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Keilriemen/Lichtmaschine

Opel Agila A (H00)
Themenstarteram 17. April 2018 um 12:22

Hallole,

bevor ich rumpfusche frage ich lieber:

Kann mir jemand eine Kurzanleitung zum Wechsel des Keilriemens und/oder Ausbau/Einbau der Lichtmaschine beim Agila A geben?

Danke.M.

26 Antworten

Der unbelastete Spannarm ist ganz friedlich. Die Feder kann absolut ohne

Probleme losgeschraubt werden. Die Achse des Spannarms kann fest

bleiben, sie stört nicht.

Solch kleine Hindernisse beim Schrauben sind normal, und da ist der Agila

noch recht schrauberfreundlich.

Eigene Erfahrungen sind durch keine noch so gute Beschreibung zu

ersetzen.

Themenstarteram 21. September 2018 um 20:04

Schrauberfreundlich? Na danke.

O.k., Schraube gelöst, Spannwalze nach oben gedrückt und Feder mit Gewalt zur Seite gebogen, LiMa-Schraube mit LiMa raus, LiMa nach unten ausgefädelt (meine Güte, hat das gedauert, Puzzlespiel, das ist wirklich Millimeterarbeit, muß das denn wirklich sein?), Ersatz-LiMa reingefädelt, alles von oben, denn den Agila so weit anheben, das von unten Platz zum Arbeiten wäre, ist nicht zu schaffen, was für ein Gemurkse. Die untere Schraube läßt sich aber nicht mit Drehmomentschlüssel anziehen, da ist wegen der blöden Feder trotz allem kein Platz (insofern wäre das Demontieren des ganzen Spannarms schon nicht verkehrt), also nach Handgefühl. Dito für die untere Schraube der Motorhalterung und auch eine Ratsche paßt da nicht rein, also mit dem gekröpften 11er so fest wie geht. Zum Ankabeln komme ich erst am So, jetzt ist stockfinster, dann schlägt die Stunde der Wahrheit.

Sollte ich das noch einmal machen müssen dann nur mit Hebebühne oder Grube.

Also das ganze ist nun wirklich recht simpel, aber ohne einen Satz Innen- und Aussentorx und Ohne Drehmomentschlüssel brauchste an Opel nach 2000 nicht mehr dran zu gehen. Leider muss auch ich gerade Werkzeug nachkaufen, aber ohne Werkzeug kein Schrauben.

Soviel dazu, nun zu deiner Reparatur.

Auto hochbocken und auf feste Böcke setzen ist Grundvorraussetzung. dann haste auch einen sicheren Arbeitsplatz und einen Wagenheber frei um den Motor anzuheben.

Anheben des Motors unter der Ölwanne macht man bei Blechwannen, bei Alu ist das Pfui. Setz zum Anheben des Motors den Wagenheber unter den Flansch zwischen Motor und Getriebe.

Motorhalter raus kennste ja schon, da nun der Wagen auch hoch genug steht, kommste mit passendem Torx auch an alle Schrauben gut ran.

Die Spannfeder hat innerhalb der Feder ein Blech, welches sich bei Zusammendrücken der Feder in den Teil mit der Rolle drückt. In diesem dünnen Blechle ist ein Loch, wenn du den Spanner weit genug zusammen gedrückt hast, kann du dadurch einen Arretierstift, z.B. Imbusschlüssel stecken und den Spanner locker lassen, er geht dann nicht zurück.

Lima ist nur mit 2 langen Schrauben fest, sitz aber dann noch sehr spacke auf ihren Böcken, etwas Hebeln und kräftige Überredung dann geht sie los. Wenn die Lima lose ist, kannst du sie da hinten drehen wie du willst um an alle Kabel dran zu kommen.

Das ganze Retour bekommste dann auch hin.

