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Kleinwagen bis 2000€ (1. Auto)

Themenstarteram 14. November 2018 um 12:53

Guten Tag,

ich brauche euren Rat.

Meine Freundin (18) ist kurz davor ihren Führerschein zu machen und nun muss das erste Auto her.

Mein Budget liegt bei ca. 2000€.

Anforderungen: Servolenkung

ABS

Airbags...

Klein

TÜV

günstiger Unterhalt

und sollte möglichst lange halten

Bis jetzt habe ich folgende Autos gefunden die mir/ihr zusagen : Mitsubishi Colt Cz3

Citroen C1

Peugeot 107

Jezt die frage was ist besser und welche Modelle sind noch zu empfehlen ?

Besonders viel auswahl gibt es in der preisklasse ja verständlicherweise nicht.

 

Vielen Dank schonmal

Gruß

Beste Antwort im Thema

In der Preisklasse kauft man nicht nach Marke oder Modell, sondern nur nach technischem Zustand.

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Die sind erstmal gar nicht sooo verkehrt, wenn man für den Preis wirklich was vernünftiges bekommen sollte!

Mitunter gibt es zum bessere Preis-Leistung in der Kompaktklasse!

Bekannter hat 'nen Peugeot 106 gekauft (gut 1.000 €) mit allem oben genannten außer Servolenkung, was aber bei knapp 3 bar Luft in den 155er Reifen (Spritsparer) so gut wie nicht nicht auffällt (außer beim Drehen der stillstehenden Räder, aber kaum rollen die bißchen, merkst da kaum einen Unterschied zu Servolenkung = in 99,9 % der Fahrtzeit/-strecke also absolut unnötig)

Themenstarteram 14. November 2018 um 14:02

Welche Modelle wären das denn in der Kompaktklasse ?

In der Preisklasse kauft man nicht nach Marke oder Modell, sondern nur nach technischem Zustand.

Zitat:

@Invidias schrieb am 14. November 2018 um 12:53:01 Uhr:

Anforderungen: Servolenkung

...

 

Bis jetzt habe ich folgende Autos gefunden die mir/ihr zusagen : Mitsubishi Colt Cz3

Citroen C1

Peugeot 107

Jezt die frage was ist besser

1. Servo sollte bei so nem motorisierten Schuhkarton verzichtbar sein

2. besser ist das Auto, das bis zuletzt besser in Schuss gehalten wurde und keinen abssehbaren Reparaturbedarf hat

(kann man nur offline einschätzen)

Wie lange soll das Auto gefahren werden ?

Meine Freundin hat sich frisch nach dem Führerschein einen VW Polo mit 250t km und neuem TÜV für 900€ gekauft. Dazu haben wir noch spottbillig ein paar Winterreifen gekauft. Den Wagen ist sie 1,5 Jahre gefahren bis der TÜV fast weg war und dann haben wir ihn beim Fähnchen Händler für 500€ verkauft.

Die 500 hat sie dann als Anzahlung für einen Fiat Punto Jahreswagen genommen, der hat jetzt schon so viele Probleme bereitet das ich gar nicht drüber nachdenken will. Also mein Tipp wäre schon mal keinen Fiat nehmen, ist aber aufgrund meines persönliches Traumas so ;)

Vielleicht lieber wirklich einen ganz billigen für 1000€ nehme, ein Jahr fahren für etwas Fahrpraxis und dann einen günstigen jungen gebrauchten finanzieren nach einem Jahr und dafür die übrigen 1000€+X als Anzahlung nutzen. (Je nach beruflicher Situation).

Ein 2000€ Fahrzeug würde ich auch nicht mehrere Jahre fahren wollen, spätestens wenn die erste große Sache kaputt geht guckt man oft doof aus der Wäsche bzw. ist jede größere Sache dann schon fast ein wirtschaftlicher Totalschaden und dann muss man weitergucken und hat sowas meist nicht eingeplant.

