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E-Auto 2020 als Zweitwagen - kaufen oder leasen?

Themenstarteram 30. Januar 2020 um 14:39

Hallo zusammen,

aktuell überlege ich dieses Jahr das 7 Jahre alte Auto meiner Frau (Hyundai Santa Fe EZ 2013) zu ersetzen. Bisher war ich immer der Typ "Jahreswagenkäufer".

Folgende Faktoren spielen in meinen Überlegungen eine Rolle:

- Laufleistung ~ 10.000 km/a

- eher Kurzstrecke, 10 km zur Arbeit, Landstraße/ Stadt

- Langstrecke mit Familienauto Mercedes S213

- 4-Türer, zwei Kindersitze im Fond

- Einfamilienhaus und Doppelgarage

- PV-Analge auf dem Dach (23 kWp)

- Barkauf des Autos möglich

Ich trage mich mit dem Gedanken auf ein E-Auto zu wechseln. Dieses muss definitiv auch nicht mehr so groß sein wie der Santa Fe, da die Kinderwagenzeit mittlerweile vorbei ist. Ich dachte z.B. an den im Sommer/ Herbst erscheinenden ID 3 von Volkswagen.

Was würdet ihr mir raten?

Folgende Fragen habe ich:

1. Ist 2020 die richtige Zeit auf ein E-Auto zu wechseln? Auch unter Berücksichtigung erhöhter Bafa-Prämie...

2. Würdet ihr eher kaufen oder leasen?

 

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Grüße

Michael

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18 Antworten

warum der neue VW? warum nicht einen "etablierten" wie den Renault Zoe oder den Nissan Leaf?

 

Den Zoe bekommst Du als ADAC Mitglied recht günstig im Leasing.

 

Ob Du das Auto kaufst oder least mußt du für dich persönlich ausrechnen. das ist bei verbrennern genauso wie bei E-Autos.

 

Ob es der richtige zeitpunkt ist? wenn Du ein für Dich passendes E-Auto findest und die evtl. ladeproblematik bei Dir funktioniert, was spricht dagegen?

 

Technisch sind die Autos ausgereift. Die Reichweite wäre bei Dir ja kein thema. und eine lademöglichkeit könntest Du sogar zuhause schaffen.

 

mal von den geringeren wartungs und Spritkosten abgesehen, ist es auf jeden fall eine überlegenswerte Alternative.

Nach 5 Jahren E-Auto sage ich ja aber. Meine beiden E-Autos habe ich recht günstig für 10000 und den zweiten für 3500 Euro gekauft und fahre beide täglich in Hamburg. Jetzt nach 100000km lässt die Batterie bei beiden im Winter nach 8 Jahren schon extrem nach. Reichweite im Moment im Sommer 100-120km im Winter 60-80km. Bei neueren Fahrzeugen ist der Winter verlust nicht mehr so riesig und größere Batterien haben nach 100000km auch weniger Ladezyklen.

Was bleibt sind im Moment völlig irre Preise, auch wenn die dank der CO2 Strafzahlungen langsam in Bewegung kommen. E-Golf, E-up und wenige andere geraden langsam unter Preisdruck. Andere sind noch echt krank. Neu gekauft habe ich einen Diesel und den nen E-up im Leasing bis Preis und Technik stimmen vergeht noch zeit

Weil der Zoe nach Berichten von Besitzern scheiße ist, viel kleiner ist und genauso viel kostet?

Weil der Leaf teurer ist?

Als erstes würde ich ausprobieren, ob ein E-Auto überhaupt in frage kommt.

Dann stellt sich dich frage ob es ein neuer sein muss oder auch gebraucht sein kann. Bis die ersten ID als Jahreswagen verfügbar sind dauert es noch 1,5 Jahre. Dazu kriegst du dann Fahrzeuge aus der ersten Baureihe die bekanntlich nicht die problemlosesten sind.

Wie viel Platz wird benötigt? Wie groß sind die Kindersitze?

Ein VW E-Up ist größer als man denkt und reicht für Mutti und zwei Kinder zwischen Haus Kindergarten und Supermarkt völlig aus. Kaufpreis unter 15.000 für Neuwagen. Der E-Golf wurde vor kurzem auch noch verscherbelt. Völlig ausreichend, bringt auch Komfort mit sich und ist ausgereift.

