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Frontantrieb und Heckantrieb Unterschiede beim Anfahren?

Themenstarteram 21. August 2017 um 15:57

Hallo,

ich habe zurzeit ein Benziner Frontantrieb und wollte jetzt ein Diesel Heckantrieb holen.

Das es ein Unterschied beim Anfahren von Benziner und Diesel gibt ist klar.

Aber wie schaut es beim Antrieb aus?

Angenommen ich würde eine Testfahrt mit dem gleichen Auto und Modell machen, das einmal Diesel Frontantrieb hat und einmal Diesel Heckantrieb.

Ist das Anfahren bei beidem gleich? Oder hat der Antrieb auch nochmal ein Einfluss auf das Anfahren?

Beste Antwort im Thema

Mal interessehalber: Welches Fahrzeug mit Dieselmotor und Heckantrieb (also Motor hinten) gibt es denn überhaupt?

Vermutlich meinst Du Frontantrieb (Motor und Antrieb vorne) und Hinterradantrieb (Motor vorne, Antrieb hinten). Ich fahre beide Arten regelmäßig, und ich bemerke beim Anfahren keinen Unterschied - außer am Berg, insbesondere bei Nässe und beladen. Hier ist der hinten angetriebene Pkw deutlich angenehmer.

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Mal interessehalber: Welches Fahrzeug mit Dieselmotor und Heckantrieb (also Motor hinten) gibt es denn überhaupt?

Vermutlich meinst Du Frontantrieb (Motor und Antrieb vorne) und Hinterradantrieb (Motor vorne, Antrieb hinten). Ich fahre beide Arten regelmäßig, und ich bemerke beim Anfahren keinen Unterschied - außer am Berg, insbesondere bei Nässe und beladen. Hier ist der hinten angetriebene Pkw deutlich angenehmer.

Heckantrieb heißt erstmal nur Antriebsachse hinten, mehr nicht.

Was du meinst wär z.B. ein T3-VW-Bus, oder Smart..

Aber beide Versionen im gleichem Modell ? Da wird's nix geben.

Renault 5 vielleicht.

Serie ---> Motor und Antrieb vorn, Rallye ---> Mittelmotor und Antrieb hinten.

Aber ob das so richtig vergleichbar ist ?

 

Nachtrag :

"Der Begriff Heckantrieb wird jedoch auch häufig ungenau mit Hinterradantrieb gleichgesetzt."

Ok, dann waren wir wohl ungenau.

https://www.youtube.com/watch?v=7ftDbEdEyVo

Wird er wohl so meinen

Zitat:

@SW292 schrieb am 21. August 2017 um 16:03:09 Uhr:

Heckantrieb hat nix damit zu tun das der Motor hinten ist.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 21. August 2017 um 16:01:48 Uhr:

Heckantrieb heißt erstmal nur Antriebsachse hinten, mehr nicht.

Ihr irrt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heckantrieb

https://de.wikipedia.org/wiki/Hinterradantrieb

Wenn es Glatt ist sollte man mit einem Hecktriebler nicht so unsensibel aufs Gas latschen wie beim Fronttriebler. Wenn man da zu grob zb in einer Kurve aufs Gas tritt kann das Heck schnell mal zum Überholen ansetzen.

Aber da es sogar Welche gibt die mit Hinterradantrieb und über 300PS auch auf Schnee und Eis klarkommen liegt das Problem beim Anfahren in der Regel beim Fahrer.

Beim Frontantrieb ist es wichtig, das Lenkrad fest zu halten, falls unterschiedliche Griffigkeit. Ansonsten, wichtig nur bei: Winterlichen Strassenverhältnissen.

Zitat:

@kakashix schrieb am 21. August 2017 um 15:57:19 Uhr:

 

Das es ein Unterschied beim Anfahren von Benziner und Diesel gibt ist klar.

Echt? Achso, du meinst bestimmt das Geräusch, klar! :D Oder kommt jetzt wieder feinste "Drehmomentlyrik"?... (Angefahren wird mit den Rädern auf der Straße, nicht mit dem Motor!)

Zitat:

Angenommen ich würde eine Testfahrt mit dem gleichen Auto und Modell machen, das einmal Diesel Frontantrieb hat und einmal Diesel Heckantrieb.

Ist das Anfahren bei beidem gleich? Oder hat der Antrieb auch nochmal ein Einfluss auf das Anfahren?

Der Antrieb mag einen Einfluss haben, ABER ESP regelt das so gut wie alles weg und bügelt das glatt. Was die Systeme stetig im Hintergrund leisten, das merkt man sehr schnell, wenn das bei nasser oder glatter Fahrbahn mal ausfällt oder abgeschaltet wird. Bei entsprechend motorisierten Fahrzeugen auch auf trockener Straße haha :D!!

Der größte spürbare Unterschied dürfte dann auftreten, wenn man beim Anfahren bereits eingelenkt hat und beschleunigt. Dann müssen die Vorderräder beim Frontler Seitenführungskräfte und Beschleunigungskräfte gleichzeitig leiten.

Zudem ist Mischbereifung eine mögliche Alternative, je nach Fahrzeug! Dann Vorteil Heck auf "Meter 1-3" (oder so ;)) beim Anfahren, in Beschleunigungs-Kurven entstprechend, oderwatt?! :D

MfG

:D Wenn beim Anfahren das ESP regelt sollte man seine Methode zum Anfahren überdenken. Aber auch das ASR sollte beim Anfahren nicht eingreifen, ausser auf Schnee und Eis.

