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kleines sportliches Auto für 10.000€

Themenstarteram 23. Januar 2017 um 1:30

Hallo,

 

so, wir habens mitten in der Nacht und ich kann nicht schlafen, was könnte es besseres geben als sich auf einem Auto-Forum anzumelden und sich über das Auto, das man sich eventuell vielleicht wenn überhaupt in einem Jahr kauft? Nix. Richtig. Hier bin ich.

 

Ich bin bald 18 Jahre alt und fahre ab Spätsommer 2018 (ja `18) entweder täglich 75 km an die DHBW und zurück oder 53 km zu meinem Praxispartner und zurück. Ich suche für meine ersten Jahre als Teilnehmer im Straßenverkehr ein kleines schnittiges Auto. Eben ein "Spaß-Auto". Meine Freundin hat einen alten MX-5 von 2001 (lasst mich lügen...) und der gefällt mir super! Will aber nicht genau das selbe Auto... BMW Z3? was gäbe es da sonst noch so?

 

Mein Vater ist Beamter, man könnte das Auto über ihn versichern, was anscheinend Geld sparen würde. (Kenn mich da so garnicht aus...)

 

Mein Budget würde ich nach meinem Jahr in Neuseeland auf nicht alzu hohe Summen schätzen... Wenn ich von meinen Eltern einen Zuschuss bekomme und den monatlich zurückzahle... Sagen wir mal maximal 10 bis 12.000 Euro.

 

Was könnt ihr mir empfehlen? Auf was sollte ich achten? Was ist wichtig?

 

Weiß nicht ob das hier so ein Forum ist, wo man als Fahranfänger der Spaß haben will gleich zusammengenschnautzt wird, was man sich denn denke und dass man ja eine Gefahr für die Umwelt sei.. Danke für euren Eifer, aber sowas könnt ihr euch hier gerne sparen. Dankeee

Beste Antwort im Thema

Moin,

Schönheit liegt im Auge des Betrachters und Sportlichkeit ist eine Frage der Definition.

Das Bermuda ist eine Behauptung, die kaum durch eine seriöse Berechnung gestützt werden kann. Ich kann auch Argumentieren, dass die Reifen auf einem 1er BMW nicht teurer sind, als bei einem Sirion. Ich kann schließlich auf dem BMW einen qualitativ minderwertigen Reifen montieren - DAS ist aber nicht zielgerichtet, sondern nichts weiter als schön rechnen. Und MEINE Aussage war - wie man beim geneigten aufmerksamen lesen eventuell bemerkt - nicht auf den Sirion bezogen, sondern allgemein auf Kleinwagen.

Aber ein schneller Blick in Teileportale ermöglicht hier schnell eine Erkenntnis - Bremsscheiben für einen BMW 120i Kosten von einem seriösen Anbieter ab 79€, für einen Sirion ab 49€ - das sind schon einmal 30€ Ersparnis. Ein Ölfilter beim BMW liegt um 11€, für den Sirion bei um die 8.50€. Am Ende des Tages ist der Kleinwagen billiger - und zwar im Schnitt vermutlich um rund 20%. Der Vergleich wird erst spannend, wenn wir uns in vergleichbareren Klassen bewegen - da tritt der Multiplikator Anzahl möglicher Kunden nochmal auf - für z.B. einen Twingo bekomme ich die Bremsscheiben dann nämlich für 39 und den Ölfilter für 5€. Der Unterschied in den Kosten mag individuell akzeptabel sein - ist eventuell bei Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten des Fahrzeugs vernachlässigbar - aber die Behauptung, dass der BMW nicht mehr kosten würde ist einfach falsch. Und wenn man nun bedenkt, dass ein Student im Schnitt über 600€ verfügt - dann reden wir bei 30€ schon über mehr Geld, als eigentlich pro Tag zum Ausgeben da wären. Weiterhin ignorieren wir dabei, dass wir bei einem fixen Budget von 10.000€ bei einem Kleinwagen mit etwas Pfeffer im Arsch von einem beinahe neuen Fahrzeug reden - bei dem ggf. noch Werksgarantie besteht oder diese verlängerbar ist - also deutlich geringere Reparaturrisiken bestehen als bei einem 1er BMW der zwischen 6 und 10 Jahren alt ist - bestenfalls eine Gebrauchtwagengarantie mitbringt, die im Worst Case fast immer Leistungsfrei ist, eine kurze Gewährleistung hat, bei der man im Worst Case klagen müsste und der alleine weil er deutlich älter ist - mehr Risiken bietet und von mehr Unbekannten misshandelt worden sein kann.

