ForumGaskraftstoffe
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Kraftstoffe
  6. Gaskraftstoffe
  7. FSI Motor und umrüsten auf LPG

FSI Motor und umrüsten auf LPG

Themenstarteram 31. Mai 2013 um 21:18

Hallo,

ich wollte mir einen neuen Caddy kaufen und wieder auf LPG umrüsten.

mittlerweile bietet VW ja auch den Caddy bifuel an,

wäre also eine Option.

Nun musste ich feststellen das es den "normalen Benziner" nur noch als TSI-Motor gibt.

Mein Umrüster vor Ort sagt mir diesen kann man noch nicht auf LPG umrüsten.

Und nun die Krönung angeblich fahren die ersten TSI-Motoren mit LPG-Umrüstung.

Z.B. soll es in Nürnberger Bereich einen Spezialisten (Deutsch-Italiener) geben der schon mehrere TSI-Motoren umgerüstet hat und diese laufen top.

Verbaut wurde wie zu erwarten eine italienische LPG-Anlage.

Wer hat Erfahrungen ?

Wer fährt einen umgerüsteten TSI-Motor ?

Wo habt ihr umrüsten lassen ?

Welche Anlage wurde eingebaut ?

Welche Probleme treten auf ?

Danke

Thomas

 

Beste Antwort im Thema
am 1. Juni 2013 um 14:08

Bitte nicht alles durcheinander werfen.

Prins VSi-Di = Verdampfertechnik mit Saugrohreinblasung und Benzinanteil

Prins Dirct Liqui Max = Direkt Flüssige Einspritzung unter Benutzung der original Düsen und Pumpe ohne Benzinanteil.

Für die VSi-Di gibt es keine Freigabe um Änderungen an der LPG-ECU vorzunehmen, genauso wenig wie bei der Direct Liqui Max.

Bei der Direct Liqui Max, wie auch schon bei der normalen VSI 2.0, muss man eine Schulung absolvieren, bevor man diese verbauen und warten kann. Diese haben nicht alle !

Ich habe hier Prins mit der DLM ausdrücklich ausgenommen und empfohlen, da ich seit 2007, seit dem wir diese FSi, TSi, TFSi Motoren umrüsten, genug erlebt habe. Diese über 6 Jahre Erfahrung bei Direkteinspritzern lassen mich vieles in einem anderen Licht sehen.

Schon vor Jahren haben wir z.B. davor gewarnt, dass bei bestimmten Systemen Schäden an den Benzindüsen nach ca. 60.000km an der Tagesordnung sind. Es wurde ignoriert..., heute weiß man es Besser ;)

Wenn Sie schon einmal einen auf LPG umgebauten TFSi Motor mit eingeschlagenen Einlassventilen gesehen haben, dann bekommt auch das Wort "Additiv", welches im Benzin ja vorhanden ist, bei den DI`s eine ganz andere Bedeutung.

Wenn diese Direkteinspritzung(unabhängig vom Hersteller) so genial ist, warum hat man dann Schäden an den HD-Pumpen, undichte Benzindüsen, Kaltstartprobleme etc. ?

Jedes System hat seine Vor-, und Nachteile.

Für mich ist aktuell immer noch die Verdampfertechnik das System, welches einfach funktioniert. Natürlich nicht jedes System(Hersteller).

Bei der neuen Technik wird schon seit 2010, seit dem die ersten Systeme auf dem Markt kamen, herum experimentiert. Zig Updates, Modifikationen, Zusätzliche Widerstände, Türkontaktschalter etc. ,sogar bei den Referenzmodellen etc.

Wir haben aktuell einen Ford Mondeo 1.6L Ecoboost 118KW im Haus, da wurde solch eine Flüssig-Direkteinspritzung von einem Kollegen verbaut. jetzt ist sie ausgebaut und wir versuchen uns mit unserem Verdampfer-System ;) Vieleicht bekommen wir den ja hin.... :)

Dies ist aber eine Ausnahme, da wir normal keine Systeme aus Gründen der Gewährleistung in Fahrzeuge verbauen, wo schon ein anderes System eingebaut war.

