Familienauto, Budget ca. 16.000€

Hallo,

nachdem wir die letzten 2,5 Jahre ein Leasingfahrzeug hatten, jetzt aber die Preise für ein mögliches Nachfolgefahrzeug angezogen haben, würden wir uns gerne ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen.
Aktuell fahren wir einen Ford Focus Turnier, der uns von der Größe her sehr gut passt. Kleiner sollte es also nicht werden.

Das Fahrprofil ist neben den alltäglichen Fahrten zum Einkaufen etc. ein großteil Autobahn (ca. 30 km Pendelstrecke einfach am Tag). Insgesamt fahren wir ca. 25.000 km pro Jahr.

Das Auto soll uns im besten Fall die nächsten 8-10 Jahre begleiten. Was die Ausstattung angeht sind wir aktuell mit dem Leasingfahrzeug sehr verwöhnt. Meine Frau möchte ungern auf die Einparkhilfe und Rückfahrkamera verzichten. Abgesehen davon haben wir aber keine wirklichen "must haves" was die Ausstattung angeht.

Man stolpert bei der Suche vor allem über Ford Focus, Opel Astra, Hyundai i40, Peugeot 308 SW und vereinzelt Mal über VW Passat, VW Golf, Volvo V60. Die Auswahl ist also Recht vielfältig und ich habe nicht so richtig eine Idee was lohnenswert ist.
Bis wie viel km würdet ihr denn bei unseren Vorstellungen in etwa schauen? Habe bisher in der Suche bis max. 70.000km geschaut. Mit Blick auf jährliche Fahrleistung und 8-10 Jahre Nutzung erschien mir das einigermaßen realistisch.

Freue mich auf Tipps und eine Einschätzung!

42 Antworten

140000km störungsfrei auf LPG hört sich doch so an, als wäre der Motor gasfest.

Hallo,

Ich hatte mich mit dem Thema LPG mal intensiver auseinander gesetzt und meine mich zu erinnern, dass diese Motoren nicht gasfest sind
140.000 km sind nicht viel.

Wenn der additiviert ist, verzögert das den Verschleiß, verhindert ihn aber nicht. Das heißt, irgendwann werden die Ventilsitze hinüber sein.

Grüße

Zitat:

@keinzylinder schrieb am 15. August 2022 um 06:41:19 Uhr:


Auch ich wäre bei den Toyota HSDs bei dieser Fragestellung. Falls der Corolla/Auris TS innen zu klein sein sollte, kann man sich alternativ auch den Prius IV ansehen. Gerade auf der vorderen und insbesondere hinteren Sitzreihe hat er mehr Platz, dafür halt einen etwas kleinenen Kofferraum (500L vs. 600L beim Corolla, beides ohne Umklappen der Sitze). Prius Plus wäre natürlich noch besser, mit dem Budget allerdings nicht mit vernünftiger Laufleistung zu bekommen.

Prius IV und Auris haben hinten etwa gleich viel Platz. Der Corolla TS schon ne Ecke mehr und der Prius III nochmals mehr.

Das mit dem "nicht gasfest" habe ich auch von mehreren Seiten gehört. Meiner Schwester war das egal. Sie fährt einen Prius 3 seit über 200.000 km problemlos mit LPG. Und sie fährt ziemlich zügig.

Das Thema LPG ist im Gasforum besser aufgehoben. Man sollte sich dabei keinesfalls aufs Hörensagen verlassen, sondern bei LPG Fahrern erkundigen. Wenn eine moderne Gasanlage für einen Motor geeignet und vernünftig eingebaut ist, der Fahrer das Fahrzeug nicht dauernd in Extrembereichen bewegt, die Wartung regelmäßig erfolgt, dann verlängert eine Gasanlage sogar die Motorlebensdauer.
https://www.motor-talk.de/forum/gaskraftstoffe-b450.html
Falls LPG überhaupt in Frage kommt, würde ich erst mal bei Prinsautogas.com in der Fahrzeugliste schauen, da ist alles aufgeführt, was mit aktuellen Anlagen betrieben werden kann.
Wenn ein Hybrid allerdings mit 4 bis 6l Benzin auf 100km auskommt, muss man schon ziemlich viel fahren, bis sich ein LPG Umbau amortisiert. Aktuell liegt der Preis für LPG unter 1€, das bisherige Maximum war vor dem 2022 Steuergeschenk bei rund 1,15€, in der Regel kostet LPG Preis knapp die Hälfte von Benzin.
Bei 10l auf 100km, wie bei meinem 1,4l/80PS VW Caddy von 2009 hatte sich der LPG Umbau für damals 2200€ bei 15000 bis 20000 km im Jahr sehr schnell amortisiert. Wer in der Nähe von Belgien, Luxemburg, Polen wohnt, kann noch wesentlich mehr sparen. Und anders als bei CNG hat man immer den originalen Benzintank als Reserve, wenn man mal irgendwo in der LPG Diaspora landet.

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Zitat:

@remarque4711 schrieb am 15. August 2022 um 19:10:58 Uhr:


Soweit ich weiß, hat der User @DonC einen Toyota Prius mit Gasumba5u. Inwieweit da irgendwelche Additive verbaut sind und inwieweit der Motor mit dem des Avensis gleich ist, weiß ich aber nicht.

Sogar 2 🙂

Wir haben noch den P2, der mit einem 1.5er ausgestattet ist und keine Hydrostössel hat.

Einer hat Ventilschutz installiert, einer bekommt ab und an über den Gastank was zugeliefert.

