Kleiner Giftzwerg für 40.000€
Moin,
ich bin auf der Suche nach einem Wagen der Golfklasse mit kräftiger Motorisierung. Soll von mir 2-3 Jahre und 100.000 km gefahren werden.
Ich fahre meistens nen Ford Focus Diesel. Der soll jetzt aber endlich ersetzt werden. Ich hatte für knapp einen Monat den S3 von nem Kumpel. Der hat mir sehr gut Gefallen.
Eine Alternative wäre wohl ein RS3, ein R32 oder ein 135i. Ein GTI fällt weg, weil der zu "gegenwärtig" ist und ich gerne was "exklusiveres" hätte. Das ganze soll dabei aber natürlich Alltagstauglich bleiben.
Mein Traum wäre ein A45, aber da gibts für mein Budget nur quasi "leere" Autos.
Die Kriterien sind die folgenden:
maximal 40.000€ sollen ausgegeben werden, dafür muss es das perfekte Auto sein. Eigentlich wollte ich in der Preisklasse von 28.000€-30.000€ bleiben.
max 50.000 km
max 3-4 Jahre alt
viel Ausstattung
Mein Fahrerprofil:
überwiegend Autobahn, primär am Wochenende, viel davon nachts
Da ich mich nicht so gut mit dieser Fahrzeugklasse auskenne, stellen sich jetzt einige Fragen.
Wo bekomme ich am meisten Auto fürs Geld?
Welches hat am Ende noch einen akzeptablen Restwert?
Welches Auto hat das beste Gesamtpaket?
Ist diese Klasse für mein Fahrerprofil passen oder sollte ich lieber eine Klasse höher mit ein paar PS weniger gucken?
Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus
Edit:
Bevor hier jetzt wieder blöde Sprüche kommt würde ich darum bitten dann lieber ganz von einer Antwort abzusehen.
Beste Antwort im Thema
Also der US-TT ist ja der Witz des Tages!
Ich würde hier ganz klar zum 135i bzw. M135i raten. Da bekommt man einen fabelhaften Reihensechser, wo die Konkurrenz nur aufgeblasene Zwoliter mit 363725 Turbos bietet. Würde einen BMW-Reihensechser auf jeden Fall kaufen, solange man noch kann...
33 Antworten
Ganz einfach:
Das Budget reicht für zwei Fahrzeuge. Einen Langstreckengleiter wie den VW Phaeton und für den Spaß kommt ein Caterham, Lotus oder wenn es etwas Alltagstauglichkeit sei soll ein BMW Z4 o.ä. dazu. Und schon hat man alles zusammen.
Soll es ein Auto mit richtig Druck für die Autobahn und Komfort sein:
Alpina B3/4/5/7 Biturbo
Mit richtig Understatement auch ein Alpina B5(s) Touring der Vorgängerserie.
Wer einen A45 AMG im Langsteckenalltag einsetzen will, der sollte sich mal den tollen Langzeitbericht in einem anderen Forum durchlesen. 😉
Zitat:
@LeTrac schrieb am 29. Juni 2015 um 22:22:01 Uhr:
...
Von der oberen Mittelklasse a la 5er/A6 hab ich Abstand genommen, weil ich unter anderem hier im Forum zu hören bekam, dass es für einen nicht mal 20-jährigen "zu viel" ist und man sich dafür immer rechtfertigen muss. Und der Typ bin ich nicht....
Dann würde ich dir eventuell noch einen Volvo S60 3,0 T6 und einen VW CC 3,6 empfehlen. Beide sind sozialverträglich, komfortabel, sehr gut motorisiert und nicht an jeder Ecke zu sehen.
Zitat:
@LeTrac schrieb am 29. Juni 2015 um 22:22:01 Uhr:
Von der oberen Mittelklasse a la 5er/A6 hab ich Abstand genommen, weil ich unter anderem hier im Forum zu hören bekam, dass es für einen nicht mal 20-jährigen "zu viel" ist und man sich dafür immer rechtfertigen muss. Und der Typ bin ich nicht.
Wenn ich mit nem 5er BMW ankomme hab ich immer mit dem Klische "Papas Auto" zu kämpfen.
Der Phaeton hat den Vorteil, dass ein VW deutlich weniger prollig kommt.
Auch die Idee mit dem CLS habe ich immer noch nicht verworfen, aber ich dachte, dass es wohl auch ne Nummer kleiner tut.
Beim Phaeton kann ich das Argument nicht nachvollziehen, da sieht man doch auf den ersten Blcik wie riesig der ist - und bei der Klientel die der anspricht (Jungdynamiker sind bei dem wohl eher die Ausnahme) denken viele wahrscheinlich auch "Papis Auto".
Ein Lexus, Volvo, Jaguar oder Infiniti wirkt imo nicht prollig, weil kein Proll fährt so ein Auto.
Der TE ist 19 und kann bis zu 40.000 Euro für den Kauf eines/seines Fahrzeugs aufbringen.
Wie auch immer er sich entscheiden wird, mit "Papis Auto" wird er bei allen bisher vorgeschlagenen Modellen in dieser Preisregion leben müssen.
Stratos, glaubst Du ernsthaft, dass Lexus, Volvo, Jaguar oder Infiniti im Gegensatz zum Phaeton eher von "Jungdynamikern" bevorzugt werden, weil sie nicht wie "Papis Auto" rüberkommen?
Oder das es keine Prolls gibt, die diese Autos fahren?
Übrigens fahren viel mehr Anfang 20jährige einen Phaeton, als man es gemeinhin erwarten würde. Meistens Jungs, die sehr viele AB Kilometer abspulen.
LG
Udo