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Gebrauchtwagen als Azubi Leasing,Kauf, Finanzierung oder alten weiterfahren?

Themenstarteram 4. August 2012 um 14:47

Hallo Miteinander,

Bin momentan am überlegen, ob ich meinen alten Astra mit Gasanlage abstoße. An ihm ist nie was größeres kaputt, aber immer wieder ein paar "Kleinigkeiten", die aber mit der Zeit auch ins Geld gehen. Zudem steht im November Tüv und Gasprüfung an. Jetzt bin ich am überlegen, wie ich am besten weiterkomme.

1. Auto Tüv-Fertig machen und noch bis zum Ende der Ausbildung weiterfahren(falls er es solang macht. Hat schon 400tkm runter, wobei Opel-Motoren aus den 90ern ja ewig halten.).

Kosten für das fertigmachen fürn TÜV wären etwa so 300€. Dazu kommen etwa die "Kleinigkeiten", die immer mal wieder zwischendurch auftreten. Wenn man die auf das Jahr verteilt, sind das im Durchschnitt so 60-70€ im Monat. Zudem ist die Gasanlage wohl nicht richtig eingestellt, möglicherweise sogar fehlerhaft. Verbrauch liegt bei ca 15-16l/100km. Da bin ich dann etwa bei 10-11€/100km, was mit einem Diesel leicht zu unterbieten wäre.

 

2. Auto abstoßen und anderen Gebrauchtwagen kaufen. Vorausgesetzt, ich kriege für den Astra noch so 500€(Gasanlage dürfte dann doch einige locken), ein bisschen Zuschuss von Verwandten und mit meinem eigenen Ersparten, hätte ich so 2800-3000€ bar zur Verfügung. Das ich damit einen kleinen Benziner oder sogar LPGer kaufen kann, ist klar. Aber ist dies auch sinnvoll? Das Auto wird dann ja auch schon 10+ Jahre auf dem Buckel haben ebenfalls seine "Kleinigkeiten" haben.

 

3. Leasing. So auf dem ersten Blick halte ich nicht viel von Leasing, aber ich lasse mich da gerne vom Gegenteil überzeugen.

4. Gebrauchtwagenfinanzierung. Ich habe mich mal grob umgeschaut und mir sind ein paar nette Opel Astra H aufgefallen. Habe bis 8.000€ einige Diesel mit ca.100tkm um das BJ 2005-2007 gefunden. Soll ja ein zuverlässiges Auto sein (und der GTC gefällt mir auch optisch). Am liebsten wäre mir eine Finanzierung mit gleichbleibenden Raten über den gesamten Zeitraum, da ich von solchen Ballongeschichten á la "36 Monate 80€ Zahlen und dann 5.000€ auf einen Schlag" nicht viel halte. Anzahlung wären hier die wie beim Barkauf genannten 2800-3000€. Eine Bürgschaft durch Verwandte oder Kredit bei Verwandten ist nicht möglich. Habe ich dann überhaupt Chancen auf einen Kredit?

Zur finanziellen Situation:

Ich bin Auszubildender im 2. Lehrjahr mit sehr guten Übernahmechancen und kriege jetzt netto 500€ raus. Wohne noch bei meinen Eltern und habe kaum eigene Kosten. Sprit wird bezahlt, Versicherung krieg ich was dabei (Habe Haftpflicht SF25 auf mich selbst versichert und bezahle vierteljährlich) und auch sonst gibts zwischendurch von Oma,Opa etc. immer ein wenig "Taschengeld". Das heißt, dass ich eine Rate von 200-300€ im Monat stemmen könnte und sogar je nach Rate bis zu 200€ auf die hohe Kante legen könnte. Ich fahre ca. 18.000 km im Jahr, womit das Auto nach 2-3 Jahren noch einen Kilometerstand hätte, mit dem ich ihn mindestens für 3 weitere Jahre fahren würde.

Auch wenn ich innerlich vielleicht schon einen Favoriten habe, würde ich mich freuen, wenn mir jemand dabei helfen kann, jetzt das richtige zu tun.

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10 Antworten

Als Azubi wirst du einen Bürgen oder 2. Kreditnehmer benötigen um Leasing oder Finanzierung zu bekommen.

Fahr die Kiste weiter, da weist du wenigstens was du hast.

Zitat:

Original geschrieben von Captain Israel

Eine Bürgschaft durch Verwandte oder Kredit bei Verwandten ist nicht möglich. Habe ich dann überhaupt Chancen auf einen Kredit?

Nein, dein Einkommen liegt unter der Pfändungsgrenze von 930 €

Zitat:

Original geschrieben von PiKaPo

Als Azubi wirst du einen Bürgen oder 2. Kreditnehmer benötigen um Leasing oder Finanzierung zu bekommen.

 

Fahr die Kiste weiter, da weist du wenigstens was du hast.

Sehe ich genauso, alternativ kannst du dir ja von deinem Bargeld 3000 € und den alten Astra (500 €) für  ca. 3500 € bar ein anderes Auto kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von Captain Israel

1. Auto Tüv-Fertig machen und noch bis zum Ende der Ausbildung weiterfahren(falls er es solang macht. Hat schon 400tkm runter, wobei Opel-Motoren aus den 90ern ja ewig halten.).

