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Jahreswagen, null Rabatt ... weil er/das Autohaus "sonst selbst gar nichts mehr dran verdient"

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 22:45

Hallo zusammen,

über Rabatte/Verhandlungstaktik/Runterhandeln gibts ja schon in vielen Beiträgen was zu lesen, aber ich würde gern wissen, was ihr von der Aussage eines Verkäufers haltet: kein einziger EURO Rabatt drin, weil er/das Autohaus "sonst selbst gar nichts mehr dran verdient".

Es ging um einen jungen Gebrauchten (Jahreswagen). Kann es wirklich sein, dass ein Händler an einigen wenigen Fahrzeugen kaum was verdient oder ist das nur so ein typischer Verkäuferspruch? Wenn letzteres der Fall wär, würde man sich doch ziemlich verschaukelt vorkommen!

Der Preis erscheint im Vergleich okay, eher niedriger als die meisten vergleichbaren Angebote. Vermutlich ist es so, dass manche Händler möglichst niedrige Preise ansetzen, um Interessenten zu locken (gerade auf autoscout24.de & Co.), und dann aber sich auf kein Verhandeln einlassen (können bzw. wollen)?

Hmm, oder wars ein gewiefter Händler, der gleich merkt, dass man das Auto gern haben will? Ich bin immerhin von einigen km Entfernung angereist. Wie auch immer, so ein Autokauf (ein Jahreswagen, Van untere Mittelklasse, nicht grade wenig Geld) ohne einen EURO Rabatt erscheint irgendwie leicht unbefriedigend. Fußmatten, und das wars. Keine Zulassungübernahme, keine Winterreifen oder was Ähnliches.

Wie gesagt, der Preis erscheint an sich angemessen und bei Jahreswagen ist vielleicht tatsächlich wenig Spielraum?!

Übrigens: Was ist von der Gebrauchtwagen-Datenbank des ADAC zu halten (die mit erforderlichem Login)? Die realen Händlerpreise scheinen mir allesamt extrem höher über den Preisen aus der Datenbank zu liegen! (auch wenn man Sonderaustattung etc. berücksichtigt).

VG

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Ballwand schrieb am 3. Juli 2016 um 22:45:15 Uhr:

Kann es wirklich sein, dass ein Händler an einigen wenigen Fahrzeugen kaum was verdient oder ist das nur so ein typischer Verkäuferspruch? Wenn letzteres der Fall wär, würde man sich doch ziemlich verschaukelt vorkommen!

Mein Tipp:

Such Dir einen teureren und freu Dich über den minimalen Nachlass, den Du vielleicht bekommst. Dann hast Du Dein Erfolgserlebnis.

Oder andersherum:

Ich als Verkäufer komme mir verschaukelt vor, wenn ein Wichtigtuer daherkommt und ein Fahrzeug günstiger haben will, was es im Umkreis von 100 km vergleichbar nicht günstiger gibt!

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Bei Angeboten, die bei Mobile und Co. auf Seite 1 auftauchen ist tatsächlich wenig bis kein Verhandlungsspielraum mehr übrig. Warum sollte der Händler auch von seinem Preis abweichen, wenn er schon der günstigste in einem weiten Umkreis ist und der Wagen womöglich noch nicht lange steht?

Wie lange ein Auto schon inseriert ist und wann die letzte Preisveränderung war, kannst du übrigens bei autouncle.de finden. Die Preisbewertung dort ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen.

Bei mobile kann man auch sehen, wie lange ein Inserat online ist, sortieren nach Inseratsdatum und dann zeigt die Liste das Einstelldatum.

Hilft leider nicht oft, da die größeren Händler die Inserate laufend neu einstellen.

Ist mir bei meiner letzten längeren Suche öfter aufgefallen.

..bzgl. Preis-Nachlass, etc.

schwierige Sache..es kommen hier viele Faktoren zusammen, wie z.b. Angebot & Nachfrage,

wie "Teuer" eingekauft, wie kalkuliert der Händler, etc.

Aber, "ich verdiene nix daran.." wird gerne als "Notlüge" genommen um zu signalisieren.

Hier wird nix gehandelt :)

Warum, wieso, weshalb, ist und bleibt das Geheimniss des Verkäufers :)

Zudem "kenne" die Verkäufer sehr wohl den KFZ-Markt und wissen genau, wie weit sie

"runter gehen können und wenn der Wagen, so wie in Deinem Falle, eh schon am unteren

Ende des Preisgefüges ist, warum sollte da der Händler noch tiefer gehen.. ?

Immerhinn muss er damit Geld verdienen muss um seien Kosten zu decken und vlt. sogar

etwas Gewinn machen.

