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Ist ein Skoda Yeti Diesel billiger im Unterhalt als ein VW Tiguan TDI?

Themenstarteram 9. Juni 2015 um 21:28

Hallo!

Leider kenne ich mich viel zu wenig aus und bin im Internet nicht wirklich auf brauchbare Infos gestoßen. Nun möchte ich gerne hier nachfragen, vielleicht kennt sich wer aus.

Ich fahre einen VW Tiguan TDI 170 PS. Tolles Auto. Ich mag ihn sehr. Leider habe ich das Gefühl, er frisst mir die Haare vom Kopf. Versicherung(Vollkasko), Steuer, neue Reifen, Service/Kundendienst etc. Es ist alles sooo teuer für dieses Auto.

Nun habe ich mir überlegt, mir evtl ein anderes Auto zuzulegen, ein vergleichbares. Ich bin auf den Skoda Yeti gestoßen.

Nun meine Frage: rentiert sich das? Kosten bei diesem Auto die Ersatzteile und alles oben genannte weniger?

Gefallen tut mir ja der Tiguan schon besser.

Oder wüsste wer eine Alternative für mich? Jedenfalls sollte es ein Auto mit viel Platz sein, SUVs gefallen mir am besten.

Danke schonmal, sollte mir wer weiterhelfen können.

VG Andrea

Beste Antwort im Thema

SUV bieten für ihre Außenmaße lächerlich wenig Platz und sind in jeder Hinsicht verdammt teuer und unvernünftig.

Falls man also nicht gerade in einer Gegen mit unbefestigten Wegen lebt, gibt es kaum einen Vorteil beim SUV bzw keinem vernünftigen Grund einen zu kaufen.

Ein Wechsel des Fahrzeugs ist immer mit Verlust verbunden.

Der Yeti könnte geringfügig günstiger sein und bietet zumindest in der Höhe durch seine kubische Form mehr Platz. Der Kofferraum ist ansonsten auf der Größe eines Golf (nicht Kombi).

Wenn der Yeti dir nicht wirklich gefällt, warum wäre der die Alternative? Weil er auch von VW ist? Ganz ehrlich: Andere sind zuverlässiger und gleichzeitig günstiger.

Wobei die Diesel von VW echt ok sind.

Bei 15.000 km ist ein Diesel meist nicht sinnvoll. Der Vorteil an der Tanke holt die teurere Steuer/Versicherung/Wartung dann meistens nicht rein.

Da Diesel sich jedoch bei großen und schweren Fahrzeugen tendenziell eher lohnt als bei kleineren Fahrzeugen, müsste man das für den Tiguan vielleicht genauer prüfen. Ich denke trotzdem, dass deine jährlichen Kilometer noch zu wenig sind.

Tja, entweder du findest jemanden, der für sowas noch richtig gut zahlt (soll es bei einem VW in Deutschland durchaus geben) und kaufst dir etwas, was eher deinem Bedarf entspricht (netter Kombi mit Benzin, Kompaktklasse könnte fast reichen sonst Mittelklasse) oder du ziehst das durch.

Ansonsten verkaufst du mit Verlust und kaufst dir etwas günstigeres.

Wer das Premium Image fahren will, muss auch Premium Preise zahlen.

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Wie sieht denn dein Fahrprofil aus, wie viel Autobahn / wie viel Stadtverkehr?

Wenn du wenig Autobahn fährst ist ein Benziner im Unterhalt billiger, am besten auch mit weniger PS.

Der Skoda Yeti wird wohl kaum günstiger sein, der ist technisch ja praktisch identisch mit dem Tiguan, der Hauptunterschied ist die Optik.

Wegen Versicherungen musst du selbst googeln, es weiß wohl kein Mensch von allen Autos die Versicherungskosten auswendig, und die hängen ja noch dazu von deinen Daten ab.

Was meinst du mit "viel Platz" genau, wo brauchst du den Platz; nur vorne oder müssen Rückbank und Kofferraum gewisse Größen haben, wer muss auf der Rückbank / im Kofferraum Platz haben?