Ein Ford B-Max eines Bekannten des Kunden funktioniert, nach Kundenaussage, ebenfalls nicht mit dieser verbauten Flüssig-Direkteinspritzung !

Auf die Frage von uns, warum man sich für dieses System entschieden hat, kam als Antwort: "Benzin ist teuer und Benzin benötigt man dann ja nicht mehr, und das Gas wird direkt eingespritzt. Verdampferanlagen benötigen Benzin und der Motor wird zurückgerüstet in eine Saugrohreinblasung....., zudem greift man nicht in das Kühlsystem ein"

Schauermärchen nunmal.....

2 Welten prallen aufeinander "Realität und Theorie"

Der Vorteil der Flüssigen Direkteinspritzung ist die Übertragbarkeit von Problemen der Hersteller untereinander.

Wenn z.B. die HD-Pumpe bei Hersteller A nach 45.000km einen Schaden mangels Schmierung durch fehlende Additive erleidet, oder wenn Düsen nach 30.000-40.000km undicht werden, so kommt dies auch bei Hersteller B und C. Der HD-Pumpe oder den Düsen ist es schließlich egal ob im Motorraum ein Aufkleber Hersteller A, B, oder C ist. LPG ist LPG ! Kein Additiv ist eben kein Additiv ! Benzin ist halt immer noch ein anderer Kraftstoff als LPG und die Komponenten wurden nun mal für Benzin entwickelt.

Wenn ich nun nur diese Systeme mit Flüssig-Direkteinspritzung vergleiche, ist nach meiner Meinung, die Prins am weitesten entwickelt. Sie wollten nicht mit aller macht auf den Markt eintreten wie manch anderer Hersteller, sondern hier ist die Devise, "Reife, und so wenig wie möglich ein Risiko"

Trotzdem will ich unseren Focus zuerst min. die 60.000km knacken lassen, bevor wir hier einsteigen ;)

39 weitere Antworten
Ähnliche Themen
39 Antworten
am 31. Mai 2013 um 21:18

Bitte nicht alles durcheinander werfen.

Prins VSi-Di = Verdampfertechnik mit Saugrohreinblasung und Benzinanteil

Prins Dirct Liqui Max = Direkt Flüssige Einspritzung unter Benutzung der original Düsen und Pumpe ohne Benzinanteil.

Für die VSi-Di gibt es keine Freigabe um Änderungen an der LPG-ECU vorzunehmen, genauso wenig wie bei der Direct Liqui Max.

Bei der Direct Liqui Max, wie auch schon bei der normalen VSI 2.0, muss man eine Schulung absolvieren, bevor man diese verbauen und warten kann. Diese haben nicht alle !

Ich habe hier Prins mit der DLM ausdrücklich ausgenommen und empfohlen, da ich seit 2007, seit dem wir diese FSi, TSi, TFSi Motoren umrüsten, genug erlebt habe. Diese über 6 Jahre Erfahrung bei Direkteinspritzern lassen mich vieles in einem anderen Licht sehen.

Schon vor Jahren haben wir z.B. davor gewarnt, dass bei bestimmten Systemen Schäden an den Benzindüsen nach ca. 60.000km an der Tagesordnung sind. Es wurde ignoriert..., heute weiß man es Besser ;)

Wenn Sie schon einmal einen auf LPG umgebauten TFSi Motor mit eingeschlagenen Einlassventilen gesehen haben, dann bekommt auch das Wort "Additiv", welches im Benzin ja vorhanden ist, bei den DI`s eine ganz andere Bedeutung.

Wenn diese Direkteinspritzung(unabhängig vom Hersteller) so genial ist, warum hat man dann Schäden an den HD-Pumpen, undichte Benzindüsen, Kaltstartprobleme etc. ?

Jedes System hat seine Vor-, und Nachteile.

