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Kaufberatung: Das erste Auto

Themenstarteram 25. August 2014 um 20:15

Guten Tag allerseits,

nachdem ich jetzt seit mehreren Wochen unzählige Suchanfragen in Mobile.de gestellt, mir den Kopf über mögliche Marken und Modelle zerbrochen habe, jeden Tag während der Zugfahrt non-Stop das Forum studiere und immer noch nicht weiter bin, ersuche ich hiermit Euren Rat....

Also wie der Titel schon sagt, suche ich momentan dringend ein Auto. Einige Facts:

- Mitte Juli den Einstieg ins Berufsleben geschafft. Einfache Strecke mit den Öffentlichen sind 90 Minuten Tür zu Tür. Mit einem Auto nur 25 Minuten.

- Einfache Strecke = 29km, davon etwa 27km reine Autobahn (Geschätzte Fahrleistung 20k/Jahr)

- Kein gespartes vorhanden = reine Finanzierung. Anfang Oktober könnte ich eine Anzahlung in Höhe von 1000€ leisten. Bei einer Finanzierung würde mein Vater als 2. Kreditnehmer bürgen.

- 28 Jahre alt, Führerschein seit 2005, PLZ Gebiet 45968

Während der letzten Wochen waren meine Wünsche und Anforderungen sehr sprunghaft. Diese reichten von:

- 500€ YOLO-Blechkisten

- Gebrauchte bis 2000€

- etwas bessere für 5000-6000€

- Schöne Opel Corsa‘s wie http://suchen.mobile.de/.../197268364.html

- Bis hin zu Ford Focus, BMW1 118, Audi A3:

http://suchen.mobile.de/.../197411425.html

http://suchen.mobile.de/.../186754551.html

http://suchen.mobile.de/.../197924861.html

Inzwischen bin ich mir jedoch nicht mehr sicher, ob es direkt eine relativ neue Kiste für einen fünf-stelligen Betrag sein muss, aber Fakt ist:

- Je mehr man sich mit den ganzen Extras beschäftigt, desto mehr denke ich mir: Nice to/Must have! (Wie oft wünschte ich mir beim Hyundai I30 meiner Freundin einen Regensensor bei Regen oder Sitzheizung im Winter....)

- Die drei hochpreisige Fahrzeuge haben nette Extras, geringen Verbrauch und hoffentlich wenig Reparaturkosten

- Ein "günstiges" Auto wäre im Prinzip ein Wagen auf kurze Zeit, bis Geld für einen Ordentlichen angespart wäre. Letztendlich weggeworfenes Geld durch Kauf/Verkauf und ggf. Reparaturen.

- Ich könnte als monatliche Rate fest 500€ investieren um das Fahrzeug nach spätestens drei Jahren abbezahlt zu haben (Hierbei bleibt natürlich das Restrisiko wieder arbeitslos zu werden, aber ich schätze diese Wahrscheinlichkeit als sehr gering ein und letztendlich kann es jedem passieren. Im schlimmsten Fall wird der Wagen wieder verkauft)

Meine Fragen:

- An meiner Stelle: Wie würdet Ihr euch, als Männer unter sich, entscheiden?

- Mach ich beim Focus/A3/BWM 118d was Grundsätzliches falsch? Welchen würdet Ihr bevorzugen? Hättet Ihr andere Alternativen/Vorschläge?

Danke fürs Lesen :)

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9 Antworten

Das beste was du tun kannst, ist mal alles über deine enge Auswahl zu lernen. Du hast paar Modelle gefunden, die passen würden, setze dich jetzt mit diesen Autos auseinander und erfahre einfach alles über sie, was es zu erfahren gibt. Vor allem was die typischen Macken für die jeweiligen sind. Die sind natürlich schon von Motor zu Motor verschieden, also musst du dich davor bereits für einen Motor für das jeweilige Fahrzeuge entschlossen haben. Die Auswahl der Motoren fängt vermutlich bei den Kosten an, danach kannst du einige ausschließen weil sie vielleicht oft dieses oder jenes Problem haben.

Ich denke auch dass ein auswahlkriterium wohl das sein sollte wie viel du pro monat für das auto zahlen kannst.

