Faire Händlerangebote: gibt es sie?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit dem Verkauf meines Autos und habe mir dazu ein paar Händlerangebote eingeholt. Mein KFZ ist sehr gepflegt, technisch einwandfrei, scheckheftgepflegt, sogar jährlicher Ölwechsel (statt zweijährlich) in der Vertragswerkstatt, neue Winterreifen, frischer TÜV etc. pp.

Ausstattungs- und laufleistungsbereinigte Händlerangebote für dieses KFZ (VK) liegen bei etwa 24k - 25k EUR und da ein Händler nicht nur seine Kosten decken sondern auch Gewinn machen soll, hatte ich an faire 20k EUR im Ankauf gedacht. Doch die bisher gemachten Angebote lagen bei 13k - 17k EUR. WKDA bietet 18k EUR und laut DAT ist der Wagen 19,6k EUR wert (deckt sich in etwa mit meinem Wunsch VK beim Händler).

Mir ist bewusst, dass der Gewinn im Einkauf liegt aber mit gut 10k EUR Marge zu kalkulieren ist doch echt realitätsfern und hat auch nichts mit den oft beworbenen "fairen" und "Top" Inzahlungnahmeangeboten zu tun.

Und ja, ein Privatverkauf kann u.U. mehr Geld bringen aber mir ging es primär um eine reibungslose und schnelle Abwicklung.

Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr Tipps, welche Händler frei und zu fairen Kursen zukaufen?

16 Antworten

Dieser Händler müsste eigentlich faire Ankaufsangebote machen.

Zitat:

@Khalifa schrieb am 12. Dezember 2024 um 14:53:40 Uhr:



Zitat:

@Matador 8 schrieb am 12. Dezember 2024 um 14:39:49 Uhr:



Wenn man keine fairen Händler Anbebote bekommt, dann ist die Kiste ganz einfach zu teuer.

Fairness ist keine Einbahnstraße. Wenn die Händler so weit unter VK einkaufen wollen/müssen oder what ever, dann heißt es noch lange nicht, dass der Wagen zu teuer ist. So einfach ist es nun mal eben nicht.

Doch, so einfach ist es und heißt freie Marktwirtschaft. Du kannst eine komplett andere Meinung haben und das ungerecht finden, ist aber egal, wenn dein Vertragspartner deine Ansicht nicht teilt.
Sei bitte selber fair. Die polemische Differenz „10k“ sind sachlich falsch, wenn WKDA bereits 18 bietet. Bleiben nur noch 6….. und 2 zu deinem fairen Ankaufspreis

Unter dem Strich „streitest“ du dich um 2.000 Euro (von 18 bei WKDA zu fairen20). WKDA Verkaut an Händler und nicht an Endverbraucher, der Preis ist also vollkommen ok.

Wenn dir das nicht passt verkauf privat (mit allen bekannten Problemen), die geschilderte Situation bedeutet aber keineswegs, dass dich die Händler über den Tisch ziehen

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