Für mich ist aktuell immer noch die Verdampfertechnik das System, welches einfach funktioniert. Natürlich nicht jedes System(Hersteller).

Bei der neuen Technik wird schon seit 2010, seit dem die ersten Systeme auf dem Markt kamen, herum experimentiert. Zig Updates, Modifikationen, Zusätzliche Widerstände, Türkontaktschalter etc. ,sogar bei den Referenzmodellen etc.

Wir haben aktuell einen Ford Mondeo 1.6L Ecoboost 118KW im Haus, da wurde solch eine Flüssig-Direkteinspritzung von einem Kollegen verbaut. jetzt ist sie ausgebaut und wir versuchen uns mit unserem Verdampfer-System ;) Vieleicht bekommen wir den ja hin.... :)

Dies ist aber eine Ausnahme, da wir normal keine Systeme aus Gründen der Gewährleistung in Fahrzeuge verbauen, wo schon ein anderes System eingebaut war.

Ein Ford B-Max eines Bekannten des Kunden funktioniert, nach Kundenaussage, ebenfalls nicht mit dieser verbauten Flüssig-Direkteinspritzung !

Auf die Frage von uns, warum man sich für dieses System entschieden hat, kam als Antwort: "Benzin ist teuer und Benzin benötigt man dann ja nicht mehr, und das Gas wird direkt eingespritzt. Verdampferanlagen benötigen Benzin und der Motor wird zurückgerüstet in eine Saugrohreinblasung....., zudem greift man nicht in das Kühlsystem ein"

Schauermärchen nunmal.....

2 Welten prallen aufeinander "Realität und Theorie"

Der Vorteil der Flüssigen Direkteinspritzung ist die Übertragbarkeit von Problemen der Hersteller untereinander.

Wenn z.B. die HD-Pumpe bei Hersteller A nach 45.000km einen Schaden mangels Schmierung durch fehlende Additive erleidet, oder wenn Düsen nach 30.000-40.000km undicht werden, so kommt dies auch bei Hersteller B und C. Der HD-Pumpe oder den Düsen ist es schließlich egal ob im Motorraum ein Aufkleber Hersteller A, B, oder C ist. LPG ist LPG ! Kein Additiv ist eben kein Additiv ! Benzin ist halt immer noch ein anderer Kraftstoff als LPG und die Komponenten wurden nun mal für Benzin entwickelt.

Wenn ich nun nur diese Systeme mit Flüssig-Direkteinspritzung vergleiche, ist nach meiner Meinung, die Prins am weitesten entwickelt. Sie wollten nicht mit aller macht auf den Markt eintreten wie manch anderer Hersteller, sondern hier ist die Devise, "Reife, und so wenig wie möglich ein Risiko"

Trotzdem will ich unseren Focus zuerst min. die 60.000km knacken lassen, bevor wir hier einsteigen ;)

Der Threadtitel ist irreführend, das längst aufgegebene FSI (=Fuel Stratified Injection = Schichtladungseinspritzung) hat mit TSI (nur noch synonym für Turbo-Benzin-Direkteinspritzung gebraucht) kaum was zu tun!

Die 1.2 TSIs im aktuellen Caddy sind umrüstbar, siehe z.B. http://www.premiumautogas.de/index.php?...

Ich vertraue aber bewusst den alten Saugbenzinern und habe mir noch 2012 einen der letzten neuen davon gesichert ...

Hallo Thomas,

ich kann mich Käfer1500 nur anschließen, der Threadtitel sollte von "FSI" auf "TSI" geändert werden.

Aber nun zu meinem Schätzchen:

Ich habe meinen VW Passat B6, EZ 12/2008, MJ09, MKB CAXA, 7-Gang DSG Ende Februar Anfang März mit LPG aufrüsten lassen. Es ist eine Prins VSI-DI verbaut worden. Da VW "aus einem Waschkorb voll Teilen" (O-Ton Umrüster) die Fahrzeuge bestückt gab es Probleme die richtigen Singale aus dem bei mir verbauten Kabelbaum herauszubekommen. Aus diesem Grund dauerte die Aufrüstung 1 Tag länger, fand ich aber nicht so schlimm.

