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Einheitsmotor aus Geldmangel statt aus Strategie?

Volvo
Themenstarteram 4. April 2017 um 20:39

Könnte es sein, dass der Einheitsmotor bei Volvo einfach ein Produkt von Geldmangel am Rande der Pleite ist, und uns jetzt als geniale weitblickende Strategie verkauft wird?

3.Teil:

... Da half die Konzentration aufs Wesentliche, insbesondere in der Entwicklung. Der Bau von Prototypen wurde teilweise durch Simulationen ersetzt, statt einer ganzen Palette Motoren entwickelten Volvos Ingenieure nur ein Vierzylinderaggregat mit verschiedenen Varianten. Eine mutige Entscheidung, die sich angesichts des Zwangs zu umweltfreundlicheren Antrieben als goldrichtig erwies....

http://www.manager-magazin.de/.../...-globalen-konzerns-a-1141344.html

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 4. April 2017 um 20:39

Könnte es sein, dass der Einheitsmotor bei Volvo einfach ein Produkt von Geldmangel am Rande der Pleite ist, und uns jetzt als geniale weitblickende Strategie verkauft wird?

3.Teil:

... Da half die Konzentration aufs Wesentliche, insbesondere in der Entwicklung. Der Bau von Prototypen wurde teilweise durch Simulationen ersetzt, statt einer ganzen Palette Motoren entwickelten Volvos Ingenieure nur ein Vierzylinderaggregat mit verschiedenen Varianten. Eine mutige Entscheidung, die sich angesichts des Zwangs zu umweltfreundlicheren Antrieben als goldrichtig erwies....

http://www.manager-magazin.de/.../...-globalen-konzerns-a-1141344.html

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Moin,

und vielen Dank für den Link zu dem interessanten Artikel! Ich sehe zwar nicht, dass Geely/Volvo VW ernsthaft gefährlich werden kann, aber interessant ist die Strategie schon.

Was den "Einheitsmotor" angeht: Das mit dem "Geldmangel am Rande der Pleite" ist natürlich Unsinn (Volvo macht wieder Gewinne), aber selbstverständlich waren wirtschaftliche Betrachtungen ausschlaggebend für die Entscheidung für Vierzylinder- und künftig auch Dreizylinder-Motoren. Warum in eine halbtotes Pferd wie großvolumige Verbrennungsmotoren investieren, wenn zusätzlich zu den Kosten der Motorentwicklung auch die Plattformentwicklung (Abhängigkeit zu Motordimension) teurer wird und dem ein eher überschaubarer Umsatzgewinn entgegensteht?

Viele Grüße,

Oliver

Vielleicht mal BMW zum Vergleich dazu. Die Strategie ist ähnlich, nur dass sie mehrere Varianten "schnitzen" ;)

http://www.auto-news.de/.../...-und-vorausschauendes-Getriebe_id_29539

Volvo hat halt nicht das Image oder Prestige um große Motoren in ausreichender Stückzahl zu verkaufen. Deshalb sparen Sie sich mit dem Einheitsmotor die Bilanz schön. Je stärker der Vierzylinder desto schlechter ist dieser Kompromiss für den Kunden.

Die Dinger sind sowohl als Diesel wie auch als Benziner verhältnismäßig laut und erfüllen zumindest meine gehobenen Ansprüche nicht in dem Maße wie es ein Sechs, acht oder Zwölfzylinder tut.

Ich habe jetzt einen Mercedes bestellt der auch noch deutlich günstiger im Leasing ist als ein vergleichbarer Volvo. Der Benz kostet mehr als die Hälfte weniger im Leasing, bedingt durch einen hohen Restwert. (Reines Kilometerleasing versteht sich)

Zitat:

@C70treiber schrieb am 8. April 2017 um 15:59:57 Uhr:

 

Ich habe jetzt einen Mercedes bestellt der auch noch deutlich günstiger im Leasing ist als ein vergleichbarer Volvo. Der Benz kostet mehr als die Hälfte weniger im Leasing, bedingt durch einen hohen Restwert. (Reines Kilometerleasing versteht sich)

Ja,so ein Smart ist deutlich billiger als ein V 90:rolleyes:

Ich habe C43 AMG mit V60 Polestar verglichen, selbst ein normaler T6 war deutlich teurer im Leasing als der Benz.