220tkm (davon 180tkm LPG) und 260tkm (davon 220tkm LPG) würde ich dann tatsächlich als absolut gastauglich bezeichnen. Der 1.8er soll noch besser sein.

Der Rumpfmotor mag ähnlich sein, aber der Zylinderkopf ist beim Hybriden völlig anders aufgebaut, allein schon wegen der Ventilverstellung (Atkinson, der irgendwie auch ein bisschen Miller ist).

Vielleicht kommt bald noch der Rav4hsd von den Schwiegereltern zum LPG, der 2.5er eignet sich hervorragend.

Hi alle zusammen. Ich bin zwischendurch etwas ausgestiegen aus der Diskussion hier, da ein Gasumbau für mich erstmal nicht interessant ist. Bin bei der Suche jetzt etwas am Opel Astra ST hängen geblieben, der mir grundsätzlich gut gefällt. Einen Toyota Auris Hybrid haben wir uns angeschaut, hat uns aber nicht zugesagt.

Folgendes Auto habe ich derzeit im Blick:

https://link.mobile.de/VieKrZy1XdmXMkhc6

Alternativ folgender, welcher aber etwas weiter weg steht:
https://link.mobile.de/4e6FqBkEHY9YKznc9

Sind das aus eurer Sicht ganz gute Angebote?

Sehen ok aus.
Drauf achten, das der 2018er die 4 jährige Insp. auch bekommen hat - da ist man mit ca. 500,-- dabei, wenn man das Öl nicht selbst mitbringt.
Beim 2. sollte der die 4-jährige bei der Auslieferung schon machen - gleich mit aushandeln. Dann haste ne Weile Ruhe.

Zitat:

@unpaved schrieb am 16. August 2022 um 14:30:12 Uhr:


Und anders als bei CNG hat man immer den originalen Benzintank als Reserve, wenn man mal irgendwo in der LPG Diaspora landet.

Jeder CNG-Wagen hat einen Benzintank als Reserve. Habe ich aber noch nie gebraucht. Eben wieder für €18 vollgetankt für weitete klimaneutrale 550 km.

@Wojcie
Die Frage nach CNG oder LPG ist zumindest für diese Anfrage irrelevant, wie du hättest lesen können.
Abgesehen davon haben CNG Fahrzeuge nur einen Nottank, nicht geeignet, um in Regionen ohne CNG Tankmöglichkeit länger komfortabel unterwegs zu sein.

Zitat:

@unpaved schrieb am 23. August 2022 um 21:49:13 Uhr:


@Wojcie
Die Frage nach CNG oder LPG ist zumindest für diese Anfrage irrelevant, wie du hättest lesen können.
Abgesehen davon haben CNG Fahrzeuge nur einen Nottank, nicht geeignet, um in Regionen ohne CNG Tankmöglichkeit länger komfortabel unterwegs zu sein.

Ich habe es nicht gerne unwahre Behauptungen stehen zu lassen. Mein letzter Golf Variant TGI hatte einen 50l Tank für Benzin und 15kg für CNG. Also kein Nottank.

Wir reden von Fahrzeugen der letzten 5 Jahre. Welcher aktuell in Deutschland über offizielle Vertriebskanäle angebotene SerienLNG hat bitte einen 50l Benzintank? Ich kenne keinen, aber ich bin lernfähig. Der aktuelle Golf TGI hat 9l Benzinreserve, der Caddy 13l.
Außerdem ist ein Golf eher keine Alternative als Familienfahrzeug im Sinne des Threaderstellers, also reg dich ab, niemand will dir deinen Golf schlecht reden.

Würdet Ihr Beiden Eure Tankdiskussion bitte per PN führen !!

Gruß Olli
MT Moderation

Zitat:

@unpaved schrieb am 24. August 2022 um 13:38:19 Uhr:


Wir reden von Fahrzeugen der letzten 5 Jahre. Welcher aktuell in Deutschland über offizielle Vertriebskanäle angebotene SerienLNG hat bitte einen 50l Benzintank? Ich kenne keinen, aber ich bin lernfähig. Der aktuelle Golf TGI hat 9l Benzinreserve, der Caddy 13l.
Außerdem ist ein Golf eher keine Alternative als Familienfahrzeug im Sinne des Threaderstellers, also reg dich ab, niemand will dir deinen Golf schlecht reden.

Golf, Leon, Octavia mit 110 PS 1.4 um die Frage abschließend zu klären 🙂
Die Audis hatten auch um die 24 Liter.

Beim 1.5 TGI wurden die Abgasgrenzwerte verschärft und VW hätte einen OPF einbauen müssen mit großem Tank, daher wurde ein kleiner Nottank eingebaut um als monovalent zu gelten.

Back to topic:
Dass der Auris auf den ersten Blick nicht passt, kenne ich gut, aber die Langzeitqualitäten hat der Astra K als Superleichtbau ganz sicher nicht im Bereich Motor/Getriebe, dafür darf er an die AHK was dranhägen, was in der Tat der größte Nachteil der meisten Hybriden ist.

Der Astra war mir damals zu papierig und ich hab auf einen Insignia gesetzt, der aber auch schon wieder verkauft wurde, da Diesel.

CNG wäre ich im Moment tatsächlich auch etwas vorsichtig, Gaspreis im CNG-Metano-Land Italien derzeit zwischen 3 und 4 Euro pro kg.

Wenn das bei uns auch noch in diese Höhen geht, wäre ein 50 Liter Benzintank sinnvoll - oder eine LPG Umrüstung 🙂

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