Zum Zeitpunkt der Aufrüstung waren die Umrüster von Prins für die verbaute Anlage noch nicht für die Änderung der Einstellungen freigeschaltet, so musste Prins nacharbeiten. Da Prins etwas Zeit brauchte wurde das Fahrzeug dem TÜV vorgestellt, der sich dann auf ein zweites Wiedersehen freute, weil der Motor im Standgas "sägte" und im mittleren Drehzahlbereich zu fett lief. Nach der Zuarbeit von Prins war soweit alles in Ordnung und der TÜV hat das Fahrzeug abgenommen. Zur Zeit beobachte ich vereinzelt auftretende Probleme mit den automatischen Umschaltungen, hier sammele ich gerade Infos für meinen Umrüster. Ist aber nichts dramatisches.... die Karre lüppt wie Schmitz Katze ;) wenn auch erst etwas über 4 Tkm

Hier eine Auflistung von TSI Motoren, die Umrüster auf seiner Seite gelistet hat:

Volkswagen Golf 1,4 Ltr. TSI 2010 CAXA

Volkswagen Golf 1,4 Ltr. TSI 2009 CAVD

Volkswagen Golf 2,0 Ltr. TFSI 2010 CCZB

Volkswagen Tiguan 1,4 Ltr. TSI 2008 BWK

Volkswagen Touran 1,4 Ltr. TSI 2009 BLG

Volkswagen Touran 1,4 Ltr. TSI 2010 CAVC

Volkswagen Passat 1,4 Ltr. TSI 2010 CAXA

Volkswagen Passat CC 1,8 Ltr. TSI 2009 BZB

Volkswagen Passat 1,8 Ltr. TSI 2010 CDAA

Volkswagen Passat 2,0 Ltr. TFSI 2006 BPY

Volkswagen Passat 2,0 Ltr. TSI 2008 CAWB

Viele Grüße

roadie33

Gute und ehrliche Umrüster raten von einer Umrüstung der TSI usw. ab. Viele Hersteller sind noch "nicht so weit". Im LPG-Forum gibt es da von CCI gute Beiträge, wo einige Umstände hervorgehoben werden. Z.B. das Problem mit den Benzininjektoren, die meist relativ zeitig das Zeitliche segnen oder Probleme mit den umgebauten HD-Pumpen.

Prins lobt er dabei, unterstreicht auch, dass die zwar weit, aber noch keine Heilsbringer sind.

 

Von VW gibt es das Ecofuel-Modell (Erdgas) mit dem CDGA-Motor (110 Kw/ 150 Ps). Wenn ich mich richtig erinnere, müsste dies ein 1,2er sein, der zwei Turbos hat und ebenfalls ein Direkteinspritzer ist. Benzindüsen, Kühlkreislauf, Kolbenringe, Ventile wurden so angepasst oder beschichtet, dass sie dem Gasbetrieb freien Lauf geben und keine Komponente davon in Gefahr gerät, früh kaputtzugehen.

 

Ich bin eigentlich kein Erdgasfan und fand die alten Bifuel-Golf-IV-Motoren für nicht ausgereift. Denke, dass es heute anders ist. Mich würde dieser Erdgaser, den es auch im Passat gibt, ebenfalls reizen.

Mir fehlt so ein bisschen der Grund WARUM Prins so gut ist :)

Ich bin - siehe ältere Threads - auf Prins nicht immer gut zu sprechen gewesen, aber ich muss zugeben, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Und die Prins für TSI Motoren ist genial, weil du eben KEIN Benzin mehr brauchst. Gar keines.

Die Anlage läuft ab Start mit Gas.

Ich würde mich momentan nur für die Prins entscheiden. Auch weil es viele Umrüster für diese Anlagen gibt. Natürlich sind nicht alle gleich gut.

am 1. Juni 2013 um 14:08

Bitte nicht alles durcheinander werfen.

