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Effizienzklasse

Themenstarteram 30. Juli 2012 um 7:15

Hallo,

auf der suche nach einem Kleinwagen habe ich die Autos bei der Effizienzklasse verglichen.

Überraschenderweise haben

Fiat 500 und Lancia Ypsilon jeweils B

während andere, wie Opel Corsa, Citröen C3, Mazda2, Renault Megane

jeweils C oder D oder E haben.

Ebenso ist der Spritverbrauch bei Fiat und Lancia (deutlich) günstiger!!

Sind die Italiener der Konkurrenz wirklich soweit voraus?

Besten Dank für Infos.

mfg

Beste Antwort im Thema

...des Jahrhunderts? ;)

Da fallen mir noch ganz andere Sachen ein. :D

Wenn jemand nur Fahrzeuge der gleichen Gattung und vor allem nahezu identischer Größe miteinander vergleicht und ansonsten absolut keine Ahnung hat, kann ihm das schon etwas helfen.

Niemand steht im Verkaufsraum und steht dort vor der Entscheidung: "kaufe ich Smart oder M-Klasse? Mal schauen, was die Effizienzklasse sagt."

Aber E-Klasse mit 5er BMW geht schon halbwegs, bei ähnlicher Motorisierung. Aber niemand vergleicht ernsthaft eine E-Klasse mit 2-Liter-Diesel mit einem M5. Das sind keine Kaufalternativen.

Panda versus Polo könnte passen.

Ihr wisst, was ich meine.

Trotzdem ist das unnötiger (Bürokraten)Mist. Ich hätte lieber wieder die alten Verbrauchsangaben (DIN). Konstant 90/120 und Stadt. Bei meinem seligen Passat 35i 81kW TDI hat's genau gestimmt, eigentlich bei allen meinen früheren Fahrzeugen.

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Bei Fiat/Lancia handelt es sich vermutlich um die Twin-air motoren (2-cil.)?

Die Effizienzklassen sind so oder so nichstssagend.

Ich fahre den real zweitsparsamsten PKW (vor dem Sommeranfang 2012 war er noch der sparsamste), der hierzulande kaufbar ist - er ist in Klasse D. Das Basismodell meines Autos (gleicher Antrieb, nur weniger Ausstattung) ist in E. Und real sparsamer als manche andere in Klasse A.

Das Problem ist, daß die unrealistischen Normverbräuche (nicht einmal das Verhältnis ist vergleichbar) und das Leergewicht die Klasseneinteilung ausmachen.

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Die Effizienzklassen sind so oder so nichstssagend.

Ich fahre den real zweitsparsamsten PKW (vor dem Sommeranfang 2012 war er noch der sparsamste), der hierzulande kaufbar ist - er ist in Klasse D. Das Basismodell meines Autos (gleicher Antrieb, nur weniger Ausstattung) ist in E. Und real sparsamer als manche andere in Klasse A.

Das Problem ist, daß die unrealistischen Normverbräuche (nicht einmal das Verhältnis ist vergleichbar) und das Leergewicht die Klasseneinteilung ausmachen.

Es ist wie so oft, die Regierung verkauft uns eine dreiste Subventionierung der Automobil-Lobby (auch wenn diese nur indirekt sein mag) als Anreiz zu angeblich ökologischem Handeln. Ich sag nur "Umweltprämie", die nicht zu unrecht unter dem Namen "Abwrackprämie" bekannt wurde. So ´ne ähnliche Nummer ist das hier jetzt.

Öhm, ok, ich sehe gerade, das geht wohl an der ursprünglichen Fragestellung etwas vorbei. :eek:

Musste aber mal gesagt werden. :cool:

Ja. Um zu ergründen, welcher Wagen sparsamer ist, sollte man www.spritmonitor.de konsultieren.

Wenn Du wirklich ein Auto suchst (und nicht nur Fiat ins Gespräch bringen willst), dann vergiss die Effizienzklassen ganz schnell (oder recherchiere, wie die Einstufung funktioniert, und vergiss sie dann).

Beim Verbrauchsvergleich solltest Du auch die nutzbare Fahrzeuggröße berücksichtigen. Ein Renault Mégane ist etwas mehr Auto als ein Fiat 500. Wenn Du's nicht brauchst, nützt es dir natürlich nix.

