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Große Füße bzw. Fußposition bei Schräglage

Themenstarteram 11. Juli 2013 um 13:46

Servus,

habe letztes Wochenende mehrmals die Erfahrung gemacht, dass meine Füße in Schräglagen irgendwie im Weg sind. Einmal nach dem abbiegen ambitioniert beschleunigt und beim Versuch hochzuschalten gescheitert, weil ich nicht unter den Schalthebel kam. Und ein weiteres Mal musste ich das Motorrrad in der Kurve nochmal runter drücken (weil ich ein wenig gepennt hatte) und dabei bin ich irgendwie so ungünstig mit der Stiefespitze aufgesetzt, dass ich in Schräglage (vermutlich) das Fahrwerk so in Unruhe versetzt habe, dass der Lenker leicht hin- und her gependelt ist.

Jetzt bin ich mit Schuhgröße 46 ja noch nicht sooo der Fußriese und die Street Triple hat ja eigentlich schon eine gute Bodenfreiheit. Was mich zu der Vermutung führt, dass ich meine Fußposition noch verbessern kann.

Grundsätzlich habe ich ja schon immer die Fuß-Ballen auf den Rasten. Penibel achte ich jetzt aber nicht auf die Position. Ich könnte theoretisch noch

- weiter zurück (also Fußspitzen auf die Rasten),

- weiter nach innen auf der Raste

Aber beides (gerade letzteres) wirkt für mich sehr unnatürlich, da es dazu führt dass die Fußspitzen weiter innen sind und die Versen außen, und auch gefühlt die Fußunterseite nach innen abgewinkelt wird. Liegt ggf. auch am sehr schmalen Profil/Tank der Street. Da muss ich dann schon sehr bewusst drauf achten, und da man die meisten Kurven ja eher normal (=weniger Schräglage) fährt, wird man da nach ein paar Minuten schnell nachlässig. Hatte mal nach Video geschaut und sowas gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=mYokV0DyBsI

was fürs Landstrassen fahren aber jetzt nicht so bequem aussieht (vom Hangoff mal ganz abgesehen).

Weitere Alternative wäre die Fußrasten hoch zu versetzen, was aber m.E. einerseits zuviel Aufwand wäre und wegen des spitzeren Kniewinkels vermutlich nicht so prickelnd wäre. Außerdem setzte ich ja auch nicht mit den Fußrasten auf, vlt. ist es da eh der falsche Weg.

Weitere Meinungen? Wer kennt das Problem, was macht ihr da?

Beste Antwort im Thema

Ich fahr Kurven auf Zehenspitzen. Hat sich bei mir schon so eingeschliffen (sehr schöner Begriff in dem Zusammenhang), dass ich mir manchmal hinterher aktiv sagen muss, Füße wieder runter.

Gang wird nach zu erwartender Kurvenlage gewählt. Navi hilft da. Und es ist mir schon öfter passiert, dass ich dann doch noch einen runter musste. Aber rauf? In Schräglage? Dazu müsste ja der Begrenzer anspringen.

Nicht schalten, drehen! ;)

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Also auf ner SSP und Sporttourer (CBR 600 FSport) steh ich immer mit den Zehenspitzen auf den Rasten, alles andere fühlt sich total unnatürlich an und vermittelt auch kein gutes Gefühl.

Wie das jetzt bei deinem Modell genau ist kann ich leider mangels Erfahrung nicht sagen.

Solltest du in der Kurve bei größeren Schräglagen öfters schalten wollen, Schaltschema umdrehen. Sieht man in deinen Video wunderbar, das er zum Hochschalten nach unten drückt. Oder einfach in großer Schräglage ned schalten (sollte man eigentlich e ned machen)

Nur mal kurz: Wenn du schon so schräg fährst, dass du nicht mehr schalten kannst, dann solltest Du auch nicht mehr unbedingt schalten, sondern die Kiste im Kraftfluss lassen. (Ist meine Meinung, fahre aber auch keine Rennen.) Auf kurviger Landstrasse hat sich hingegen bewährt, die Füsse nicht nach innen (da klemmst Du dich ein) sondern etwa in der Winkelhalbierenden zwischen Fahrzeugachse und Fussraste schräg nach aussen zu Stellen. Da kannst Du die Schräglage ertasten, kommst im Zweifelsfall mit dem Fuss von der Raste (wie beim Speedway) und ist bequem für laaannggen Kurvenspass.

Bequem ist schliesslich wichtig.

Edith: So kannst Du dann natürlich nicht Knieschleifen. Entweder oder...Je weiter die Rasten hinten sind,

desto eher wirst Du Knieschleifen wollen/können. Für Tourenfahrer aber Quatsch.

Ich fahr Kurven auf Zehenspitzen. Hat sich bei mir schon so eingeschliffen (sehr schöner Begriff in dem Zusammenhang), dass ich mir manchmal hinterher aktiv sagen muss, Füße wieder runter.