Also wie ich das sehe passt zu dir ein zuverlässiger Diesel (wegen vielen Autobahnkilometern) mit komfortabler Ausstattung. Dafür brauchst du auch gar nicht über 15.000€ auszugeben, vergisss nicht, je höher der Kredit, desto mehr Zinsen zahlst du.

Audi A3 und BMW 1er sind halt generell sehr teuer und bieten bei deinen Anforderungen keine Vorteile.

Ich an deiner Stelle würde ca. 10.000€ für ein Auto ausgeben, dass den besten Kompromiss aus persönlichem Geschmack und Zuverlässigkeit bildet.

Hier mal ein paar gute Angebote mit zuverlässigem Motor unter 12.500€ aus deiner Region, in alphabetischer Reihenfolge, deine Meinung dazu würde mich interessieren:

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Richte dich erstmal nach einem Auto das die gefällt. Danach kannst du dir Gedanken über Motorisierung und Co machen. Probefahrten sind immer noch besser und nützlicher als theoretische Hinweise anderer. Zwischen Diesel und Benzin solltest du selber entscheiden. Manche Autos machen als Benziner mehr Spaß und andere als Diesel. Geschweige die Kosten können erheblich unterschiedlich in der Anschaffung

Zitat:

Original geschrieben von Daniii1992

Richte dich erstmal nach einem Auto das die gefällt. Danach kannst du dir Gedanken über Motorisierung und Co machen. Probefahrten sind immer noch besser und nützlicher als theoretische Hinweise anderer. Zwischen Diesel und Benzin solltest du selber entscheiden. Manche Autos machen als Benziner mehr Spaß und andere als Diesel. Geschweige die Kosten können erheblich unterschiedlich in der Anschaffung

Also ich persönlich würde eher nach Kriterien suchen, die man tatsächlich braucht (Platzangebot? Klimaanlage? Komfort auf der Autobahn?) und nach Faktoren Ausschau halten, die eine wichtige Rolle spielen (Motorisierung? Verbrauch? Kosten?) und dann von dem Ergebnis diejenigen rausfiltern, die mich noch dazu mehr ansprechen als andere. Ich denke das ergibt so auch mehr Sinn. Wenn er mit Autos anfängt, die ihm gefallen, kann er vielleicht auch einen Ferrari Modena auf seine Liste setzen, das wäre aber insofern unnötig, da der Modena später so oder so wieder von der Liste wegkommt.

Des weiteren denke ich, dass es auch Diesel gibt, die Spaß machen können (mehr Drehmoment), und bei seiner Strecke die 95% Autobahn ist, würde ich eher zu einem Diesel raten. Verbraucht einfach weniger…

Erst mal etwas grundsätzliches.

 

1. Bei der Betrachtung der Kosten eines Autos kommt es auf die Gesamtkosten an.

2. Dazu gehören Steuern, Versicherung*, Wartung, Reparaturen, Pflege, der Wertverlust und die Kapitalkosten (gezahlte oder entgangene Zinsen auf den Kaufpreis).

3. in der Gesamtkostenrechnung kann eine alte S-Klasse mit fettem Achtzylinder dann genauso teuer sein wie ein vernünftiger, sparsamer Golf-Diesel-Jahreswagen... und andere Autos billiger als jeder Kleinwagen.

Wer den Wertverlust ausschaltet kann mehr Geld in der Werkstatt oder an der Tankstelle lassen. Teuer wird's so oder so. :cool:

Außerdem erziehen alte Dickschiffe zu gelassenem, vorausschauendem Fahren mit reichlich Abstand - und damit zu sicherem Fahren. Denn wer ein altes Dickschoff prügelt, dem frißt es die sprichwörtlichen Haare vom Kopf. Bei sinnvoller Fahrweise außerorts sind die Verbräuche dagegen meist durchaus erträglich.

Man kann sie auch ohne Parkpieser einparken - denn entgegen der weitverbreiteten, aber falschen Vorstellung kommt es dabei nicht auf die Fahrzeuggröße, sondern auf die Übersichtlichkeit, möglichst parallel zum Boden verlaufende gerade Fensterlinien und den Wendekreis an. Man bekommt einen Heckantriebsvolvo oder einen w123er-Mercedes folglich in Parklücken (wenn auch nur in 37 Zügen...), die mit einem Twingo nicht zu schaffen sind.