Am ehesten würde ich für Leasing entscheiden. Da gibt es immer wieder Schnäppchen für die beiden. So kann man erstmal schauen ob E-Mobilität langfristig was für einen ist. Und in 2-3 Jahren wird man eine viel größere Auswahl haben, mehr Klarheit über die politische Ausrichtung und auch viel mehr Erfahrungswerte zu den E-Autos die gerade auf den Markt gekommen sind bzw jetzt kommen.

Falls du nach ein paar Jahren ein neues Auto willst, dann least du bei den E-Autos besser.

Sieh dir auch mal die E-Versionen von Hyundai Ioniq und Kia Niro an.

Themenstarteram 31. Januar 2020 um 17:40

Danke für eure Antworten...

Es kommt mir schon auf Platz an, die Kindersitze sind noch relativ groß (Alter der Kids 3 und 5). Zoe oder Up erscheinen mir absolut zu klein.

 

Den Kona habe ich mir angeschaut... auch in echt, er ist in meinen Augen auch nicht riesig und kostet schnell, je nach Konfiguration auch 40.000€ Listenpreis.

 

Von daher würde ich gerne noch die Preise des ID.3 abwarten, zumal ich über Beziehungen zu einem VW-Händler vielleicht einen guten Preis aushandeln könnte.

 

Was haltet ihr vom Peugeot 2008 Elektro... er macht auf den ersten Blick auf mich auch einen sehr guten Eindruck. Und mit Vollausstattung würde der knapp über 40.000 € Listenpreis liegen.

 

Noch mal kurz zum Thema Leasing: ich weiß nicht, was als Leasingrate realistisch für einen der genannten E-Autos wäre, aber ich würde mal so etwa 500-600 € annehmen. Das wäre nach fünf Jahren dann auch 35.000 €. Dann kann ich das Auto auch gleich kaufen! Oder sehe ich hier etwas falsch?

Der 2008 ist genauso ein Kleinwagen mit etwas SUV Look. Du solltest erstmal die Modelle ausprobieren, auch den Up. Der bietet doch mehr als man denkt. Dann weißt du zumindest was du platzmäßig brauchst. Je nach Modell und Angebot sind auch viel weniger realistisch beim Leasing. Angebote gibt es immer wieder.

Themenstarteram 2. Febuar 2020 um 17:49

Ich denke ich werde mir auf jeden Fall den Up, Niro E und den neuen Zoe anschauen und mal Probefahren.

 

Den ID.3 warte ich aber auf jeden Fall mal ab.

 

An die Neuwagenkäufer: Was denkt ihr, könnte man unabhängig von der BAFA-Prämie noch auf den Listenpreis rausschlagen?

Den Up, Citigo, Mii gibts für ~ 15-16 k je nach Ausstattung inkl. Prämie (würd die erhöhte Prämie von der Bafa die dieses Jahr noch abwarten, wenn möglich) neu.

Natürlich hat der nur so etwa 200 km Reichweite, aber für Kurzstrecke reicht das doch.

Der id.3 dürfte mit Ausstattung so ungefähr das doppelte kosten. Das wäre mir ein Zweitwagen nicht wert. Und die Verfügbarkeit ist auch noch eine Unbekannte ....

Bliebe halt nur die Platzfrage. Das kann man ja ausprobieren :)

ein 2008 ist 430cm lang und hat 350 liter kofferraum.

das ist in jedem fall eine eher 1,5 nummern größer als ein eup (der im übrigend nicht als klein sondern als kleinstwagen gilt)

2008 ist auch größer als kleinwagen (größer als kleinstwagen sowieso) und entspricht kompaktklasse.

ein id3 ist sogar etwas kürzer als ein 2008 aber innen sicherlich geräumiger da eben als reines e-auto designt ist die platzausnutzung etwas besser

platzmäßig vergleichbar mit dem 2008 dürfte der e-kona sein der aussen aber nur 418cm kurz ist. dürfte dann für kurzstrecken das praktischere auto sein.

grundsätzlich würd ich mal alle probefahren die in frage kommen den wohlfühlen sollte man sich ja schließlich.. austattungen vergleichen und anschließend mal preise vergleichen. bei manchem wird leasing sinnvoll sein, bei manch anderem nicht.

max-reichweite dürfte für einen zweitwagen nicht großartig interessieren, manche gibt es ja in mehreren stufen.

heizungssysteme sind durchaus unterschiedlich - ggf drauf achten was für eure parksituation zu hause sowie streckenprofil am sinnvollsten ist.

