IDM Hockenheim 2008 tragisches Ende!
Bin das komplette Wochenende in Hockenheim bei den IDM 2008 gewesen.
Super Wochenende bis dann gestern Abend im Rennen der IDM Sidecars Steve Norbury und Rick Long im Eingang der Sachskurve nahezu ungebremst durch das Kiesbett rasten und in die Mauer/reifenstapel einschlugen. Während Rick Long noch bei bewusstsein war erlitt Fahrer Steve Norbury tödliche verletzungen.
Nach dem UNfall blieb er regungslos am Boden liegen. Auch dir reanimierungsversuche der Notärzte brachten wohl nichts mehr!🙁
Ein trauriger Ausgang eines ansonsten so schönem Wochenende!🙁
RIP Steve Norbury RIP!!!
Beste Antwort im Thema
Hallo liebe Forum-Teilnehmer
als Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Klasse der Seitenwagen möchte ich an der Diskussion gerne
teilnehmen sowie einige Info`s geben. Als Sachverständiger im KFZ-Wesen und Vater zweier Töchter habe also auch ich mit
Verantwortung umzugehen und sie zu tragen.
Dennoch möchte ich hier zu Beginn mein Beileid den Angehörigen des Verstorbenen aussprechen und dem Verletzten Rick Long
beste Genesungswünsche übermitteln. Er befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung dank der hervorragenden Betreuung
der Ärzte in Ludwigshaven. Er dürfte sich auch sehr gut auskennen, denn er ist im täglichen Leben Narkose-Arzt. Beide,Steve Norbury und
Rick Long, nahmen bereits erfolgreich an Rennen der TT- Isle of Man teil und haben somit in den vergangenen Jahren tausenden von
Zuschauern tolle Racingszenen geliefert. Somit kann man davon ausgehen, dass Beide mit ihrem Gespann sehr gut vertraut waren, dieses
soll allerdings nicht ausschließen, dass Fahrer/Beifahrer jederzeit fehlerfrei funktionieren. Desweiteren steht zumindest zum jetzigen Zeitpunkt
ein Bremsversagen nicht zur Diskussion, das Fahrzeug befand sich im Neuzustand (Bj.2008).
Die verschiedensten Berufssparten sind, wie bereits oben angesprochen, im Rennsport vertreten. Und genau das ist es auch, was neben
vielen anderen Faktoren diese Art von Freizeitgestaltung für uns Teilnehmer so interessant macht. Fast jeder von Euch, der sich an diesem
Forum beteiligt, hätte evtl. gewollt oder durch Zufall in diese (Racing)Szene hereinschnuppern können.Manchmal ist es nur purer Zufall.
Hat man allerdings die Tür geöffnet, verhält es sich wie mit dem Rauchen: Aufhören ist nicht einfach.
Zum Thema Gefährlichkeit: Aus meiner Sicht (auch Straßen-Motorradfahrer) ist die Gefahr auf der Straße größer als auf der Rennstrecke.
Viele, die sich auf die Rennstrecke begeben, fahren anschließend auf der Straße definitiv "mit anderen Augen". Man sieht plötzlich mehr Bäume,
mehr Leitplanken und vieles mehr, was verletzen könnte.
Gerade die Sachskurve ist natürlich nicht ungefährlich, wenn man dort die Fahrbahn verläßt. Kurz vor dem Bremspunkt könnten bei den
Gespannen noch Geschwindigkeiten zwischen 170 bis 185KM/h anliegen. Bei einem fast ungebremsten Abkommen von der Fahrbahn ist
dort das Kiesbett sehr schnell zu Ende. Dennoch sind an dieser Stelle Vorschläge zur Änderung der Streckenführung besser als alle Schuldzu-
weisungen.
Zum Thema Erstversorgung: Für einen Rettungsfall gelten bestimmte Regeln und zeitliche Abfolgen. Hier kann auf keinem Fall jeder Streckenposten
zu jeder Zeit das Rennen stoppen. Somit vergeht in jedem Fall eine , für den Zushauer scheinbar sehr lange Zeit, bis der Krankenwagen sicher
die Strecke befahren kann. Im übrigen dürfte dieser Unfall für alle beteiligten Streckenposten der absolute Extremfall gewesen sein, mit dem
vielleicht einige tatsächlich (und verständlich) überfordert gewesen sind.