Tja siehstemal, hätt' man lieber dem Polo nochmal TÜV "spendiert" (und bissl Rostvorsorge) ;-)

(ok, hinterher is man immer schlauer)

Das mit dem "wirtschaftlichen Totalschaden" bzw. "Reparatur teurer als Fahrzeugwert" is aber auch immer Ansichtssache, grad bei günstigen Autos. Denn so gesehen hätt ich meinen (16-jähriger 300 €-Wagen) schon mehrmals wegschmeißen müssen bzw. gar nicht erst kaufen dürfen (300 € Kaufpreis und gleich mal 700 reingesteckt . . . schön blöd !? NEIN !).

Jetzt fahr ich den ('89er 318i, siehe unten) schon 13 Jahre . . . Ersatzteile gibt's gebraucht reichlich und fast geschenkt (gebrauchtes Getriebe 30 €, Einbau 3 h) . . . was will man mehr . . . alles andere wäre Luxus.

(Automatik, Klima, Servo, elektrische Helferlein aller Art usw. mögen ja ganz nett sein, aber eben auch alles Sachen, die mal kaputtgehen können . . . (Luxus)Kosten, die nicht unbedingt nötig werden, wenn man so Zeugs gar nicht erst drin-/dranhat)

Bei meinem 2.000 € Fahrzeug (= Gesamtkosten in 13 Jahren inkl. Kaufpreis !) KANN gar nix teures mehr kaputtgehen :p . . . selbst 'nen kompletten Motor bekommt man schon für 200 € (und der Einbau ist auch kein Hexenwerk).

Vielgebautes Low-Tech Fahrzeug laaaaaaang zu fahren ist also gar nicht teuer :D

. . . wenn da die Luxus-Ansprüche vieler Leute nicht immer wären . . . um dann doch auch nur von A nach B zu fahren . . . ok, klimatisiert und mit Servo und mit el.FH und rostfreiem Lack und und . . . und : mit im Endeffekt oft mit höheren Kosten . . .

Zitat:

@Strykaar schrieb am 15. November 2018 um 11:25:22 Uhr:

Meine Freundin hat sich frisch nach dem Führerschein einen VW Polo mit 250t km und neuem TÜV für 900€ gekauft. ... Den Wagen ist sie 1,5 Jahre gefahren bis der TÜV fast weg war und dann haben wir ihn beim Fähnchen Händler für 500€ verkauft.

ok, ich weiß nicht, in welchem Zustand das Auto war ...

Was war denn der Verkaufsgrund?

Welche Mängel standen einer weiteren Nutzung (und der dazu erforderlichen Erneuerung der HU) entgegen?

Moin,

Wen juckt das jetzt noch und wieso sollte das den TE interessieren? ;) Das ist ja nicht mal am Rande interessant.

Grundsätzlich - es gibt bei bis 2000€ kein wirkliches besser oder nicht so gut. Es gibt genau drei Fälle - der erste - kaufen, weil Zustand dem Preis entsprechend gut ist; nicht kaufen, weil kurz vorm Tod und Nie kaufen, weil war niemals gut.

In die letzte Kategorie fallen:

Fiat Stilo, Renault Clio II, Renault Megane II, Peugeot 307 und alle Corsa mit 3-Zylinder Motor.

Alles andere geht, wenn es zufriedenstellend dasteht. Sowohl Mitsubishi Colt, Citroen C1 und Peugeot 107 sind ansich ordentliche Autos. Aber - das Angebot unter 2000€ ist meistens mieserabel - also musst du da sehr genau hinsehen (um 2500 sind die meistens fairer vom Zustand). Bei C1 musst du v.a. drauf achten, wie der Ausgestattet ist - den gab es nämlich in Supersparversionen, die besonders gerne von Pflegediensten gefahren wurden - da ist manchmal wirklich nix drin v.a. auch bzgl. Safety z.T. sehr nackig. Dann gibt es eigentlich immer bessere Alternativen.

Kompaktklasse meint auch Golfklasse.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 15. November 2018 um 12:51:58 Uhr:

Bei C1 musst du v.a. drauf achten, wie der Ausgestattet ist - den gab es nämlich in Supersparversionen, die besonders gerne von Pflegediensten gefahren wurden - ...

