ForumUS Cars
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. US Cars
  5. GM Zukunft Europa

GM Zukunft Europa

Themenstarteram 5. Mai 2019 um 15:31

Hallo

Beim Blick auf die Geiger Homepage wird deutlich, dass GM sich in Europa vom V8 verabschiedet. Das würde bedeuten, dass es keine Corvette für Europa mehr geben wird.....weiß da jemand Genaueres?

Wie sieht es für Cadillac aus, der neue CT5 gefällt mir bestens, wird es die Autos in Europa offiziell zu kaufen geben?!

Ich freue mich auf Antworten,

LG Niki

Ähnliche Themen
49 Antworten

Ich weiß zwar nicht wie der Geiger darauf kommt das es zukünftig keine Corvette und keine V8 Motoren mehr in Europa geben soll aber sei es drum.

Es würde mich wundern wenn man bei Camaro und Corvette auf DAS Merkmal dieser Autos schlechthin verzichten würde. Cadillac wird sich ebensowenig vom V8 verabschieden, im Gegenteil! Sie haben ja gerade erst mit den Bi-Turbo V8 eine ganz neue Motorengeneration eingeführt. Kann natürlich sein das der Small Block zukünftig stirbt aber da hat GM bisher nichts angekündigt. DAS Gerücht würde längst durch die Presse geistern, wäre da was dran.

Wird die Corvette nicht separat als “Corvette” vermarktet und nicht unter Chevrolet? Das würde es erklären. Aber dann gibt es auch keinen Camaro oder Trucks mehr mit V8. Komisch.

am 7. Mai 2019 um 9:58

Ich denke man muss unterscheiden ob es sich um GM in Europa oder GM Europa handelt. Nur weil GM Europa (eventuell) keine V8 mehr anbieten will, bedeutet es ja nicht, dass es keine GM V8 mehr gibt. Dann kauft man sie eben nicht beim Geiger, Cadillac München oder sonst wo, sondern bei einem Importeur.

Worauf der Geiger denke ich anspielt: Die ganzen GM Fahrzeuge (Europamodelle) haben eine Ausnahmegenehmigung zur Zulassung (Euro 6d ohne temp) bis irgendwann in den Herbst. Danach ist Ende! Dann gibt es keine GM Modelle in Europa die eine gültige Abgasnorm haben. Bedeutet: Warten auf MJ 2020 ...

Unabhängig davon ist GM in Europa ja grundsätzlich tot. Die einzigen Fahrzeuge die sich verkaufen sind Camaro und die fahrende Burg (Escalade). Der Rest ist leider zu vernachlässigen. Top Seller wie einen Volt oder andere Altagsfahrzeuge haben sie bei uns nie auf den Markt gebracht.

Über kurz oder lang wird sich jedoch GM auch in den Staaten vom V8 verabschieden. Auch die Amis kaufen mittlerweile lieber 4 Zylinder Turbos (Camaro, ATS, Mustang) bzw. in den Trucks V6 mit Turbo. Sprit ist dort auch nicht mehr so billig und die Fahrleistungen der Turbos sind im Alltag besser bzw. zumindest nicht schlechter und ausreichend. Wohlgemerkt, ich spreche von Brot und Butter Autos bzw. Altagsfahrzeugen.

In Spaßfahrzeugen (und etwas anderes ist eine Vette nicht) wird der V8 noch länger erhältlich sein. In einem Daily braucht so ein Ding niemand.

Denke das sich der V8 in Camaro und Vette noch etwas halten wird. Auch der Camaro ist mehr Spaß, als Alltagsauto. Die "Rücksitze" beim Camaro sind zu vernachlässigen und in Sachen Kofferraum ist eine Corvette sogar praktischer. In den Brot und Butter Autos gibt es ja jetzt schon keine V8 mehr sondern bestenfalls V6 Motoren aber selbst die sind in der Mittelklasse schon von den Turbo 4-Zylindern verdrängt worden.

Ob GM keine Camaros mehr rüberholt wage ich zu bezweifeln. Denke eher das man erstmal die Restbestände vertickt und dann zusieht das man das aktuelle Modell für Europa homologiert bekommt. Abgas sehe ich bei den Amerikanern als das kleinste Problem wenn es darum geht die Autos in Europa zuzulassen. Da sind uns die Amerikaner schon seit Jahrzehnten um gut 15 Jahre voraus. Aus dem Grund haben die auch keinen Stress mit Feinstaub und Stickoxiden. Der Abgasskandal kam ja nicht von ungefähr...........

