KfZ für ca. 100 km/Monat

Hallo zusammen,

wende mich hier mit einem zumindest für mich schwer zu entscheidenes Thema.

Benötige ein Auto für ca. 100 km/Monat (1/Woche Fahrt zum Bahnhof ca 10 km entfernt).
Bisher steige ich, wenn ich ins Büro muss, morgens bei uns im Ort ein und zurück, da es nicht anderes geht, einen Ort vorher.
Nehme dann ein Taxi und kostet mich ca. 35 € pro Tag.

Da wir zwei Hunde haben und meine Frau als Firmenwagen einen Kombi hat, mit dem ich auch ungerne konkurrieren würde, macht das zweite Auto wirklich nur für die eine Fahrt und evtl mal einen Einkauf Sinn,

Bin so völlig offen für jede Idee und hatte bestimmt schon fast jede 😉
Am liebsten würde ich mich emotionslos entscheiden, meine subjektiven Ideen gingen schon vom 1000 €, über BMW, Mini und Audi Cabrio, bis hin zum T6.1 Claifornia für 80.000 €

Da ich so aber nicht weiterkomme, stelle ich nun hier die Frage, möglichst um objektive Antwort.
Neu kann es sein, muss es aber nicht.
Evtl ein Gebrauchtfahrzeug, zum Zeitpunkt, nach dem grössten Wertverlust und nach menschlichem Ermessen, möglichts langer Nutzungsdauer.
Zum E Auto, haben keine Wallbox und haben ein Haus angemietet und so nicht weiss, ob es Probleme gibt.
Zur Bezahlung, Finanzierung oder Leasing wäre mir von Gefühl her lieber, Barzahlung ginge zur Not aber auch.

Hoffe ist jetzt nicht zuviel Text geworden.
Falls noch Ergänzungen benötigt, immer gerne

Gruß und Danke vorab Martin

33 Antworten

Vier mal 35 Euro Taxi sind ja auch nur 140 Euro pro Monat. Das ist ja nicht wirklich teuer.
Leasing mit Vollkasko ist dann immer teurer, egal wie klein das Fahrzeug ist.

Je nachdem wie der TE drauf ist: Ein älteres Auto wird schwerlich Wertverlust haben, und Vollkasko braucht man auch nicht. Man könnte sogar über einen Klassiker nachdenken, z.B. ein MB 190er (W 201).
Der kostet zwar nicht gerade 2.000 Euro, sondern dann doch mehr, aber das Geld ist gut angelegt und stilvoll ist man außerdem unterwegs.

@Deloman als Hobby vielleicht aber nicht wenn man beruflich darauf angewiesen ist, dass die Kiste bei Wind und Wetter läuft. Bezüglich der VK hast du natürlich recht, das verhagelt die Vollkostenrechnung schnell.

@TE wenn du das Auto wirklich nur für diese Strecke brauchst, ist das Taxi wahrscheinlich auf Dauer das günstigste und zuverlässigste.

Hm, zur Not gibt es ja auch noch das Taxi. Das lässt sich bei planbaren Fahrten auch vorbestellen.
Da fährt man allerdings meist nicht mehr Benz, sondern Toyota.

Müsste man jeden Tag damit zur Arbeit, würde ich das auch nicht empfehlen.

Sonst kann man auch einen einfachen Golf IV oder Skoda Fabia nehmen, aber stilvoll und vor allem zuverlässig ist auch anders. Die Benze scheinen immerhin noch aus dem Vollen gefräst, wie der gute alte W124 seinerzeit.

Aber man muss die Modelle natürlich auch mögen. Vielleicht ist der TE ja eher BMW-Fan. Für den hätte ich allerdings nichts passendes im Angebot.

Bei einem Auto welches 1200 Km im Jahr fahren muss, schaue ich doch nicht auf die Marke, sondern nehme das günstigst verfügbare. Das kann der 10-jährige mit >300k Km genauso sein, der 20-jährige mit <100k Km.