Schließlich macht ein altes Auto bedeutend mehr Spaß. Wenn man schon morgens im Schritttempo über den Ruhrschleichweg zuckeln muß, dann ärgert das in einem rollenden Wohnzimmer bedeutend weniger als in einem seelenlosen, häßlichen Plastikklumpen. :cool:

45er Postleitzahl und absurd unfähiger ÖPNV klingt nach Ruhrgebiet, also werden der Kommunistenzone wegen nur recht neue Diesel mit Partikelfilter in Frage kommen. Nachdem neue Autos grundsätzlich zu teuer sind kannst Du Dir einen Diesel schonmal abschminken (es sei denn, er hat ein H-Kennzeichen). Du hast also die Wahl zwischen mittelaltem Kompaktwagen oder mittelaltem bis altem Schlachtschiff. Und natürlich die 500€-Resttüv-Grotte. Die macht aber auch keinen Spaß.

Ich persönlich würde mir mal 2er, 7er und 9er Volvos sowie vielleicht auch noch 850 und S/V 70 I anschauen. Alte Benz gehen sowieso immer (auf Rost achten - mechanisch in der Regel unzerstörbar, wartungsfreundlich konstruiert und Verschleißteile sind spottbillig). BMW (e34 und e32) könnten auch was sein, allerdings wird es schwerig werden, noch unverbastelte und nichtverrockte e34 zu finden... Alte Saabs bestechen mit geringen Versicherungseinstufungen (absurd billig sind 900 I), bringen aber abhängig von Fahrzeugszustand, Motorisierung und Kompetenz der Werkstatt eine absurde Streuung an Unterhaltskosten mit sich (von "nur tanken, regelmäßig Ölwechsel und ab und an Kerzen und Filter tauschen bis hin zu sehr deutlich fünfstelligen Summen in den ersten vier Jahren ist da alles drin).

Aber: wie so oft geht ohne Kohle nix. Man wird einen Heckantriebsvolvo, einen Prä-GM-Saab*, einen alten BMW (e34, e32) für 1500 bis 3000€ in leidlich akzeptablem Zustand kaufen können und knapp unter 3k vielleicht auch einen brauchbaren 201er oder 124er Benz. Aber erfahrungsgemäß braucht es im ersten Jahr eine Reparaturreserve von mindestens 2000€. Und nicht vergessen, daß als Fahranfänger (bzw. erstmaliger Versicherungsnehmer) die Jahresversicherungsprämie mit sicherheit vierstellig werden wird...

Kurz: wenn man nicht kurzfristig 5000€ aufbringen kann fällt man höchstwahrscheinlich auf die Nase.

Sich deshalb aber eine Finanzierung über einen nich höheren Betrag aufzubürden halte ich aber für noch ungünstiger. Es bleibt also vorerst nur,

a) die Zähne zusammenzubeißen und den ÖPNV zu nutzen, bis man genug gespart hat

b) die Zähne zusammenbeißen und eine 500€-Gurke runterzureiten, bis man genug gespart hat (und mit dem Risiko leben, daß die Karre vorher aufgibt und man dann wieder ÖPNV fahren muß).

 

 

 

* die geschickte Wahl des Autos kann für einen Fahranänger einen vierstelligen Unterschied in der Jahresprämie ausmachen... das Typklassenverzeichnis ist dein Freund!
** wobei man unter den GM-Autos den 9-3 I auch durchaus kaufen könnte... und derzeit nachgeschmissen bekommt

 

Interessant, wie weit sich der Begriff YOLO-Car, der von meinem Polo abstammt, verbreitet hat :)

Für den reinen Arbeitsweg hast du bei 200 Arbeitstagen im Jahr 12.000km. Da lohnt sich noch kein Diesel. Erst recht nicht, weil das Risiko eines verreckenden Injektors/Turbos immer mitfährt. Und dann wird's ganz schnell ganz teuer.