Zitat:

@a_v_s schrieb am 7. Mai 2019 um 09:58:47 Uhr:

In Spaßfahrzeugen (und etwas anderes ist eine Vette nicht) wird der V8 noch länger erhältlich sein. In einem Daily braucht so ein Ding niemand.

Denke ich auch. Bei Spaßfahrzeugen ist so etwas kaufentscheidend. Kürzlich war ich auf der Homepage von Jaguar, es gibt für XE und XF keine V6 mehr, aber für den F-Type schon.

Europa hat seine Autoindustrie in ein zerstörerisches Bermudadreieck aus Emissionsgesetzen manövriert, das dieser über kurz oder lang das Genick brechen wird. Im Mahlstrom diese Dreiecks aus Feinstaub, CO2 und Stickoxiden wird nichts übrig bleiben, das man noch als Auto bezeichnen könnte. Kaufe ich einen Diesel, rückt mir der Staat wegen Feinstaub und Stickoxiden auf die Pelle. Kaufe ich einen starken, großen Benziner, sitzen sie mir mit CO2 im Nacken (eine weitere CO2-Steuer neben den vielen Steuern, die es auf Energie schon gibt, ist gerade in der Diskussion).

In letztere Kategorie von großen Benzinautos fallen wohl Camaro und Co.

Sie werden es schwierig haben, gegen den Ökowahn anzustinken. Politisch inkorrekt und nicht gewollt.

In den USA läßt Donald Trump gerade die EPA demontieren und versucht weiter, Big Oil zu pampern um seine Industrie zu stärken. Bei derart industriefreundlicher Politik wird der V8 in USA nicht so schnell sterben und der europäische Markt ist für die US-Hersteller nicht wirklich wichtig.

Amerika wird seiner Autoindustrie wohl nicht die Pistole auf die Brust setzen oder den Dolch in den Rücken stoßen. Dort werden Kunde und Markt entscheiden, was sich verbreitet. Ich schätze in USA wird es über lange Zeit einen breiten Mix aus verschiedenen Auto-Technologien geben, Elektro, Hybrid, Benzin, Gas, Wasserstoff, Brennstoffzelle.

In Europa wird es dann wohl nur noch überteuerte Elektroautos aus dem Ausland geben und viele, viele Arbeitslose, die auf den ganzen CO2-Zertifikaten kauen um den Hunger und die Wut ein wenig zu stillen.

Hört man in letzter Zeit in den Medien ein Interview mit einem deutschen Automanager, hat an nicht wirklich den Eindruck, dass die wüssten, was sie tun (sollen). Der Kunde hat längst sein Vertrauen oder Interesse in die Produkte verloren. Genau wie ich. Nie würde ich ein so teures Produkt kaufen ohne zu wissen, ob es nach dem Kauf legal auf der Straße bewegt werden kann (siehe Gelände Berlin Tempelhof) oder über Folgekosten und Sanktionen für mich zum finanziellen Desaster wird.

Zitat:

@spechti schrieb am 7. Mai 2019 um 15:19:13 Uhr:

Europa hat seine Autoindustrie in ein zerstörerisches Bermudadreieck aus Emissionsgesetzen manövriert, das dieser über kurz oder lang das Genick brechen wird. Im Mahlstrom diese Dreiecks aus Feinstaub, CO2 und Stickoxiden wird nichts übrig bleiben, das man noch als Auto bezeichnen könnte. Kaufe ich einen Diesel, rückt mir der Staat wegen Feinstaub und Stickoxiden auf die Pelle. Kaufe ich einen starken, großen Benziner, sitzen sie mir mit CO2 im Nacken (eine weitere CO2-Steuer neben den vielen Steuern, die es auf Energie schon gibt, ist gerade in der Diskussion).

(...)

In Europa wird es dann wohl nur noch überteuerte Elektroautos aus dem Ausland geben und viele, viele Arbeitslose, die auf den ganzen CO2-Zertifikaten kauen um den Hunger und die Wut ein wenig zu stillen.

Was ich bei solchen Aussagen nicht verstehe: Wie stellst Du Dir denn die Alternative vor? Die Automobilwirtschaft machen lassen, was sie möchte und die Umweltfolgen ignorieren? Oder gehörst Du zu denen, die den Klimawandel als nicht existent betrachten?

Es wird von bestimmten Medien immer so getan, als wolle die "böse Regierung" (wahlweise EU oder Bund) bzw die DUH mutwillig die deutsche Wirtschaft zerstören. Das gerade die deutsche Automobilwirtschaft nicht nur jahrelang den Fortschritt verschlafen, sondern auch noch massiv betrogen hat, wird vollkommen ignoriert.