Sorry dass ich mich erst jetzt dazu äussere, aber habe mich gerade erst wieder mit diesem nervigen neumodischen Zeugs befasst. Meine Welt sonst endet in den 80ern und ich kann so ein neumodisches Gelumpe nicht ausstehn.

Leider muss ich aus Kostengründen jetzt ne Agila als Firmenlutsche fahren.

Themenstarteram 22. September 2018 um 23:32

Kommt leider alles zu spät, denn ich werde gewiß das Gelersch und die LiMa nicht erneut ausbauen um mir das Ankabeln von unten zu ersparen. Und recht simpel ist das alles nicht, recht simpel war das früher bei z.B. Kadett, Rekord und so. Oder das Ausbauen von Rädern an Motorrädern.

Egal.

Aber was ich gerne mal erklärt haben möchte: Wie soll ich ein Auto aufbocken, d.h. auf Stützen stellen, die das Auto an den dafür vorgesehenen Stellen abstützen, wenn sich genau an diesen Stellen die Aufnahmen bzw. Auflagepunkte für den/die Wagenheber befinden? Entweder ich kann den Wagenheber ansetzen - oder an dieser Stelle eine Stütze haben. Aber mit dem Wagenheber hochheben und genau an dieser Stelle eine Stütze anbringen geht nicht.

An anderer Stelle hochheben, dann Stützen unterstellen.

Ich nehme meist eine Stelle am Fahrwerk, unter den Querlenkeraufnahmen zum Heben um dann an den vorgesehenen Stellen Stützen zu setzen.

Wenn man den dann auf den Stützen abgesetzt hat, erst noch eine gründliche Wackelprobe ob er gut steht.

Themenstarteram 24. September 2018 um 19:17

Jetzt müßte ich wissen, wo die Querlenkeraufnahmen sind .... nee, weiß ich nicht.

Egal, beim nächsten Mal frage ich im Detail nach.

Heute mit Mühe die LiMa wieder angekabelt - drunter liegend ist einfach kein Platz zum vernünftigen arbeiten, zumindest ab einer gewissen Körper- und Gliedmaßenlänge - und den Rest montiert, mit Spannung angelassen - und tatsächlich, der Motor startet und läuft wie gewohnt und die Ladekontrollampe geht aus. Operation geglückt, Patient genesen, so war der erhebliche Aufwand wenigstens nicht vergebens.

Also war es doch die LiMa.

Ich wollte die alte LiMa auseinandernehmen und den Fehler vermutlich im Regler suchen, aber da gibt es ja nicht viel zu schrauben. Der Regler geht zwar leicht runter, ist aber anscheinend vergossen und da ist so nichts zu reparieren. Gibt es eine Verfahrensweise, den Regler durchzuchecken um sicher zu sein, daß es an diesem liegt, oder gar ihn zu öffnen? Viel mehr als ein paar robuste diskrete Halbleiter werden ja wohl nicht drin stecken und das ist eher ein Gebiet, auf dem ich mich heimisch fühle.

Ist wohl eher interessant ob eine Lima als System funktioniert. Ersatz ist billig.

Neu gesehen für ca. 35€, gebraucht gekauft für 12€.

Spannung mit Multimeter messen. Bei zu niedriger Spannung den

Spannungsabfall in Masse- und Plus- Leitung zur Batterie messen.

je ca. 0,4Volt maximal; 0,2V ist gut

google antwortet wenn man zielgerichtet fragt:

https://www.youtube.com/watch?v=L34AGvZAKMo

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtmaschine

http://www.kfz.josefscholz.de/Gleichstrom-Lima.html

Das Regelungsprinzip sollte bei einer Drehstromlima gleich sein.

Themenstarteram 27. September 2018 um 22:11

Hilft hinsichtlich des Reglers leider nicht weiter.

Ich habe gestern den Keilrippenriemen und den dazugehörigen automatischen Spanner am Agila A 1.0 BJ2006, erneuert, da die Feder des alten Spanners gebrochen war, was wohl zum Versagen des alten Riemens führte (komplett zerfranst).