Bei Kleinwagen fällt mir noch der Toyota Yaris 1.0 ein - so viel mehr als der Fiat 500 braucht er nach Norm auch nicht. Dafür ist der kleine Motor wirklich sparsam, was beim Fiat lt. diverser Testberichte nicht unbedingt so ist.

Bei den kompakten Benzinern ist doch im Moment auch der Ford Focus ziemlich vorne.

Wenn für Dich ein Diesel in Frage kommt, werden die Karten ohnehin neu gemischt - da sind auch VW und die Franzosen konkurrenzfähig.

Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ

Wenn Du wirklich ein Auto suchst (und nicht nur Fiat ins Gespräch bringen willst), dann vergiss die Effizienzklassen ganz schnell (oder recherchiere, wie die Einstufung funktioniert, und vergiss sie dann).

So sieht es aus. Die Effizienzklassen sind schlicht unbrauchbar. Das Maß der Unbrauchbarkeit übersteigt sogar das der Normverbrauchsangaben.

Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ

Beim Verbrauchsvergleich solltest Du auch die nutzbare Fahrzeuggröße berücksichtigen. Ein Renault Mégane ist etwas mehr Auto als ein Fiat 500. Wenn Du's nicht brauchst, nützt es dir natürlich nix.

Richtig.

Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ

Bei Kleinwagen fällt mir noch der Toyota Yaris 1.0 ein - so viel mehr als der Fiat 500 braucht er nach Norm auch nicht. Dafür ist der kleine Motor wirklich sparsam, was beim Fiat lt. diverser Testberichte nicht unbedingt so ist.

Korrekt. Wobei wenn man richtig sparsam fahren will, gibt es jetzt den Yaris HSD - der ja den Daihatsu Cuore (gleicher Motor wie Yaris 1.0, nur deutlich leichteres Auto) als sparsamsten Benziner abgelöst hat.

Die Fiat 500 und seine Brüder sind dagegen nicht besonders sparsam.

Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ

Bei den kompakten Benzinern ist doch im Moment auch der Ford Focus ziemlich vorne.

Na ja, ich würde das eher als "vorderes Mittelfeld" bezeichnen.

Daß der "sparsamste Benziner der Kompaktklasse" (Ford-Werbung zum 1,0 Ecoboost) ca. 25% mehr Benzin braucht als die sparsamsten Benziner der Kompaktklasse (die auch noch mehr Leistung bereitstellen können), sollte auch nicht unerwähnt bleiben ;)

Zitat:

Original geschrieben von Meisterkeks

Sind die Italiener der Konkurrenz wirklich soweit voraus?

Besten Dank für Infos.

mfg

Man kann es so ausdrücken: Die beherrschen es besser, tolle Prospektwerte zu produzieren. In der Praxis sollen die winzigen Zweizylinder bei entsprechender Fahrweise richtige Schluckspechte sein, die mehr verbrauchen als die normal großen Vierzylinder.

Den alten 1.2 R4 von Fiat, ohne Turbo und ohne sonstigen Kram, bin ich im alten Panda schon minimal mit einer hohen "3" vor dem Komma gefahren, bei dem war der Werksverbrauch allerdings absolut nicht toll.

ist aber auch eine Frage des Streckenprofils und des Fahrprofils welcher Motor tendenziell sparsamer sein könnte, Leute mit digitalem Gasfüss(vorallem im städtischen Bereich) "dürfen" keine Turbos fahren ;)

Wer sanft viel überland und Stadt fährt kann auch mit einem Miniturbo glücklich werden.

Weil direkt der Panda und der 500 angesprochen wurden:

Ich halte insbesondere den Panda für ein geniales Auto. (Habe selber den Typ169, jetzt Panda "clasic")

Das Ding hat 4 KURZE Türen, die man in jeder Parklücke aufbekommt.

Man bekommt durch die Höhe (und die weit öffnenden Türen) auch sperrige Ladung unter. (Sessel, Waschmaschinen...)

Last noch Least: der Panda war für Osteuropa projektiert, und hat ein schlechtwege-Fahrwerk.

