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Icom JTG Unterschied Pumpengehäuse Bigfoot Pumpe / Gasdruck am Tank messen

Themenstarteram 14. Juni 2014 um 15:50

Hi,

ich hab zwei Fragen zur ICOM JTG:

1.: Worin unterscheiden sich die Pumpengehäuse der Bigfoot und der alten Pumpen? Lässt sich der alte Pumpentopf umbauen oder muss man zwingend auf den neuen Umsteigen?

Grund ist die Walbro 400LPH. So wie ich das gelesen habe, ist das die Bigfoot-Pumpe. Gibt es einzeln für relativ schmales Geld.

2.: Ich weiß nicht, ob meine 1 Jahr alte Mapco Pumpe schwächelt, oder der (vermutlich 1.) Druckleger langsam verschlissen ist. Beeinflusst der Verschleiß des Kolbens im Regler das Messergebnis? Nicht das ich wieder den Tank zerrupfe, und danach immernoch zu geringen Gasdruck habe.

Lässt sich am zerlegten Regler mit bloßem Auge leichter/starker Verschleiß erkennen?

Würde dann ggf. für die Experten den Regler zerlegen und Fotografieren.

Danke und Gruß

Beste Antwort im Thema

Entweder die Pumpe schafft am Druckregler gemessen ihre 3 bar über Tankdruck oder eben nicht.

Ein erfahrener Umrüster wechselt mal schnell den Druckregler gegen einen neuen und erkennt Unterschiede.

Der Laie wirft eine Münze oder lässt sich auf irgendwelche net beschriebenen Spielchen ein.

Aber alles dies ist für die Katz, denn das wichtigste ist die Kalibration, die man mal nicht so einfach hinschleudert.

Jetzt könnte ich mit Tipps und Tricks aufwarten, was ich schon lange nicht mehr tue, weil sie so wie Bilder weitergepostet werden und am End reichlich verdrehtes bei rauskommt.

Nagele Dir einen neuen Druckregler einschließlich Mapco rein, dann haste zumindest in etwa die Einstellung wie vor.

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Die Walbro 400LPH ist eine Kraftstoffpume und LPG ungeeignet.

Die Bigfoot gibts leider nur über Icom mit angepasstem Filtertopf.

Wollte schon mal 1000 beim Hersteller ujnd anderen Kanälen beziehen.

Geht nicht, hat Icom die Hand drauf und ist für LPG modifiziert und auch zertifiziert.

Themenstarteram 15. Juni 2014 um 17:12

Danke für die Info.

Wie sieht es mit dem Druckregler und dem Bezug auf Pumpendruck bzw. dem Messergebnis aus?

Nicht Steinigen...

habe die Walbro drin mit Kompressor läuft ohne Probleme...

Ist die defekt... kommt die nächste rein..

Standart druckregler

Themenstarteram 15. Juni 2014 um 20:08

Ich hätte auch kein Problem damit, eine neue Mapco einzubauen.

Ich möchte nur vorher den Druckregler ausschließen, wäre deutlich weniger Arbeitsaufwand.

Wenn der Druckregler defekt sein sollte, ist das immerhin ein Grund zum Bigfoot mit Unterdruck zu wechseln.

Entweder die Pumpe schafft am Druckregler gemessen ihre 3 bar über Tankdruck oder eben nicht.

Ein erfahrener Umrüster wechselt mal schnell den Druckregler gegen einen neuen und erkennt Unterschiede.

Der Laie wirft eine Münze oder lässt sich auf irgendwelche net beschriebenen Spielchen ein.

Aber alles dies ist für die Katz, denn das wichtigste ist die Kalibration, die man mal nicht so einfach hinschleudert.

Jetzt könnte ich mit Tipps und Tricks aufwarten, was ich schon lange nicht mehr tue, weil sie so wie Bilder weitergepostet werden und am End reichlich verdrehtes bei rauskommt.

Nagele Dir einen neuen Druckregler einschließlich Mapco rein, dann haste zumindest in etwa die Einstellung wie vor.

Natürlich ist das system abgestimmt... Und durch leistungsprüfstand die software angepasst

In meinem falle

 

Icomworker... Schade das du keine Tips mehr postest... Kanns aber auch verstehen...

Themenstarteram 15. Juni 2014 um 23:43

Die Neukalibration ist doch was ganz anderes und wird selbstverständlich am Schluss durchgeführt. Nur muss ich vorher erstmal die Ursache beheben. Und da ich nicht auf gut Glück Teile tauschen will, möchte ich eben vorher eine 100% Aussage haben, ob defekt oder nicht.

Deswegen ja die ursprüngliche Frage: Kann ich durch die Druckmessung (evtl. direkt am Tank?) sicher eine defekte Pumpe diagnostizieren oder verfälscht mir ein verschlissener Kolben im Druckregler das Messergebnis?

Wie man am Tank direkt den Druck messen kann weiss ich nicht.

Bei der normalen Druckmessung am Regler kann ein verschlissener Regler die Messung beeinflussen. Dies war bei mir der Fall, der Druck sank langsam ab, die Adaptationswerte gingen über + 10 und dann kam die Motorkontrollleuchte.

Ich war der festen Überzeugung, die Pumpe sei wieder hinüber und wollte sie tauschen lassen.