Sprich - wir reden von Schönere Gunsten, wenn wir den BMW auch nur ansatzweise als ähnlich im Unterhalt wie einen Kleinwagen bezeichnen - diesen Vergleich verliert er schon gegen ein eher teuren Vertreter der Kleinwagenklasse.

LG Kester

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am 23. Januar 2017 um 2:01

Als erstes darauf achten ob man sich das Auto leisten kann :D sind die 75km und 53km in eine Richtung? Dann wärst du im Schnitt bei 130 km täglich bzw 32.000km im Jahr. Mit Freizeit etc bei 35.000km oder mehr. Bei sportlicher Fahrweise wird man kaum weniger als 8 Liter Sprit verbrauchen. Macht rund 300€ für Sprit, Versicherung 50-100€, Wartung/Reparatur/Pflege/Verschleißteile etc 100€. Jetzt sind wir schon bei 450-500€ und dann kommt noch die Rückzahlung vom Darlehen an die Eltern dazu. Sagen wir mal grob das Auto wird dir all inklusive monatlich 600€ aus der Tasche ziehen.

Ok, genug vom spießigen Teil :D

Der Z3 ist schon ziemlich alt und meist ein gesuchter Klassiker, was die Preise unverschämt nach oben treibt. Dazu bedarf er auch öfters Zuwendung. Hier würde ich lieber zum Z4 tendieren. Alternativ würde ich zum Mini Cooper tendieren. NEIN, es ist kein Frauenauto :D Der Mini ist ein waschechtes, sportliches Gokart und bei den Frauen kommst du mit Mini besser an als mit "krassen" BMW ;)

Muss es unbedingt ein Roadster/Cabrio sein?

Themenstarteram 23. Januar 2017 um 2:38

also... Kilometer-Angaben sind einfach, ja

würde sich dann für die drei jahre dann ein diesel lohnen und erst nach dem studium ein "richtiges" auto mit entsprechendem verbrauch?

 

und ne muss auf keinen fall n cabrio sein!

am 23. Januar 2017 um 6:13

Diesel lohnt sich natürlich bei 35 tkm. Die Ersparnis in drei Jahren liegt bei ca. 3000€. Der Wiederverkaufswert bei solchen Laufleistungen ist beim Diesel auch besser. Trotzdem wird der Wagen in drei Jahren wohl nur noch die Hälfte Wert sein. Noch mehr würde sich das Semesterticket lohnen. Der Unterhalt und Wertverlust wird dich in drei Jahren insgesamt über 25.000€ Kosten, 6 Semestertickets nur 600€ :D

Zitat:

@bxnn7 schrieb am 23. Januar 2017 um 01:30:08 Uhr:

Meine Freundin hat einen alten MX-5 von 2001 (lasst mich lügen...) und der gefällt mir super! Will aber nicht genau das selbe Auto... BMW Z3?

Verstehe ich nicht. Wenn er Dir doch super gefällt, warum dann nach was anderem schauen?

Natürlich kannst Du Dir auch einen Z3 kaufen, aber wenn es gerade die Agilität und gefühlte Leichtigkeit des MX-5 sind, die Dir gefallen, dann könnte ein Z3 Dich enttäuschen.

Für 10.000 bis 12.000,- € ist beim MX-5 locker auch ein gepflegter NC drin - das Nachfolgemodell Deiner Freundin - also das ihres Autos. :D

Den Z3 gibt es (sowie dessen Nachfolger Z4 E85) dafür auch mit großen Sechszylindermotoren, die wirst Du beim MX-5 hingegen vergebens suchen.

Ich würde an deiner Stelle den Mx5 als NC Variante kaufen. Dank des kürzlichen Modellwechsels sind die Preise noch mal günstiger geworden. Der Wagen ist sehr zuverlässig und sparsam.

Einen z4 kann ich dir in deinem Alter in Verbindung mit deiner Fahrleistung nicht empfehlen. Ich bin den 30.000 km pro Jahr gefahren (Arbeitsstrecke einfach 40km) und da musst du wirklich ca. 6-7000 Euro pro Jahr an Unterhalt zahlen (wenn man sparsam fährt). Bei deiner Laufleistung werden es sicherlich mehr. Das Geld will erst einmal verdient werden ;)

Themenstarteram 23. Januar 2017 um 7:52

Danke für den Input!