Ich konnte bezgl. der Entscheidungen der Rennleitung eine besonnene und genau überlegte Vorgehensweise beobachten. Auch für sie war es
eine besondere Situation.
Auf eine schnelle Heilung unseres Sportkollegen Rick Long hoffend
verbleibe ich mit den besten Grüßen
Dieter Eilers
42 Antworten
Hmmm, goddats, da ist wohl durchaus ein ziemliches Fünkchen visionärer Wahrheit durchaus drin... Wenn man z.B. im Internet veröffentlichen würde, "liebe Motorsport-Begeisterte, meidet diese oder jene Tribüne, weil sie lebensgefährlich für die Fahrer ist", würde die Rennleitung (ha ha) diese irgendwann abbauen (müssen), und dann wäre genug Platz für ein ausreichendes Kiesbett.
Komisch, diese Kurve auf dem Bild im obigen Link kenne ich gar nicht, ich meinte ne andere (90Grad-)Kurve, da war die Wand eigentlich noch näher. Diese Kurve hätte ich gedacht, würde mit'm Motorrad evtl. gar nicht so extrem schnell gefahren, oder doch ??
Und an die obigen 2 "Schlaumeier", also sowas mieses und bösartig-zynisches habe ich schon lange nicht mehr gehört, schon gar nicht in so einem Zusammenhang. Keine alte Sau hat Interesse am Adrenalin-Kick, nur am Spaß an der Sache, gilt sicher sogar für Bungee-Jumper, vermute ich mal, auch wenn ich sowas (imho "Krampf"😉 nie machen würde, Spaßfaktor gleich null, u.a. wegen des Adrenalinkicks - vielleicht mögen die ja die Kopfüber-Aussicht in großer Höhe, so ne Art inverse Bergsteiger halt, was weiß ich, jedem "Tierchen" sein Plaisierchen...
Profis und deren Angehörige wissen freilich was sie tun, Kunst kommt ja von Können und kalkuliertem Risiko, aber wenn sie entweder von gefährlichen Dummköpfen gezwungen werden, bzw lebensgefährlichen Automatismen in einem komplex-verschränkten organisierten menschenverachtenden System, sich in schwachsinnige überflüssige Gefahren zu begeben, dann reichts, ist eben Feierabend, machen se halt wat anderes, vielleicht Schachspielen. Und als durchtrainierter Profi mit bester Schutzkleidung bei 250 auch mit ohne funktionierender Bremse kontrolliert abrutschen und irgendwann ins Kiesbett kullern, und dabei nie auf ein Hindernis treffen, kann ein solcher Profi wahrscheinlich ohne schlimmere Blessuren wegstecken, wenn's einigermaßen normal gut abgeht - vermute ich mal, sonst täten se das wohl sicher nicht machen, sind ja Profis, die das Risiko immer kalkulieren und dabei sicher auch immer an ihre Angehörigen denken, (insbesondere wenn se gescheite haben), sonst wären sie nie soweit gekommen (lebend). Ich labere da aber nur aus nebulösen Blitz-Ahnungen heraus, sozusagen, müßte mal ein Profi was Fundiertes dazu sagen, wenn so jemand überhaupt noch mag, nach obigen Bemerkungen solcher "Self-fulfilling prophecy Herbei-Redner-Pseudo-Psychologen" - wieso eigentlich gerade diese Drecks-Chemikalie im Night-Rod-Special Ikon, was ist das eigentlich??
Wenn unsereiner wie ein nasser Sack auf den Asphalt plumpst, ist natürlich auch immer Scheisse und Knochen kaputt, egal wie schnell. Weiß nur dass ich früher beim Skifahren 20meter weit und fast 5 meter hoch durch die Luft fliegen konnte (weil ich so 'ne Scheiß-Landstraße, die mitten in die "Piste" reingefäst war, nicht sehen konnte...ohne Protektoren, nur so ne Art Trainingsanzug), über ein paar verdutzte Typen auf der Straße drüber, und mir dabei nix brach, nichtmal ein blauer Fleck, Prellung oder Kratzer, gar nix, außer den teuren Ski, die waren hin - bin dann halt auf einem Ski runtergefahren. Also sowas ist kein Problem -klar Schnee ist weicher -, wenn die Knochen von Muskeln gestützt werden und man kontrolliert fällt. Die "Enduro-Saltospringer" leben ja auch alle noch, wissen auch meistens was sie tun. Heute wär ich völlig Kleinholz bei sowas, aus verschiedenen Gründen, würde mir vermutlich im Stand die Beine brechen auf Ski - haben mir auch so ein paar self-fulfilling-prophecy-"Statistik-Nachhelfer" das Rückgrat gebrochen, sozusagen.