Gang wird nach zu erwartender Kurvenlage gewählt. Navi hilft da. Und es ist mir schon öfter passiert, dass ich dann doch noch einen runter musste. Aber rauf? In Schräglage? Dazu müsste ja der Begrenzer anspringen.

Nicht schalten, drehen! ;)

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

Ich fahr Kurven auf Zehenspitzen. Hat sich bei mir schon so eingeschliffen (sehr schöner Begriff in dem Zusammenhang), dass ich mir manchmal hinterher aktiv sagen muss, Füße wieder runter.

Gang wird nach zu erwartender Kurvenlage gewählt. Navi hilft da. Und es ist mir schon öfter passiert, dass ich dann doch noch einen runter musste. Aber rauf? In Schräglage? Dazu müsste ja der Begrenzer anspringen.

Nicht schalten, drehen! ;)

so isses auch bei mir, bloß ohne Navi.

Themenstarteram 11. Juli 2013 um 14:58

Also zum schalten in großer Schräglage, da habt ihr vermutlich Recht. War kurz nach dem abbiegen eine lange Kurve und ich war noch im zweiten und wollte den Motor nicht so hochjubeln denn sooo eilig hatte ich es nicht. Eigentlich schalte ich so sanft, dass da alles ruhig bleibt. Aber sicher ist wohl sicher. Dann lieber hochdrehen oder verzichten als anderes Schaltschema - da hätte ich zu große Sorge durcheinander zu kommen.

Ansonsten gehe ich beim schalten von außen am Schalthebel vorbei da drunter. Da fädelt sich aber auch sonst keiner von euch direkt von hinten nach vorne unter den Hebel ohne dabei außen vorbei zu gehen, oder?

Ansonsten fahre ich auch keine Rennen, und auch weder Hang off noch Knieschliefen oder sowas. Das Video war halt zufällig das einzige auf dem die Fußposition sehen konte.

Zitat:

Auf kurviger Landstrasse hat sich hingegen bewährt, die Füsse nicht nach innen (da klemmst Du dich ein) sondern etwa in der Winkelhalbierenden zwischen Fahrzeugachse und Fussraste schräg nach aussen zu Stellen. Da kannst Du die Schräglage ertasten, kommst im Zweifelsfall mit dem Fuss von der Raste (wie beim Speedway) und ist bequem für laaannggen Kurvenspass.

Bequem ist schliesslich wichtig.

ALso ich verstehe das so, dass du beim rechten Fuß meinst die Fußaußenkante (rechts) über das rechte Ende der Fußraste hinaus zu positionieren und stärker nach unten fallen zu lassen.

Klingt super bei langen Kurven, und ist glaube ich nicht ganz so unähnlich dem was ich schon mache. Aber in der beschriebenen Situation musste ich "beherzt" tiefer gehen, und da hatte ich subjektiv das Gefühl, als hätte sich Stiefel schon ungünstig zwischen Raste und Boden "verhakt" und ansatzweise ein wenig ausgehebelt. Ging aber alles so schnell, dass es nur eine Vermutung ist. Möglicherweise war mein Fuß da auch generell etwas weiter vorne (also nicht mehr auf dem Ballen, sondern mittig)?

Nimmt denn irgendjemand den Fuß auf der Innenseite ganz nah ans Motorrad? Oder ist das aus dem von TDIBIKER genannten Grund eher ungünstig - ich schleife zwar wie gesagt keine Fußrasten, kann aber nachvollziehen, dass falls man mal in die Lage kommen sollte, dass dann wirklich ungünstig wäre.

Fußspitze auf Raste wurde jetzt dreimal genannt, scheint dann vermutlich Gewöhnungssache zu sein. Vielleicht teste ich das einfach öfter an.

Das kommt doch ganz aufs Mopped drauf an wie man die Füße nun genau hält.

Meine Fußhaltung ist etwa wie in dem Video, zwar nicht so schnell und so tief und so talentiert aber sie stehen mit den Zehen auf den Rasten und die Fersen gehen gerade hoch bzw. zeigen nach Innen. Alles andere wäre sehr unbequem.

Bei langsamen Cruisen hake ich den Absatz am Fußraster ein und lasse die Füße nach unten und außen zeigen, da darf dann aber wirkliche keine Kurve kommen.

Und nein, ich fädle nicht über Außen am Ganghebel ein, da ich ja mit Zehen auf der Raste stehe schiebe ich nur den Fuß nach vorne.

Das schöne am Mopped ist das Gefühl der totalen Freiheit,

was es Dir schenkt. Kannst deine Füsse also hinpacken, wohin Du willst,

und nicht nur auf eine bestimmte Art. OK, das ist jetzt mehr ein Vorwand

um euch ein schönes Video zu zeigen...

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER

Das schöne am Mopped ist das Gefühl der totalen Freiheit,

was es Dir schenkt. Kannst deine Füsse also hinpacken, wohin Du willst,

und nicht nur au eine bestimmte Art. (...)

Streng genommen stimmt das nicht ganz...

StVO §23 Abs. 3:

http://dejure.org/gesetze/StVO/23.html

Und noch eins, weils so schön

war.

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