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KAUFBERATUNG - Neuwagen/Gebrauchter Kombi [25.000 - 35.000 Euro] [AUT]

Liebe Community,

ich muss aus beruflichen Gründen aus dem schönen Hamburg nach Österreich ziehen. Damit verbunden ist auch der plötzliche Bedarf ein privates Auto zu besitzen. Denn bisher habe ich mir je nach Bedarf eher Mietwagen gegönnt, wann immer ich ein Auto für Wochenendausflüge o.ä. gebraucht habe. In den etwas kleinstädtischeren Regionen wo es mich nun hin verschlägt, wird ein privates Auto aber dringend notwendig sein. Kaufen werde ich ihn dann wohl in Österreich müssen, weil der Import kompliziert und teuer ist. Aber ich danke euch schon einmal für die Hilfe und Beratung.

Budget

Die Unterhaltskosten für Kfz-Steuer, Versicherung usw. kann ich ohne Probleme aufbringen. Für das Fahrzeug habe ich ein Budget zwischen 25.000 und 35.000 Euro eingeplant. Da ich nach Österreich ziehe sind sicherlich kleinere Faktoren anders (z.B. Gebühren wie die NOVA), aber meinen ersten Recherchen zugrunde liegend ist es vergleichbar genug um hier um Rat zu fragen.

Fahrprofil

Arbeitsweg (20 Tage / Monat) je 15 km pro Strecke = 600km

Ausflüge an Wochenenden in der Umgebung = 500km

Eine Heimfahrt nach Hamburg alle 2 Monate (50% je Monat) = 850km

insgesamt mit ein wenig Puffer also 25.000 km Strecke pro Jahr

Was ist mir an meinem zukünftigen Auto wichtig?

- Zuverlässigkeit (keine Modelle die zum rosten neigen oder Motoren die oft kaputt gehen)

- Komfort (gute Sitze, durchdachtes Cockpit usw.)

- Platz (ich neige zum Kombi)

- Sicherheit (selbsterklärend denke ich)

- am Wochenende auch mal Fahrspaß haben können

Wenn ich in der Vergangenheit gemietet habe, dann waren es i.d.R. PDAR (also E-Klassen und 5er BMWs)

Welche Fahrzeuge bisher ins Auge gefallen sind

- Skoda Octavia (RS)

Ich habe vor einiger Zeit über einen Firmenwagen verhandelt und da war der Skoda Octavia RS das angedachte Modell gewesen. Daher ist es das einzige Fahrzeug mit dem ich mich näher beschäftigt habe.

Muss es ein Neuwagen sein?

Nein. Gerade bei der Kilometerleistung von 25.000 - 30.000 Kilometern kann ich mir auch gut vorstellen, dass ein guter Gebrauchtwagen interessant wäre. Allerdings bekommt man ja bei Neuwagen nach meinen Recherchen derzeit gut 20% Rabatt. Das heißt der Gebrauchtwagen müsste gut 40-50% unter dem Listenpreis verkauft werden oder nicht?

Diesel / Benzin

Ich kann mir vorstellen, dass bei den Kilometerleistungen ein Diesel seine Stärken ausspielt. Bin aber generell offen für alles.

Ausstattungsmerkmale

Muss

- Tempomat

- Automatik

Gerne

- Distanzregelung

- Toter Winkel Assistent

- Parksensoren

- Beheizter Fahrersitz

- LED Licht

Eure Unterstützung

Neuwagen

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir entweder passende Neuwagen empfiehlt, die ich mir einmal anschauen sollte.

Gebrauchtwagen

Gibt es traditionell oder derzeit Modelle die nach 2-3 Jahren Nutzung zu guten Preisen auf den Markt gehen und weiterhin empfehlenswert sind? Vielleicht E-Klassen oder 5er aus Leasingverträgen o.ä. die dann in mein Budget passen?

Allgemeine Ratschläge

Gerne :-)

 

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23 Antworten

Was ist denn mit dem typischsten Kombi. Den VW Passat. Dürfte alles haben was du willst

Ausgehend von der Größe des Skoda Octavia kommt bei der Beschreibung natürlich erst mal fast jeder neuere Kombi der Kompaktklasse in Frage.

Welche Leistungsklasse wird angestrebt? Wandlerautomatik oder DKG?

Wenn man dann für die Heimfahrten nach Hamburg den Zug nimmt und die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Österreich zu Grunde legt, könnte auch Benziner Sinn machen.

Daher etwas mehr Input bitte

Zitat:

@LKOS schrieb am 21. November 2019 um 17:01:00 Uhr:

Ausgehend von der Größe des Skoda Octavia kommt bei der Beschreibung natürlich erst mal fast jeder neuere Kombi der Kompaktklasse in Frage.

Welche Leistungsklasse wird angestrebt? Wandlerautomatik oder DKG?

Wenn man dann für die Heimfahrten nach Hamburg den Zug nimmt und die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Österreich zu Grunde legt, könnte auch Benziner Sinn machen.