Dabei fiel mir auf, das die untere Befestigungsschraube des Spanners, also am festen Ende der Feder sich nicht ordentlich festziehen liess, obwohl diese Schraube nicht neu beilag und wohl auch keine Dehnschraube sein soll...

Beim Versuch sie nochmals probeweise rauszudrehen, hatte ich dann den losen Schraubenkopf in Händen.

Interessanterweise war der im Gewinde verbliebene Teil absolut lose und ließ sich von Hand rausdrehen!

Mit einer neuen Schraube und Loctite auf deren Gewinde befestigte ich dann den Spanner erneut, aber hatte auch erneut das Gefühl, dass es keinen wirklich harten Anschlag für die Schraube gab, aber liess es dann gut sein bei einem für die Schraubengröße unkritischen Anzugsmoment.

Meine Frage: gibt es etwa eine Kontermutter auf der anderen Seite, "versenkt" in der gefühlt weder runden noch quadratischen Vertiefung in der dort das Schraubloch endet? (man sieht ja absolut nicht hin...)

Am Boden fand ich jedenfalls keine Mutter und hatte auch ohne Spanner und mit sehr langer Schraube mal probeweise dort hantiert...

Muss ich mir Sorgen machen?

Themenstarteram 21. Juli 2021 um 19:22

Ojeh, tut mir leid, ich habe versucht, mich zu erinnern, aber ich habe wirklich keine Erinnerung an die Operation. außer daß es kalt und regnerisch, also unschön, war und man ums Verrecken kaum an die Teile zu Schrauben herankam. Dreckskarre.

Zitat:

@Mick-Mick schrieb am 21. Juli 2021 um 19:22:01 Uhr:

... Dreckskarre. ...

Das sehe ich anders: unserer hat über 250tkm runter ohne großartige Defekte bisher und ist der erste Opel, der nach 15 Jahren (ich könnte auch schreiben nach 3 Jahren....) noch absolut ROSTFREI ist, zumindest an der Karosserie, die Motorträger und Achsteile, die Opel wirklich beisteuerte zu der Suzuki-Karosserie, die rosten munter vor sich hin... Zudem fährt sich der Kleine genau so wie er heißt: agila = agiler als man erwartet und weitaus agiler als manch deutlich teueres Wettbewerbsmodell, ich musste -als ich ihn gerade von meinem Vater -selig- geerbt hatte- mal einem aus dem "Nichts" kommenden Rotwild auf kurviger, schnell gefahrener Strecke ausweichen und dachte danach, der Wagen hätte ESP, so sicher und souverän hat er auf meinen Schreck-Schlenker reagiert, sah mich schon im Graben liegen, aber nichts, kein Ausbrechen, kein Schleudern, wie auf Schienen!

Ein richtiger Underdog, das gefällt mir!

Natürlich ist es ärgerlich, dass man den Keilriemen nicht so einfach wechseln kann, wie beim C-Kadett oder anderen 70er Jahre Brot-und-Butter-Autos und dass es ein einziger Riemen für 3 Aggregate ist, was die Chance aufs Liegenbleiben doch stark erhöht, aber die Reparatur an sich war dann doch in ner halben Stunde erledigt.

Bis auf eben die Unsicherheit mit der Schraube unten...

Vielleicht erbarmt sich ja noch ein Opel-Schrauber oder Jemand mit Zugang zum elektronischen Teilesystem meiner und schaut nach, ob es da ne Kontermutter gibt...

Danke!

https://opel.7zap.com/de/car/

Normalerweise sitzt die Schraube fest. Eine Kontermutter ist nicht vorgesehen. Falls das Gewinde nicht mehr ausreichd trägt, weil beschädigt, sollte es aber möglich sein Eine zu montieren. Da braucht es dann eine gosse Unterlegscheibe und eine ca. 40mm längere Schraube.

Spannarmschraubloch
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