Ähnliche Themen

Für ein E-Auto brauchst Du nicht unbedingt eine Wallbox, solide Schuko (gerne mit 13A oder 16A FI gesichert) oder 400V-Dose reichen auch. Evtl den Elektriker um eine Einschätzung der Installation bitten. Oder mit dem Vermieter über eine Aufwertung der LS mittels Wallbox reden...

Da Du zur Not aufs Taxi zurückgreifen kannst, würde ich ansonsten zu einem billigen, älteren Klein(st) wagen mit ausreichend TüV greifen. Natürlich auf guten Zustand achten, besser direkt aus langjährigem Vorbesitz mit einigermassen Historie.

Könnten zB Toyota/Daihatsu mit dem 1 L 3-Zyl sein (Aygo, auch als Citroën C1, Peugeot 107, Sirion), Fiesta mit dem 1.25 4-Zyl, Opel Agila B / Suzuki Splash, Mitsubishi Space Star. Ein Mini von Sommer 2004-2006 (R52) könnte auch passen, danach waren die Motoren heikel. Von VAG mit den Steuerketten-Motoren würde ich Abstand nehmen, die neueren mit Zahnriemen sind eher nicht billig zu haben.

Ich würde entweder ein E Auto nehmen. Irgendwas, E-Up, den alten leaf, e golf mit kleiner Batterie.... bekommt man alles günstig.

Oder einen klassischen saugbenziner in einem Klein oder Kleinstwagen. Ab besten noch die varianten mit wenig ps, so 60-80 die bekommt man immer günstig weil unbeliebt.

100km ist mal eine Minimal Ansage... da steht sich halt alles mögliche kaputt ... paar mal nass abgestellt, Technik wie auch Innenraum .. ich weiß nicht? Meine Tendenz geht zu einer billigen alten Möhre .. Aygo, Lupo, up!, Fiesta, i10... alles natürlich Basismotorisierung, da kann/sollte man selbst auf die klima verzichten ... die mag das auch nicht nur den seltenen Kurzbetrieb, inkl. der dann womöglich feucht abgestellte Wärmetauscher wieder über etliche Tage = Müffel/BakterienAlarm im Lüftungstrakt ..😁
Ich weiß jetzt nicht um welche Region, Stadt... es geht ? Carsharing, Taxi, UBER ? Das kann man drehen wie man möchte, diese Alternativen werden unterm Strich immer deutlich! günstiger sein... und auch stressfreier, egal wieviel km, HU sind trotzdem alle 2 Jahre, nur ein Beispiel ...sind nun auch schon ~ 150 Taler.

Ich tippe auch auf massive Probleme mit der Starterbatterie ... der Bleiblock macht das ohne Sonderbehandlung/maßnahmen ganz sicher nicht lange mit vorallem im Winter...

Opel Rocks leasen

Zitat:

@Martin1801 schrieb am 6. August 2024 um 16:39:59 Uhr:



Zitat:

@Fett_Esser_Boy schrieb am 6. August 2024 um 16:33:36 Uhr:


Gibt's nicht gerade wieder irgendwo nen 80€ Leasing?

Hätte da bei einem fairen Angebot nichts gegen 🙂

https://www.null-leasing.com/.../398819628~hyundai-i-10?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://www.null-leasing.com/.../395104934~fiat-500?...

Da hast Du mal was zu lesen für heute Abend

Hi,

ich würde da einen Drilling ( Citroen C1, Peugeot 107 oder Toyota Aygo) für möglichst kleines Geld nehmen.

Kupplung sollte mal neu gemacht worden sein jenseits der 100tkm. Bei den Anforderungen gerne auch einen dreitürer ohne Klima. Bei 10km schafft die es eh kaum die Sauna abzukühlen.

Mechanisch sind die Kisten echt solide und Verschleißteile spottbillig. Verbrauch könnte selbst bei den Kurzstrecken unter 6l bleiben.

Und besonders wichtig Versicherung und Steuer sind spottbillig.