Daher etwas mehr Input bitte

Nicht wirklich. Gerade der Octavia steckt die meisten Mittelklassekombis in die Tasche wenn es um Platz geht. Außer Passat und Superb kann ihm keiner das Wasser reichen.

VW und Skofa haben ein DSG, das würde ich meiden.

Ich würde nen jungen Gebrauchten kaugen, zum Kilometerfressen tun es die allemal.

Bei der Fahrleistung und hohem Autobahnanteil eher einen Diesel, die sind gebraucht eh günstig.

Der hier wäre gut ausgestattet, mit guter Automatik und Adblue-System

https://www.autoscout24.de/.../...6672-f13e-45cf-a615-cd9493c3cb1f?...

Was spricht gegen das DSG ? das kann nur wieder von Halbwissenden kommen...

Dsg würde ich gar nicht meiden. Es kommt eher von Fans anderer Marken die eben ein Grund suchen eine andere Marke schlecht zu machen und ihre Marke ohne diese Technik zu loben.

Ein 508er wäre trotzdem sicherlich keine schlechte Alternative.

Diesel passt gut zur Fahrt nach Hamburg, aber weniger gut zum kurzen Arbeitsweg und zu den Tempolimits in Ö, unter 130 km/h hält sich der Durst von Benzinern noch in Grenzen.

In Österreich zahlt man bei Hybriden nur für die Leistung des Benziners Steuer, nicht für die Gesamtleistung

Toyota Corolla Touring Kombi 2.0 Hybrid, besonders zuverlässig und sparsam

Ford Mondeo Kombi Hybrid

Hybride liefern aber auch nur die Performance des Benziner. Was bringt ein 200PS Hybrid wenn er einem 150 PS Diesel hinterher fährt. Wenn ich ein Auto mit gewisser PS Zahl laufe, dann erwarte ich auch gewisse Fahrleistungen. In diesen Punkt sind Hybride ein Mogelpackung.

Mit Ausflügen am Wochenende und den Heimfahrten gibt es auch kein Problem mit dem Diesel.

Verstehe nicht warum man immer versucht den Hybrid aufzuschwätzen

Zitat:

@Pistensau-1 schrieb am 21. November 2019 um 17:50:32 Uhr:

Was spricht gegen das DSG ? das kann nur wieder von Halbwissenden kommen...

Weil es immer wieder Klagen über DSG gibt, die sich auch wie ein roter Faden durch etliche Dauertestberichte und Besitzererfahrungen ziehen, wie z.B. verzögertes Einkuppeln beim Anfahren, bzw. gefährliche "Gedenksekunde" wenn schnelles Anfahren/Beschleunigung aus dem Stand erforderlich ist, ruckelndes Fahrverhalten beim Rangieren, wie z.B. beim Einparken, ruppiges und unkomfortables Schaltverhalten, unentschlossenes Hin- und Herschalten, etc.

Alles schon oft und immer wieder gelesen. Welche Modelle, Baujahre und DSG-Ausführungen diese Phänomene genau betreffen, kann ich allerdings nicht sagen.

Und wer Pech hat, erwischt beim Gebrauchtwagenkauf vielleicht sogar noch die Ausführung, die bekanntlich vor einigen Jahren aufgrund massenhafter Defekte durch die Presse ging.

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 21. November 2019 um 18:42:53 Uhr:

Hybride liefern aber auch nur die Performance des Benziner. Was bringt ein 200PS Hybrid wenn er einem 150 PS Diesel hinterher fährt. Wenn ich ein Auto mit gewisser PS Zahl laufe, dann erwarte ich auch gewisse Fahrleistungen. In diesen Punkt sind Hybride ein Mogelpackung.

Mit Ausflügen am Wochenende und den Heimfahrten gibt es auch kein Problem mit dem Diesel.

Verstehe nicht warum man immer versucht den Hybrid aufzuschwätzen

Weil die meisten berufspendelnden "Otto-Normalverbraucher"-Menschen hauptsächlich Kurz- und Mittelstrecken bewältigen und keine Langstrecken mit hoher Geschwindigkeit.... was der einzige noch verbliebene Vorteil eines Diesels in Sachen Effizienz ist.

Ansonsten kann der Benzin-Hybrid schlicht alles besser als der Diesel und wäre besonders in Österreich mit seiner begrenzten Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, in 9 von 10 Fällen sparsamer als jeder vergleichbare Diesel.

Und weshalb bringt der Hybrid nur die Performance eines Benziners? Man hat doch zusätzlich zum Drehmoment des Benziners auch noch das des E-Motors, was je nach Stärke des E-Motors schon einen durchaus kräftigen Zusatzschub ausmacht.

Zitat:

@Bongo73 schrieb am 21. November 2019 um 18:54:08 Uhr:

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 21. November 2019 um 18:42:53 Uhr:

Hybride liefern aber auch nur die Performance des Benziner. Was bringt ein 200PS Hybrid wenn er einem 150 PS Diesel hinterher fährt. Wenn ich ein Auto mit gewisser PS Zahl laufe, dann erwarte ich auch gewisse Fahrleistungen. In diesen Punkt sind Hybride ein Mogelpackung.

