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Firmenwagen ja oder nein?

Themenstarteram 11. Oktober 2011 um 22:59

Hallo liebe Forums-Gemeinde,

mein Arbeitgeber hat mir ein Angebot für einen Firmenwagen gemacht.

Listenpreis: 33.000 EURO

Entfernung Arbeitsplatz: 10 KM

Den Geldwerten Vorteil Fahrzeug + Fahrtkosten soll ich als Eigenbeteiligung bezahlen.

Alle anderen Kosten sind inklusive - also Versicherung, Benzin, vollständige private Nutzung, Reperatur, Winterreifen usw...

Die Eigenbeteilung ist demnach also 429 EURO.

Diese 429 EURO würden mir also von meinem Netto-Gehalt abgezogen werden.

Ist das ein guter Deal? Oder wird bei einem Firmenwagen normalerweise eine geringere Eigenbeteiligung angeboten?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Jürgen

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24 Antworten
Themenstarteram 14. Oktober 2011 um 10:27

Hallo an alle,

vielen Dank für die vielen Antworten und Meinungen.

Zur Aufklärung:

Die 429 EURO würden von meinem jetztigen Netto-Gehalt einfach abgezogen werden.

Die Steuerlast würde unangetastet so weiter bestehen wie vorher auch - Die Steuerbemessungs-Grundlage bleibt ja auch gleich.

Also Im Prinzip nichts anderes als eine Monatliche Rate von 429 EURO an effektiven Kosten für ein Touran Neuwagen (Listenpreis 33.000). Keine weiteren Kosten - egal wieviel ich fahre, wer fährt, wohin ich fahre (inkl. z.B. Benzin, Reperatur, KFZ-Steuer, Versicherung, Winterreifen, Wartung).

Das Angebot ist, wie ich jetzt verstanden habe, nicht der absolute Oberhammer, es ist aber auch nicht ein totales Abzock-Angebot. Es liegt halt in der Mitte. Unter bestimmten Voraussetzungen lohnt sich es hier zuzuschlagen.

Im Moment bin ich eher auf dem "ist zu Teuer" Trip.

Es hängt an drei Punkten:

1.) Neuwagen ist für mich nicht unbedingt notwendig.

2.) Fahre ich wirklich so viele Kilometer? Es lohnt sich ganz sicher, wenn ich 20.000 Kilometer fahre. Aber fahre ich die auch? Glaube ich irgendwie nicht.

3.) Zur Zeit fahre ich mit einem großen Motorradroller zur Arbeit. Zum einen verbraucht der natürlich relativ wenig Benzin, aber hauptsächlich kann ich mit dem Ding einfach super parken bei meiner Arbeitsstelle. Kostenlose Parkplätze werden nicht gestellt. Mit dem Auto muss man Zeit fürs Parkplatz suchen einplanen und ggf. auch noch Falschparken-Gebühr bezahlen. Also selbst wenn ich ein Auto hätte, würde ich eigentlich am liebsten mit dem Roller weiter zur Arbeit fahren - das Benzin müsste ich ja dann aber wieder selbst bezahlen...

Andererseits: Vielleicht fahre ich dann auch deutlich mehr mit dem Auto, wenn ich es erstmal habe. Vielleicht wird auch verstärkt mit dem Auto wieder in den Urlaub gefahren usw...

 

Bin gespannt auf die weitere Diskussion

Jürgen

PS: Übrigens: Ich kenn den Neuwagen-Rabatt noch. Bei dem VW-Händler würde mein Chef unschlagbare 12,5% Rabatt bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

@Nissan-Mann

Ja ich habe es gelesen. Kann mir aber nicht vorstellen, dann das einfach vom netto abgezogen.

Deshalb meine Frage.

Deinen unqualifizierten Post, kannst du dir gerne sparen!

1) Ich kanns mir vorstellen. Der TE bestätigt es auch nochmal. Für mich keinen Grund dran zu zweifeln.

2) Das war eine "Annahme" von dir, keine "Frage".

3) Unqualifiziert posten kannst du gefühlte 100x besser als ich. Vielleicht fängst DU an, ab und zu einige Wörter zu sparen, und statt dessen erst zu lesen und überlegen.

 

Zum Topic:

Hier liegt der Eigenbeteilung wohl gleich/sehr nah am Geldwerten Vorteil. Fürs FA also keine/kaum konsequenzen.

Ein neuen Touran mit 20Tkm all incl. ist privat nie für dieses Geld zu fahren.

Da der TE offensichtlich ein "einfacheres" Auto mit weniger km/Jahr nutzt (und es ihm ausreicht), wird er eher mehr für seine Mobilität bezahlen mit dem Touran. Das macht seine Entscheidung schwierig. Klar.