 

Ich fand heraus:

- Was ein Semesterticket ist und dass die DHBW Mosbach soetwas scheinbar nicht anbietet

- Das meine Freundin einen MX-5 des Types NC besitzt, dh. das Auto ist doch neuer als ich dachte...

 

Ja nein also ganz das gleiche Auto möchte ich nun auch irgendwie nicht... Weiß nicht...

 

Aber nochmal zurück zum Diesel... Es würde sich also wirtschaftlich mehr lohnen ein Diesel zu kaufen und nach drei Jahren wieder zu verkaufen? Hierbei würde es dann auch Sinn machen, in gewissem Maße auf den Fahrspaß zu verzichten, in Respekt vor den Anschaffungs- und Unterhaltskosten, da kann man sich dann nach dem Studium direkt wad feines leisten!

 

Was kann man den für Autos empfehlen, die in das oben beschriebene Muster passen?

Also ich würde nicht nur aus emotionalen Gründen nicht genau das selbe Auto zweimal in der "Familie" kaufen. Und schon gar keinen 2-Sitzer. Vielleicht will man ja doch mal andere Leute mitnehmen oder in den Urlaub mit etwas Gepäck oder auch mal nen Ikea-Einkauf heimnehmen.

Variante 1: Bis 2018 ein günstiges Anfängerauto kaufen, Fahrpraxis sammeln, Eltern finanziell nicht so belasten, und dann in 2018 mit mehr Wissen an den Kauf eines Pendlerautos gehen.

Ein Renault Twingo mit 75 PS reicht einem Anfänger auch. Oder ein Punto mit 95 PS oder ein Fiesta mit 82 PS. Alle günstig zu haben und gute Anfängerautos und Fahrspass hast Du damit auch. Und zur Not kann man mit denen auch ne Weile die Pendelfahrten machen.

Solche Autos gibt es für 4-5000 Euro schon in gutem Zustand.

Wenn Du aber gleich jetzt ein Auto für die spätere Pendelei kaufen willst (würde ich aber nicht):

Such Dir was, was einigermassen sportlich aussieht, aber auch nen Restkomfort bietet. Das ist wichtiger bei Langstreckenpendlerei als der Fahrspass in kurvigen einsamen Strassen, den der MX-5 natürlich vorzüglich bietet.

Schaue in erster Linie auf geringe Unterhaltskosten (Versicherung und Verbrauch). Die Autos bekommst Du in 3 Jahren auch wieder los. Es kann ja sein, der Benzinpreis ist bis dahin sehr hoch z.b.. Und bei der kommenden Maut bekommt man ja angeblich für sehr sparsame Autos auch ein paar Euro zurück.

Mir würden dann dafür so Autos wie der Renault Megane Coupe dci mit 110 PS, Alfa Giuilietta JTD, Citroen DS3 HDI, C4 Cactus HDI oder Peugeot 208 HDI einfallen.

Themenstarteram 23. Januar 2017 um 9:01

danke für deine tips! was ich noch ergänzen sollte... Nach dem Studium werde ich in die, für unsre ländlichen Verhältnisse, Großstadt ziehen wo auch mein Praxispartner angesiedelt ist, dh. nach dem Studium ist nix mehr groß mit Pendelei!

am 23. Januar 2017 um 9:05

Kleiner, sportlicher Japaner aber kein MX5? Sparsamer, schön exotisch? Bittesehr:

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

am 23. Januar 2017 um 9:11

Ich würde nochmal gut überlegen wer länger da bleibt, die Freundin oder das Auto :D Was machst du wenn du dir einen Golf holst und in einem Jahr eine neue Freundin hast die Golf fährt?

Das Auto ist doch in der Regel schneller gewechselt als die Freundin. Zumindest früher war das so....

am 23. Januar 2017 um 9:40

...nicht bei jedem, rico :D

Auch wenn ich Diesel-Cabrios nicht mag, wäre es in deinem Fall gar nicht so verkehrt. Lass dir hier bloß keinen Golf aus Vernunftsgründen aufschwatzen. Wenn man die Chance hat, sollte man es genießen solange man noch die Möglichkeit hat.

Themenstarteram 23. Januar 2017 um 11:05

ja also meine freundin ist schon etwas länger da und wird es hoffentlich auch bleiben...

habe das jetzt selbst auch mal durchgerechnet und es scheint wirklich sinnvoller erst nach dem studium ein "richtiges" auto zu kaufen und davor mit einem möglichst spritsparendem gefährt unterwegs zu sein... was ist preisgünstig in anschaffung und unterhalt?

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