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Frachtpreis berechnen

Themenstarteram 2. September 2008 um 1:55

Hi,

ich hab mal ne kleine Frage im Auftrag meines Chef's:

Wie hoch bzw. wie berechnet man den Frachtpreis für folgendes Fahrzeug am Tag. Also was sind da so die Pauschalsätze.

 

Tour:

Abfahrt 24:00 Uhr

Kundenanzahl: ca. 5-7

Laufleistung am Abend: 332 KM

Fahrzeug: Mercedes Atego (bereits vorhanden)

Fester Vertrag

 

Es geht uns nicht darum, wie man den Preis pro KM usw. errechnet, sondern darum was man der Spedition für einen plausiblen Frachtpreis unterbreiten kann, damit beide zufrieden sind. So "kleine" LKW's haben wir garnicht im Fuhrpark deswegen ist das etwas schwer für uns auf einen Nenner zu kommen. Wäre nett, wenn mir da einer helfen könnte.

 

Gruß

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15 Antworten

Wenn ich das richtig verstehe, Laden / Abfahren um Mitternacht -2400-, Ruckkehr nach 5-7 Ausladern, Keine Ruckladung, gegen Abend, mit 332Km gefahren.

Dein Fahrzeug ist 18 bis 20 Std. auf der Strasse. -Das erforder zwei Fahrer-.

Habe ich das so richtig verstanden?

 

Rudiger

 

Zitat:

Original geschrieben von streetfighta13

Hi,

ich hab mal ne kleine Frage im Auftrag meines Chef's:

Wie hoch bzw. wie berechnet man den Frachtpreis für folgendes Fahrzeug am Tag. Also was sind da so die Pauschalsätze.

 

Tour:

Abfahrt 24:00 Uhr

Kundenanzahl: ca. 5-7

Laufleistung am Abend: 332 KM

Fahrzeug: Mercedes Atego (bereits vorhanden)

Fester Vertrag

 

Es geht uns nicht darum, wie man den Preis pro KM usw. errechnet, sondern darum was man der Spedition für einen plausiblen Frachtpreis unterbreiten kann, damit beide zufrieden sind. So "kleine" LKW's haben wir garnicht im Fuhrpark deswegen ist das etwas schwer für uns auf einen Nenner zu kommen. Wäre nett, wenn mir da einer helfen könnte.

 

Gruß

Themenstarteram 2. September 2008 um 2:08

Hi Rüdiger,

nein, das Fahrzeug wäre dann nach ca. 8-9 Stunden wieder auf dem Hof. Geht um 24:00 Uhr los, fährt dann die angegeben KM und ist dann halt morgens wieder da. Keine Rückladung und keine Abholung. Nur die 5-7 Kunden beliefern und das wars ;)

Du hast das Auto im Einsatz von 24.00 Mitternacht bis 0900h /1000h.

Hast du schon einen Fahrer der bereit ist die "graveyard" shift zu Fahren, und moglicherweise ein Back-up?

Wie wird abgeladen, Rampenlager, Hebebuhne (Paletten) oder "Brackenjockey"?

Rudiger

 

Zitat:

Original geschrieben von streetfighta13

Hi Rüdiger,

nein, das Fahrzeug wäre dann nach ca. 8-9 Stunden wieder auf dem Hof. Geht um 24:00 Uhr los, fährt dann die angegeben KM und ist dann halt morgens wieder da. Keine Rückladung und keine Abholung. Nur die 5-7 Kunden beliefern und das wars ;)

Themenstarteram 2. September 2008 um 2:22

Fahrer ist auch schon vorhanden. Abladen muss der Fahrer selber mit der Ameise vom Kunden. Ladebordwand ist ebenfalls vorhanden. Also einfach an die Rampe und Abladen. Paletten und Gitterboxen werden vor Ort getauscht.