Ich würde mal versuchen zu berechnen was der private Pkw jetzt monatlich kostet, damit der Aufpreis fürs Firmenwagen fahren deutlich wird. Dann wird u.U. auch der Entscheidung "Ist mir das neue Auto einen Aufpreis von xxx€ monatlich wert?" einfacher.

Ist der monatliche Aufpreis nur ein zweistelliger Betrag (z.B. ~75€) würde ich es persönlich machen. Das wäre mir der zusätzliche Komfort und der Risikoverlegung (Wartung, Reparaturen) zum AG auf jedem Fall wert.

Das z.Z. vorhandene Auto muss jedoch verkauft werden. Wie leicht, oder schwer dies ist, dürfte der Entscheidung auch noch beeinflüssen.

Das Angebot lohnt sich immer, wenn man einen Neuwagen will. Wenn nicht, dann kann man ein wenig sparen und Gebrauchtfahrzeuge kaufen. Am Ende musst du das entscheiden. Hast du eine Familie/Frau/Freundin? Vielleicht auch mal mit ihr darüber reden. Neufahrzeuge sind außerdem sicherer als ältere Fahrzeuge und das wäre mir das Geld wert.

Zitat:

Original geschrieben von HaixHun

Vielleicht wird auch verstärkt mit dem Auto wieder in den Urlaub gefahren usw...

Zur Zeit fährst du noch mit dem Roller in den Urlaub?

Wenn es Dir vom netto, einfach so abgezogen wird, ist das ok für Finanzamt? Ok in der Größenordnung... Würde da aber noch einen Steuerberater fragen, nicht das nach einer Betriebsprüfung bei deinem Arbeitgeber auch für dich ein Erwachen kommt. Oder ist das ein Leasing + 100,- Tankbudget, das 1 zu 1 auf dich umgelgt wird?

Abe so wie du schreibst und dich erklärst, scheinst du keine großen Anforderungen an die Mobilität zu haben. Da ist der Touran wahrscheinlich wirklich zu teuer.

Musst du den nehmen?

 

Kann es nicht auch ein Polo oder Golf oder der neue Up sein?

 

Ben

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

Wenn es Dir vom netto, einfach so abgezogen wird, ist das ok für Finanzamt?

Der Abzug kommt einer Zuzahlung gleich. Wenn der Abzug / Zuzahlung dem geldwerten Vorteil entspricht, ist auch nihts zu verteuern.

Man muss halt rechnen, ob man für das Geld privat den gleichen Wagen fahren kann. Vergleiche wie "ein Gebrauchter kommt billiger" sind nicht zielführend, da man dann Äpfel mit Birnen vergleicht. Ein VW Up ist ja auch günstiger als ein Touran.

Zitat:

Original geschrieben von mk28

Vergleiche wie "ein Gebrauchter kommt billiger" sind nicht zielführend, da man dann Äpfel mit Birnen vergleicht.

Und was soll man dann vergleichen, wenn ein Gebrauchtwagen für die eigenen Ansprüche vollkommen ausreichend wäre?

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von mk28

Vergleiche wie "ein Gebrauchter kommt billiger" sind nicht zielführend, da man dann Äpfel mit Birnen vergleicht.

Und was soll man dann vergleichen, wenn ein Gebrauchtwagen für die eigenen Ansprüche vollkommen ausreichend wäre?

Ob sich der Firmenwagen lohnt, kann man nur bestimmen, wenn man privaten Neuwagen mit Firmenwagen vergleicht. Wenn ein Gebrauchtwagen reicht, sollte man nicht über Neuwagen nachdenken. Verschleiß und Reparaturen sind beim Gebrauchtwagen ein Risiko, dass man beim Neuwagen nicht hat.

Hey,

sorry wenn ich den alten thread wieder hochhole, aber besser als ein neuen aufzumachen.

Folgende Situation:

Ich habe ein eigenes Fahrzeug welches ich über alles liebe :D

Mein Arbeitgeber hat mir allerdings angeboten einen Firmenwagen zu nutzen.

Diese würde mir ohne privates Nutzungsentgellt zur verfügung stehen (also nur 1% + 0,03%)

Insgeasamt werde ich voraussichtlich 30.000km/a abspulen.

Wenn ich den Firmenwagen nehme und daher mit dem Privat-KFZ extrem weniger fahre, bleiben ja dennoch die Fixkosten dieses Fahrzeuges.

Ist es daher fast schon Pflicht, sich vom Privat-KFZ zu trennen, wenn man einen Firmenwagen erhält???

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