Gruß😠😠🙁
@lupaxy' Spruch: na denne ein bayrisches "Grüß Gott", wie sieht er denn aus😕, damit ich weiß, wann ich bremsen muss ?? An den "selbsternannten" Möchtegern-Göttern, welche die Seelen anderer armer Schweine, von denen sie sie stahlen, zu Grunde reiten, fahre ich lieber vorsichtshalber ohne DB-Eater 😁 mit Volldampf vorbei so schnell es irgendwie geht, evtl. mit Stinkefinger😎😉😛, wenn ich 'ne Hand freihabe.
An die "netten zwei" Hirnamputierten....
Na dann müsste ich ja eigentlich einem von euch auch mal sowas Wünschen...Mitleid muss ich dann ja auch nicht haben, den jeder der Motorrad fährt weiss, dass es tödlich enden kann. Ihr schert euch wohl auch einen Dreck um eure Angehörigen! Schließlich sterben jedes Wochenende X Biker auf den Straßen.
Ach ja übrigens, Bremsversagen wie es der Unfallgrund war, das passiert auch mal im Straßenverkehr...
Und wenn Ihr zwei da nur mit 80 in die Leitplanke einschlagt wünsch ich viel Spass...ist ja immerhin ein bewusstes Risiko das Ihr da eingeht...nebenbei hoffe ich das die, welche dann von eurem Crash etwas mitbekommen die Fotos zücken und paar Bilder zur Erinnerung machen, vielleicht während dem Fotografieren noch "endlich mal Action" rufen denn genau zu dieser Sorte scheint Ihr mir zu gehören...
Solche Vollidioten waren auch genug am HH-Ring, ich dachte ich schnall ab!
Traurig, einfach nur traurig!
Zitat:
Original geschrieben von Killboy
An die "netten zwei" Hirnamputierten....Na dann müsste ich ja eigentlich einem von euch auch mal sowas Wünschen...Mitleid muss ich dann ja auch nicht haben, den jeder der Motorrad fährt weiss, dass es tödlich enden kann. Ihr schert euch wohl auch einen Dreck um eure Angehörigen! Schließlich sterben jedes Wochenende X Biker auf den Straßen.
Ach ja übrigens, Bremsversagen wie es der Unfallgrund war, das passiert auch mal im Straßenverkehr...
Und wenn Ihr zwei da nur mit 80 in die Leitplanke einschlagt wünsch ich viel Spass...ist ja immerhin ein bewusstes Risiko das Ihr da eingeht...nebenbei hoffe ich das die, welche dann von eurem Crash etwas mitbekommen die Fotos zücken und paar Bilder zur Erinnerung machen, vielleicht während dem Fotografieren noch "endlich mal Action" rufen denn genau zu dieser Sorte scheint Ihr mir zu gehören...
Solche Vollidioten waren auch genug am HH-Ring, ich dachte ich schnall ab!Traurig, einfach nur traurig!
Wer lesen kann ... und logisch denken ... aber das sind hier die Wenigsten. Ich bins ja mittlerweile gewohnt das nur Standardphrasen und Beleidigungen kommen sobald Leute wie du einen Text wie meinen nicht verstehen oder meinen ihn verstanden zu haben.
Also, wie wärs? Wollen wir mal wie Erwachsene drüber reden? In einer offenen Diskusion wo jeder seine Meinung hat und diese Meinung von den anderen Teilnehmern akzeptiert wird?
An welche Stelle meines Textes steht bitte das solche Leute kein Mitleid verdienen? Mischt bitte meinen Text nicht mit dem von E605.
Biker sterben. Und das ist der Punkt der mich an solchen Threads wie diesen hier stört. Jedes WE, oder besser gesagt jede Woche, sterben Biker auf Deutschlands Straßen. Wird hier dafür jedesmal ein Thread eröffnet? Nein? Warum nicht? Was ist an diesen Rennfahrern so besonders, das hier jedesmal rumgeheult werden muss? Nur weil er prominent ist? Drauf geschissen! Und wenn wir die Prominenz mal weglassen? Was bleibt dann übrig? Ein Mensch, genauer, ein Biker wie du und ich. Also, entweder Todesthreads für alle oder für keinen!