 

Gruss

Wenn ihr Euch mit der Fahrzeugkategorie und dem Auftrag noch nicht auskennt, solltet ihr ein paar Tage einfach mal fahren, bevor ihr Euch in einen festen Vertrag stürzt. Erst dann werden viele Probleme sichtbar. Habe das erst erlebt. Da hat es mehrere Wochen gedauert, bis die Tour überhaupt stabil zu fahren war. Bis dorthin waren ein Duzend Verhandlungen nötig, bei denen es auch um die Frachtrate ging.

Rechnet jede Eventualität mit ein, auch die Möglichkeit eines Staus. Nach zehn Stunden Arbeitszeit ist für den Fahrer definitiv Schluss. Das sollte schon einkalkuliert sein. Vielleicht braucht ihr von Beginn an schon mehr als einen Fahrer.

Dein Chef kann - Deiner Aussage nach - kalkulieren. Also weiß er, welche Kosten er berücksichtigen muss. Die Risikozugaben muss Dein Chef bewerten. In der heutigen Zeit brauchst Du aber eine Treibstoffzuschlags-Regelung. Macht sogar der Hermes Versand neuerdings.

Kommt der Fahrer gleich an die Rampe oder muss er sich hinten anstellen? Habt ihr das Ladungssicherungsmaterial schon eingerechnet?

Themenstarteram 2. September 2008 um 2:30

Hi Chris,

danke für deine Tipps. Ja, wir haben schon alles mit einberechnet. Sorry, das mit Diesel übernimmt der Auftragnehmer auch. Die halten sich da an irgendwelche Vorgaben von der MWI oder sowas. Also scheint garnicht mal so schlecht zu sein. Der Auftraggeber ist ein etablierter Anbieter im hiesigen Raum. Es geht halt nur darum, dass man einen Frachtpreis ansetzt der genug Geld übrig lässt um

 

- den Fahrer ordentlich zu entlohnen

- für Kraftstoff aufzukommen

- für Reparaturen aufzukommen

- usw.

 

Der Fahrer würde gleich an die Rampe kommen und abladen können.

 

Gruss

Einmal was SC schon sagt. DEN KOMPLETTEN TEXT lesen.

Der Fahrer hat KEINE Wartezeiten, muss nur mit dem Berufsverkehr am morgen fertigwerden. Fahrt das Fahrzeug "mit" oder "gegen" die Staumeldungen?

Rudiger

 

Zitat:

Original geschrieben von streetfighta13

Fahrer ist auch schon vorhanden. Abladen muss der Fahrer selber mit der Ameise vom Kunden. Ladebordwand ist ebenfalls vorhanden. Also einfach an die Rampe und Abladen. Paletten und Gitterboxen werden vor Ort getauscht.

 

Gruss

Themenstarteram 2. September 2008 um 2:34

Wie meinste das, mit "kompletten Text lesen"? Hab grad ne lange Leitung.

Also der Fahrer wäre lt. Auftraggeber morgens um spätestens 9 Uhr wieder auf dem Hof. Die Tour führt in eine Ecke, wo noch nicht soviel los ist.

Also kein Stau. Fahren da jetzt schon mit Zügen hin, und da ist nie was los.

 

Gruss

Dein Chef kennt doch die Kosten. Dann soll er eine ordentliche Kalkulation anfertigen und er weis, was er verlangen muss, um die aufgezählten Anforderungen zu erfüllen.

"Der Fahrer würde gleich an die Rampe kommen und abladen können." Diese Aussage würde ich nicht ungeprüft als wahr hinnehmen! Im Gros der Fälle ist das nicht der Fall und trotzdem erklärt das der Auftraggeber. Am besten packt ihr eine ausgereifte Standgeldregelung mit rein. Dann hat auch der Auftraggeber - sogar über die gesamte Dauer des Vertrages - ein persönliches Interesse für die direkte Be- und Entladung zu sorgen.