Prins VSi-Di = Verdampfertechnik mit Saugrohreinblasung und Benzinanteil

Prins Dirct Liqui Max = Direkt Flüssige Einspritzung unter Benutzung der original Düsen und Pumpe ohne Benzinanteil.

Für die VSi-Di gibt es keine Freigabe um Änderungen an der LPG-ECU vorzunehmen, genauso wenig wie bei der Direct Liqui Max.

Bei der Direct Liqui Max, wie auch schon bei der normalen VSI 2.0, muss man eine Schulung absolvieren, bevor man diese verbauen und warten kann. Diese haben nicht alle !

Ich habe hier Prins mit der DLM ausdrücklich ausgenommen und empfohlen, da ich seit 2007, seit dem wir diese FSi, TSi, TFSi Motoren umrüsten, genug erlebt habe. Diese über 6 Jahre Erfahrung bei Direkteinspritzern lassen mich vieles in einem anderen Licht sehen.

Schon vor Jahren haben wir z.B. davor gewarnt, dass bei bestimmten Systemen Schäden an den Benzindüsen nach ca. 60.000km an der Tagesordnung sind. Es wurde ignoriert..., heute weiß man es Besser ;)

Wenn Sie schon einmal einen auf LPG umgebauten TFSi Motor mit eingeschlagenen Einlassventilen gesehen haben, dann bekommt auch das Wort "Additiv", welches im Benzin ja vorhanden ist, bei den DI`s eine ganz andere Bedeutung.

Wenn diese Direkteinspritzung(unabhängig vom Hersteller) so genial ist, warum hat man dann Schäden an den HD-Pumpen, undichte Benzindüsen, Kaltstartprobleme etc. ?

Jedes System hat seine Vor-, und Nachteile.

Für mich ist aktuell immer noch die Verdampfertechnik das System, welches einfach funktioniert. Natürlich nicht jedes System(Hersteller).

Bei der neuen Technik wird schon seit 2010, seit dem die ersten Systeme auf dem Markt kamen, herum experimentiert. Zig Updates, Modifikationen, Zusätzliche Widerstände, Türkontaktschalter etc. ,sogar bei den Referenzmodellen etc.

Wir haben aktuell einen Ford Mondeo 1.6L Ecoboost 118KW im Haus, da wurde solch eine Flüssig-Direkteinspritzung von einem Kollegen verbaut. jetzt ist sie ausgebaut und wir versuchen uns mit unserem Verdampfer-System ;) Vieleicht bekommen wir den ja hin.... :)

Dies ist aber eine Ausnahme, da wir normal keine Systeme aus Gründen der Gewährleistung in Fahrzeuge verbauen, wo schon ein anderes System eingebaut war.

Ein Ford B-Max eines Bekannten des Kunden funktioniert, nach Kundenaussage, ebenfalls nicht mit dieser verbauten Flüssig-Direkteinspritzung !

Auf die Frage von uns, warum man sich für dieses System entschieden hat, kam als Antwort: "Benzin ist teuer und Benzin benötigt man dann ja nicht mehr, und das Gas wird direkt eingespritzt. Verdampferanlagen benötigen Benzin und der Motor wird zurückgerüstet in eine Saugrohreinblasung....., zudem greift man nicht in das Kühlsystem ein"

Schauermärchen nunmal.....

2 Welten prallen aufeinander "Realität und Theorie"

Der Vorteil der Flüssigen Direkteinspritzung ist die Übertragbarkeit von Problemen der Hersteller untereinander.

Wenn z.B. die HD-Pumpe bei Hersteller A nach 45.000km einen Schaden mangels Schmierung durch fehlende Additive erleidet, oder wenn Düsen nach 30.000-40.000km undicht werden, so kommt dies auch bei Hersteller B und C. Der HD-Pumpe oder den Düsen ist es schließlich egal ob im Motorraum ein Aufkleber Hersteller A, B, oder C ist. LPG ist LPG ! Kein Additiv ist eben kein Additiv ! Benzin ist halt immer noch ein anderer Kraftstoff als LPG und die Komponenten wurden nun mal für Benzin entwickelt.