Erstmal solltest du dir drüber klar werden, was du willst und brauchst. Muss Klima sein? Tempomat?

Ein YOLO-Car ohne Erfahrung kaufen, kann schnell nach hinten losgehen. Ich hab in den vergangenen 12 Monaten 4 von den Dingern gekauft und irgendwas habe ich immer übersehen, obwohl ich mich auf die Käufe vorbereitet hatte. Dreimal ging's gut aus, einmal hätte es mich in den Bankrott gerissen, wenn ich täglich auf das Auto angewiesen gewesen wäre.

Du schreibst, du hast Anfang Oktober 1.000€. Das reicht für ein brauchbares Auto. Ich verweise hier auf das Klischee des Opel Vectra B eines Rentners, ohne eine Empfehlung für dieses oder ein anderes Modell abgeben zu wollen.

Für nen Tausender bekommst du eine seriöse Mittelklasse aus den späten 90ern mit frischem TÜV vom Opa. Ob Opel Vectra, BMW 316i, Mercedes C180, Audi A4 oder Peugeot 406 oder oder oder sei erstmal dahin gestellt. Viele Autos dieser Art überleben zumindest eine TÜV-Periode recht easy. Über modellspezifische Schwächen kannst du dich im Vorfeld schlau machen.

Die Lösung hätte den Vorteil, dass du dich nicht verschuldest. Du gurkst mit 7 bis 8 Litern über die Autobahn, hast kaum Wertverlust hast, brauchst keine Kasko und in 2 Jahren oder wenn Kohle da ist, kannste immer noch gucken, ob du dir nicht was anderes zulegst.

Das halte ich für die vernünftigste Lösung. Ich würde mit einen netten BMW 3er oder eine C-Klasse mit möglichst wenig Rost suchen. Die Teile sind bequem, oft brauchbar ausgestattet und günstig zu warten. Damit kommste erstmal von A nach B.

Ob und inwiefern du dich "ohne Risiko" verschulden kannst, das musst du wissen. Dass es dir nach was Schickem in den Fingern juckt, ist verständlich ;)

Aber denk dran: Die "neuen" Dinger werden spürbar billiger, während das angesprochene Auto aus den späten 90ern kaum an Wert verlieren.

Gerade im Revier sollten sich noch einige Vectra A aus Rentnerhand finden lassen.

Zitat:

Original geschrieben von Leonam

Zitat:

Original geschrieben von Daniii1992

Richte dich erstmal nach einem Auto das die gefällt. Danach kannst du dir Gedanken über Motorisierung und Co machen. Probefahrten sind immer noch besser und nützlicher als theoretische Hinweise anderer. Zwischen Diesel und Benzin solltest du selber entscheiden. Manche Autos machen als Benziner mehr Spaß und andere als Diesel. Geschweige die Kosten können erheblich unterschiedlich in der Anschaffung

Also ich persönlich würde eher nach Kriterien suchen, die man tatsächlich braucht (Platzangebot? Klimaanlage? Komfort auf der Autobahn?) und nach Faktoren Ausschau halten, die eine wichtige Rolle spielen (Motorisierung? Verbrauch? Kosten?) und dann von dem Ergebnis diejenigen rausfiltern, die mich noch dazu mehr ansprechen als andere. Ich denke das ergibt so auch mehr Sinn. Wenn er mit Autos anfängt, die ihm gefallen, kann er vielleicht auch einen Ferrari Modena auf seine Liste setzen, das wäre aber insofern unnötig, da der Modena später so oder so wieder von der Liste wegkommt.

Des weiteren denke ich, dass es auch Diesel gibt, die Spaß machen können (mehr Drehmoment), und bei seiner Strecke die 95% Autobahn ist, würde ich eher zu einem Diesel raten. Verbraucht einfach weniger…

Ich glaube mal, dass jeder schon von alleine weiß was er im Thema Komfort will :D. Diesel stimme ich dir zu, habe es wohl überlesen mit der Autobahn. Wir sind doch alle realistisch was einen Ferrari in den jungen jahren angeht haha, aber ja hast auch irgendwie Recht. Das nächste mal schreibe ich alles viel ausführlicher :p.

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