Themenstarteram 2. September 2008 um 2:41

Naja, das weiss ich auch :)

Ich sollte ja eigentlich nur mal fragen, was man ungefährt für eine solche Tour verlangen kann. Das mit der Standgeldberechnung war uns auch in den Sinn gekommen. Bei der Ware handelt es sich aber um Gegenstände, die auch erwartet werden. Es werden keine Lager, sondern Geschäftskunden angefahren (Werkstätten, Einrichtungshäuser etc.) da die Leute da auch die Ware und auf den Fahrer warten kommt er 100 %-ig sofort an die Reihe.

Nennt mir mal ne Hausnummer, was ich meinem Chef erzählen kann, was er da als Tagessatz verlangen kann. Wie gesagt, wir haben ausschließlich Züge (Silo, Kühl) aber bisher noch keine Planen und schon garkeine 12t.

 

Was würdet ihr verlangen, mal so gefragt.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von streetfighta13

Wie meinste das, mit "kompletten Text lesen"? Hab grad ne lange Leitung.

Da wo ich eine kalkulation PiXDaumen mache, geht SC mit seiner "Erbsenzahlenden" -was auch richtig ist bei Zeitlich langen Vertragen- hin.

Deswegen den GANZEN Text lesen und nicht uberfliegen.

Rudiger

Jetzt muss ich mich ausklinken, fange in einer Std an zu Rollen und werde Mittwoch PM wieder zuruck sein.

 

Also der Fahrer wäre lt. Auftraggeber morgens um spätestens 9 Uhr wieder auf dem Hof. Die Tour führt in eine Ecke, wo noch nicht soviel los ist.

Also kein Stau. Fahren da jetzt schon mit Zügen hin, und da ist nie was los.

 

Gruss

600 Dollar die Fahrt (Tag).

Nachtrag:

Fahrer pro Tag 200 +100 Sozialkosten/Steuern = 300

Diesel @ 332km = 60 ltr? @ 1,50 = 90

Kaufpreis LKW? + Abschreibung = 40

Betriebskosten/Versicherung/Steuern = 40

Gewinn = 50

Total = 520

Alles gerechnet auf 20 Geschäftstage / Monat.

 

Gruss, Pete

Wie immer: Alle Angaben ohne Gewehr :D

Themenstarteram 2. September 2008 um 9:16

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

600 Dollar die Fahrt (Tag).

Nachtrag:

Fahrer pro Tag 200 +100 Sozialkosten/Steuern = 300

Diesel @ 332km = 60 ltr? @ 1,50 = 90

Kaufpreis LKW? + Abschreibung = 40

Betriebskosten/Versicherung/Steuern = 40

Gewinn = 50

Total = 520

Alles gerechnet auf 20 Geschäftstage / Monat.

 

Gruss, Pete

Wie immer: Alle Angaben ohne Gewehr :D

Hi,

danke für deine Berechnung. Ich finde, die sieht ziemlich realistisch aus. Werde ich meinem Chef später mal vorschlagen.

 

Gruss

Themenstarteram 2. September 2008 um 9:22

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

600 Dollar die Fahrt (Tag).

Nachtrag:

Fahrer pro Tag 200 +100 Sozialkosten/Steuern = 300

Diesel @ 332km = 60 ltr? @ 1,50 = 90

Kaufpreis LKW? + Abschreibung = 40 ------------------------------------> Leasingrate im Monat ca. 1100,00 € also hoch auf 55,00 €

Betriebskosten/Versicherung/Steuern = 40

Gewinn = 50

Total = 520 -----------------------------> hier ein Plus von 15,00 € auf 535,00 € gerundet 540,00 €

Alles gerechnet auf 20 Geschäftstage / Monat.

 

Gruss, Pete

Wie immer: Alle Angaben ohne Gewehr :D

Ich denke ich schlage meinem Chef einen Frachtpreis von 600,00 € vor. Dann kann er sich mit den Leuten auf 550,00 o. Ä. einigen.

 

Oder?

Gruß

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