Bin davon ausgegangen, daß in dem Beispiel genug Leistung da ist (sein soll) um überhaupt in den Regelbereich zu gelangen...Sonst merkt man ja eh nix...Naja ;)

ESP heißt überall anders und da ist ASR mit drin. Der link erklärt es ganz gut! :D

http://www.autobild.de/bilder/esp-asr-keine-ahnung.-14077.html#bild1

Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 21. August 2017 um 16:03:27 Uhr:

Ihr irrt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heckantrieb

https://de.wikipedia.org/wiki/Hinterradantrieb

... hätte ich auch nicht gedacht.

Aber ... es wird lediglich das Kraftfahrtechnische Taschenbuch von Bosch zitiert. Das ist ... naja ... egal.

Im Vieweg "Handbuch Kraftfahrzeugtechnik" (DAS ist für mich Fachliteratur) steht auch beim Standardantrieb (Motor vorn, Antrieb hinten) "Heckantrieb".

Wobei die Begriffsunterscheidung durchaus sinnvoll erscheint.

Wie dem auch sei. Maßgeblich für die Beschleunigung ist die "dynamische Achlastverteilung", die immer zu Gunsten des Heckantriebes (in diesem Fall, sowohl Heckantrieb, als auch Hinterradantrieb ;-) ) ausfällt.

Und, "ja", ASR regelt alles weg, aber beim Antrieb auf die Hinterräder wird mehr Kraft übertragen und somit würde das ASR später regeln. Vorausgesetzt, dass die Achslastverteilung im Vergleich vom Fronttriebler zum Hecktriebler gleich ist. Das ist aber nur der Fall, wenn wenigstens der Tank beim Hecktriebler voll ist.

......

......

der "Stevie"

am 23. August 2017 um 8:47

Ja er meint es so ;)

Kommt ganz drauf welches Auto du hast.

Wenn du einen Alltags Hinterradantrieb hast, wirst du es gar nicht merken. Wenn du einen Sportler mit Heckantrieb hast, dann musst vor allem bei rutschiger Fahrbahn etwas sensibler sein.

Kommt ganz drauf an.

Merken wirst du es in Situationen beim Bergauf fahren und bei Schneefahrbahn.

Aber wie gesagt im normalen Straßenverkehr und mit einem "normalen" Auto wirst du keinen richtigen Unterschied spüren.

die grundsätzliche Achslastverteilung spielt auch eine Rolle.

Unbeladen geht es mit einem Fronttriebler noch ganz gut, aber wenn man die Zuladung voll ausnutzt und diese sich größtenteils im i.d.R. hinten liegenden Kofferraum befindet, wird es mit dem Fronttriebler schwer, da dann die dynamische Achslastverteilung beim Beschleunigen noch hinzu kommt.

Ich habe seit 2 Monaten Allrad.

Ist schon beeindruckend wie man, gerade Fronttrieblern, bei z.B. nasser Fahrbahn an der Ampel gnadenlos wegfahren kann, auch wenn sie eine große Motorleistung besitzen.

Hecktriebler haben da weniger Probleme.

Moin

Diesbezüglich hat es schon seinen Grund das quasie alles was hohe Lasten ziehen soll Hinterradantrieb hat. Maximal mit Allrad. Oder kennt irgendjemand einen Frontantrieb-LKW? Oder gar Traktor? Auch Supersportler gibt es kaum mit Frontantrieb.

Wenn man alles an technischen Helfern mal raus nimmt, dann merkt man am ehesten warum. Fronttriebler kratzen erbarmungslos auf der Straße rum, wo Hinterradantriebe einfach nur Zugkraft aufbauen.

Das freute früher die Golf-Fraktion, wenn sie mit 60 PS ohne Probleme ihre Reifen qualmen lassen konnten, während gleich starke Opel Manta dies kaum schafften.

Hinzu kommt das ein Fronttriebler gerne im Lenkrad reist, wurde schon beschrieben, weil die Reifen jeder für sich einlenken wollen, wenn sie mehr Grip haben als ihr Gegenüber. Hinten ist nichts zu lenken, da geht es am Lenkrad einfacher zu. Dafür bricht einem die Hinterachse sofort aus, wenn beid Räder, z.B. bei einer Sperre hinten, durchdrehen.

Für den Alltag heute aber hat dies kaum noch Bedeutung. Fronttriebler sind ähnlich schnell von null auf hundert wie ihre Hinterradgetriebenen Kollegen. Solange man den Grip behält (Dank ASR) beschleunigen beide fast gleich. Hier hilft das fast alle PKW heute einen Frontmotor haben. Im Anhängerbetrieb sieht es dann schon wieder anders aus.

 

Den Bericht der Bild, den hat aber eine Frau geschrieben, oder? SOooo schwer sind die Bezeichnungen nun auch nicht.

Moin

Björn

Naja, wenn das Auto Power hat, macht ein Fronttriebler wenig Spaß.

Wenn ich mein MPS mit dem Lexus vergleiche ist der Lex angenehmer. Auch wenn man wie Pissmann losfährt.

Keine/kaum Lenkkräfte; Kein quietschen oder durchdrehen der Räder.

Wendekreis vom Lex(Ca.4,83) is kleiner als beim A3 mit Ca. 4,30m.

Es ist geschmackssache.(Winter?! Nicht für jedermann)

Bin also pro Hinterradantrieb. :)

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