur eben kein Mercedes oder VW, dafür Skoda oder Ford.

Kannst alles nehmen. Es gibt da nicht das optimale Fahrzeug, da in dem Preisbereich sowieso nur noch der Zustand zählt. Also vor Kauf bestenfalls in einer Werkstatt durchchecken lassen.

Normalerweise rate ich bei kleinem Budget zu einem verbreiteten/soliden Kleinwagen (Corsa, Fiesta). In deinem Fall empehle ich eher das Gegenteil. Nimm ruhig irgendwas unbeliebtes aus der Mittelklasse. Etwaig höhere Folgekosten sind für dich offensichtlich nicht so relevant. Selbst ein bisschen Rost wäre demnach nicht dramatisch. Verbrauch kann dir auch egal sein. Wenn der Wagen 1l/100km mehr schluckt macht das auf deinem gesamten Roadtrip 20-30€ aus - der Gegenwert eines Satzes Scheibenwischer. Die Frage Benzin/Diesel oder Verbrauch ist bis auf Extremwerte tatsächlich irrelevant.

Ich würde da tatsächlich an verschmähte Mittelklasse denken (Mazda 6, Avensis, Laguna, 407, C5, vielleicht auch Vectra und Mondeo).

Nach kurzer Recherche ist die Auswahl für <2000€ mit einem Jahr TÜV und passablen Zustand bei Mazda 6, 407, Vectra C, Mondeo ausgezeichnet. Den Roadtrip sollten die gut überstehen.

Nen VW Golf III oder Passat 35i als 1.8 Benziner mit 75 oder 90PS oder nen Audi 80 2.0 mit 90PS oder A6 2.0 mit 101PS,auch als Benziner

Gehören noch in die Kategorie leistungsarm und schadstoffreich,dafür bringt die aber auch nicht allzu viel um

Sind noch altmodische und übersichtliche Zentraleinspritzer,da hast zumindest da wenig Probleme

Nen Fehlerspeicher haben die auch schon,wobei da aber auch fast nichts drin steht :D

Is bei ner Lambdasonde,nen Drosselklappenpoti und paar Temperaturgebern aber auch kein Hexenwerk

 

Vieles kannst an Wartung und vorbeugenden Reparaturen auch selbst noch machen,letzteres wären sowas wie Vergaserflansch,Benzinpumpe,Zündspule oder Zündanlassschalter

Mit bisschen Geschick,Werkzeug,Lektüre und Unterstützung durch Bekannte, Freunde oder auch Internetforen bekommt man deinen derzeitigen Wissenstand sicher noch bisschen aufgewertet ;)

Ne Garantie,dass während des Trips nix kaputt geht,gibts natürlich nicht,aber zumindest bekommt man solche Koffer mit so Bauerntechnik immer irgendwie,irgendwo und irgendwann zum Laufen

Beim Ford Focus bin ich mir nicht sicher,aber den Mondeo gab es auch relativ lang mit so einfachen Motoren und simplen Fahrwerken

Themenstarteram 14. November 2020 um 14:36

Zitat:

@Abkueko schrieb am 14. November 2020 um 10:01:38 Uhr:

Kannst alles nehmen. Es gibt da nicht das optimale Fahrzeug, da in dem Preisbereich sowieso nur noch der Zustand zählt. Also vor Kauf bestenfalls in einer Werkstatt durchchecken lassen.

Normalerweise rate ich bei kleinem Budget zu einem verbreiteten/soliden Kleinwagen (Corsa, Fiesta). In deinem Fall empehle ich eher das Gegenteil. Nimm ruhig irgendwas unbeliebtes aus der Mittelklasse. Etwaig höhere Folgekosten sind für dich offensichtlich nicht so relevant. Selbst ein bisschen Rost wäre demnach nicht dramatisch. Verbrauch kann dir auch egal sein. Wenn der Wagen 1l/100km mehr schluckt macht das auf deinem gesamten Roadtrip 20-30€ aus - der Gegenwert eines Satzes Scheibenwischer. Die Frage Benzin/Diesel oder Verbrauch ist bis auf Extremwerte tatsächlich irrelevant.

Ich würde da tatsächlich an verschmähte Mittelklasse denken (Mazda 6, Avensis, Laguna, 407, C5, vielleicht auch Vectra und Mondeo).

Nach kurzer Recherche ist die Auswahl für <2000€ mit einem Jahr TÜV und passablen Zustand bei Mazda 6, 407, Vectra C, Mondeo ausgezeichnet. Den Roadtrip sollten die gut überstehen.

Vielen Dank:) deine Nachricht hat meine Meinung gut unterstützt

Denke da auch eher an Kompakt- oder Mittelklasse. Kombi wäre vielleicht ganz nett, um mal drinnen schlafen zu können?

Verbrauch und Kraftstoffart würde ich eher hinten anstellen, auch weil Sprit ab der polnischen Grenze deutlich billiger ist und der Verbrauch bei max. 130 kmh auch nicht utopisch sein wird.

Zitat:

@emil2267 schrieb am 14. November 2020 um 13:50:46 Uhr:

...

Beim Ford Focus bin ich mir nicht sicher,aber den Mondeo gab es auch relativ lang mit so einfachen Motoren und simplen Fahrwerken

Kann man alles nehmen , ich würde garnicht mehr so alte Autos wie Golf 3 nehmen ... die sozialistischen planwirtschaft Brüderstaatenzeiten:D sind bei denen auch schon ewig vorbei und bei "modernen" Problemen, wie Eletronikfehler sind auch erstaunlich viele Hinterhofschrauber up-to-date ... ;)

Bereits vor ~5 Jahren war die letzte Tour durch Polen, Litauen, Lettland ... und im Hinterland fahren eine menge moderne Autos, verhältnismäßig viele Lexus und Toyota Hybride und was mir noch aufgefallen ist erstaunlich viele Alfas 156, 159, 147 ... die sind halt billig und die scheinen mit Rep´s an diesen Fahrzeugen keine Probleme zu haben, obwohl zumindest die Alfa nun nicht gerade für mega robuste Fahrwerke und Technik bekannt sind ... :D

Danach würde ich durchaus schauen, wir hatten passend für den Italientrip einen alten Alfa 156, die dinger bekommt man echt spot billig und haben ein wirklich schönes Fahrwerk auch mit viel Beladung ... und wenn es eh kein Auto für mehre Jahre sein soll, wär mir z.B. Rost sowas von egal...;)

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