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in die Kreuzung oder Einmündung einfahren, wenn er auf ihr warten müßte

Themenstarteram 8. Oktober 2009 um 23:48

Hallo Leute!

Es gibt da ja diesen §11 (1) der StVO, der u.a. besagt,

dass man erst in die Kreuzung rein darf, wenn man sicher ist, wieder runter zu kommen.

In der Praxis hält sich niemand daran.

Und als ich mich daran mal halten wollte, da hielt ich also an der Ampel an, und sobald drüben eine Fahrzeuglänge frei war, huschte ich mit quietschenden Reifen über die Kreuzung. Das ist mir zu blöd.

Glücklicherweise bin ich selten in solchen Situationen, aber die paar mal hat es sich für niemanden gelohnt, das ich möglichst schnell über die Kreuzung gekommen bin. Ich werde ab jetzt stumpf anhalten auch für den gegenüberliegenden Fahrradweg/Fußweg auch wenn ich beim Links-Abbiegen wegen eines SUVs vor mir nichts sehen kann. Und wenn dann sicher Platz ist (also nicht schätzungsweise, weil sich wer bewegt, sondern realer Platz), dann werde ich in Seelenruhe anfahren. Selbst wenn ich es so abschätze, dass ich nur 1/3 des Fußweges blockiere, rutscht immer noch jemand hinterher, der ein weiteres 1/3 und den Radweg dicht macht. D.h. ich fahre besser erst bei Platz für 2 Autos.

Ähnliche Situationen: Letztens hat sich eine Fahrspur geteilt, und ich habe mich eingeordnet, und dann bleibt meine Spur ewig stehen, und ich stehe noch halb auf der anderen: Na super! Also immer Luft lassen. Gilt auch für fast alle Ampeln, damit alle gleichzeitig anfahren können. Ist auch praktisch, wenn Leute von rechts auf den leeren Linksabbieger wollen. Gilt auch vor Reißverschlüssen.

Oder wie seht Ihr das so?

Arnero

Beste Antwort im Thema

wenn ich in eine kreuzung einfahre und gefahr laufe dabei den quer- bzw. gegenverkehr zu behindern, fahre ich nicht in die kreuzung ein, sondern warte ab, bis eine ausreichende lücke vorhanden ist.....um dann schnellstöglich die kreuzung zu räumen.....

ob der hintermann mich dann anhupt, ist mir herzlichst egal, lieber einer der hinter mir hupt, als wenn ich, weil ich mitten auf der kreuzung stehe und nichtmehr vor und nichtmehr zurück komme den kompletten gegen/querverkehr zum erliegen bringe.....

@KarstenClio: welchen sinn soll das komplette zitieren von eröffnungsposts haben?! der übersichtlichkeit dient dies jedenfalls nicht!

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Zitat:

Original geschrieben von arnero

Hallo Leute!

Es gibt da ja diesen §11 (1) der StVO, der u.a. besagt,

dass man erst in die Kreuzung rein darf, wenn man sicher ist, wieder runter zu kommen.

In der Praxis hält sich niemand daran.

Und als ich mich daran mal halten wollte, da hielt ich also an der Ampel an, und sobald drüben eine Fahrzeuglänge frei war, huschte ich mit quietschenden Reifen über die Kreuzung. Das ist mir zu blöd.

Glücklicherweise bin ich selten in solchen Situationen, aber die paar mal hat es sich für niemanden gelohnt, das ich möglichst schnell über die Kreuzung gekommen bin. Ich werde ab jetzt stumpf anhalten auch für den gegenüberliegenden Fahrradweg/Fußweg auch wenn ich beim Links-Abbiegen wegen eines SUVs vor mir nichts sehen kann. Und wenn dann sicher Platz ist (also nicht schätzungsweise, weil sich wer bewegt, sondern realer Platz), dann werde ich in Seelenruhe anfahren. Selbst wenn ich es so abschätze, dass ich nur 1/3 des Fußweges blockiere, rutscht immer noch jemand hinterher, der ein weiteres 1/3 und den Radweg dicht macht. D.h. ich fahre besser erst bei Platz für 2 Autos.

Ähnliche Situationen: Letztens hat sich eine Fahrspur geteilt, und ich habe mich eingeordnet, und dann bleibt meine Spur ewig stehen, und ich stehe noch halb auf der anderen: Na super! Also immer Luft lassen. Gilt auch für fast alle Ampeln, damit alle gleichzeitig anfahren können. Ist auch praktisch, wenn Leute von rechts auf den leeren Linksabbieger wollen. Gilt auch vor Reißverschlüssen.