Vllt. wäre der neue Honda HR-V eine Alternative, der kommt demnächst auch auf den deutschen Markt, der hat von allen SUVs wohl das beste Verhältnis aus Platzangebot und Unterhaltskosten und aufgrund des geringen Gewichts ist der auch mit dem 120PS Diesel richtig flott:

http://www.netcarshow.com/honda/2016-hr-v_eu-version/

Themenstarteram 9. Juni 2015 um 22:13

Danke für die Antwort. Ich fahre ca. 15000 km pro Jahr. Viele Kurzstrecken, aber auch mal Autobahn, da wir auf dem Land wohnen. Ich habe zwei Kinder und das Auto wird schonmal für den Urlaub (Koffer) gebraucht oder zum Skifahren. Ein grosser Kofferraum ist mir auf jeden Fall sehr wichtig. Der Honda sieht toll aus. Aber da muss ich wohl noch warten, würde mir lieber einen Jahreswage kaufen als einen Neuen.

Ich halte dein Vorhaben wirtschaftlich gesehen für totalen Unfug. Wenn du jetzt auf einen Jahreswagen wechselst übersteigen die Kosten für den höheren Wertverlust die möglichen Einsparungen durch günstigeren Unterhalt um ein vielfaches.

Muss es wegen der Optik unbedingt ein SUV sein? Ein Kombi wäre doch viel praktischer und günstiger im Unterhalt, oder wenn es unbedingt eine erhöhte Sitzposition sein muss halt ein Kompaktvan.

Bei dem Fahrprofil ist ein Benziner die bessere, günstigere Wahl.

Warum hast du das Auto bei dem Fahrprofil eigentlich mit 170PS gekauft? Reicht nicht weniger?

SUV bieten für ihre Außenmaße lächerlich wenig Platz und sind in jeder Hinsicht verdammt teuer und unvernünftig.

Falls man also nicht gerade in einer Gegen mit unbefestigten Wegen lebt, gibt es kaum einen Vorteil beim SUV bzw keinem vernünftigen Grund einen zu kaufen.

Ein Wechsel des Fahrzeugs ist immer mit Verlust verbunden.

Der Yeti könnte geringfügig günstiger sein und bietet zumindest in der Höhe durch seine kubische Form mehr Platz. Der Kofferraum ist ansonsten auf der Größe eines Golf (nicht Kombi).

Wenn der Yeti dir nicht wirklich gefällt, warum wäre der die Alternative? Weil er auch von VW ist? Ganz ehrlich: Andere sind zuverlässiger und gleichzeitig günstiger.

Wobei die Diesel von VW echt ok sind.

Bei 15.000 km ist ein Diesel meist nicht sinnvoll. Der Vorteil an der Tanke holt die teurere Steuer/Versicherung/Wartung dann meistens nicht rein.

Da Diesel sich jedoch bei großen und schweren Fahrzeugen tendenziell eher lohnt als bei kleineren Fahrzeugen, müsste man das für den Tiguan vielleicht genauer prüfen. Ich denke trotzdem, dass deine jährlichen Kilometer noch zu wenig sind.

Tja, entweder du findest jemanden, der für sowas noch richtig gut zahlt (soll es bei einem VW in Deutschland durchaus geben) und kaufst dir etwas, was eher deinem Bedarf entspricht (netter Kombi mit Benzin, Kompaktklasse könnte fast reichen sonst Mittelklasse) oder du ziehst das durch.

Ansonsten verkaufst du mit Verlust und kaufst dir etwas günstigeres.

Wer das Premium Image fahren will, muss auch Premium Preise zahlen.

Zitat:

@andreadet schrieb am 9. Juni 2015 um 21:28:22 Uhr:

Hallo!

Leider kenne ich mich viel zu wenig aus und bin im Internet nicht wirklich auf brauchbare Infos gestoßen. Nun möchte ich gerne hier nachfragen, vielleicht kennt sich wer aus.

