kann BLUETOOTH Herzschrittmacher stören ?

Volvo S60 1 (R)

Ein Bekannter hat in seinem Auto Freisprechanlage via Bluetooth. Seine Frau hat einen Herzschrittmacher und meint, Bluetooth würde den Schrittmacher stören.
Kann das sein ?

rolo

21 Antworten

Ähm – Moment mal!
Das hört sich jetzt so an, als wenn ich behaupten würde, dass Mobilfunk tödlich sei und der Empfang im Auto unmöglich 

Nein! Gäbe es eine Beeinflussung von Schrittmachen durch Handys, dann wäre das bestimmt schon lange erwiesen und man hätte entsprechend gehandelt.

Mit der Signalverstärkung habe ich mich wirklich etwas schlecht ausgedrückt. Meinte natürlich die Sendeleistung. Das erkennt man sehr schön daran, dass unter schlechten Empfangsbedingungen der Akku schneller leer ist.
Ich wollte mit der Reflektion der Strahlung im Wageninneren auch nur anmerken, dass sich eine relativ harmlose Strahlung aufgrund der suboptimalen Bedingungen minimal verstärkt. Aber andere Einflüsse halte ich da für wesentlich gesundheitsschädlicher, als das bisschen Bluetooth.

Trotzdem - ich gehöre bestimmt nicht zu den Leuten, die Panik machen. Dafür genieße ich den Komfort der modernen Technik viel zu sehr. Aber da wir heute einer Vielzahl von Strahlen ausgesetzt sind, die weit über die natürliche elektromagnetische Strahlung hinausgehen, reduziere ich nach Möglichkeit die Strahlung in meinen 4 Wänden bzw. im Auto, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

- Ich schalte mein Handy nur an, wenn ich es brauche
- Auto: GSM mit Außenantenne
- Mein WLan (reduziert auf 12,5% Sendeleistung) schaltet sich nachts bei nichtbedarf automatisch aus
- Im Schlafzimmer keine Funkschalter
- Schnurlostelefon am Mobilteil abschaltbar!
- Elektr. Lattenrost mit autom. Netzfreischaltung
- Keine öffentliche Mobilfunk-Antenne auf unserem Dach

Aber – wie gesagt, dass ist eine Glaubensfrage und sollte jeder für sich (und seine Kinder) entscheiden.

Gruß - Frank

zunächst mal: Glauben heißt, nix wissen! 😉

Das soll bitte nicht werten, sondern nur sachlich klarstellen!

Steustrahlung etwa - ob nun im Auto etc., oder anderswo - ist relativ bedeutungslos, zum die "Richtung" fehlt, die Intensität durch die Streuung massiv verringert wird,....
Daher messe ich dem sgn. "Elektrosmog" bedeutend weniger Bedeutung bei, als allen anderen "Umweltgiften", bakterien, Viren,... mit denen wir uns längst arrangieren müssen/mußten...
Entscheidend ist vielmehr,daß man sich stark gerichteter Strahlung möglichst nicht aussetzt; dazu gehören etwa Richtfunkanlagen, Mobilfunkmasten,....etc.! Weniger, weil deren Gefährlichkeit erwiesen ist, als weil es noch viel zuwenig wissenschaftliche Daten dazu gibt, bzw. gar keine die Langzeitauswirkungen betreffend!

Zu Schrittmachern, etc.: es gibt meines Wissens nach keine anderen elektronischen Geräte, die auch nur annähernd einen so hohen Qualitätsstandard erfüllen, dermaßen umfangreich international geprüft werden,....! Ähnliches gilt für fast alle Medizintechnischen Produkte, ganz besonders für Implantate (ausgenommen vielleicht Zahntechnik), man muß nur auf die internationalen Prüfzeichen achten.
Nachdem - besonders in USA - der Klagswahnsinn umgeht, sind die Unternehmen gezwungen, selbst die noch so absurdesten Aspekte genauestens zu testen und Komplikationen auszuschließen.
Schräg: in USA versuchte eine Hinterbliebene einen SM Hersteller zu verklagen, weil ihr Gatte in einer 10t-Stahlpressse verstarb, und angeblich der SM nachher nicht mehr einwandfrei funktionierte 😉

Zitat:

zunächst mal: Glauben heißt, nix wissen!

Naja - was bleibt einem übrig, als bei so widersprüchlichen Ergebnissen der Studien sich selbst ein Bild zu machen.

Letzten Endes ist ein großer Teil (pseudo-)wissentschaftlicher Untersuchungen sowieso verlogene Lobbyarbeit. Selbst heute noch behaupten amerikanische Tabakkonzerne, dass das Rauchen nichts mit Lungenkrebs zu tun haben soll und führen dubiose Laborversuche mit seltsamen Statistiken an 🙂

Asbest und PCB galten in den 60ern auch noch als harmlos!
Wer weiß, wie man in 40 Jahren über PowerLine denkt ...

Auch wenn es für manche hier schon als Glaubensfrage abgetan wird, so sollten doch die technischen Basisdaten eine Grundlage sein.

Hier mal ein paar Fakten -
die meisten Bluetooth Geräte sind welche der Klasse II und III. D.h. max. 0,001W bzw. 0,0025W abgegebene Leistung. Klasse I Geräte für Reichweiten bis zu 100m haben ungefähr die Leistung wie WLAN (mit max. Leistungseinstellung), also ca. 0,1W. DECT liegt ebenfalls unter 0,1W. Im Vergleich dazu strahlt ein Handy mit bis über 1W.

Also der größte Strahler dem wir üblicherweise ausgesetzt sind, ist bei weitem das Handy. Bluetooth hat meist weniger als 1/50 der Leistung. Also wer ein Handy benutzt, braucht sich um andere 'übliche' Strahler keine Gedanken machen. Die senden nämlich sehr viel schwächer und haben damit auf die Gesamtbelastung nur mehr einen vernachlässigbaren Einfluß.

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Wer also beim normalen mobil-telefonieren noch keinen Herzkasper bekommen hat, der sollte mit Bluetooth keine Probleme bekommen. 🙂
... wobei natürlich noch unterschieden werden muß, auf welcher Frequenz eine Strahlung erzeugt wird und wie bzw. ob sie gepulst ist.

Eine interessante Seite zum Thema Strahlung unterhält übrigens das Bundesamt für Strahlenschutz

Ich habe gerade eine HS implantiert bekommen und in der Bröschüre, die ja nach der OP erhielt sthet ausdrück: Telefonieren sie mit dem Handy nicht auf der Körpereite an der das Gerät sitzt
Und: Meiden sie Bluttoothgeräte wie Computer näher als 30 cm zum HS.

Auch WLAN: Man soll dein IPad oder ähntliches mit WLAN nicht z.B im Liegen direkt über das Herz und dem SM legern, sondern auch minimla 30 cm Abstand, oder wenigsten ein Kissen unterlegen,

Ähnliche Informationen geben alle Kliniken die solche Geräte imolantieren ihren Parienten.
Ist also wohl doch etwas dran, an der Strahlenbelastung für Schrittmacher

Ich wiederhole mich gern noch einmal:
Es gibt keinerlei Schäden in physischer Form! Ich habe daderdruff studiert und arbeite seit nunmehr 25 Jahren genau in diesem Gebiet! Ich bilde mir zumindest ein, zu wissen, wovon ich spreche 😉
Zu den psyciischen Auswirkungen: Jedoch gibt es "Strahlenempfindliche Menschen", die auch geringste Strahlungs- bzw. Dosis-Werte detektieren können. Die Ursache ist bisher unerforscht. Allerdings sind dies nur ca. 0,01 % aller Meschen (1 unter 10.000).

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