Oder wie seht Ihr das so?

Arnero

Hi...

Die Leute die sich an diese Regelung halten, werden unverstaendlicherweise von den Leuten hinter Ihnen sinnlos angehupt.

Wenn man einspurig an eine Kreuzung mit eigener Spur je Richtung kommt, sollte man sich eigendlich immer so hinstellen wie man nach dem wieder Losfahren weiterfahren will (genialer Satz...). Dh, will ich Links abbiegen komme aber noch nicht direkt in die Linksabbiegerspur rein, stelle ich mein Fahrzeug so weit wie moeglich links in die Spur. Will ich Rechts abbiegen, soweit wie moeglich rechts. Beim Geradeaus weiterfahren bleib ich mittig bis rechts in der Spur stehen. Es gibt nix schlimmeres wie Linksabbieger die rechts in der Spur stehen und Rechtsabbieger die links stehen. Wenn dann die Linksabbiegerspur erst nach der Geradeaus- und Rechtsabbiegerspur losfahren darf, behindern diese Fahrzeuge den gesamten Ablauf. -> der links wartende Rechtsabbieger kommt am Heck des zu 3/4 in der Linksabbiegerspur stehenden Fahrzeugs nicht vorbei und der Linksabbieger (der rechts wartet) faehrt nicht los, da er ja noch nicht in seine eigendlich gewollte Spur reinkommt. Somit sinnloser Stau.

Noch schlimmer sind die Leute auf der Linksabbiegerspur, die beim Umschalten auf Gruen nur um eine Wagenlaenge in die Kreuzung einfahren. Somit kommt die ermittelte Menge an Fahrzeugen nicht ueber die Kreuzung. (beim gleichzeitigen Gruen-schalten aller Richtungen)

Hoffe ich habe halbwegs verstaendlich geschrieben.

 

MfG Karsten :)

wenn ich in eine kreuzung einfahre und gefahr laufe dabei den quer- bzw. gegenverkehr zu behindern, fahre ich nicht in die kreuzung ein, sondern warte ab, bis eine ausreichende lücke vorhanden ist.....um dann schnellstöglich die kreuzung zu räumen.....

ob der hintermann mich dann anhupt, ist mir herzlichst egal, lieber einer der hinter mir hupt, als wenn ich, weil ich mitten auf der kreuzung stehe und nichtmehr vor und nichtmehr zurück komme den kompletten gegen/querverkehr zum erliegen bringe.....

@KarstenClio: welchen sinn soll das komplette zitieren von eröffnungsposts haben?! der übersichtlichkeit dient dies jedenfalls nicht!

Zitat:

in die Kreuzung oder Einmündung einfahren, wenn er auf ihr warten müßte

OT:

Der Threadtitel ist Klasse und bietet Platz für Gedanken abseits des Straßen-Verkehrs :D

 

Aber vielleicht zum Thema:

Wir haben hier einen Bahnübergang, der am Tag gefühlt mehr geschlossen als offen ist. Der Rückstau reicht gelegentlich bis zu einem Kreisverkehr, der rund 300 Meter entfernt ist. Da fahren alle treu und brav ein, obwohl sie gar nicht abbiegen können, weil es nicht weiter geht.

Dadurch müssen dann auch die warten, die aus ganz anderen Richtungen kommen und eigentlich auch in ganz andere Richtungen fahren wollen. Aber wenn der Kreis dicht ist, fährt gar keiner mehr, egal wohin.

Themenstarteram 25. Oktober 2009 um 16:36

Ich sehe wir sind uns bei diesem Thema alle einer Meinung. Mit steigendem Weitblick meinerseits ergeben sich immer mehr Situation, wo ich warte. Auch als Fahrradfahrer und Fußgänger.

Letztens wurde ich dann auch angehupt.

Da kannte ich den Ampelrhythmus: Wenn den Vorderpersonen der Wagen nicht absäuft, kommen sowieso alle rüber.

An der Stelle kann ich mich dann mal an das angehupt werden gewöhnen.

Ich kenne das Hupen schon vom (nicht wechselnden) Grünen Pfeil, wenn ich mich weigere den Fußgängerüberweg zu blockieren.

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