Ich fahre einen VW Tiguan TDI 170 PS. Tolles Auto. Ich mag ihn sehr. Leider habe ich das Gefühl, er frisst mir die Haare vom Kopf. Versicherung(Vollkasko), Steuer, neue Reifen, Service/Kundendienst etc. Es ist alles sooo teuer für dieses Auto.

Nun habe ich mir überlegt, mir evtl ein anderes Auto zuzulegen, ein vergleichbares. Ich bin auf den Skoda Yeti gestoßen.

Nun meine Frage: rentiert sich das? Kosten bei diesem Auto die Ersatzteile und alles oben genannte weniger?

Gefallen tut mir ja der Tiguan schon besser.

Oder wüsste wer eine Alternative für mich? Jedenfalls sollte es ein Auto mit viel Platz sein, SUVs gefallen mir am besten.

Danke schonmal, sollte mir wer weiterhelfen können.

VG Andrea

Hallo auch,

ich denke auch, dass ein Wechsel nicht eben günstiger wird. Dass die TE sich einen Diesel ausgesucht hat wundert mich trotz der wenigen Kilometer nicht. Würde auch keinen Benziner mehr fahren wollen und dem Partikelfilter so mal ne Strecke gönnen damit das passt. Drehmoment ist halt Drehmoment ;)

Du kannst dir für den Ölwechsel eine gute (!) freie Werkstatt suchen. Oder/Und das Öl im Mehrliterkanister online kaufen, es muss den Herstellervorgaben halt entsprechen. Dies macht gerne mal einen größeren Sprung auf der Rechnung aus.

Welchen aktuellen Restwert hat dein Tiguan denn? Übersteigt dein Rücklagenpolster auf dem Konto diesen Wert kannst du die Vollkasko ganz rausnehmen oder durch eine Gebrauchtwagen-Kasko (zB beim ADAC mal schauen wie das gemeint ist) ersetzen.

Alternativ den Selbstbehalt im Falle eines Kaskoschadens anpassen (erhöhen), die angegebenen Kilometer bei der Versicherung schärfer durchkalkulieren. Ich war damals schon erstaunt das bei mir ein 'geringer' Sprung von 33000 auf 35000 im Jahr über 100 Euro im Jahr ausgemacht hatten. Es kann sich also lohnen.

Generell Anfang November einen möglichen Versicherungswechsel zum Jahresende durchrechnen.

Der Tiguan mit 170 PS TDI ist in Haftpflichtklasse/Vollkasko/Teilkasko 18/19/24, der Yeti mit gleicher Motorisierung in 16/18/21. Kann je nach Schadenfreiheitsklasse und gewählter Versicherung einen knapp dreistelligem Betrag pro Jahr ausmachen - aber wirklich signifikant vermute ich das in den sonstigen Unterhaltskosten nicht. Die niedrigsten Einstufungen hätte der Yeti mit dem 1.2er TSI (15/17/19) - das wäre für einen SUV schon ziemlich weit unten, aber der Motor ist dann doch eher etwas für die fahrleistungsanspruchslose Klientel mit Reparaturbudget in der Hinterhand...

Verschleißteile, Bereifung - macht keinen Unterschied, da identisch, und die Werkstatt ist in der Mehrheit der Fälle auch dieselbe.

Wenn die Unterhaltskosten 'runter sollen aber viel Platz gewünscht ist (wovon der Tiguan gar nicht mal so viel hat), ist bei den SUV nur noch wenig Potential - dann würde ich mich eher bei den Minvans (Scénic, Zafira, etc.), Kompakt-Kombis oder Kastenwagen (Kangoo, Berlingo, etc.) umsehen.

Nebenbei bemerkt - bei sprichwörtlich günstiger Reifenwahl sollte das angesichts Deiner Jahresfahrleistung frühestens alle 4 Jahre ein Problem darstellen?

Gruß

Derk

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