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Fahrtkosten im Stop&Go Betrieb

Themenstarteram 6. Mai 2022 um 13:05

Ich weiß jetzt nicht, ob das hier reinpasst, aber habe da mal eine Frage...

Ich fahre seit ca. 3 Jahren einen Opel Corsa, mit dem ich sehr zufrieden bin. Da ich aber jetzt eine Arbeit angenommen habe, bei der ich sehr viel Stop and Go habe (fahre Zeitungen aus), hat sich mein Durchschnittsverbrauch natürlich deutlich erhöht (von ca. 6,0 - 6,1l/100km auf 7,2 - 7,5l/100km) und bei den heutigen Benzinpreisen ist das schon ziemlich teuer.

Jetzt bin ich nicht direkt am überlegen wegen einem neuem Auto, aber natürlich macht man sich schon Gedanken und am idealsten wäre sicherlich ein Elektroauto oder zumindest ein Plug-In Hybrid, was jedoch wegen meiner Wohn- bzw. Parksituation (habe keinen festen Stellplatz und parke auf der Straße) eher suboptimal ist, die nächste öffentliche Ladestation wäre ca. 1 1/2 km entfernt. Daher habe ich jetzt natürlich den Blick auf Mild-Hybride bzw. Vollhybride geworfen, da zumindest der Vollhybrid (wenn ich das richtig gelesen habe) beim Anfahren und auch auf kürzeste Strecken (glaube in der Regel 1 - 2 km) auch rein elektrisch fahren kann (bitte berichtigt mich, wenn ich da falsch informiert bin), der Mild-Hybrid "lediglich" beim Anfahren etc. unterstützt.

Daher meine Frage jetzt... könnte man den Verbrauch gerade im Stop&Go Verkehr, wie ich ihn beim Zeitungsausfahren habe, spürbar senken oder ist das im Endeffekt nur ein Marketingblabla? Würde hier gerne vor allem Realerfahrungen von Menschen bekommen, die entweder ein ähnliches Fahrprofil haben oder den Umstieg von einem reinen Verbrenner zu einem Mild-Hybriden oder Vollhybriden vollzogen haben und Erfahrungen sammeln konnten, wie es sich gerade im Stadtverkehr (Stop&Go) mit dem Verbrauch ausgibt.

Danke schon mal für eure Antworten

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26 Antworten

@B.Claus

 

Du Fährst mit deinen jungen Wagen 1000-1400km um Zeitungen auszutragen?

 

Das du deinen Privatwagen Dienstlich ebenfalls einsetzt, hast du hoffentlich bei der Versicherung angegeben (wenn nicht kann teuer werden) Desweiteren hat dein Auto höhere Vollkosten als 0,3€/km. Also nicht Fixgehalt plus km Pauschale sondern Fixgehalt + Km - KFZ Km Vollkosten in deiner Klasse ca 0,5€ aktuell

 

Fixgehalt Brutto + 420€ kmgeld - 700€ kfz Vollkosten macht 280€ die du aus deinem Netto deinem AG schenkst. Bleibst du damit noch über dem Mindestlohn?

Falls sowieso ein Fahrzeugwechsel anstünde, würde ich Dir auch wärmstens einen Toyota Hybrid empfehlen, der fährt (sobald er einigermassen warm ist und der Akku genug "Saft" hat) rein elektrisch von Tüt zu Tür, eben bis zu 2km, danach springt der Verbrenner wieder kurz an, der Verbrauch wird bestimmt um 1,5-2 L/100km sinken bei ansonsten gemässigter Fahrweise!

am 8. Mai 2022 um 20:32

Achtung Vollhybrid, bloß nicht mit Mildhybrid verwechseln.

Fährt ein Zeitungszusteller bei uns auch... Prius.

Zitat:

@Tom1182 schrieb am 6. Mai 2022 um 18:53:28 Uhr:

Desweiteren hat dein Auto höhere Vollkosten als 0,3€/km. Also nicht Fixgehalt plus km Pauschale sondern Fixgehalt + Km - KFZ Km Vollkosten in deiner Klasse ca 0,5€ aktuell

Da glaube ich nicht ganz dran. Da kommt nicht mal der ADAC in seiner Kalkulation hin und der ADAC fährt so teuer Auto wie nahezu niemand in der Praxis, nämlich einen Neuwagen zum Listenpreis.

Ich denke mit diesen 30Cent/km wird der TE mehr oder weniger tatsächlich hinkommen. Da wird weder groß was verdient sein, aber auch nichts groß daufgelegt.

Unter dem Strich macht ein Fahrzeugwechsel finanziell keinen Sinn.

@Tom9973

 

Egal wie oft ich rechne ich komm mit nem jungen Wagen da nicht wirklich drunter Setz doch mal deine Rechnung rein

Asset.PNG.jpg

Nimm einen Neuen Corsa für gute 16.000€ nach Rabatt, nach 200.000km bekommst du noch ein paar Euro dafür. Bleiben 14.000€ Wertverlust = 7 Cent/km, dazu die 15 Cent/km Sprit. Bleiben rund 1.500€/Jahr für Reparaturen, Versicherung, Steuer und Sonstiges. Hier kann man nur schätzen ob das reicht oder nicht, aber so viel ist es dann meiner Erfahrung nach nun auch nicht. Bei 50 Cent/km wären es über 5.000€/Jahr und das ist schlicht deutlich zu viel.