Kosten für das fertigmachen fürn TÜV wären etwa so 300€. Dazu kommen etwa die "Kleinigkeiten", die immer mal wieder zwischendurch auftreten.

Bei dieser hervorragenden Basis ist diese Option in deiner Situation die einzig sinnvolle.

TÜV neu und eventuell die Gasanlage mal einstellen lassen.

Hoi,

ich habe meinen Jetta auch immer für 200-400€ durch den Tüv bekommen und daher weitergefahren. Die Reperaturkosten von 60-70€ im Monat zahlst Du bei einem Leasing- oder Neuwagen locker schon für die anstehende Vollkasko und die (relativ teuren) Inspektionen.

Da sind also keine Einsparungen zu erwarten.

Bei einem alten Wagen hast Du die Möglichkeit dir einen günstigeren Ersatz bei den Ludolf Brüdern zu besorgen. Bei einem Neuwagen hast Du diese Möglichkeit nicht.

Beispiel: Lichtmaschine neu - 250€ vom Schrott - 50€ , Innenverstellbarer Seitenspiegel neu - 300€ vom Schrott - 60€ usw.

Themenstarteram 13. August 2012 um 19:12

Danke schonmal an alle,

war genau so, wie ihr gesagt habt. Ohne Bürgen würde mir in der Ausbildung niemand Geld leihen, unabhängig davon, ob es finanziell machbar wäre oder die Laufzeit sich auf die Laufzeit der Ausbildung beschränkt. Auch wenn ich es mir finanziell zutrauen würde, ist es wohl das beste so, dass sich das Thema Bankkredit damit erledigt hat.

Hab aber, nach dem Motto Fragen kostet nichts, mal meinen Chef angehauen (kleines Familienunternehmen, da kann man sowas machen). Hätte vielleicht die Möglichkeit, mir dort Zinslos Geld bis zum Ende der Ausbildung zu leihen. Da demnächst auch unsere Firmenwagen ausgetauscht werden, würde er sich auf jeden Fall schonmal bereiterklären, einen guten Deal rauszuschlagen im Sinne von (wir leasen ja 5 Autos bei dir und unser Azubi sucht noch nen kleinen Gebrauchten, mach mal ein gutes Angebot)

Und wenn alles nichts hilft, hab ich halt immernoch meinen alten Astra F, könnte schlimmer sein.

Zitat:

Original geschrieben von Captain Israel

 

Hab aber, nach dem Motto Fragen kostet nichts, mal meinen Chef angehauen (kleines Familienunternehmen, da kann man sowas machen). Hätte vielleicht die Möglichkeit, mir dort Zinslos Geld bis zum Ende der Ausbildung zu leihen.

Ganz schlechte Idee. Die Tatsache, dass dir dein Chef nur bis zum Ende der Ausbildung Geld pumpen will spricht doch Bände. Wenn du nicht übernommen wirst, hast du kein Gehalt und musst noch gleichzeitig das Darlehen zurückzahlen -> Ruin vorprogrammiert.

Wer sagt das der TE nach der Prüfung nicht den AG wechselt?

Weder ein Azubi hat die Gewissheit nach der Prüfung übernommen zu werden noch hat Cheffe die Garantie das sein Azubi nach der Prüfung bleibt.

Im Grunde ist eine solche Kreditbefristung keine schlechte Sache, mit Ende der Lehrzeit bestehen keine gegenseitigen Verpflichtungen mehr.

 

Aber bevor ich ein altes Auto dessen  Macken ich kenne gegen ein anderes altes Auto tausche von dem ich nicht weiss was kommen könnte würde ich beim Alten bleiben, zumindest wenn er nochmals relativ günstig Tüv bekommt. Die Gasanlage würde ich notfalls einfach Stilllegen, wenn die einen Schuß hat ist es billiger auf Benzin zu fahren. So versoffen sind die Astras ja nicht, deinen 1,8er sollte man mit um die 8l locker fahren können und dann sind die Kosten bei 18000km/Jahr auch nicht dramatisch.

Themenstarteram 14. August 2012 um 7:45

Zitat:

Original geschrieben von ChrisCRI

 

Ganz schlechte Idee. Die Tatsache, dass dir dein Chef nur bis zum Ende der Ausbildung Geld pumpen will spricht doch Bände. Wenn du nicht übernommen wirst, hast du kein Gehalt und musst noch gleichzeitig das Darlehen zurückzahlen -> Ruin vorprogrammiert.

Das mit dem "Bis zum Ende der Ausbildung" kam von meiner Seite aus. Mein Gedanke war halt, dass ich in der sorglosen Azubizeit alles über die Bühne bringe, so dass ich danach für alles offen wäre. Bis jetzt wurde jeder Azubi übernommen, da es ein kleiner Maschinenbaubetrieb ist und jeder, der das relativ spezifische Anlernen überstanden hat, Gold wert ist. Allerdings wollte ich vielleicht auch danach studieren. Deshalb war es halt meine Idee, das ganze bis zum Ende der Ausbildung zurückzuzahlen, damit genau das nicht passiert, was du beschreibst.

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