Wenn ich mit 80 in die Leitplanke einschlage weil meine Bremsen versagen, da hast du vollkommen Recht lieber Killboy, das ist das Risiko das ich in vollem Bewusstsein eingehe. Warum erwähnst du das? Wie ist das bei dir? Gehst du dieses Risiko nicht bewusst ein? Und gerade weil ich dieses Riesko bewusst eingehe, möchte ich nicht das mein Tod auch noch von fremden Leuten wie dir bedauert wird. Wozu auch? Was soll das bringen? Ich bin selbst schuld, Punkt.
Und wozu erwähnst du jetzt bitte die Gaffer? Was haben die mit dieser Diskusion hier zu tun? Und wie kommst du darauf das ich zu dieser Sorte gehöre? Das musst du mir mal bitte detailliert erklären! Bin echt gespannt auf die Antwort.
Sorry habe deinen Post vermischt gehabt mit E605...von dem her trifft einiges nur auf Ihn zu!
Warum ich das mit dem Risiko erwähne...?
Naja ich habe gewisse Probleme das so zu sehen.
Wenn ich mich auf mein Bike setzte gehe ich davon aus das meine Bremsen funktionieren....
Dieses Risiko wird aber wohl anderst bewertet sobald ich mich auf einer Rennstrecke bewege. Auf der Straße würde keinem einfallen von bewusst eingegangenem Risiko zu sprechen wenn die Bremsen beim Auto oder dem Motorrad versagen...oder doch!?
Ich meine wenn man dies so sieht dann geht man ja schon beim Treppensteigen das Risiko ein die Treppe runterzufallen...bewusst???
Wenn ich auf der Starße vom Auto überfahren werde gehe ich das im Grunde auch bewustt ein, den ich weiss sobald ich dort laufe besteht die Möglichkeit überfahren zu werden....
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Das ist vllt der Unterschied. Ich geh jetzt nicht mit Panik und Schweißausbrüchen die Treppe hoch oder runter und denke jede Sekunde darüber nach das ich stürzen oder gar sterben könnte. Ich gehe davon aus das ich heil ankomme, trotzdem bin ich mir des Risikos bewusst.
edit: Und gerade durch diese antrainierte Fähigkeit bin ich noch in der Lage hier zu schreiben. Hilft nämlich ungemein um vorrausschaundes Fahren zu praktizieren. Immer mit der blödesten Blödheit von anderen rechnen. Hat mir erst am letzten WE wieder nen schweren Unfall erspart, wo ein anderer, der dieses vorrausschaunde fahren nicht beherscht, keine Chance gehabt hätte.
Sicherlich ein tragischer Unfall.
Eine Art Unfall, welche NIE aus dem Bereich Motorsport gestrichen werden können.
Schade für das Publikum einen guten Sportler zu verlieren, Tragisch für die Angehörigen!
Grundsätzlich denke Ich aber:
Wenn Du bei Sonnenschein in die Kombi und auf dein Mo steigst, gehst wesentlich MEHR Risiko ein,
als Motorsportler wenn Sie sich zur Startaufstellung begeben!
Deren Maschine ist von einer Handvoll Mechanikern komplett abgecheckt,
unsere Maschinen ..naja des weiß jeder selbst ( einige kontrollieren ja nitmal 1mal/Monat den Luftdruck...)
Das bei Maschinen, die am Leistungslimit bewegt werden, wesentlich eher etwas Versagen kann steht doch ausser Frage.
Genau dieses Risiko ist aber JEDEM Rennfahrer bekannt und Sie Akzeptieren es.
Trotzdem ein Verlust, genau wie JEDER getötete Motorradfahrer ohne Selbstschuld auch!
Das Risiko ist bekannt, also Leben Wir damit in dem Wir aufsteigen.
Mein Beileid den Angehörigen.
Wenn nun ein Fan hier einem Vorbild/Idol/ Sportsmann durch einen Thread Bye sagen möchte,
ist es mehr als Ok.
Wer dann unsinnige Komments abgeben will, darf gern einen Thraed mit diesem Disku-Thema Eröffnen.
HIER ist es Fehl am Platz!! Meine Meinung!!