----------

den kona gibt es auch als plug-in hybrid. preislich gar nicht viel anders als der reine elektro.

fiele mir da schwer da den elektro zu kaufen. der plug in taugt ja als vollwertiges auto. kurzstrecken kannst du rein elektrisch abdecken wenn du möchtest.

iin meinen augen dürfte der plug in den besseren restwert haben. keine ahnung was die leasingraten sagen.

(welches auto ökologischer ist darf man derzeit in meinen augen nicht fragen. da fährst mit einem älterem gebrauchten am ökologischsten, möglichst klein und sparsam. auch neue kleinwagen mit verbrenner dürften vermutlich vor hybriden der kompaktklasse liegen. vieleicht auch mit einem uralt diesel pölen....aber die dürfen ja trotz regnerativem kraftstoff in so manche stadt nicht mehr rein...).

iich weiß nicht wieviel solar du auf dem dach hast aber zum autofahren wird das kaum reichen. auch zum vollständigen nachladen der batterie eines plug in wird es kaum reichen aber zumindest zu einem kleinem teil.

wenns ein normaler hybrid sein darf (als plug in scheint er nicht zu kommen), also auf rein elektrisches fahren verzichtet werden kann, dann ggf mal nach infos über den honda jazz hybrid suchen. dürfte ein prima auto werden und eben schön kurz. marktstart dauert aber halt noch etwas - wenn du jetzt kaufen möchtest also keine option.

Zitat:

@michi5880 schrieb am 2. Februar 2020 um 17:49:41 Uhr:

Ich denke ich werde mir auf jeden Fall den Up, Niro E und den neuen Zoe anschauen und mal Probefahren.

Den ID.3 warte ich aber auf jeden Fall mal ab.

An die Neuwagenkäufer: Was denkt ihr, könnte man unabhängig von der BAFA-Prämie noch auf den Listenpreis rausschlagen?

Ich hatte früher der Up als Verbrenner 75 PS (baujahr -17), ich war aber nicht ganz zufrieden mit das Auto.

- ziemlich gute Platzangebot aber auch sehr "dünn und billig", die Sitzen taugen nicht für langstrecken, das Kofferraum ist ein witz (sehr klein) und insgesamt ist das Auto nicht mehr so richtig "up to date".

In Juli 2018 habe ich dann einen Renault ZOE gekauft, als Neuwagen mit Kaufakku für 27.900 euro nach Rabatten und Förderung.

Ich bin vielfahrer und habe schon 92.000 km runter, und bin immer noch voll begeistert!

Meine fahrkosten sind nun weniger als 1 euro pro 100 km.

Mein ZOE, der "alte" modell mit 41 kWh Akku haben eine reichweite von 200-220 km im Winter, und bis zu 300 km im Sommer.

Der ZOE kann mit 22 kW AC laden! das ist besser als alle andere E-autos, - vw up max 7 kW AC.. ID.3 11 kW, corsa/208 11 kW etc..

Der ZOE ist sehr geräumig Vorne und bietet mehr Platz Vorne als meine E Klasse W212!

Hinten deutlich enger, bietet aber normale Kleinwagen-Platzangebot.

Der Kofferaum ist ziemlich gross und das Rückbank kann man umklappen.

Die Sitze sind sehr bequem, sehr gute Sitzposition und man sitzt etwas höher und steigt eine Spur bequemer ein und haben ein besseren Überblick/rund-um-sicht etc, insgesamt sehr angenehm.

Eine umfangreiche Serienausstattung mit z.B Multimedia/Navi inkl "live-traffic"/ Wetter-prognose, Standheizung, Wärmepumpe, Klimaanlage und viel mehr.

Der ZOE ist also sehr empfehlenswert und schliesslich auch das meistverkaufte Elekroauto Europas mit fast 200.000 verkauften Autos!

Und das neue Model ist ganz sicher ein Tick besser, mit z.B noch grössere Akku (52 kWh statt 41 kWh), CCS Schnell-laden, LED-Scheinwerfer, 9,2" Navi etc!