Wobei mich da nicht nur die (nicht vorhandene) Ausstattung stören würde, sondern auch und vor allem, dass der Einsatz beim Pflegedienst sehr verschleißintensiv sein kann:

alle 20 Min eine Kurzstrecke zum nächsten Patienten

(evtl. soooo kurz, dass der Motor nie richtig warm wird)

wen stören Bordsteinkanten, wenn man nur SCHNELL mal für 15 Minuten das (nicht eigene) Auto wo abstellen muß?

usw.

Zitat:

@camper0711 schrieb am 15. November 2018 um 12:14:52 Uhr:

Zitat:

@Strykaar schrieb am 15. November 2018 um 11:25:22 Uhr:

Meine Freundin hat sich frisch nach dem Führerschein einen VW Polo mit 250t km und neuem TÜV für 900€ gekauft. ... Den Wagen ist sie 1,5 Jahre gefahren bis der TÜV fast weg war und dann haben wir ihn beim Fähnchen Händler für 500€ verkauft.

ok, ich weiß nicht, in welchem Zustand das Auto war ...

Was war denn der Verkaufsgrund?

Welche Mängel standen einer weiteren Nutzung (und der dazu erforderlichen Erneuerung der HU) entgegen?

Verkaufsgrund war in erster Linie, dass sie einen neueren Wagen wollte mit Klima und das wir größere Kosten beim Polo vermeiden wollten. Wir haben den Wagen nie checken lassen, im großen und ganzen war der Zustand ok, soweit man das als Laie sagen kann. Durch die Geräuschkulisse rechnete ich aber eigentlich jeden Tag mit dem schlimmsten. Für uns war klar das in so ein Auto kein einziger Cent an Unterhalt fließen wird.

Es ist auch ein scheiß Gefühl, wenn man jeden Abend vorm Einschlafen noch mal kurz beten muss, dass am nächsten Morgen das Auto anspringt und man ohne Panne auf die Arbeit und wieder Heim kommt.

Wenn die Kiste dann abnippelt wäre kein Ersatz da gewesen und meine Freundin war beruflich auf das Auto angewiesen. Dann mal 1-2 Wochen nach Ersatz suchen und Wartezeit bei der Zulassung standen völlig ausser Frage.

Somit war klar, dass der Wagen weg kommt bevor der TÜV abläuft. Mit 6 Monaten TÜV gibt's etwas mehr als wenn er garkeinen mehr hat. Wir hatten auch keine Lust zu pokern und zu hoffen das der Wagen über den TÜV kommt ohne was dran zu machen. War von vorne herein als ein Übungsauto für die ersten 1-2 Jahre angedacht gewesen und zu dem Zeitpunkt war sie auch noch in der Ausbildung ohne unbefristeten Vertrag, weshalb wir auch nichts finanziert haben ;)

 

Zitat:

@Invidias schrieb am 14. November 2018 um 14:02:19 Uhr:

Welche Modelle wären das denn in der Kompaktklasse ?

Für 2000€ kämen mir Golf IV/Seat Leon, Ford Focus und Astra G in den Sinn.

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 15. November 2018 um 14:13:25 Uhr:

Zitat:

@Invidias schrieb am 14. November 2018 um 14:02:19 Uhr:

Welche Modelle wären das denn in der Kompaktklasse ?

Für 2000€ kämen mir .../Seat Leon, ... in den Sinn.

Wären hier nicht gewisse Motorvarianten (mit "Problemketten") auszuschließen?

Nicht dass die "Guten" für 2.500 Euro am Budget scheitern ... und der TE dann eine 1.900 Euro-Kiste mit sich bereits ankündigendem Steuerkettenschaden erwischt ...

Themenstarteram 15. November 2018 um 16:36

Gut vielen dank erstmal an alle für die Mühe.

Es gibt ja wie von Rotherbach erwähnt einige "No-go" Modelle die bekannterweise sehr anfällig sind.

Irgendwie muss man die Suche ja eingrenzen weswegen ich nach weiteren empfehlungen gefragt habe.

Ich geh mir die Tage mal einen Colt Cz3 1.1 der bei mir um die ecke steht anschauen, vorab schonmal tips wodrauf man bei diesen Modell besonders genau achten sollte ?

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