Biker-Gruß zum Abschied dem Sportler.
DucFan
Ja, auch wir waren das komplette Wochenende auf dem Hockenheim Ring. Wir saßen am Sonntag auf der Tribüne der Sachskurve. War bis zu dem Horrorcrash ein sehr spannendes Wochenende gewesen.
Was für uns nach wie vor unverständlich ist, ist die Tatsache, dass die Streckenposten keine Soforthilfe geleistet, sondern vielmehr auf das Eintreffen des Rettungsteams gewartet haben. Wie kann das sein??? Waren die so geschockt oder sind sie nicht ausreichend geschult? Diese Regungslosigkeit am Unfallort bis zum Eintreffen des Notarztes fand ich persönlich am Allerschlimmsten.
Danke, Steve für die spannenden Rennen, die du uns beschert hast.
RIP
Zitat:
Original geschrieben von DucFan 900SS
Trotzdem ein Verlust, genau wie JEDER getötete Motorradfahrer ohne Selbstschuld auch!DucFan
Aha, kleine Unaufmerksamkeit - Unfall - Tod - kein Verlust, vielleicht auch noch gleich Beerdigung streichen, war ja selbst schuld der Blödmann
Servus
Ich habe das ganze leider live aus nächster Nähe mit anschauen müssen. Ich muss leider sagen das die Erstrettung verdammt lange auf sich warten lies. Wenn ein Sanitäter erstmal in sein Auto einsteigen muss, dann erst umdrehen muss und dann in aller Sehlenruhe an die Unfallstelle fährt dann stimmt schon mal was nicht. Die Hertzdruckmasage musste dann auch noch einer machen der noch später am Unfallort eintraf. Es war freilich ein Höllencrash, und so schlimm wie es klingt, ich denke Steve hatte keine Chance, dolch solche Umstände bei einer Rennveranstaltung sind einfach nur Verantwortungslos. Und eins ist mir auch nicht entgangen, beim Neustart des Rennens war werder in der Sachskurve noch in der Kurve davor ein Sanni vorhanden. Ich denke den Renndirektor sollte man zur Verantwortung ziehen. Schon im Trainig am Vortag stürzte ja Georg Frölich vor der Sachskurve. Die Sannis und ein Streckposten waren bei ihm im Kiesbett. Und erst als ein zweiter Fahrer stürzte und seine Maschiene knapp an denen vorbei segelte kam die Rote Fahne raus. Sorry, aber das kenns einfach nicht sein. Das einzige was meine Wut über diesen Rennleiter etwas runterbringt ist die Nachricht das Beifahrer Rick Long auf dem Weg der Besserung ist und das seine Beine gerettet werden konten. Ich wünsche Ihm weiter gute Besserung und vor allem vollständige Genesung. Der Familie und den Freunden von Steve kann ich leider nur mein tiefstes Mitgefühl bekunden.
RIP Steve. RIP
Ach, wenn sowas Schlimmes passiert, egal ob auf der Rennstrecke oder irgendwem im Straßenverkehr und es den Anschein von Sinnlosigkeit/Vermeidbarkeit/"Hätt'-nicht-passieren-brauchen" hat, dann rege ich mich halt auch mal auf, auch wenn's vielleicht nicht gerade passend ist.
Tut mir wirklich leid🙁🙁, unbekannterweise, hat ja jeder selbst ab und zu diese Gedanken im Sattel oder sonstwo, wo einen solche Dinge passieren/berühren können.
Anmerkung eines Hirnlosen!
Was nützt dem Rennfahrer das Mitleid - nichts!!
Seinen Angehörigen ebenfalls nichts, weil Mitleid nicht tröstet, denn sie haben ein Familienmitglied für immer verloren.
Sie bräuchten vielleicht Hilfe, aber das ganze Geschwafel ist sinnlos und hilft nicht, außer hier im Forum um sich anzufeinden.
Wie in einigen Beiträgen erwähnt sterben x Biker im Strassenverkehr keiner kräht danach. Unser Hobby ist gefährlich genug wie das ganze Leben, aber muß das Risiko immer höher geschraubt werden - ich denke nein.
Rennsport ist nun mal gefährlicher als normales Fahren im Strassenverkehr beim vorausschauendem Fahren. Viele Unfälle könnten vermieden werden wenn.....