Von daher, "leben und leben lassen".

Dazu kommt, wie schon Eingangs erwähnt, ist es ein "gefragtes" Modell, so sind die

Nachlässe gegen null.. :)

Was die ADAC-Datenbank angeht, nu ja, diese ist mit "Vorsicht" zu geniesen, ist eher als

"Anhaltspunkt" zu sehen, anstatt Marktpreis.

Denn, die Preise dort gehen von einem "perfekt" gewarteten Zustand aus.

Mann kann die Preise eher so sehen, dass es die max. erreichbaren Preise sind, so wie z.b

bei WKDA :).

Die "beste" Möglichkeit sich einen Überblick über die Gebrauchtwagenpreise zu machen,

sind die Online.-Börsen.

Grüße

Durch das Internet ist der Gebrauchtwagenmarkt so transparent geworden, dass kaum ein Händler sich noch leisten kann Mondpreise aufzurufen, von denen er sich dann noch nennenswert runterhandeln lässt.

Letztlich kennt aber nur den Händler seine Kalkulation und damit wieviel er an einem Wagen verdient bzw. verdienen muss. Manche große Händler gehen über die Masse an Verkäufen und andere beovrzugen weniger Verkäufe aber mit höherem Gewinn pro Fahrzeug. Das ist eine verkaufspolitische Entscheidung.

Ebenso ist es DEINE einkaufspolitische Entscheidung dort zu kaufen wo dir der beste Preis gemacht wird.

Die Aussage "wir verdienen sonst nichts daran" ist natürlich eine leere Worthülse. Der wahre Grund für die Unnachgiebigkeit des Verkäufers kann unter anderem sein:

"Mir ist der unterste Verkaufspreis von der Geschäftsleitung vorgeschrieben und darunter kann ich nicht gehen."

"Der Wagen steht noch nicht so lange, dass wir uns jetzt schon mit einem geringeren Verkaufspreis zufrieden geben würden."

"Wir machen uns die Preise in unserer Gegend nicht mit übertriebenen Sonderangeboten selber kaputt, sondern riskieren es lieber mal eine Standuhr mit Verlust an einen Exporteur abgeben zu müssen."

"Wir haben grundsätzlich beschlossen das Geschacher mit Schnäppchenjägern nicht mehr mitzumachen und verkaufen entweder zum aufgerufenen Preis oder gar nicht."

"Ich weiß dass wir mit unserem Angebotspreis zu den günstigsten Anbietern gehören und daher bin ich sicher dass ein Kunde ihn zu diesem Preis nimmt. Wenn nicht Sie, dann ein anderer."

Zitat:

@Guzzi97 schrieb am 4. Juli 2016 um 09:10:22 Uhr:

Die "beste" Möglichkeit sich einen Überblick über die Gebrauchtwagenpreise zu machen,

sind die Online.-Börsen.

Und die Preise dort beobachten auch die Händler. Schwacke oder DAT haben bei vielen Händler längst ausgedient weil Sie für viel Geld kaum noch brauchbare Preise rausbekommen.

Einen nicht gewieften Händler erkennst Du an der leerstehenden Immobile und am hochgewachsenen Unkraut auf dem Anwesen.

Der Händler muss selbstverständlich Gewinn erwirtschaften. Neben Kosten für die Beschaffung der Fahrzeuge, müssen Gehälter, AfA für Werkzeuge und Maschinen, Reparatur + Instandhaltung getragen werden.

 

Zitat:

@Ballwand [url=http://www.motor-talk.de/.../...-weil-er-das-autohaus-sonst-s........, oder wars ein gewiefter Händler, der gleich merkt, dass man das Auto gern haben will? Ich bin immerhin von einigen km Entfernung angereist. Wie auch immer, so ein Autokauf (ein Jahreswagen, Van untere Mittelklasse, nicht grade wenig Geld) ohne einen EURO Rabatt erscheint irgendwie leicht unbefriedigend. Fußmatten, und das wars. Keine Zulassungübernahme, keine Winterreifen oder was Ähnliches.

Wie gesagt, der Preis erscheint an sich angemessen und bei Jahreswagen ist vielleicht tatsächlich wenig Spielraum?!

Übrigens: Was ist von der Gebrauchtwagen-Datenbank des ADAC zu halten (die mit erforderlichem Login)? Die realen Händlerpreise scheinen mir allesamt extrem höher über den Preisen aus der Datenbank zu liegen! (auch wenn man Sonderaustattung etc. berücksichtigt).