> Harte Federn, weiche Dämpfer,

Technisch einfach zu warten.

Preislich sehr attraktiv.

NACHTEILE:

Die Form entstammt nicht gerade dem Windkanal.

In Verbindung mit dem nicht verkleideten Unterboden ist der Panda nicht für Hochgeschwindigkeit gemacht.

Stadtverkehr, Landstraße, alles gut.

Autobahn @dauervollgas, (4500/min) = 160km/h >> 10 Liter/100km

Motoren:

Wenn man die Leistung selten benötigt, und den Sound mag: >>> Twinair.

Wenn man Schaltfaul unterwegs sein will: 1,2l 60PS euro4 (nur noch gebraucht)

Wer zügig unterwegs ist, oder Lange Strecke fährt, den kann der Twinair nerfen (Sound), außerdem wird er Durstig, wenn er richtig arbeiten muss.

Daher Tipp 3: 1,2l 69PS mit Euro5

Für uns war damals das Fahrwerk der Hauptgrund für den Fiat, und gegen die Mitbewerber (Swift,etc.)

Wir haben eine Menge Schlaglochpisten, und das steckt der Prima weg.

Zitat:

Original geschrieben von FrankmitBoxer

1,2l 60PS euro4 (nur noch gebraucht)

Wer zügig unterwegs ist, oder Lange Strecke fährt, den kann der Twinair nerfen (Sound), außerdem wird er Durstig, wenn er richtig arbeiten muss.

Daher Tipp 3: 1,2l 69PS mit Euro5

Schon mal beide verglichen? Der 1.2 mit 60 PS war gut, sehr feine Gasannahme, absolut nicht nervös, Gaszug eben, dazu war es ein Freiläufer, d.h. wenn der Zahnriemen reißt, überlebt der Motor. Der überarbeitete 1.2 er mit 69 PS (im Grande Punto mit 65 PS) ist nichts Gescheites mehr. Supernervös (saumäßig schlecht abgestimmtes E - Gas), ganz übel beim Rückwärtsfahren, desweiteren aufgrund der erhöhten Verdichtung kein Freiläufer mehr.

die effizienzklassen ist der schwachsinn des jahrhunderts!

da kommt sogar ein leopard II gut weg! :D

...des Jahrhunderts? ;)

Da fallen mir noch ganz andere Sachen ein. :D

Wenn jemand nur Fahrzeuge der gleichen Gattung und vor allem nahezu identischer Größe miteinander vergleicht und ansonsten absolut keine Ahnung hat, kann ihm das schon etwas helfen.

Niemand steht im Verkaufsraum und steht dort vor der Entscheidung: "kaufe ich Smart oder M-Klasse? Mal schauen, was die Effizienzklasse sagt."

Aber E-Klasse mit 5er BMW geht schon halbwegs, bei ähnlicher Motorisierung. Aber niemand vergleicht ernsthaft eine E-Klasse mit 2-Liter-Diesel mit einem M5. Das sind keine Kaufalternativen.

Panda versus Polo könnte passen.

Ihr wisst, was ich meine.

Trotzdem ist das unnötiger (Bürokraten)Mist. Ich hätte lieber wieder die alten Verbrauchsangaben (DIN). Konstant 90/120 und Stadt. Bei meinem seligen Passat 35i 81kW TDI hat's genau gestimmt, eigentlich bei allen meinen früheren Fahrzeugen.

nur zur info:

ein 320d ede mit 163PS verbraucht weniger als ein kleinwagen!

verbrauchswerte sind sowieso nur lug und trug!

die klasseneinteilung beruht auf diesen märchenwerten.

fahr mal mit einem "sparsamen" 60ps kleinwagen 130 auf der bahn...

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

fahr mal mit einem "sparsamen" 60ps kleinwagen 130 auf der bahn...

Und dann soll was passieren?

Also bei unserem Kleinwagen (knapp 70PS) steht dann ´ne deutliche 4 vor dem Komma beim Verbrauch. Das ist angesichts der relativ simplen Technik, die verbaut wurde, was bei Kleinwagen, die ja günstig in jeder Hinsicht sein müssen, absolut respektabel.

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