So wie letzte Woche im Odenwald, da sind zwei in einen Unimog gekracht. Es ist bekannt, dass im Wald Forstabeiten erledigt werden, dass dort langsame Fahrzeuge die Strasse kreuzen, aus Parkplätzen Erholungssuchende an und abfahren - wen interessiert es - keine Sau, da wird die Strasse zur Rennpiste und Rad an Rad entlanggenagelt auf Teufel komm raus. Resultat ein Toter und ein Schwerstverletzter und wie es aussieht wird er sein weiteres Leben als Krüppel verbringen, der nicht mal mehr in einem Rolli kann.
Ich stand dieses Jahr viermal am Grab eines Bikerkollegen und die ganze Show mit Bikes anreisen, letzter Gruß mit brüllenden Motoren - es kotzt mich einfach nur an. Nach dem ersten Mal bin ich nur noch mit dem Pkw hin - werde aber auch weiterhin einen Brother oder Kollegen auf seinem letzten Weg die Ehre erweisen.
Gruß Peter
Naja, sooo in etwa meinte ich das ja ähnlich.
Vom Rennsport verstehe ich zwar so gut wie gar nix, aber eins weiß ich, auf dieser Fahrbahn kommen einem bei weitem nicht so viele lebensbedrohliche Schwachköpfe entgegen, wie im öffenltichen Straßenverkehr - leider stehen offensichtlich völlig schwachsinnige Mauern ab und zu im Weg - nur wer hat die da hingestellt, eine Intelligenzbestie war's wohl kaum, bzw. sicher nicht.
Bikergruß
PS: Weiß nicht sicher, mit dem Geschwafel drückt man auch eeetwas Anteilnahme und Mit-Fühlen aus, und verarbeitet dabei das eigene Muffensausen auch etwas, an das man ja sofort erinnert wird. Man weiß ja aber nie, wer's liest.
Ich denke es kotzt jeden an, seinen Freund oder Kollegen ans Grab zu bringen...
Aber hier in diesem Thread geht es eigentlich darum jemanden der bei seinem größten Hobby umgekommen zu ehren...zu ehren dafür das er allen interessierten spannende Rennen gezeigt hat und einfach dafür zu Sorgen dass jemand nicht in vergessenheit gerät....
Es gibt da auch eine tolle Liste im -Net auf der man jeden einzelen Biker egal wo er starb eintragen kann einfach das man sich an diese Leute erinnert...manch jemand findet das gut manch einer nicht...
Ich würde mich freuen wenn ich mal auf dieser Liste stehen würde...wenns geht halt erst mit einem Alter über 80!
Ich finde man sollten Tod eines solchen Idols zur Kenntnis nehmen und dann zur Tagesordnung übergehen.
So hart dies klingen mag und auch ist, durch diesen Psydokult erhält diese Chose doch erst den richtigen drive.
Da wird einer zum Helden hochstilisiert und hunderte von Deppen versuchen dies nachzuahmen ohne jedoch das
Format auch nur ansatzweise zu haben.
Das diese Rennfahrer teilweise ein Können und Talent besitzen ist nicht von der Hand zu weisen, aber das sind
Ausnahmen unter Tausenden. Ergo versuchen viele, ihrem "Helden" nachzueifern.
Aus Mangel an Hirn, finanzielle Mittel und aus Profilierungsgehabe werden dann an falschen Orten Trainingseinheiten,
mit fatalem Ausgang, eingelegt.
Ich kriege jedesmal die Krise, wenn ich diese Dinge höre.
Gruß Peter
Night Rod Special, nu' weiß ich wieder nicht ganz genau, wie's gemeint ist.😕, nur das mit dem Hund in der Unterschrift, das habe ich kapiert, es sei denn der spezielle Hund hat einen brutalen an der "Waffel", das gibt's wohl gaaanz sicher auch...lllll.
Rastenkratzer, wo ist denn diese Liste? Mich interessiert schon 'ne ganze Weile, was einem alten Schulkameraden passiert war, zu doof zum Fahren und Profilneurose war/hatte der sicher nicht.
Mit den unglaublich unglaublichen blödesten Blödheiten anderer muss man auch gaaanz sicher immer rechnen, völlig richtig, dat kann man sich nicht vorstellen wie unvorstellbar blöde das geht, vermutlich auch bei der Sahne obenauf, der Creme de la Creme sozusagen.
Gruß😕