Wenn ich nun nur diese Systeme mit Flüssig-Direkteinspritzung vergleiche, ist nach meiner Meinung, die Prins am weitesten entwickelt. Sie wollten nicht mit aller macht auf den Markt eintreten wie manch anderer Hersteller, sondern hier ist die Devise, "Reife, und so wenig wie möglich ein Risiko"

Trotzdem will ich unseren Focus zuerst min. die 60.000km knacken lassen, bevor wir hier einsteigen ;)

Vor allem, was hilft es mir, wenn der TSI dann auf LPG gut läuft und der Nockenwellenversteller oder die Kette ihr berühmtes "Todesrasseln" anfangen?

Die gehen ja auch auf Benzin gerne kaputt.

cheerio

Meines Wissens klappt die Umrüstung problemlos mit Vialle. Da können die Vialle Anbieter aber genauere Informationen geben.

Aber ob das noch wirtschaftlich ist?

Gegenüber dem alten 1,4l und 1,6l sind die neuen Benzinmotoren erheblich komplexer gebaut, deutlich im Preis angezogen, die Umrüstung entsprechend. Ich würde daher jedenfalls genau vergleichen, wie die Kosten/Nutzen Relation im Vergleich mit dem 1,6l VW LPG, mit dem 2l Erdgaser und mit vergleichbaren Konkurrenten mit LPG/CNG sind.

Ach ja, falls CNG Caddy, dann besser gleich den Maxi, der hat einen deutlich größeren CNG Tank.

 

Mein 1,4l Caddy von 2009 war auch mit dem Vialle Umbau noch ein 'Gewinn', das kann man von den aktuellen Benzin Modellen so nicht mehr sagen, glaube ich.

 

Gruß, Bernhard

am 2. Juni 2013 um 16:41

Zitat:

Original geschrieben von unpaved

Meines Wissens klappt die Umrüstung problemlos mit Vialle. Da können die Vialle Anbieter aber genauere Informationen geben.

Problemlos ?

Zitat:

.....Wenn diese Direkteinspritzung(unabhängig vom Hersteller) so genial ist, warum hat man dann Schäden an den HD-Pumpen, undichte Benzindüsen, Kaltstartprobleme etc. ?

Jedes System hat seine Vor-, und Nachteile.....

Bei der neuen Technik wird schon seit 2010, seit dem die ersten Systeme auf dem Markt kamen, herum experimentiert. Zig Updates, Modifikationen, Zusätzliche Widerstände, Türkontaktschalter etc. ,sogar bei den Referenzmodellen etc......

Joooo, Ihr habt ja ein richtiges Sonntagsprogramm und dies bei dem super Wetter :)

Das mit der Vialle LPdI ist schon OK.

Aber das wichtigste ist auch meiner Meinung nach die Additivzuführung.

Und das lässt sich gerade bei Flüssig einspritzenden Anlagen über den Tank exakt pro Füllung realisieren.

Ich halte eine Umrüstung von Motoren ohnehin für fraglich, denn zu dieser ausgereizten Technik wird noch gastechnologisches draufgepackt.

Denn der zuletzt die Hand dran hatte wird auch bei Werksseitigen Planfehlern mit verpflichtet.

Additiv hin oder her, beschissen ist der, der so ein Fahrzeug vom Vorbesitzer übernimmt und dann meint, er könne noch 50, 100 oder gar 150 Tausend Kilometer draufpacken.

Ja und der der umrüsten lässt kassiert die vermeintliche Ersparniss und verkauft rechtzeitig.

