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Kratzer an der Stoßstange Fahrerflucht BITTE DRINGEND UM HILFE!

Themenstarteram 19. September 2017 um 12:33

Hallo,

-mir und meiner Freundin sind einige Kratzer an der Frontstoßstange rechts aufgefallen. Die Kratzer sind definitiv frisch!

-Unser Auto ist Schwarz, bei den Kratzern sind rote Lackspuren aufzufinden.

-Meine Freundin benutzt das Auto seit einer Woche u. ist heute während Ihrer Pause auf Ihrem Firmenparkplatz rumgelaufen und hat alle roten Autos begutachtet, dabei ist Sie auf ein Fahrzeug gestoßen dass die selben Kratzer, in der selben Höhe an der Frontstoßstange links aufweißt. Schwarze Lackspuren sind auf dem roten PKW ebenfalls vorhanden.

-Vermutlich ist der Vorfall passiert als der rote PKW einparken oder ausparken wollte. Passt ja auch zusammen wenn die beiden PKW´s vorwärts einparken und die Kratzer sich einmal vorne rechts auf der Stoßstange und einmal vorne links auf der Stoßstange befinden.

-Sie hat von den Kratzern des roten PKW´s Fotos geschossen und den Fahrer ausfindig gemacht, dieser behauptet nun seine Frau sei für die Kratzer verantwortlich.

-Meine Freundin hat nun Angst die Polizei zu kontaktieren und diese Vermutung zu äußern es sei dieser "Arbeitskollege" evtl. gewesen sein kann.

-Ich weiß die Polizei nimmt Lackproben und vergleicht diese und kann dann nachweisen dass die beiden Fahrzeuge in dieses Vorfall verwickelt waren, jedoch kann der "Arbeitskollege" auch behaupten meine Freundin sei es gewesen!

-Kann man irgendwie nachweisen dass der eine PKW bei diesem Aufprall stand?

-Außerdem hat der nette "Arbeitskollege" immer eine Stunde später Feierabend jedoch kann er auch später dazugeparkt oder früher Feierabend gemacht haben. Zweifelslos beweisen lässt es sich jedoch glaube ich nicht. Eine Firmenfeier gab es auch noch vor einigen Tagen, dort kamen auch alle Mitarbeiter nach Feierabend nochmals Abends zur Firma.

-Was können wir nun tun? Hat jemand einen guten Rat?

-Ich möchte definitiv der Polizei diese Vermutung zutragen jedoch will das meine Freundin nicht!

-Bilder werde ich noch heute hochladen

Liebe Grüße

Olaf

Beste Antwort im Thema

Finde es immer lustig, wie man vom Opfer zum Täter wird ... Jetzt hat SIE das Betriebsklima zerstört, weil sie ihn auf seinen Unfall/Fahrerflucht angesprochen hat. Das der Täter das Betriebsklima schon vorher, durch das nicht melden des Unfalles zerstört hat, ist egal ;) ... einfach sich alles gefallen lassen und aus eigener Tasche zahlen, dass macht der Deutsche ja gerne. Vielleicht sollte sie sich noch bei dem Kollegen nun mit einem Blumenstrauß entschuldigen und ihm 500€ für die Ausbesserung seines Schadens geben?

Was ich gemacht hätte: "Polizei zum Parkplatz rufen, Schaden zeigen und das andere Fahrzeug. Lackproben nehmen lassen und schauen was die Polizei sagt/macht. Warum soll ich durch das Fehlverhalten andere bluten und das alles so hinnehmen?

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Da deine Freundin den Fahrer bereits angesprochen hat, würde ich mich beeilen die Polizei einzuschalten. Wenn der Kollege die Stelle von den schwarzen Lackspuren reinigt wird der Beweis nur schwerer. Gewarnt ist er nun ja.

Das ist natürlich eine gewisse Zwickmühle.

Prinzipiell kann ein Gutachter, evtl. auch ein Polizist, sehen ob die Spuren zueinander passen und auch erkennen in welche Richtung die Kratzer entstanden sind. Daraus kann dann evtl. auch abgeleitet werden, welches Auto stand und welches fuhr.

Wenn man ganz sicher ist, dass man den Schaden nicht evtl. doch selbst verursacht hat, kann man den Verdacht selbstverständlich auch der Polizei melden.

Ob die bei sowas allerdings Lackproben nehmen bezweifle ich.

Man sollte sich aber bewusst sein, dass das Kollegenverhältnis dann u.U. vergiftet ist, insbesondere wenn der andere nicht der Schädiger war.

Eine weitere Möglichkeit wäre den Verdacht und den Schaden der gegnerischen Versicherung zu melden - hat natürlich ohne konkrete Beweise ein gewisses "Geschmäckle".

Ich persönlich würde zuerst nochmal den Kontakt suchen und dann entscheiden wie ich weiter vorgehe.

edit

Smart Repair, 200.- €, gut ist. Dafür das Betriebsklima versauen und jemand, der vielleicht nichts gemacht hat polizeilich belasten - eher nicht.

Deine Freundin muss ja nicht den Kollegen "anschwärzen", sondern nur bei der Anzeige das Auto angeben,welches die entsprechenden Spurenaufweist. Um den Rest kümmert sich dann schon die Polizei.

