kühlwasser kocht bei standheizungsbetrieb

Volvo S60 1 (R)

hallo V70 fahrer
vorab wollt ich sagen das ich mechaniker bin in einer freien werkstatt
hab ein großes problem mit nen V70 D5 bj 2004 und hat ca 131000km runter
und zwar der kunde bemängelt das er alle 2 tage 1 liter kühlflüssigkeit nachfüllen muss und die warnlampe angeht nach dem er ins vorgewärmte auto steigt
haben erst auf ZKD getippt aber mit dem C02 tester nix gefunden der motor ist komplett sauber kein schmutz schon fast zu sauber für 130tkm.
WAPU, standheizung, kühler und andere schläuche und verbindungen nach geschaut aber alles trocken kein äußerlichen wasserverlust.
wir haben schon den halben innenraum zerlegt um zu schauen ob der wärmetauscher undicht ist, ist aber staub trocken (unterm teppich)
nun haben wir die standheizung manuell gestartet nach ca. 45 minuten fängt die Kühlflüssigkeit an zu kochen und drückt sich aus dem Ausgleichsbehälter. temperatur war aber nur kurz vor 90 grad aber motor war schon sehr warm.
nachdem motor gestartet hatten fiel die Kühlflüssigkeit unter minimun.

wir wissen einfach nicht weiter und die beim volvo händler wissen auch nicht mehr so wirklich weiter

was könnte es denn sein?
danke im vorraus

24 Antworten

ausgleichsbehälterdeckel wäre sehr sehr einfach. da ist doch ein überdruckventil. wenn das funktioniert dann sollte es erst bei über 100 grad kochen. wenn das defekt ist dann kochts halt schon bei 100 grad...

wäre zumnindest ein versuch wert

an der standheizung selber ist meiner ansicht nach eine temperatursicherung - die kaputtgeht wenn eine gewisse temperatur übersteigt. über diese geht direkt die kraftstoffpumpe. die hatte ich bei der fehlersuche als allererstes ausgetauscht - ist zwar in den kabelbaum fix integriert - hier gibt es aber bei volvo einen reparatursatz !

gruß

haben jetzt den wärmetauscher neu bestellt
die standheizung schaltet bei 74 grad ab laut tester
der ausgleichsbehälter läuft über nur bei standheizungsbetrieb. wenn man fährt bei ausgeschalteter standheizung bleibt alles normal bleibt also bei max.
im standheizungsbetrieb läuft ja der behälter über aber sobald man den motor startet sinkt der pegel auf minimum warum auch immer und wenn man zur gleichen zeit so ein CO2 test macht reagiert der!

gruss

hi,
die Standheizung schaltet schon bei 74 Grad ab?!, dass finde ich fur den Überhitzungsschutz sehr früh. Welchen Wärmetauscher willst Du erneuern?, den vom Innenraum??????

hallo

genau bei 74 grad war schluss
ich mein die brennkammer! laut volvo und eberspächer hies es wärmetausher.
das ist das letzte was noch gehen würde dann wissen wir echt nicht mehr weiter.

gruss

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Hallo HardyV8,

was hat der Tausch der Brennkammer ergeben. Ist das Problem gelöst?
Ich habe auch einen Überdruck im Kühlsystem und sowie CO ist nachweisbar. Nachdem ich bereits die ZKD ausgetauscht habe liegt jetzt meine Vermutung ebenfalls bei der Brennkammer. Ggf. besteht hier ein Haarriss und die Verbrennungsgase aus der SH werden in das Kühlsystem gedrückt.
Gruß

hallo
das haben wir dann auch vermutet haben die brennkammer getauscht und dann war ruhe
gruss

Hej

jetzt hab ich das gleiche Problem wieder! Alle paar Tage im Standheizungsbetrieb Wasser auffüllen.
Gesten in der Früh mal aktiviert und beobachtet, nach 20min tropft es aus dem Kühlwasserbehälter.

Welche Brennkammer habt ihr da getauscht? Ich hab einen NEUEN Brennereinsatz, der hat aber wohl mit dem Wasser nichts zu tun. Wasserpumpe sollte auch gut funktionieren - wenn die nicht machen würde wäre es ja nicht warm im Auto - Funktion ist ansonst 1a.

Ich verstehe nicht, wie die kleine Heizung so einen Druck erzeugen kann. Bei 96° schaltet die ja sowieso ab....

Gruß

Die Brennkammer ist quasi der untere Teil des Gehäuses.

Ok, danke. Diesen Ersatzteil gibt es nicht mehr!

Und wie kann man sich das erklären? Wie kann die Heizung so einen Druck aufbauen - kann ich mir physisch gerade nicht erklären

Mal sehen ob ich hier weiterhelfen kann,
ich hatte bei meiner Standheizung V70 D5 2002 das gleiche Phänomen, Standheizung eingeschaltet und beim Wegfahren die Meldung zu wenig Kühlflüssigkeit, also nachfüllen. Jedes Mal, wenn sich die Standheizung eingeschaltet hat.
Also auch, wenn der Zuheizer zu Beginn das Kühlwasser auf Temperatur brachte.
Ein Jahr zuvor schon den Brenner bei der Standheizung gewechselt.
Was war, in der Standheizungseinheit (Behälter um den Brenner) windet sich die Kühlwasserrohrleitung die vom Brenner erhitzt wird. Genau in dieser Kühlwasserrohrleitung war ein Loch, dass sich aber erst bei der Ausdehnung des Wassers bemerkbar machte. Im kalten Zustand war das kleine Loch nicht sofort erkennbar.
Genau diesen Behälter habe ich mir von einem gebrauchten besorgt, Brenner wieder rein und seither kein Kühlwasserverlust.
Weil die Standheizung bei Kurzstrecken sowieso immer raucht, hat man auch nicht gleich an diesen Fehler gedacht.

Vielleicht ein weiteres Puzzleteil zur Lösung.

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