Und, wer einen FSi, TSi, TFSi Motor zum Sauger rekrutiert sollte nochmal nachrechnen (LPG- Additiv- und der Benzinbeimengungs-Preis)

 

Ich habe den 1,4er TSI CAXA im Golf. Umrüstung auf Vialle LPdI vor 16 Monaten und seither 25.000 km auf Gas ohne große Probleme. 1x kam ein Update für die Ansaugung und eine andere Pumpe rein, weil bei Temperaturen unter -10°C Startschwierigkeiten waren. Kosten der Umrüstung 3000,- EUR.

Man merkt keinen Unterschied zu Benzin im Betrieb. Ob es dem Motor auf Dauer schadet, muss die Zeit zeigen.

Gruß SCOPE

 

am 3. Juni 2013 um 8:07

Wir reden hier immer noch von FSi, daher sollte man bei einer flüssigen Direkteinspritzung das Gas additivieren wollen, so sollte man bedenken, dass dieser Zusatz auch mit den Komponenten des Benzinsystems(Düsen, Pumpe) verträglich ist. So weit mir bekannt ist, gibt es hier aber keines.

Bei den Verdampfersystemen kann man aber nach nun 6-7 Jahren sagen, dass ca. 20% auf 100km ausreichend sind, um hier Laufleistungen zwischen 150.000 und 200.000km zu erzielen, ohne Ventileinschlag etc. 10% reichen nicht aus ! Bei den Opel 2.2 Direkt sind es sogar weit mehr als 20%.

bei den VAG-Motoren waren es aber noch die alten Motoren mit nur 3 Buchstaben in der Motorkennung. bei den neuen mit 4 Buchstaben in der Motorkennung, gibt es noch keine so hohen Laufleistungen.

Im Umkehrschluss muss dass aber auch bedeuten, dass 0 % gar nicht ausreichend sind !

Zitat:

Original geschrieben von allgäu-caddy

 

Hallo,

ich wollte mir einen neuen Caddy kaufen und wieder auf LPG umrüsten.

mittlerweile bietet VW ja auch den Caddy bifuel an,

wäre also eine Option.

Nun musste ich feststellen das es den "normalen Benziner" nur noch als TSI-Motor gibt.

Mein Umrüster vor Ort sagt mir diesen kann man noch nicht auf LPG umrüsten.

Und nun die Krönung angeblich fahren die ersten TSI-Motoren mit LPG-Umrüstung.

Z.B. soll es in Nürnberger Bereich einen Spezialisten (Deutsch-Italiener) geben der schon mehrere TSI-Motoren umgerüstet hat und diese laufen top.

Verbaut wurde wie zu erwarten eine italienische LPG-Anlage.

Wer hat Erfahrungen ?

Wer fährt einen umgerüsteten TSI-Motor ?

Wo habt ihr umrüsten lassen ?

Welche Anlage wurde eingebaut ?

Welche Probleme treten auf ?

Danke

Thomas

Ich habe die Anlage aus Italien drin läuft super 11000 km auf der Uhr ohne einen Tropfen Benzin der Rest wurde ja schon zur genüge durchgekaut. Ich werde ja sehen ob ich die umrüstung noch bereue..... bis jetzt auf jeden fall erstmal nicht da das Tanken wieder spass macht...

Themenstarteram 3. Juni 2013 um 8:52

 

Ich habe die Anlage aus Italien drin läuft super 11000 km auf der Uhr ohne einen Tropfen Benzin der Rest wurde ja schon zur genüge durchgekaut. Ich werde ja sehen ob ich die umrüstung noch bereue..... bis jetzt auf jeden fall erstmal nicht da das Tanken wieder spass macht...

Hallo sz1979k,

sorry ich muss nochmals nach hacken

welche Anlage hast du drin (Hersteller/Bezeichnung) ?

Wie groß ist dein Tank ?

Welchen Motor hast du im Fahrzeug?

(vielleicht sogar wenn möglich mit denn entsprechenden Kennbuchstaben)

Hab ich das Richtig verstanden, du startest direkt mit Autogas ?

Danke für Antwort

Thomas

Deine Antwort
Ähnliche Themen