Mal als möglichen Anhaltspunkt:

Je nach Versicherungsbeitrag (SF-Klasse entscheidet darüber) und Wartungszustand des Gebrauchtwagens (gibt es keinen Reparaturstau ?), wird bei 1500-3000 km Jahresfahrleistung und einem Barkauf ohne Finanzierung in der Preisklasse 3000-4000 €, ein 10-15 Jahre alter Kleinwagen-/Kompaktbenziner insgesamt (Benzin, Steuer, Haftpflichtversicherung, HU/ASU, Grundwartung, Verschleißteile) Grundkosten (ohne Wertverlust) i. H. v. 25-40 Cent/km verursachen, falls an dem Gebrauchtwagen keine größeren Reparaturen (z.B. größerer Motor- oder Getriebeschaden) auftreten.

Damit wäre man dann bei monatlich gefahrenen ca. 150 km bei Gesamtkosten (ohne Wertverlust) von ca. 50 € pro Monat.

Leasing dürfte da keine echte Alternative sein, da eine Leasingrate allein kaum unter 80 € pro Monat liegen dürfte.

Ganz ehrlich? Für die paar km im Monat lohnt sich ein eigenes Auto nicht, da kommt das Taxi auf Dauer mit Sicherheit billiger und ist auch zuverlässiger als irgend ein uralter Kleinwagen.

Noch dazu ist das Taxi zeitsparender. Keine Fahrzeugsuche, Kauf, Zulassung, Werkstattbesuche, Ersatzwagen, Reifenwechsel, unvorhergesehenes liegenbleiben, usw.

Beim Themenstarter scheint es nicht um den letzten Cent Ersparnis zu gehen, oder schätze ich das falsch ein? Zeit ist womöglich auch Geld.

Weitere Idee: Gibt's in der Familie oder Nachbarschaft keinen Fahranfänger mit PKW, der den Fahrdienst gerne für ein paar Euro (weniger als das Taxi) übernehmen würde?
Oder mit einem Taxifahrer regelmäßige Fahrten vereinbaren...

Wir haben 2x Fiat 500 in der Familie, jeweils mit dem total unauffälligen 69-PS-Motörchen. Den 500C als Neuwagen seit 07.2016 mit mittlerweile rund 100.000 km auf der Uhr, die 500'er Limousine von 12.2015 als 2-jährigen seit 2018 mit rund 160.000 km auf der Uhr. Beide sehr zuverlässig, keine größeren Probleme, absolut empfehlenswert.

Ich führe penibel Buch über alle anfallenden Kosten. Eine Übersicht für beispielsweise den 500C, der rund 11.000 km p.a. bewegt wird, ist in meinem Profil bei den Fotos zum Fahrzeug einsehbar, also hier https://www.motor-talk.de/fahrzeuge/1016885/fiat-500-312

Wenn ich diese Kosten aus den vergangenen 8 Jahren für eine Fahrleistung von lediglich 100 km pro Monat zugrundelegen, dabei allerdings die Kosten für die Versicherung halbiere, komme ich auf
knapp 30 Euronen für Steuern, Versicherung, Gebühren
plus rund 45 Euronen für Wartungen, Verschleiss, Reifen
plus 15 Euronen für Benzin,
in Summe rund 90 Euronen pro Monat bzw. rund 90 Cent pro km. Ohne Anschaffungskosten. Ohne Wertverlust.

Ich täte weiterhin mit dem Taxi fahren.

Ich fahre meinen Zafira seit 19 Jahren mit Autogas. Dieses Jahr bin ich bisher 3319 Km gefahren, die Kosten bisher sind:
Steuer 121 €
Versicherung SF KH 24, VK 41, 345 €
Vignette Schweiz 44 €
Reparaturen und Pflege 504 €
Autogas 303 €
Benzin 30 €
Insgesamt 1346 €, macht 40,5 Ct. Pro Km

Deshalb würde ich die o.g. 25-40 Ct. Pro Km für einen alten Kleinwagen stark anzweifeln. Die monatlichen Kosten liegen momentan bei 112 €.

Unter 25 Ct./Km bin ich nur gekommen, als ich noch über 1000 Km monatlich gefahren bin.

Ähnliche Themen