 

 

 

 

@ZOE-Auto - es fehlt wie üblich der Hinweis „Dauerwerbesendung“

Themenstarteram 3. Febuar 2020 um 10:06

Zitat:

@newt3 schrieb am 2. Februar 2020 um 21:46:07 Uhr:

 

iich weiß nicht wieviel solar du auf dem dach hast aber zum autofahren wird das kaum reichen. auch zum vollständigen nachladen der batterie eines plug in wird es kaum reichen aber zumindest zu einem kleinem teil.

Die PV-Anlage liefert 24.000 kWh pro Jahr, davon werden 17.000 - 18.000 kWh eingespeist, mit Batteriespeicher komme ich so auf eine Autarkierate von ~ 85%.

Also von daher bin ich davon überzeugt, dass ich zumindest in den Monaten März - Oktober auf jeden Fall mit reiner PV-Leistung für die Ladung auskomme.

Zum Thema Zoe:

Finde ich jetzt nicht schlecht, werde ich mir auf jeden Fall auch anschauen. Ich bin mal auf den Platz gespannt.

Die Batteriemiete fände ich jetzt nicht so gut... aber da anscheinend ein großer Teil der Käufer, das macht, könnte man dann mit dem Wiederverkaufprobleme bekommen, wenn man darauf verzichtet und die Batterie kauft.

Ich denke eher umgekehrt. Wer will ein gebrauchtes Auto ohne Batterie laufen, also quasi unfahrbar, wenn alle andere mit Batterie sind. Zudem beklagen sich die meisten User über hohen Stromverbrauch bei höherer Geschwindigkeit (im Vergleich zur Konkurrenz. )

Dann lieber Kia/Hyundai

den Corsa gibt es auch elektrisch. dürfte sich zum zoe nicht viel nehmen was den platz angeht. kofferraum ist etwas kleiner aber für einen kleinwagen immernoch vergleichsweise groß.

ordentliche reichweite, aktuelles fahrzeug.

----------------

batteriemiete bem zoe:

10000km im jahr kostet die monatliche miete glaub 84€.

rechne ich das mal auf 6 jahre also 72 monate hoch sind das 6048€

->preis für die batterie liegt bei 8000€ (keine ahnung ob es rabatte auf den zoe gibt dann wär es ggf noch weniger).

----->die batterie des zoe wird nach den 6 jahren icht tot sein und selbst wenn sie unter den 75% des garantierten batteriewerts der mietbatterien liegt dürfte sie mehr als diese 2000€ differenz wert sein. das wäre vermutlich schon locker der restwert der reinen batterie (sofern sich ein gebrauchtkäufer für eine neue entscheidet...keine ahnung was die kostet)

----->von daher dürfte der kauf der batterie finanziell betrachtet sinnvoll sein. zumindest wenn man das fahrzeug kauft. beim leasing zählt nur die rate und man wird das fahrzeug nach dem leasing wohl nicht kaufen. beim leasing wäre es also wohl egal ob mit oder ohne batterie geleast wird (sofern es dort überhaupt wahlmöglichkeiten gibt).

iich denke wenn wirklich verbrennerfahrverbote kommen werden selbst sehr alte elektrokarren mit wenig batteriereichweite (also auch alte zoe die vielleicht nach vielen jahren unter 50% ursprungskapazität liegen) nachgefragt sein. ist für den wenigfahrer der das ding nur zum einkaufen, arzt, kinderabholen etc pp braucht also als klassischen zweitwagen doch allemal ausreichen. so jemand wird aber keine 84€ batteriemiete bezahlen wollen sondern stattdessen lieber das auto mit batterie kaufen auch wenn es mehr kostet.

sehr langristig betrachtet dann auch die frage wie sich die batteriemiete für sehr alte fahrzeuge (älter 10 jahre) entwickelt. welcher hersteller hat da schon lust kompatible batterieen für altfahrzeuge vorzuhalten, zu produzieren, frisch zu halten etc pp. ich könnte mir vorstellen, dass das fahrzeuge ohne gekaufte batterie mit hohem alter sehr unattraktiv macht - vielleicht wird man die batterien auch ab einem gewissem alter zwangskaufen müssen? (das sind so laienüberlegungen vom jmd der sich mit dem zoe noch nicht beschäftigt hat. ggf wissen hier zoe fahrer was genaueres).

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