Wolfgang Vetter (Icom-Worker) machte mich darauf aufmerksam, dass auch lediglich der Regler defekt sein könnte und tauschte diesen gegen den Bigfoot-Regler aus, die Pumpe blieb drin. Seitdem sind die Druckwerte, Adaptationswerte wieder in Ordnung und die MKL aus, und das seit ca. 20.000km.

Der Bigfoot-Regler hat den Vorteil, dass man den Druck nachregeln kann, z.B. bei schwächer werdender Pumpe.

Zitat:

Original geschrieben von Oberfrange

Die Neukalibration ist doch was ganz anderes und wird selbstverständlich am Schluss durchgeführt. Nur muss ich vorher erstmal die Ursache beheben. Und da ich nicht auf gut Glück Teile tauschen will, möchte ich eben vorher eine 100% Aussage haben, ob defekt oder nicht.

Deswegen ja die ursprüngliche Frage: Kann ich durch die Druckmessung (evtl. direkt am Tank?) sicher eine defekte Pumpe diagnostizieren oder verfälscht mir ein verschlissener Kolben im Druckregler das Messergebnis?

Zitat:

Original geschrieben von Kaspar01

 

Der Bigfoot-Regler hat den Vorteil, dass man den Druck nachregeln kann, z.B. bei schwächer werdender Pumpe.

Nöh, wenn die Pumpe schwächelt, merkst Du das unter Vollast, dann, wenn am meisten LPG gefördert werden muss.

Am Bigfootregler kannst Du den Druck nachregeln, um die Gesamtadaption anzupassen, z.B. im Sommer, wenn zu viel Propanantiel im Tank ist und somit der Gesamtdruck zu hoch ist. Eine schadhafte Pumpe am Regler ausregeln zu wollen kann im Motorschaden enden.

Darum habe ich meinen Druck immer bis annähernd Höchstdrehazel und Vollgas gemessen. (Habe ich heute schon erwähnt, dass bei den Messfahrten bitte ein Beifahrer das Manometer im Auge hat und der Fahrer nur und ausschließlich auf das Fahren konzentriert ist?)

Eine Aussage über den Systemdruck bei Leerlaufdrehzahl ist so nichtssagend wie der Sonnenstand bei Vollmond.

Ein weiterer Vorteil des Bigfootreglers besteht darin, dass er das Abmagern bei Last vermindern kann. Ich habe zwar nicht feststellen können, dass dieser, wie mein Benzindruckregler, linear dem Saugrohrdruck folgt, aber wenn man ihn vernünftig einstellt, kann er bei einem bestimmten Druckverhältnis den LPG-Druck um ca. 1 bar erhöhen. Das gibt dann die nötige Reserve vor dem Abmagern.

Da ich vermute, dass die Druckregler ähnlich präzise gefertigt wurden, wie z.B. die Kalibratoren, würde ich im Zweifel über eine Wechsel gar nicht nachdenken, sondern wechseln. Ein Austauschmotor oder auch nur ein neuer Kat ist teurer.

Zitat:

Original geschrieben von Xotzil

 

Eine Aussage über den Systemdruck bei Leerlaufdrehzahl ist so nichtssagend wie der Sonnenstand bei Vollmond.

Andreas,

nicht unbedingt. Setzen wir voraus, dass die Lima in Ordnung ist, haben wir im LL weniger Spannung als bei Last. Dies heisst, dass die Pumpe unter last mehr leistet.

Die Ladungsarbeit über Schaltgerät, Stecker und Leitungs-Querschnitt lässt sich dazu auch noch mit direkter Ansteuerung der Pumpe über Relais verbessern.

Die Pumpe sollte natürlich ihren vorgegebenen Systemdruck haben um den gewünschten Aggregatzustand d in den Rails immer zu gewährleisten.

Entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel aller Komponenten.

Ein defektes, oder ungenügendes Rückschlagventil z.B. im Vor- oder Rücklauf nimmt dabei auch Einfluss.

Auch bei Teiletausch sollte man die Komplexität nicht aus dem Auge lassen. ;)

Zitat:

Original geschrieben von ICOMworker

Zitat:

Original geschrieben von Xotzil

 

Eine Aussage über den Systemdruck bei Leerlaufdrehzahl ist so nichtssagend wie der Sonnenstand bei Vollmond.

Andreas,

nicht unbedingt. Setzen wir voraus, dass die Lima in Ordnung ist, haben wir im LL weniger Spannung als bei Last. Dies heisst, dass die Pumpe unter last mehr leistet.

Hallo Wolfgang,

du hast natürlich Recht, in dem Sinne, dass der Systemdruck im Leerlauf stimmig sein muss. Was ich etwas zu flapsig ausgedrückt habe, ist, dass der Systemdruck im Leerlauf eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung ist.

Gas-Kit hatte damals auch nur meinen Leerlaufdruck der ersten Pumpe überprüft, und meinte, es sei alles okay. Zwei Wochen später schmolz mir der Sicherungshalter, weil die erste (Bosch-) Pumpe so gut wie festgelaufen ist.

Was ich ausdrücken wollte:

Es ist immer erforderlich, das System unter hoher Last zu prüfen, um eine Aussage über Gesundheit der ICOM zu treffen.

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