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E-Auto als Firmenfahrzeug?

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 9:01

Hallo zusammen,

hat schon jmd von euch Erfahrung mit einem E-Auto als Firmenfahrzeug?

Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir nach der aktuellen Situation einen Firmenwagen zu holen, auf die Idee hat mich ein Artikel gebracht wo die 0,25% ganz groß im Titel standen. Nach etwas Recherche kam die ernüchterung, dass das nur für Autos mit einem Listenpreis bis 40.000 € gilt.

Davon abgesehen, wie ist denn die komplette Kalkulation für eine E-Auto?

Listenpreis: 57.000€ inkl. MwSt.

KM Wohnung - Arbeit: 30km

Bruttogehalt: 4.000€

Der Wagen darf auch privat genutzt werden.

Wie ist das mit den staatlichen Förderungen von bis zu 5.000€?

Wie ist es mit er Steuerbefreuung der KFZ Steuer?

Mit was müsste ich denn monatlich Rechnen?

VG & Danke

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30 Antworten

Du musst 0,5% des Listenpreises + 0,015% des Listenpreises pro km Entfernung zur Arbeit versteuern, d.h. bei 30 Kilometern Entfernung zur Arbeitsstätte und einem Listenpreis von 57000€ werden 541,50€ auf dein Bruttogehalt addiert und beim Nettogehalt wieder abgezogen.

Den konkreten geldwerten Vorteil kannst du dir unter https://www.brutto-netto-rechner.info/geldwerter-vorteil.php berechnen und dann dein individuelles Nettogehalt unter https://www.brutto-netto-rechner.info/ ausrechnen. Dann kennst du deine personlichen genauen Kosten.

Kfz Steuer und Förderungen spielen keine Rolle für dich.

Jo, gut erklärt!

Wäre dann netto etwa 300€ (SK 1 etc.) bis etwa 200€ (SK3 etc.) weniger im Geldbeutel; dafür ist aber alles abgegolten und Du solltest keine weiteren Kosten fürs Auto haben...

Würdest Du Dir ein E-Auto holen, das max. 40t€ kostest, müsstest Du natürlich nur 0,25% (plus die 0,45% für die 30km) zahlen; ergo 0,7% des BLP im Monat on top und dann wieder runter (konkret max. +280€ aufs Brutto und dann wieder 280€ zusätzlich vom Netto runter). Also nur ca. nur noch die Hälfte im Vgl. zum 57t€-E-Auto...;-)

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 11:34

Vielen Dank erstmal, das ist super, allerdings habe ich auch gerade gehört, dass jährlich noch mal 6.000€ vom Brutto für das Fahrzeug abgezogen werden, dass macht es dann schon wieder etwas unlokrativer.

Ja da muss man schon genau rechnen. Lohnt sich dann ggf. nur, wenn man viele private Kilometer mit dem Fahrzeug zurücklegt. Aber man muss natürlich berücksichtigen, dass man keine weiteren Kosten hat, kein Sprit / Strom (wie wird der zu Hause geladene Strom bei euch technisch abgerechnet?), kein Verschleiß, keine Wartungskosten und selbst die Pflegekosten werden übernommen. Zudem hat man alle paar Jahre ein neues, tolles Auto.

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 12:09

Ich sage mal so, mit den 0,25% wäre es ok gewesen, zumal mir aktuell noch keiner genau sagen kann, für was diese 6.000€ sind. So wie ich es verstanden habe, gibt es eine Steckdose im Parkhaus und eine Steckdose für Zuhause mit extra Zähler wird bezuschusst.

Der Firmenwagen wird mit den 6000 Euro zum Gehaltsbestandteil und die Firma reduziert daher dein Gehalt entsprechend. Der Firmenwagen erzeugt ja durchaus Kosten, die gedeckt werden müssen.

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 12:14

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 19. Mai 2020 um 12:11:24 Uhr:

Der Firmenwagen wird mit den 6000 Euro zum Gehaltsbestandteil und die Firma reduziert daher dein Gehalt entsprechend. Der Firmenwagen erzeugt ja durchaus Kosten, die gedeckt werden müssen.

Das verstehe ich natürlich, allerdings ist meine aktuelle Firma die einzige die ich bisher kann, die das so machen, bei Freunden und bekannten wird nur die 1% Regel und KM Pauschale abgezogen.

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 12:22

Die Rechnung ist ja dann:

50.000 - 6.000 = 44.000 /12 - GWV 541 - Steuern - Sozialabgaben = 2.000€ Netto

Ist ja schon eine menge die da wegfällt.

Das ist eben teilweise Verhandlungssache:

Bekomme ich (zB) € 50000pA und keinen Wagen

Bekomme ich die 50000pA + einen Wagen für 60000 = mein Brutto beträgt dann 56000pA (vereinfacht dargestellt)

Bekomme ich die 50000pA, kann aber den Service in Anspruch nehmen ein Auto zu bekommen was mir abgezogen wird weil das Brutto inkl Auto eben bei 50000€ bleiben soll. Das muss man sich dann eben ausrechnen und gegenrechnen mit dem was man privat für seinen PKW für Kosten berücksichtigen muss - und das sind bei simplen Kompaktwagen schon mal 600 aufwärts pM für ein Auto irgendwo bis 35000€.

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 12:47

Wie gesgat, die grobe 1% Klausel hatte ich ja eingerechnet aber die 6.000€ kamen erst später.

Dann muss man eben rechnen - bei welchem Wagenwert / welcher Versteuerung macht das Sinn im Vergleich zum Erwerb und der Nutzung des eigenen Wagens.

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 13:19

Aktuell habe ich Monat  rechnca.:

Diesel: 200€

Versicherung: 90€

und Kredit: 180€

Wartung: 50€

Macht 520€ pro Monat aktuell.

Realistischerweise musst Du den realen Wertverlust des Wagens berechnen und nicht die Rate. Die muss ja den Wertverlust nicht zwangsläufig decken (zB hohe Anzahlung oder Ballonkredit mit hoher Schlussrate). Auch das Reparaturrisiko zB.

Zitat:

@Fr3d83 schrieb am 19. Mai 2020 um 13:19:34 Uhr:

Aktuell habe ich Monat  rechnca.:

Diesel: 200€

Versicherung: 90€

und Kredit: 180€

Wartung: 50€

Macht 520€ pro Monat aktuell.

Wertverlust fehlt.

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