Wie bitte soll die Umwelt denn gerettet werden? Wer zahlt die Spätfolgen, die jetzt schon auf uns zukommen?

In Europa als Konsument leben und das KLIMA RETTEN ? Welch ideologischer Verbrämtheit enstammt dieser Unsinn ?

Sorry aber welche Autokonzerne haben den betrogen.

Das war eigentlich nur der VAG Konzern.

DB nur in homöopathischen Größen wenn man überhaupt von Betrug sprechen kann.

BMW ebenfalls nur in homöopathischen Größen und haben sich selbst beim KBA angezeigt und nachgebessert.

Alle Autos der Hersteller wurden nach den Zulassungsvorschriften abgenommen und haben bestanden.

Außer die bei VW (Konzern), die haben ganz klar getrickst und denen haben wir den Scheiß zu verdanken.

Wo wurde also von allen betrogen?????

Klärt mich bitte auf.

 

BTW: Um Opel und Ford nicht zu vergessen, auch da nix weltbewegendes.

 

Was ich allerdings beschämender finde ist das die SCR Nachrüstung von vielen so vehement blockiert wird. Traurig.:(

Oh man, ganz vom Thema weg, wollte es aber so nicht stehen lassen.

Wäre schade wenn der Camaro oder die Corvette zukünftig nicht mehr mit V8 hier antreten würden.

Sollte man sich echt noch mal eine zulegen.

Ich glaube bevor man Camaro, Mustang und Co nicht mehr mit V8 anbietet elektrifiziert man Sie gleich komplett. Ford hat da ja für den Mustang schon was in der Pipeline und GM hat sich für die C8 Corvette schon den Namen "E-Ray" schützen lassen. Obs nen Hybrid oder was vollelektrisches wird weiß ich nicht aber bei dem Namen tippe ich eher auf vollelektrisch.

Zitat:

Was ich bei solchen Aussagen nicht verstehe: Wie stellst Du Dir denn die Alternative vor? Die Automobilwirtschaft machen lassen, was sie möchte und die Umweltfolgen ignorieren? Oder gehörst Du zu denen, die den Klimawandel als nicht existent betrachten?

Dies hier ist das Forum für U.S.-Fahrzeuge. Wer die liebt - besonders die älteren - hat eine gewisse Liebeszuneigung zur Großkotzigkeit.

Habe ich Alternativen? Sicher habe ich die. Ich lebe sie jeden Tag. Ich fahre uralte Autos, weil sie geil sind. Ich fahre sie mit Bedacht und Genuss. In der Zeit, die sie jetzt schon leben, mussten keine anderen Dreckskisten für mich gebaut werden. Die Rohstoffe und die Energie dafür schenke ich der Welt. Ich verbrauche mit den Wagen ca. 1000 Liter Sprit im Jahr. Aus reiner Leidenschaft. Ich mache keine Kreuzfahrten und fliege im allgemeinen nicht dauern durch die Gegend. Zur Arbeit fahre ich mit der Bahn.

Kann man mehr tun? Sicher. Letzten Endes hilft nur Bedacht und Verzicht. Neue Autos kaufe ich nicht, weil ich es als rausgeschmissenes Geld empfinde und weil ich sie scheiße finde.

Aber letzten Endes wird wie gesagt wohl global die Rechnung ohne Europa gemacht. Für ein erfolgreiches Rennen um die wichtigsten Rohstoffe haben wir zu wenig Flugzeugträger...

Zitat:

@Boogiessundance schrieb am 7. Mai 2019 um 16:45:10 Uhr:

In Europa als Konsument leben und das KLIMA RETTEN ? Welch ideologischer Verbrämtheit enstammt dieser Unsinn ?

Naja retten ist ein großes Wort. Sagen wir, "es nicht noch schlimmer machen".

 

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 7. Mai 2019 um 16:59:32 Uhr:

Sorry aber welche Autokonzerne haben den betrogen.

Sicherlich ist VAG hier besonders dreist gewesen. Die anderen Hersteller haben "Lücken" in der Gesetzeslage genutzt (Stichwort Thermofenster). Das kann man ihnen vielleicht nicht rechtlich vorwerfen, aber sehr wohl moralisch!