VG

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 4. Juli 2016 um 16:10:03 Uhr:

Zitat:

@Guzzi97 schrieb am 4. Juli 2016 um 09:10:22 Uhr:

Die "beste" Möglichkeit sich einen Überblick über die Gebrauchtwagenpreise zu machen,

sind die Online.-Börsen.

Und die Preise dort beobachten auch die Händler. Schwacke oder DAT haben bei vielen Händler längst ausgedient weil Sie für viel Geld kaum noch brauchbare Preise rausbekommen.

..naja, bei manchen habe ich so meine Zweifel.... :)

Kenne da einen Händler, der seine eigene Vorstellung hat.

Der versucht seit nunmehr 4.5 Jahren ein Auto zu verkaufen und anstatt sich dem "Markt"

anzupassen, wird der Wagen jedes Jahr teurer..und nein, es ist nix besonderes

nur ein stink-normaler Alfa 147 GTA, bei dem mittlerweile sogar die große & teure

(z.b. ZR-Wechsel beim V6) Wartung fällig ist.

Grüße

Hi,

das kann jeder Händler handhaben wie er will.

ich kenne auch einen größeren Gebrauchtwagenhandel die sich nicht auf Verhandlungen einlassen. Die Fahrzeuge aber regelmäßig im Preis reduzieren.

Ein Wagen der mich mal interessiert hatte war Monate später billiger als mein Gebot auf das der Händler damals nicht eingegangen ist.

Gruß Tobias

Mittlerweile ist es wirklich so dass sich viele Gebrauchtwagenhändler nicht auf Verhandlungen einlassen. Evtl. ist noch neuer TÜV oder die Zulassung drin. Evtl. auch noch eine Inspektion. Aber dann ist Schluss.

:D Und dann kommt Det und will den Preis um 50% runterhandeln

Zitat:

@Ballwand schrieb am 3. Juli 2016 um 22:45:15 Uhr:

Kann es wirklich sein, dass ein Händler an einigen wenigen Fahrzeugen kaum was verdient oder ist das nur so ein typischer Verkäuferspruch? Wenn letzteres der Fall wär, würde man sich doch ziemlich verschaukelt vorkommen!

Mein Tipp:

Such Dir einen teureren und freu Dich über den minimalen Nachlass, den Du vielleicht bekommst. Dann hast Du Dein Erfolgserlebnis.

Oder andersherum:

Ich als Verkäufer komme mir verschaukelt vor, wenn ein Wichtigtuer daherkommt und ein Fahrzeug günstiger haben will, was es im Umkreis von 100 km vergleichbar nicht günstiger gibt!

Zitat:

@rudi333 schrieb am 5. Juli 2016 um 20:16:58 Uhr:

Zitat:

@Ballwand schrieb am 3. Juli 2016 um 22:45:15 Uhr:

Kann es wirklich sein, dass ein Händler an einigen wenigen Fahrzeugen kaum was verdient oder ist das nur so ein typischer Verkäuferspruch? Wenn letzteres der Fall wär, würde man sich doch ziemlich verschaukelt vorkommen!

Mein Tipp:

Such Dir einen teureren und freu Dich über den minimalen Nachlass, den Du vielleicht bekommst. Dann hast Du Dein Erfolgserlebnis.

Oder andersherum:

Ich als Verkäufer komme mir verschaukelt vor, wenn ein Wichtigtuer daherkommt und ein Fahrzeug günstiger haben will, was es im Umkreis von 100 km vergleichbar nicht günstiger gibt!

..und wenn doch, also, wenn es preiswertere Angebote ind er Nahen UMgebung

gibt, wie reagierst Du, bzw. welche Erklärung / Begründung hast Du dann auf Lager ? ;)

Grüße

Ich schaue immer, was die Konkurrenz (oder besser Mitbewerber) anbieten.

Und mit Privatanbietern oer Exporthökern lass ich mich nicht vergleichen.

Zitat:

@Guzzi97 schrieb am 6. Juli 2016 um 08:23:49 Uhr:

Zitat:

@rudi333 schrieb am 5. Juli 2016 um 20:16:58 Uhr:

 

Mein Tipp:

Such Dir einen teureren und freu Dich über den minimalen Nachlass, den Du vielleicht bekommst. Dann hast Du Dein Erfolgserlebnis.

Oder andersherum:

Ich als Verkäufer komme mir verschaukelt vor, wenn ein Wichtigtuer daherkommt und ein Fahrzeug günstiger haben will, was es im Umkreis von 100 km vergleichbar nicht günstiger gibt!

..und wenn doch, also, wenn es preiswertere Angebote ind er Nahen UMgebung

gibt, wie reagierst Du, bzw. welche Erklärung / Begründung hast Du dann auf Lager ? ;)

Grüße

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