Ich kann also nicht vorher sagen, ob es 2 Cent mehr oder weniger sind, aber so viel mehr wird nicht bei rum kommen.

Und noch freundlicher wird es, wenn man einrechnet (so hatte ich ihn verstanden), dass das auch sein Privatfahrzeug ist. Dann sinken die Kilometerkosten auch noch mal ein Stückchen.

Zum Vergleich: Der ADAC ist bei 38 Cent/km. Die fahren aber nur 15.000km/Jahr, kaufen neu zum Listenpreis und stoßen nach 5 Jahren ab (letzteres haut bei einem Corsa gar nicht mal so sehr rein). Das alles macht es teurer, als es beim Normalmensch dann tatsächlich wird.

Ok du rechnest auf lang wie der Durchschnitt sein Auto nicht behält.

 

Die wenigsten fahren über 5 Jahre ein Auto und dann schlägt der Wertverlust anders zu

Zitat:

@Tom1182 schrieb am 9. Mai 2022 um 18:10:45 Uhr:

Die wenigsten fahren über 5 Jahre ein Auto und dann schlägt der Wertverlust anders zu

Das wage ich jetzt stark zu bezweifeln, dass nur "die wenigsten" länger als fünf Jahre dasselbe Auto fahren.

Zitat:

@Tom1182 schrieb am 9. Mai 2022 um 18:10:45 Uhr:

Ok du rechnest auf lang wie der Durchschnitt sein Auto nicht behält.

Die wenigsten fahren über 5 Jahre ein Auto und dann schlägt der Wertverlust anders zu

Auf lange rechne ich vor allem deshalb, weil in kurzen Perioden schwankt es gerne ein gutes Stück weit recht stark.

Zum Wertverlust bzw. den Kosten:

Dass das hier nicht der große Faktor ist, hatte ich aber schon geschrieben. Und dieser Corsa ist 3 Jahre alt (oder älter und er hat ihn nur 3 Jahre gefahren?). Der ist da voll drin.

Das mit dem Wertverlust geht bei einem solchen Kleinwagen wie dem Corsa sogar erstaunlich nahezu liniear vor sich. Und das was vielleicht ein bisschen mehr an Wertverlust da ist, gleichen in der zweiten Hälfte eher die Defekte wieder aus. Schau mal bei Mobile oder so rein. 6 Jahre 100.000km da geht es bei den besten Angeboten bei 7000€ los. Neu kosten die nach Rabatt gute 16.000€.

 

P.S.: Ich erfasse meine Autokosten ehrlich und genau seit 20 Jahren. Da bekommt man ein Gefühl dafür was einen was kostet. Und dabei erkenne ich durchaus an, dass ich besser optimiere als so mancher.

Zitat:

@Tom1182 schrieb am 6. Mai 2022 um 18:53:28 Uhr:

@B.Claus

Du Fährst mit deinen jungen Wagen 1000-1400km um Zeitungen auszutragen?

Das du deinen Privatwagen Dienstlich ebenfalls einsetzt, hast du hoffentlich bei der Versicherung angegeben (wenn nicht kann teuer werden) Desweiteren hat dein Auto höhere Vollkosten als 0,3€/km. Also nicht Fixgehalt plus km Pauschale sondern Fixgehalt + Km - KFZ Km Vollkosten in deiner Klasse ca 0,5€ aktuell

Fixgehalt Brutto + 420€ kmgeld - 700€ kfz Vollkosten macht 280€ die du aus deinem Netto deinem AG schenkst. Bleibst du damit noch über dem Mindestlohn?

- genau die richtige Sichtweise.....

bei uns in der Region nehmen einige Lieferdienste (Pizza) z.Zt. einen Zuschlag von 1,- bis 2,- Euro wegen der gestiegenen Spritkosten, die hiesige Tageszeitung wurde gerade von 2,30 auf 2,50 Euro verteuert und da soll jetzt der Zusteller mit 30ct./Km abgespeist werden?!

diese 30ct mögen ja z.B. im Bundesreisekostengesetz stehen, aber schon die Entfernungspauschale ist inzwischen 35/38ct. und hier wird ja der Transport der Ware outgesourced.....

schon krass, dass man in so einem Beschäftigungsverhältnis bei so einer Entlohnung quasi noch Geld mitbringen muss

Zitat:

@remix schrieb am 9. Mai 2022 um 22:20:58 Uhr:

schon krass, dass man in so einem Beschäftigungsverhältnis bei so einer Entlohnung quasi noch Geld mitbringen muss

Krasser finde ich diese Schlussfolgerung, wo genau gar nichts zur Entlohnung geschrieben wurde (außer: "Vom Verdienst her kann ich mich eigentlich nicht beschweren").

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