Mit Ausflügen am Wochenende und den Heimfahrten gibt es auch kein Problem mit dem Diesel.

Verstehe nicht warum man immer versucht den Hybrid aufzuschwätzen

Weil die meisten berufspendelnden "Otto-Normalverbraucher"-Menschen hauptsächlich Kurz- und Mittelstrecken bewältigen und keine Langstrecken mit hoher Geschwindigkeit.... was der einzige noch verbliebene Vorteil eines Diesels in Sachen Effizienz ist.

Ansonsten kann der Benzin-Hybrid schlicht alles besser als der Diesel und wäre besonders in Österreich mit seiner begrenzten Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, in 9 von 10 Fällen sparsamer als jeder vergleichbare Diesel.

Und weshalb bringt der Hybrid nur die Performance eines Benziners? Man hat doch zusätzlich zum Drehmoment des Benziners auch noch das des E-Motors, was je nach Stärke des E-Motors schon einen durchaus kräftigen Zusatzschub ausmacht.

Schaue dir die werte eines Hybriden an. Ein Auris Hybrid erreicht gerade mal die Werte eines 99 PS Benziner an obwohl er 136 PS Systemleistung hat. Ein Lexus Hybrid mit über 200 PS die Fahrleistungen eines 150 PS Diesel Passat.

In Dtl gibt's für das Budget schon auch ABM (3er, A4, C-Klasse: ab 2016, max 50tkm), in Österreich scheint das Preisniveau dann schon höher (oder die Auswahl kleiner). Müsste man über die spezifischen Portale wie zB willhaben.at schauen.

 

So weit ich weiss, ist der Import aus der EU nicht so komplex, da gibt es konkrete Infos (https://www.oeamtc.at/thema/eigenimport/). Wie gesagt, Auswahl ist in Dtl besser. Nachteil bei GW: Gewährleistung beim Händler wird distanzbedingt mühsamer. Kauf in zB HH von daher besser nur mit guter, europaweiter (Werks-)Garantie.

 

Je nachdem, in welche Gegend es Dich verschlägt, ist der Winter ein Thema. Evtl auch Allrad in Betracht ziehen.

 

Diesel ist in Österreich nicht verbilligt, Spareffekt wäre somit fast nur auf der Langstrecke in die Heimat. Besteuerung erfolgt mW nach Leistung.

Kann dir den kia pro ceed vorschlagen, ist selbst mein Favorit aktuell, auf VAG hatte ich leider auch keine Lust nach unzähligen DSG Probleme threads, aber vielleicht kann uns ein Profi aufklären,welcher Motor ab welchem bj problemlos läuft, sofern es das gibt.

 

Wiedem auch sei pro ceed ca 29-32.000 € neuPreis (Liste 36/37k).. 7 gang DKG mit 7 Jahren Garantie, GT Version hat Abstandstempomat, toter Winkel, etc pp. 204 ps.

 

Kia verkauft Wartungspakete zb 4j. 8xx€, 7j ca 1500€ d. H. Du wärst 7 Jahre sorgen frei durch Garantie und Inspektionen all inclusive :)

 

Nachteile :

 

Kein matrix led der Gegenverkehr etc ausblendet, kein kurvenlicht.

 

Verbrauch zw 8-12L relativ "hoch"

 

Meine Händler weigern sich bisher über 13% Rabatt zu gehen :)

 

 

Wenn jemand was besseres weiß gerne her damit :)

Moin,

Da wir von AT reden und das Auti wohl auch dort Versichert und "versteuert" wird - lautet die Antwort wahrscheinlich Diesel, da Österreich den Diesel tatsächlich noch mehr bevorzugt als wir das schon tun.

Bzgl. DSG - es gibt ja nicht ein DSG. Hauptproblem ist das kleine trockene 7G DSG bis irgendwo 2015/2016 (genaues Datum kenne ich aus dem Stehgreif nicht) - da es sich sehr schnell verschliss und zudem auch noch viele mechanische und Elektronische Fehler produzierte. Teils waren bei 70-80tkm teure Investitionen notwendig.

Bei neueren Fahrzeugen in deinem Budget ist die überarbeitete Version drin - bei der bleibt das Verschleiß Problem - wobei ich bei deinem Profil schon von einer Kupplungshaltbarkeit von 150tkm ausgehen würde. Bei allen 2L TDI und 2L TSI ist eh das nasse DSG verbaut, dass eher Komfort Probleme verursacht - aber den Verschleiß natürlich auch kennt - hier würde ich von 200-250tkm bis zum Kupplungswechsel kalkulieren. Das fällt zumindest nicht so mit Defekten auf, wie es das 7G DSG anfangs tat.

Ob dir ein DSG vom fahren her generell gefällt musst du halt mal ausprobieren.

LG Kester

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