Zitat:

-Meine Freundin hat nun Angst die Polizei zu kontaktieren und diese Vermutung zu äußern es sei dieser "Arbeitskollege" evtl. gewesen sein kann.

Nachdem sie den Kollegen ja schon angesprochen hat, wird er 1 und 1 zusammenzählen können, wie die Polizei jetzt auf genau ihn kommt …

Ich würde erst einmal mit deinem Wagen neben den anderen fahren und schauen ob es die gleiche Höher der Kratzer sind und wie sieht es mit der Länge aus.

Wenn sich dann raus stellt dass das nicht übereinstimmt hast du Wirbel um nichts gemacht und Ärger mit einem Kollegen auch noch.

Danach, wenn es passt, kannst du den Kollegen noch einmal ansprechen, es ihm zeigen und ihm sagen das du vermeiden möchtest eine Anzeige wegen Beschädigung mit Fahrerflucht aufzugeben. Wer auch immer gefahren ist, es kommt ja auf den Schaden an. Vielleicht ist so ja auch eine Einigung möglich.

Zitat:

@Mochiavelli schrieb am 19. September 2017 um 12:33:10 Uhr:

-Ich weiß die Polizei nimmt Lackproben...

Ob die Polizei bei einem relativ geringen Schaden und das zudem auch noch auf einem Firmenparkplatz (nicht öffentlich zugänglich/Privatgelände?) Lackproben nimmt ist fraglich...

Zitat:

...jedoch kann der "Arbeitskollege" auch behaupten meine Freundin sei es gewesen!

Korrekt...deine Freundin hat hier die Beweislast wenn sie Ansprüche stellt!

Und ganz lustig wirds, wenn dann Sprüche kommen wie:

"Die...

Zitat:

...benutzt das Auto seit einer Woche...

...kann die Abmessungen noch garnicht richtig einschätzen, rammt mein Auto beim Einparken und will mir das in die Schuhe schieben!"

Insofern würde ich das wie Kai R. halten!

Zitat:

@Kai R. schrieb am 19. September 2017 um 13:24:07 Uhr:

Smart Repair, 200.- €, gut ist. Dafür das Betriebsklima versauen und jemand, der vielleicht nichts gemacht hat polizeilich belasten - eher nicht.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Zitat:

@tomold schrieb am 19. September 2017 um 20:21:19 Uhr:

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Doch... die versprochenen Bilder :D

Zitat:

@Kai R. schrieb am 19. September 2017 um 13:24:07 Uhr:

Smart Repair, 200.- €, gut ist. Dafür das Betriebsklima versauen und jemand, der vielleicht nichts gemacht hat polizeilich belasten - eher nicht.

Also wenn es der Kollege war, den die Freundin des TE im Verdacht und auch angesprochen hat, dann wäre für mich das Betriebsklima schon jetzt versaut.

Finde es immer lustig, wie man vom Opfer zum Täter wird ... Jetzt hat SIE das Betriebsklima zerstört, weil sie ihn auf seinen Unfall/Fahrerflucht angesprochen hat. Das der Täter das Betriebsklima schon vorher, durch das nicht melden des Unfalles zerstört hat, ist egal ;) ... einfach sich alles gefallen lassen und aus eigener Tasche zahlen, dass macht der Deutsche ja gerne. Vielleicht sollte sie sich noch bei dem Kollegen nun mit einem Blumenstrauß entschuldigen und ihm 500€ für die Ausbesserung seines Schadens geben?

Was ich gemacht hätte: "Polizei zum Parkplatz rufen, Schaden zeigen und das andere Fahrzeug. Lackproben nehmen lassen und schauen was die Polizei sagt/macht. Warum soll ich durch das Fehlverhalten andere bluten und das alles so hinnehmen?

Zitat:

@NeoHazard schrieb am 20. September 2017 um 08:12:34 Uhr:

Finde es immer lustig, wie man vom Opfer zum Täter wird ...

Ich finde es immer wieder traurig, dass erwachsene Menschen solche Kleinigkeiten nicht einfach selbst regeln können. Was machen die, wenn mal ein richtiges Problem auftaucht.

Zitat:

@f355 schrieb am 20. September 2017 um 09:48:37 Uhr:

 

Ich finde es immer wieder traurig, dass erwachsene Menschen solche Kleinigkeiten nicht einfach selbst regeln können. Was machen die, wenn mal ein richtiges Problem auftaucht.

Ich persönlich würde diesen Vorfall nicht als "Kleinigkeit" unter den Teppich kehren. Und das finde ich fast noch trauriger, ja sogar lächerlich, daß hier Aussagen auftauchen "Smartrepair, 200 Euro und der kollegiale Frieden wird nicht gestört"

Klar möchte man mit seinem Kollegen ein gutes Arbeitsklima haben, aber warum soll der Geschädigte für Schäden aufkommen, welche ein Anderer verursacht hat.

Ich kann Euch ja auch eine Delle in die Türe treten und sagen "Stellt Euch nicht so, ist ja nur ne "Kleinigkeit" und dank Smartrepair und 200 Euro erledigt"

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