Und?

Was sagt das über Dich aus?

Lieber den Kompaktklassewagen von MB als den deutlich größeren V 70 III von Volvo?

Themenstarteram 19. April 2017 um 13:47

@ Oliver:

2013 erschien im Spiegel ein Artikel "Wie Samuelsson Volvo retten will"

http://www.spiegel.de/.../...amuelsson-volvo-retten-will-a-897323.html

Für die Theorie des knappen Geldes spricht indirekt auch ein Thread aus dem XC90-II-Unterforum mit beachtlichen 2.556 Beiträgen:

http://www.motor-talk.de/.../...beim-neuen-volvo-xc90-ii-t5423478.html

Offenbar war es nicht möglich, das Zusammenspiel von SW und HW ordentlich auszutesten und zu debuggen, das kostet Zeit und Geld. Wie nennt man Produkte, die in der Hand des Kunden reifen?

Viele Grüße,

Hartmut

@Oliver Naja wenn die C Klasse bei dir unter kompakt läuft was ist dann eine A Klasse oder erst recht ein Smart?

Die C Klasse ist ca. 10 cm kürzer als der V70 III dessen Größe ich nicht mehr häufig brauche.

Zitat:

@C70treiber schrieb am 21. April 2017 um 16:41:24 Uhr:

 

Die C Klasse ist ca. 10 cm kürzer als der V70 III dessen Größe ich nicht mehr häufig brauche.

24 :D

Er hat die alte S 204-C-Klasse.

Zitat:

@Hartmut_Global schrieb am 19. April 2017 um 13:47:29 Uhr:

@ Oliver:

2013 erschien im Spiegel ein Artikel "Wie Samuelsson Volvo retten will"

http://www.spiegel.de/.../...amuelsson-volvo-retten-will-a-897323.html

Für die Theorie des knappen Geldes spricht indirekt auch ein Thread aus dem XC90-II-Unterforum mit beachtlichen 2.556 Beiträgen:

http://www.motor-talk.de/.../...beim-neuen-volvo-xc90-ii-t5423478.html

Offenbar war es nicht möglich, das Zusammenspiel von SW und HW ordentlich auszutesten und zu debuggen, das kostet Zeit und Geld. Wie nennt man Produkte, die in der Hand des Kunden reifen?

Viele Grüße,

Hartmut

Nein, mit einer drohenden Pleite hat das nichts zu tun. Durch den Verkauf musste Volvo die Autos aber vollständig neu konstruieren, da sie die alten Fordteile nicht ewig weiter nutzen durften. Für eine kleine Kasperbude wie Volvo waren das einfach zu viele Baustellen gleichzeitig. Geely hat Volvo damals rund 10 Mrd. Euro bereitgestellt für Neuentwicklungen. Das ist ausreichend, aber nicht üppig. Vor allem ist es nicht genug, um eine breiter gefächerte Palette auf den Markt zu bringen. So wurden eben unlukrative aber prestigeträchtige große Motoren nicht neu entwickelt, dafür aber mehr Geld in die Innenräume und Sicherheitstechniken gesteckt.

Die Elektronik bekommen sie auch noch in den Griff, jetzt, wo ein Teil der Fahrzeugpalette auf dem Markt ist. Dazu muss man aber auch sagen, dass Volvo es noch nie mit fehlerfreier Elektronik hatte. Seit den Anfängen im 480 gab es immer irgendwelche Zickereien. Volvo fehlt da schlicht auch Erfahrung, um ein so komplexes System wie das neue Sensus auf Anhieb fehlerfrei zu bekommen. Man denke zurück an das erste iDrive, MMI oder Command. Die konnte man auch in die Tonne kloppen - heute sind sie gut bis sehr gut.

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