Zitat:

@spechti schrieb am 7. Mai 2019 um 17:21:41 Uhr:

Habe ich Alternativen? Sicher habe ich die. Ich lebe sie jeden Tag. Ich fahre uralte Autos, weil sie geil sind. Ich fahre sie mit Bedacht und Genuss. In der Zeit, die sie jetzt schon leben, mussten keine anderen Dreckskisten für mich gebaut werden. Die Rohstoffe und die Energie dafür schenke ich der Welt. Ich verbrauche mit den Wagen ca. 1000 Liter Sprit im Jahr. Aus reiner Leidenschaft. Ich mache keine Kreuzfahrten und fliege im allgemeinen nicht dauern durch die Gegend. Zur Arbeit fahre ich mit der Bahn.

Kann man mehr tun? Sicher. Letzten Endes hilft nur Bedacht und Verzicht. Neue Autos kaufe ich nicht, weil ich es als rausgeschmissenes Geld empfinde und weil ich sie scheiße finde.

Genau das meine ich und das finde ich auch in Ordnung. Ein 25 Jahre alter Buick, der knapp 10L Sprit braucht, dürfte in der Umweltbilanz gar nicht so viel schlechter sein, als ein neues Mittelklasseauto, das 8L real verbraucht. Und man hat das coolere Auto ;)

Ich will mich hier auch gar nicht zum Moralapostel erheben. Ich fahre auch einen Diesel und etwa 700km in der Woche. Auch ich reise viel mit meiner Band per Flugzeug durch Europa und trinke Cola aus Dosen. Ich bekomme nur immer leicht Puls, wenn so getan wird, als würde die Politik unsere ach so tolle und unschuldige Automobilwirtschaft unnötig drangsalieren, wo die doch nur das beste für alle Menschen wollen. Das sind verdrehte Tatsachen!

Um Moral ging es aber nicht. Und fass dir mal an die eigene Nase. So wie ich auch. Wir tanzen alle sehr oft, zu oft immer an der gesetzlichen Grenze lang. Ist völlig normal und menschlich.

Also sind wir alle, zumindest ich unmoralisch??

Ich glaube kaum. Dann wäre es der Großteil der Menschheit.

Außer die Gutmenschen natürlich. Ich persönlich kenne aber keinen. Gott sei Dank;)

am 8. Mai 2019 um 9:01

Na ja, mir persönlich geht die anhaltende Klimadiskussion, welche den Individualverkehr einerseits als Alleinschuldigen und andererseits als Allheilmittel gleichermaßen verteufelt und empor hebt, so allmählich auf den Zeiger...

Da streiken freitags regelmäßig ein paar Kinder und Jugendliche, von denen 80% wohl nur dabei sind, weil es einem außerordentlichen schulfrei gleichkommt, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, wie unsere Wirtschaftsgesellschaft überhaupt funktioniert. Ist ja auch kein Thema, werden von Mami oder Papi im Auto zur Demo gefahren und wieder abgeholt und seltsamerweise ist der Kühlschrank zu Hause auch immer voll. So geil kann Leben sein...

Da wird die Bahn privatisiert und das Thema "Güter auf die Schiene" damit faktisch unmöglich gemacht, da werden Atomkraftwerke vor ihrer Zeit abgeschalten um jetzt wieder mit Verbrennung von Kohle Strom zu erzeugen, da wird Autofahren in Deutschland verteufelt und verteuert, während unsere europäischen Nachbarn teilweise einfach nur froh sind, sich unsere alten Kisten endlich auch leisten zu können. Davon abgesehen, dass man auf Biegen und Brechen versucht, eine Technik durchzusetzen, die zum jetzigen Maßstab einfach nicht massentauglich ist, weil die benötigte Infrastruktur dafür fehlt und auch in absehbarer Zeit nicht bereitgestellt werden kann...

* * * * *

V8...? Halte ich persönlich für eines der unwichtigsten Themen in Sachen Klimaschutz überhaupt. Zum Einen, weil die wenigsten V8-Fahrzeuge hier bei uns wirklich als DailyDriver im Einsatz sind, sondern viel mehr als Hobby- und Spaßfahrzeuge, zum Anderen weil deren Anteil so verschwindend gering ist, dass sich darüber kaum mehr eine Diskussion lohnt. Und ja, selbst im V8 Land, der USA, schwenkt man so langsam aber sicher zu 4- und 6-Zylinder Motoren um. Die Masse fährt dort schon lange nicht mehr so viel V8, wie viele annehmen...

Soll man den Wenigen, die sich diesen Spaß gönnen, das doch einfach nachsehen... Deren Klimabilanz ist am Ende noch immer besser, als die jener, die ein sparsames Auto fahren, aber jedes Jahr regelmäßig wenigstens 1 mal in den Urlaub fliegen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen